HD Schellnack /// Kontakt iPhoto Twitter s90 Typographie Pop Alternative Aktionen nodesign Apple Licht Photographie Fail Denken Natur Dayshot Fragen Belletristik Software Winter Studium Medien Vernacular Fun Comics Werbung iOS Farbe Gesellschaft Print Web ScienceFiction Electronic Zukunft Magazine Frühling Jazz Hardware Kitsch Drama Retro Klassik Sommer Zitat Herbst Fantasy Sachbuch Kunst Emma Organisation Kultur

Elvis und die Zeit

Liebes Tagebuch,
wenn ich mal groß bin, möchte ich auch für Die Zeit schreiben und all die guten Drogen nehmen.

Die nackte Gesellschaft

hd schellnack

Bei der weiteren Lektüre des arg durchwachsenen Schirrmacher-Payback fällt mir auf, dass nicht nur Schirrmacher, sondern auch Spiegel und andere Medien immer wieder den sozialmedialen Exhibitionismus auf Twitter, Facebook, MySpace et al kritisieren – und dabei versäumen, dass dieses Phönomen relativ wenig mit dem Web zu tun hat. Das große Ausziehen hat schließlich schon ordentlich vorher begonnen – auf RTL II, Pro7 und anderen TV-Sendern, in Radioshows, lange vorher in Homestories von Prominenten in der Yellow Press. Letztendlich sind die sozialen Netzwerke, in denen nahezu jeder relativ unverblümt sein mehr oder weniger spannendes Privatleben preisgibt (was ja nun immer noch besser ist als die langweiligen Versuche, Twitter oder Facebook als Marketingplattformen misszuverstehen), nur die konsequente Fortführung eines Prozesses, der seit Dekaden läuft. Der Exhibitionismus hat zunächst natürlich nur und dabei eskalierend Prominente betroffen, die berichtenswert erschienen, deren Leben zugleich auch radikal genug ist, um Auflage damit zu machen. Die Klatschpresse ist dabei fast so alt wie Hollywood – und dank Arztwartezimmern und Friseurlädchen bis heute existent. Ihr TV-Pendant in Sendungen wie Explosiv machte schnell klar, dass der Stoff der Paparazzi lange nicht ausreicht, um den Hunger der vor den Fernsehern verblödenden Konsumenten zu befriedigen. Befeuert vom Erfolg von Radioshows, in denen ganz normale – und meist überraschend unnormale – Menschen ihr Leben und ihre Probleme offenlegen (meist unter dem Deckmantel der «Beratung» und «Hilfe» durch einen Moderator), kam es bereits vor über 15 Jahren zu einer reinen Flut von TV-Shows, in denen nicht Prinzessin Caroline von Monaco, sondern eben die Gisela aus Gelsenkirchen über die Probleme mit der Ehe berichtete. Der simplen Eskalationstechnik des Fernsehens folgen, wurden die Daily Talkshows (dem radikaleren US-Vorbild folgend) bald zu mitteralterlichen Ersatzhandlungen längst verlorengegangener Dorfkultur. Im neuen «Tribe» der TV-Dorfbewohner wurde der Pranger aufgestellt, wurde gebeichtet, wurden Perversionen zur Show gestellt, wurde Mitleid, Verständnis ebenso wie Intoleranz und Haß greifbar. Die Privatsender der 90er wurden eine Art Ersatzkirche, in der – stets durch Casting gefiltert und mit zunehmender Masse der Sendungen eben auch durch die Redaktion manipuliert – die säkularisierte Gesellschaft ihren Hunger auf ritualisierte Handlungen befriedigen konnte. Und nicht zuletzt auch eine ordentliche Portion Voyeurismus – denn warum sollte das Leben eines Kölner Mechanikers nicht genau so spannend sein wie das eines New Yorker Schauspielers? Der bedeutende Switch, der hier stattfindet, ist, dass sich mit der Zeit qua Identifikation auch jeder selbst vorstellen konnte, auf der Plattform des Fernsehens Starqualitäten zu haben – nach dem Motto: Was Zlatko Trpkovski kann, kann ich auch. Die Auswirkungen dieser Enthemmung zeigt die nach den Daily Talks und nach Big Brother einsetzende Flut von Casting-Shows, an denen – geben wir es zu – die Masse der sich öffentlich zum Affen machenden untalentierten Wannabes doch im Kern spannender ist als der tatsächliche Sieger von DSDS. Interessant an den Castings ist die teilweise grandiose Differenz zwischen Selbstbild und Außenbild der Bewerber, die selbst nach desaströsen Jury-Bewertungen noch fast trotzig von sich behaupten, ihren eigenen Weg zu finden – aus der Niederlage ein Rebellentum zu melken verstehen, anstatt ihre Selbstüberschätzung in den Griff zu kriegen und sich mit einem Leben in der grauen Masse abzufinden.

Das Selbstverständnis, etwas besonderes zu sein, Talent zu haben, ist die zwangsläufige Konsequenz eines für heute 20jährige schlicht lebenslangen Bombardements mit Werbebotschaften, die genau diesen Inhalt haben: DU bist besonders (denn du kaufst unser Produkt). Tritt man einen Schritt zurück und hält sich vor Augen, dass eine Welt, in der jeder sich für «special» hält eine Welt voller Mittelmaß und Armseligkeit sein muss, wird schnell deutlich, warum Castingshows und inzwischen auch die meisten B-Promis eher eine unwirkliche, peinliche Berühmtheit haben, oft eher dafür berühmt sind, eben besonders dumm oder besonders dreist zu sein. Anders ist etwa Sido nicht zu erklären. Die Botschaft ist: Wenn du nur laut genug trommelst und dreist genug bist, ist es völlig egal, ob du Talent hast.

Das Web mit dem bösen Zusatz 2.0 bringt das einfach nur auf die nächste Plattform. Die Technologie des Internets gegenüber dem TV oder Radio bedingt, dass jeder selbst zum Sender werden kann. Podcasting, Youtube-Video, Blog, Social Networking – die Hürde eines Castings ist einfach ausgeschaltet, Plattenfirmen und TV-Einschaltquoten spielen keine Rolle mehr. Wenn jemand zeigen will, wie begabt der eigene Papagei Stimmen imitieren kann, ist es kein Problem mehr, das mit der Handykamera binnen kürzester Zeit online zu haben. Und da nahezu jede Webplattform nach der Logik der Freakshow funktioniert und gerade die besonders peinlichen oder schrillen Beiträge höchste virale Wirkung aufweisen, funktioniert das sogar auch noch -  und der Sender, in seinem verbogenen Selbstbild gefangen, wird dadurch in seiner Handlung bestätigt und produziert mehr Futter für sein Publikum… ein perfekter Kreislauf. Ein Star ist insofern inzwischen nicht mehr (nur) der, der besonders beachtenswerte Leistungen erbringt, sondern oft einfach der, der besonders grell und peinlich oder doch zumindest penetrant und hartnäckig ist. Und tatsächlich bringt dieses System immer wieder Phänomene hervor, denen der Crossover in die «alten» Medien wie TV oder Print gelingt, die unterschwellig eben doch noch als die exklusiveren wahrgenommen werden – eben, weil sich dort nicht jeder Zurschaustellen darf und kann, weil also die Aufmerksamkeit knapper und fokussierter ist.

Warhols famous fifteen minutes sind insofern nicht nur längst Wahrheit, sondern längst überholt. Heute ist jeder sein eigener Star, sein eigener Agent, oft auch sein eigenes Publikum. Die Tendenz, das eigene Leben öffentlich zu leben und eine neue virtuelle Art von Bürgerschaft und Öffentlichkeit zu etablieren, ist damit aber nicht allein zu erklären. Neben dem schieren Exhibitionismus/Voyeurismus-Tandem gibt es eben auch eine andere Unternote von Facebook, Twitter und Co.

Diese zweite Funktion ist hauptsächlich durch die Fragmentierung der hypermobilen Gesellschaft zu erklären, in der zugleich Netzwerke – berufliche wie private Seilschaften – zwangsläufig im Gegenzug an Bedeutung gewonnen haben. Diese werden als Tauschsystem auf den Online-Börsen gehandelt und sind tatsächlich zu einer Währung mutiert, bei der viele Follower/Netzwerkangehörige (egal ob echt oder falsch, bekannt oder anonym) in Ruf und sogar Geld verwandelt werden können,  in einer Art Meinungsführerschaft ohne Meinung münden können. So sind Facebook/XING/StudiVZ/ICQ et al nicht nur  eine Möglichkeit, mit eventuell beruflich umgezogenen oder sonst nicht real greifbaren Freunden in Kontakt zu bleiben, sondern zugleich eine Art eBay der Bekanntschaften, inklusive kleinen Fenstern in die jeweiligen Leben, eine Art Monitorraum des sozialen Netzwerkes. Wer ist mit wem zusammen, wem geht es gut oder schlecht, wer macht gerade was – alles jederzeit abrufbar, bis hin zu der Musik, die jemand gerade bei last.fm hört. Neben dem auch hier betriebenen Selbstdarstellertum ist dies tatsächlich eine der bizarren Umstände der modernen Arbeitswelt, in der diejenigen, die überhaupt noch Arbeit haben, schlichtweg zu viel davon haben – und mithilfe von Facebook und Twitter eine Art virtuellen Freundeskreis etablieren und managen können, der handlicher ist als individuelle Mails oder gar Telefonate. Ohne über den qualitativen Verlust oder Gewinn durch diesen Wechsel spekulieren zu wollen, geht es hier in erster Linie um einen Zeitvorteil – und die Folge ist eine auf zeitliche Dauer gesehene «Ausstrahlung» des eigenen Lebens. Aus der Summe einzelner kleiner Äußerungen, Anmerkungen und Kommentare ersteht das Puzzle eines Daseins. Das auch für den Betroffenen selbst rückblickend durchaus spannend sein kann – eine Art Tagebuch, das sich selbst schreibt.

Nun haben Kritiker natürlich recht, dass die Auswertung und Kreuzverbindung all dieser Spurenelemente für kommerzielle Zwecke hochkritisch zu betrachten ist. Profiling ist selbst unter mehr oder minder demokratischen Umständen eine problematische Sache, man mag nicht darüber nachdenken, was eine Diktatur mit all diesen gedankenlosen Ich-Fetzen, die die meisten Menschen im Web hinterlassen und die – einmal gespeichert – nie wieder verschwinden werden, auch nach Dekaden noch detailliert abrufbar, tun würde. Schon heute darf ein 18jähriger darüber nachdenken, ob sein StudiVZ-Profil wirklich richtig für den gewünschten Job im Vorstand bei Volkswagen ist. Und wahrscheinlich gibt es längst ungezählte Menschen, die ihre Social-Media-Aktivitäten auf solche Zielbilder hin betreiben und genau das Profil virtuell betreiben, das zukünftige Arbeitgeber sehen möchten.

Nun ist sicher die Genanalyse das (noch) größere Problem – faszinierend ist aber, dass Schirrmacher und andere Kritiker diesen Trend am Internet festmachen, denn da kommt er nicht her. SMS-Netzwerke und TV-Narzistenplattformen gab es weit vor Web 2.0, das einfach nur die Schleusen weiter öffnet und selbst nur einen Zwischenstand darstellt zu einem Zustand, den vage der (leider recht mäßige) SF-Film «The Final Cut» vorweg nimmt… eine Welt, in der multimedial über einen implantierten das gesamte Leben aufgezeichnet wird und in der die Frage, wer dieses Material eigentlich editiert und wie es editiert wird, zentral ist. Nimmt man die Summe von Google, Evernote, Facebook, Twitter, Flickr, Youtube, last.fm und anderen Plattformen sind wir von einem solchen kompletten «Rememory» nicht mehr weit entfernt. Auf dem Weg in die komplett nackte Gesellschaft stehen wir bereits heute in Unterhose da – und die Frage ist eigentlich nur noch, bei wem sie noch halbwegs über den Knien sitzt und bei wem sie schon an den Fußgelenken hängt.

Schirrmachers Fehler ist, diesen Trend sozusagen schuldhaft an einem medialen Wandel festzumachen. Nicht das Internet ist schuld am Lebensstriptease, es ist umgekehrt vielmehr Ventil, Multiplikator und insofern Werkzeug eines generellen Trends in der (westlichen) Gesellschaft, die Privatsphäre abzuschaffen. Wo in den 80ern noch eine staatliche Volkszählung zum Massenaufstand geführt hat, geben die Leute heute im Radiotalkshows ihre intimsten Details frei und fragen sich (scheinbar) keine Sekunde, ob der Bäcker drei Straßen weiter nicht doch die Stimme und die groben Lebensumstände wiedererkennt und am nächsten Morgen vielleicht etwas seltsam schaut. Dieser Trend zum «Hört her…» steht im auffälligen Kontrast zur (urbanen) Isolierungsstrategie der gegenwärtigen Arbeitswelt, in der man vielleicht täglich mit Leuten aus New York chattet, den eigenen Nachbarn aber kaum mehr kennt, im Kontrast also zu einem gesellschaftlichen Degradationsprozesses, in dem klassische Vernetzungen wie Familie, Nachbarschaft, Religion, Politik, Arbeitsplatz etc. ihre Bedeutung verlieren. Wer Single-Freunde hat und sieht, wie schwer es offenbar ist, in der«echten» Welt ungezwungen andere Leute (nicht nur in romantischer Hinsicht) kennen zu lernen, staunt andererseits über das surreal schnell-beliebige «Add as Friend» von Facebook. Es scheint fast, als fange die virtuelle Welt eine in der Realität verloren gehende Bindungsfunktion auf – anders ist das Aufblühen der verschiedensten Communities, die sich entweder gar nicht mehr über gemeinsame Inhalte oder nur über vageste Hobbys/Zustände von Photographieleidenschaft bis Pro-Ana definieren, kaum zu erklären.

Es ist also nicht so, dass die Menschen aus Beliebigkeit online ihr Leben preisgeben, oder aus schierem Exhibitionismus – es ist vielmehr das Tauschgeschäft einer (emergierenden) neuen Form virtueller Aufmerksamkeit, die (mehr schlecht als recht) die zunehmende öffentliche Unmöglichkeit von Nähe aufzufangen versucht. Der Exhibitionismus ist insofern eine kommunikative Währung – und zugleich eine Form von Multilog, der einen verlorengegangenen öffentlichen Diskurs ersetzt. Die nackte Gesellschaft im Internet ist das surreale, durchaus überzeichnete (weil junge) Pendant zur real-«coolen» Gesellschaft, in der außer Small Talk öffentlich weniger und weniger geht, in der letztlich auch der exogene Druck auf das Individuum immer höher wird und entsprechend die Abkapselung zunimmt. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Menschen da draußen im Alltag zu funktionieren scheinen, um anonym im Internet in irgendwelchen Foren Ängste und Wünsche zu artikulieren, für die es real nicht einmal mehr im engsten Freundeskreis und in der Familie, wo Erwartungen und Rollen dem offenen Diskurs entgegenstünden, kommunikativen Raum gibt. Insofern übersieht, ja verwechselt, Schirrmacher den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung – das Web verursacht den Wunsch nach Transparenz nicht, es artikuliert ihn nur. Und Schirrmacher übersieht zumindest die Chance, aus der Möglichkeit der offenen Kommunikation im Web auch wieder zu erlernen, kommunikative Kompetenz, den Wunsch nach Mitteillung und Austausch, in die non-virtuelle Welt zurückzuübertragen. Die Hoffnung ist also, dass die Gesellschaft irgendwann nicht aus lauter Individuen besteht, die mit Facebook und Twitter ausgestattet vor ihren iphones vereinsamen, sondern dass wir die geknüpften Netzwerke zurück in die Wirklichkeit ziehen können.

Apple im Farbrausch

hd schellnackApple bringt anscheinend doch kein Tablett, sondern der Einladung zum Event am 27.01. zufolge eher eine Sprühdose auf den Markt, iSpray. Ich hoffe ja mal, dass dieses Bild eine Art Malfunktion des Tabletts dokumentieren soll, ansonsten mache ich mir etwas Sorgen um Jon Ives Gesundheitszustand – vielleicht bin ich aber auch hinter der Zeit und 90s Rave ist schon wieder total angesagt. Zumindest in Cupertino.

Mehr Liebe in 6:40 Minuten

hd schellnackDrüben im Fontblog brennt immer noch etwas die Debatte nach Johannes Erlers schönem Designdiskurs-Beitrag. Und die erinnert mich doch extrem an den Sommer 2009 und das Typo-Panel. Da man inzwischen schon etwas bange ist, im FB noch in den Thread weiter mitzuschreiben (obwohl es toll ist, zB Sandys Beiträge zu lesen!!!), und ich Jürgen Sieberts Blog auch nicht unnütz noch mit Bildern und Links zumüllen will, poste ich hier mal kurz meine 20 Pecha-Kucha-Charts von der letzten Typo und hoffe, dass die Nachkommen von Hergé Nachsicht mit mir haben, ich habe die Bilder aus tiefer Zuneigung zu seinen Figuren verwendet :-D.Ich will damit nicht sagen, dass ich in irgendeiner Form eine Idee oder einen Ansatz zu einer Lösung hatte, obwohl ich fast fand, dass man kollektiv auf der Wiese in Berlin irgendetwas vage greifbar hatte, eine Chance, aber mag ich mir eingebildet haben. Aber ich fand das Panel toll – ich mochte vor allem die Beiträge der anderen, die ich aber hier natürlich nicht zeigen kann. Vielleicht schickt mir ja jemand seine PK, dann stelle ich die gerne mit ein, ich würde mich sehr freuen! Aber irgendwie auch sinnvoll, meine Grundhaltung – so vage und wechselnd die ohnehin ist – mal kurz im Notizbuchwerkzeug Blog festzuzurren.Und zumindest ist es kürzer als ich mich sonst fasse. Ach so – und es ist bewusst so abgeschnitten. Ich weiß, ich weiß…hd schellnackhd schellnackhd schellnackhd schellnackhd schellnackhd schellnackhd schellnackhd schellnackhd schellnackhd schellnackhd schellnackhd schellnackhd schellnackhd schellnackhd schellnack

Milk for Dummies

Endlich da: Die Milchanleitung für Einsteiger. Leider fehlt natürlich noch der Eintrag: Glas auf den Tisch stellen.

I Sing The Body Electric

hd schellnack

Kann Hörspiel eine Kunstform sein? Während bei iTunes und anderen Anbietern anscheinend nur Raum ist für Spoken Books (die ich persönlich entsetzlich langweilig finde – ein Vorlesen ohne jede kreative Brechung ist kein Hörspiel) und für Kinder-Hörspiele, während die öffentlich-rechtlichen zwar teilweise grandiose Hörspiele produzieren, um sie dann in den späten Abend zu verbannen und auf Nimmerwiedersehen ins Archiv zu verbannen (mit Ausnahme der grandiosen Bayern-3-Podcasts), während es also eigentlich so aussieht, als sei das Hörspiel als dramaturgisch Kunstform tot, könnte es eigentlich sein, dass es sich als Erfolgsmedium im Internet durchsetzt. Hörspiele sind preiswerter zu produzieren als Theater oder Film, sie verbinden auf innovative Weise Musik, Sprache und Klanglandschaftserlebnis, Sampling, Soundfragmente. Wer einen Laptop hat und etwas Phantasie, kann ein Hörspiel produzieren. Wer etwas mehr Budget hat und sich professionelle Sprecher leisten kann, kann mit wenig Aufwand auf hohem Niveau produzieren. Dabei ist «Hörspiel» schon längst nicht mehr die biedere Buch-Nacherzählung mit verteilten Stimmen, eine Art Fernsehen ohne Bild, sondern längst ein Grenzmedium mit mehr Möglichkeiten zu künstlerischem eigenen Ausdruck als viele annehmen. Von trashig bis edel, von literarischer Hochkultur wie der grandiosen 20-teiligen Robert-Musil-Remixedition von Klaus Buhlert bis hin zu den Soundscapes eines Edgar Lipki, der wie kein Zweiter über seine Werke hinweg so etwas wie einen künstlerischen Gesamtwerk-Gestus legt, durch wieder aufgegriffene Faszinationen und Wortfetzen, die seine schon einzeln verzaubernden und hypnotischen Arbeiten (meist zusammen mit Joker Nieswandt) zu einer Art «Continuity» verbinden wie man sie von Konzeptalbum-Künstlern alter Prägung findet. Lipki setzt fort, was Pink Floyd mit The Wall populär gemacht haben, die Fusion von Musik und Sprache in einer Form, die weder Musik noch Sprache ist und zugleich mehr als die Summe dieser beiden Teile. Poppiger als ein Hörspiel und emotional berührender als reine Musik steht er wie kein Zweiter für eine neue Generation von Hörspielen, die – fast zwangsläufig – irgendwann an den Punkt kommen, nicht mehr radiokompatibel zu sein, weil ihre Themen zu extrem, ihre Form zu befremdend ist. Wenn ein Hörspiel wie das völlig zu Recht preisgekrönte Stripped von Stefan Weigl nur noch aus dem Vorlesen der (eigenen?) Kontoauszüge besteht – und trotzdem eine faszinierende Geschichte daraus zu weben vermag – ist irgendwann die Grenze des Mainstreams erreicht, ebenso bei Hörspielen wie Massai Hitler, bei dem Lipki als Autor wahrscheinlich auch die ein oder andere Geschmacksgrenze beim GEZ-finanzierten Rundfunk überschritten haben dürfte. Einerseits ist es grandios, dass die Rundfunkanstalten absolut richtig auf solche provokanten und neuen experimentellen Formen auditiver Narration setzen – alles andere wäre auch fatal -, andererseits ist es schade, dass nicht mehr Hörspielautoren sich zusammentun und eine Art eigene Online-Plattform erfinden, um ihre Storys zu vertreiben. Ich jedenfalls wäre hier gern zahlender Kunde oder Abonnement-Bezieher.

Nicht zuletzt wäre eine solche Plattform spannend, weil auch für die Generation elektronischer Musik, Heimfrickler und Session-Musiker hier ein ganz neues Spielfeld emergieren würde (und für Theater- und Synchronsprecher ebenfalls), das ihren Horizont entschieden erweitert, weg von der 3-Minuten-Nummer, hin zu Zeiten von 45 bis 90 Minuten und ganz neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Console macht hier ja schon vor, was möglich ist.

Noch ist die Technik nicht so weit – wird es aber in einigen Jahren sein – dass eine solche Plattform auch für Laien- und Semi-Profi-Kurzfilm-Produktionen besteht, obwohl sicherlich eine Zukunft im Selfmade-Movie sein wird (District 9 und Paranormal Activity deuten das ja bereits an). Aber das Soundscape-Hörspiel mit niedrigerer Datenmenge und vergleichsweise einfacherer Produktionsmaschinerie (im Grunde reichen ein Drehbuch, Logic Audio und Sprecher) würde den Autoren als Verlag und Vertriebskanal zugleich dienen können, und einen neuen Hörspielboom entfachen. Nicht nur mit den Produktionen für die Rundfunkanstalten, sondern auch einfach mit exklusiv für das Web produzierten Inhalten. Es wäre mehr als wünschenswert, nicht nur als kreative Spielwiese, nicht nur als Bereicherung der und Alternative zur verödenden deutschen Musik/Popszene, sondern auch als Talent-Werkstatt für professionelle Produktionen, für Theater, für TV.

Herta Müller beim Mediacampus

hd schellnack

Wo wir so viel von Büchern reden… die Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller war gestern abend in Frankfurt-Seckbach zu Gast im mediacampus frankfurt, um dort aus Atemschaukel zu lesen und sich den Fragen der Auszubildenden dort zu stellen. Wir sind ja nicht nur das Designbüro, sondern auch wirklich große Fans des campus und sind bei jedem Besuch dort von der einzigartigen Stimmung und den umwerfenden Auszubildenden dort begeistert und freuen uns total, dass den Auszubildenden und Seminarbesuchern dort so ein Highlight präsentiert wird. Wobei man sagen muss, dass das von Monika Kolb und ihrem Team aufgestellte Programm dort eh immer wieder super ist. Feine Sache. Wer immer im Buchhandel ausbildet – und nach dem, was ich von den Azubis dort kenne, ist das ein ziemlich cooler Beruf – sollte seinen Chef überreden, an den campus geschickt zu werden. Jedesmal, wenn ich da wegfahre, will ich insgeheim selbst nochmal Buchhändler werden.

Photo von Sigrid Krebs

Tschechow

… aus dem aktuellen Zeit-Magazin.

iPod 1950

hd schellnack

Sehr süß.

Via Macenstein

Zur Buchmesse…

hd schellnack

Ich hatte vor einiger Zeit einen sehr schönen Anlass, mir ganz kurz zur Zukunft des Buches und der Buchbranche Gedanken zu machen. Womit ich als großer Leser natürlich viel Freude hatte – und wahrscheinlich mit meinen Annahmen auch oft gruselig daneben liege. Dennoch: Anlässlich der Buchmesse und um solche Sachen im Blog-Zettelkasten aufzubewahren hier leicht gekürzt der Text…

warum spielt das buch für die zukunft
eine wichtige rolle in der gesellschaft?

das buch ist mehr als nur papier
Das «Buch» ist mehr als ein Trägermedium, mehr als nur Papier mit zwei Pappdeckeln. Das Buch ist die Idee von Autorenschaft, von Ideenverbreitung, von Austausch und Kommunikation. Diese Idee ist älter als die Gutenberg-Galaxie und sie wird auch einen Wechsel zu digitalen Medien nicht nur überleben, sondern dadurch langfristig gestärkt werden.

die branche wird wachsen
Die Verlags- und Buchhandelswelt steht vor den größten und spannendsten Umbrüchen seit Jahrzehnten. eBook, digitale Buch-Vertriebskanäle, neue Medien, ein verändertes Konsumentenverhalten, der starke Drang zur Filialisierung und Marktverdichtung sowie die Frage nach den Überlebenschancen der Buchpreisbindung gehen wie ein Waldbrand durch die Branche und verunsichern viele Menschen.
Auf der anderen Seite schafft ein Waldbrand aber auch Raum für neues Wachstum und bringt Energie und Frischluft in das System­ – wobei man die Umbrüche in der Buchbranche beileibe nicht mit den Folgen eines Waldbrands vergleichen kann, denn die Branche hat anders als der Wald die Chance, sich vorzubereiten und proaktiv zu handeln, die Revitalisierungseffekte zu nutzen ohne dabei aber die katastrophalen Folgen zu erleben.  Dem Buchmarkt (und allem, was dazugehört: Verlage, Druckereien­, Agenturen, Vertrieb, Grossisten, Übersetzer und so weiter) steht ohne Frage die spannendste Dekade seit langer Zeit bevor. Gewohnte Marken werden verschwinden und neue entstehen. Die heute noch für viele kleine Sortimenter vermeintlich so bedrohlich wirkenden Filialketten werden vielleicht mehr unter dem Digitalisierungsboom leiden als die Longtail-Händler, die sich schneller und kundennäher spezialisieren können. Es werden neue Verlagsmodelle entstehen und neue Mischbuchhandlungen – es wird viel Innovatives wachsen. Denn vor allem bringt die Übertragung der Buchidee auf zahlreiche Medien­ erweiterte Möglichkeiten für den Absatz und die Bedeutung des Buches, das einerseits moderner und frischer als je zuvor dastehen wird, andererseits mehr denn je auch ein Genussmedium wird. Es wird gesellschaftlich klar werden, dass das «Buch» und die Autorenschaft kulturelle Quellen sind, aus der sich Musik, Theater, Film, Spiele, Comic, Kunst, Fernsehen und nahezu alle anderen Medien bedienen. Ohne Autoren bleiben Wertschöpfungsketten ohne Anfang. Denn: Ohne Autoren keine Geschichten. Und Geschichten wird es immer geben – sogar mehr denn je, da die Branchenumbrüche eher mehr als weniger kreative Inhalte an den Tag bringen werden.

mehr als vinyl
«The end of print» hat David Carson schon 1995 provokativ verkündet. In einem Buch, ausgerechnet. 15 Jahre später ist Print immer noch nicht tot. Bei Informationsmedien wie Zeitung, Kochbuch, Reiseführer o.ä. ist es aber mehr als denkbar, dass die klassischen Medien durch Online-Medien sehr starke Konkurrenz bekommen werden, da diese in Vernetzung und Interaktivität, Aktualisierung und vor allem auch Produktionskosten eindeutig im Vorteil sind. Im Bereich des Genuss­lesens, in der Literatur, aber auch im Magazin-/Photobuch-Bereich bleibt das gedruckte Buch haptisch, auratisch, von der Lesbarkeit und generellen Usability eben die Killerapplikation gegenüber allen digitalen Medien. Wer den ganzen Tag am Bildschirm gearbeitet hat, wird abends lieber ein Buch als ein «Display» lesen wollen. Und nicht zuletzt ist das Buch nach wie vor das Medium mit der höchsten Autorität, dem besten (bildungs­bürgerlichem) Image. So wie Fernsehen das Theater nicht verdrängt hat und der Laptop das Notizbuch nicht ersetzt, werden sich analoge und digitale Buchformate, Hörbuch, MotionComics, eBook, Onlineangebote, iPhone und klassische Printformate vernetzt ergänzen und gegenseitig stärken. Die Branche als Ganzes kann und wird davon profitieren – von der Vielfalt und den facettierten Möglichkeiten, Inhalte zielgruppengerecht zu vermarkten und anzubieten. Während MP3 die Vinyl-Schallplatte fast völlig verdrängt hat und nur noch DJs und Audiofans zur alten Schallplatte greifen, hat das Buch deutlich universellere Überlebenschancen.

das buch als bildungsträger
Während in der Bildung in Schule und Universität das Internet und multimediale Medien das klassische Schulbuch nicht verdrängen, aber zumindest ergänzen werden, bleibt das Buch eines der wenigen Medien, das sich nicht unter Quotendruck oder Produktionsbedingungen einem kleinsten gemeinsamen Nenner beugen muss. Nirgendwo sonst ist ein generationenübergreifender Dialog, ein Austausch von Ideen so rein und unverfälscht möglich. Kein anderes Medium kann zugleich so gut unterhalten und geichzeitig en passant einfach klüger machen. Kein anderes Medium hat die Ruhe und die Zeit für Tiefe. Das ist ein unersetzbarer Wert – und jeder, der liest weiß, dass allein die Tätigkeit «Lesen» nicht nur Zeitvertreib, sondern auch ein Aufladen ist. Ein Eintauchen in fremde Welten und Kulturen, in andere Leben, ein empathischer Prozess, der den eigenen Horizont erweitert und lebenslanges Lernen zum Spaß macht. Wer mitreden will, wer informiert sein will, wer eine intellektuelle Bandbreite und Tiefe will, der wird auch in Zukunft Bücher lesen. Nicht zuletzt, weil das Lesen am Display fahriger und beiläufiger ist – weniger vertieft. Wirkliche Information verankert sich nach wie vor besser und glaubwürdiger über Print.

den wandel genießen
Selten war die Buchbranche so aufregend, im Guten wie im Schlechten, wie derzeit. Mit der wachsenden Bedeutung von Autorenschaft, mit der Explosion von Onlinekanälen als Vertriebsmedium, wird die Frage nach Urheberrechten und deren Wahrung zentraler als je zuvor – und die Buchbranche kann hier von den Fehlern der Musik- und Filmindustrie lernen. Mit dem kommerziellen Umbruch im Handel gibt es viele Ängste in der Branche, aber auch völlig neue Potentiale für innovative Modelle. Ob Verlage, Filialen oder niedergelassene Sortimenter­ – mit der Beschaulichkeit ist es vorbei, durchaus auch im besten Sinne. Das Buch als Kulturidee hat nicht nur eine starke Vergangenheit, sondern auch eine große Zukunft vor sich, auch wenn diese Zukunft sicher ein völlig anderes Antlitz haben kann. Es gibt keinen Grund zum Pessimismus – und viel zu tun. Freuen wir uns darauf…

Bunnies!

hd schellnack
via Tiny Titans 20.

Zu Verschenken 31: Die Photos

hd schellnack
Benjamin

hd schellnack
Christian

hd schellnack
Felix

hd schellnack
Johannes

hd schellnack
Sebastian

hd schellnack
Thierry

hd schellnack
Tobalo

Sehr viele urlaubsinspirierte Photos zum Finale der Giveaway-Aktion, mir wird ganz sommerlich.
Der Sieger steht heute aber sozusagen automatisch statt: Es ist Thierry Blancpain. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!!!

Vielen vielen Dank an alle die die 31 Etappen mitgemacht haben (trotz aller Pausen, die 2009 dieses Blog auszeichnen), und vor allem auch an die, die echt fast durchgehend dabei waren. Für Tobalo gibt es ein Abschiedsschmankerl – nämlich das iF-Gesamtpaket 2009: Communication und Product-Design in drei Bänden. Es kann aber noch zwei drei Wochen dauern, bis die Sachen zur Post kommen :-D.

Zu Verschenken 31: Füsschen In Brunos Suppe

hd schellnack

Das vorläufige Finale (bevor GAR keine Photos mehr kommen) macht Christina Dinkels Klassiker Füsschen in Bruno’s Suppe, eine Art typographisches Bilderbuch, das aufs schönste für die ersten Merkmale von Schrift sensibilisiert und zeigt, dass Tyo-Know-How auch super für geheime Botschaften und etwas Beziehungsanbahnung sein kann. Im furchtbaren Zustand, weil im Unterricht ausgiebig verwendet, aber trotzdem mehr als lesenswert.

Machen wir einen kurzen Endspurt draus: Wer mir bis Sonntag das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt das Buch. Und ich hoffe, ich denke Montag auch daran, sie zu zeigen :-D.

Zu Verschenken 30: Die Photos

hd schellnack
Benjamin

hd schellnack
Mascha

hd schellnack
Tobalo

Wegen diverser Serverprobleme und viel Arbeit leider in Vergessenheit geraten, aber ohnehin nur bescheidene Teilnahme (was ich, zugegeben, bei dem Buch auch völlig verstehen kann) – das vorletzte Giveaway. Wenige, aber sehr feine Bilder. Tobalo ist echt durchgehend amtlich dabei, der heimliche Champion dieser ganzen Aktion, Mascha macht ohnehin immer tolle Photos – aber das Holzmesser und die irgendwie seltsame Reflexion von Benjamins «Ich knips mal in die Spüle»-Bild sind irgendwie zu seltsam, um zu widerstehen. So Bilder macht jeder mal – aber dieses ist irgendwie fast ein LP-Cover (wenn man das Arzberg wegstempelt).  Und ich kann Tobalo jetzt ja nicht dreimal hintereinander gewinnen lassen :-D. Obwohl das Photo schon super ist undman sich sofort fragt, ob es nun um erste Hilfe oder Hundehypnose geht. Gibt es Hundehypnose? Es sollte einen Hundehypnotiseur geben, das wäre prima. «Deine Lider werden schwer…»

Ooops

hd schellnack

via TUAW

Der Grüne Wahlkampf geht in die heiße Phase

Ernsthaft ist es eine sehr sehr schöne Headline aus der Zeit.

Autsch!

Kam gerade in einem Mailnewsletter eines BARF-Anbieters: «heute eingetroffen: Bullenhoden. Sie finden die Bullenhoden unter “Sonderposten/Bruchware”». Der arme Bulle

Meta Ikea II

Und noch ein schöner Eigenkommentar zur Sparschrift Verdana im neuen Ikeakatalog. Wie Thomas gerade so schön sagte, sieht der Katalog insgesamt auch von der Kindenansprache nun so aus wie irgendein beliebiger Billigdiscounter. Ob das klug ist, die Balance aus Preisargument und Designmarke aufzugeben und nur noch BILLIG zu kommunizieren?

Meta Ikea

Schöner Metakommentar im IKEA-Katalog.

Radar

hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack

Es ist eigentlich ganz interessant, dass ein im Internet längst normaler Kreislauf von zunehmenden Sicherheitsmassnahmen und darauf reagierenden Hacker-Gegenschlägen, gefolgt von mehr Sicherheitsmaßnahmen, gefolgt von neuen Hacker-Kontrareaktionen, inzwischen auch in den Alltag träufelt. In Zeiten, in denen Politik zugleich immer weniger starke Legitimation in der Bevölkerung genießt – abnehmende Wahlbeteiligung und die aktuelle Welle von satirischer Politik-Imitation (Die Partei, Schlämmer, Vera Lengs… oh, die ist echt, oder?) sprechen für sich – zugleich aber immer akuter auch in das Privatleben eingreift (wie etwa beim Rauchverbot), ist dieser Zyklus von Obrigkeitsverhalten und einer Underground-Bürgerreaktion nur zwangsläufig.

Die nächste Runde läutet der Staat gerade ein. Nachdem immer mehr Radar-POI-Warner und Überklebe-Aktionen die bestehenden Radarfallen zwar nicht völlig ineffektiv machen, aber zumindest weniger lukrativ, kommt nun eine neue Generation von stationären Radarfallen, die nicht mehr nach Starenkasten aussehen, sondern für den Fahrer fast unsichtbar bleiben. Gekoppelt mit Blitzen, die für das menschliche Auge nicht mehr wahrnehmbar sind (und so nachfolgende Fahrer nicht gewarnt sind), haben wir hier die nächste Stufe in der Kontrolle des Fahrverhaltens der Bürger durch den Staat, die zunehmend ein Misstrauen des Staates gegen seine Subjekte zum Ausdruck bringt, das nicht von ungefähr an George Orwells Dystopie einer perfekten Überwachungsgesellschaft erinnert.

Es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis auch diese kaum noch als Starenkästen zu bezeichnenden Fallen, die sich nahtlos ins Stadtbild oder Leitplanken einfügen, gekontert sind, durch aktualisierte Karten und durch «Hacker», die auch hier mit Sprühkannen und Kleber die Optiken ausschalten. Es ist fast absehbar, dass irgendwann statistisch jeder Kilometer Autobahn überwacht wird – und zugleich eine aufgebrachte Schar Autofahrer jeden zweiten Kilometer attackiert. Wie sinnvoll diese Moebiusschleife für beide Seiten im Endeffekt ist, sei mal dahingestellt. Interessant ist aber, dass der Staat anscheinend so wenig Konsens für seine Legislative findet, dass die Exekutive zu immer extremeren Methoden greifen muss, um die Gesetze zu forcieren. Wäre es nicht sinnvoller, Gesetze mit der Gesellschaft auszuhandeln, die allgemein auf ausreichend Einverständnis treffen, dass Länder und Kommunen nicht de facto sogar recht gezielt Geld daran verdient, dass die Bürger fast notorisch gegen die Vorgaben verstoßen?

Gute Nachricht für Sportbegeisterte

Nudeln machen nicht dick.
Ansonsten schön zu sehen, dass der Art Director diesmal mit der Trikotnummer FAST kreativ war (321 statt 456). Stets liebenswert bei Photos dieser Art ist die erstickende Trostlosigkeit der Küche, bei der irgend jemand aus der Agentur beim Shooting dann als Notlösung etwas halbtote Küchenkräuter in eine Schale steckt, damit man die seelenlose Tristesse des Aufbaus nicht so bemerkt.

Wenn Textern nichts mehr einfällt…

… hilft nur noch eine schöne Prise Tautologie.

Zu verschenken 30

hd schellnack

Das vorletzte Giveaway bringt einen Klassiker zum Gestaltungsraster, dem man seine Quark-Xpress-Zeit etwas anmerkt, der aber zur Einführung in das Thema immer noch okay ist.

Wer mir bis Montag das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt das Buch.

Zu verschenken 29: Die Photos

hd schellnack
Jonathan

hd schellnack
Johannes

hd schellnack
Markus

hd schellnack
Roman

hd schellnack
Tobalo

Hier endlich die Photos zum letzten Giveaway. Auch wenn’s zweimal sehr dicht hintereinander liegt, und mir vor allem auch Markus Bild sehr gut gefällt, geht das Satztechnik-Büchlein an Tobalo, der es ja ohnehin allein durch Standhaftigkeit verdient.

Vo

hd schellnack

Making of II


Marian und Katharina bei einer etwas gewagten Konstruktion für unser Photo für Design Profile von Birkhäuser.

Zu verschenken 29: Satztechnik Typographie

hd schellnack

Und noch ein Typographie-Klassiker aus dem Restbestand: Der erste Band der Reihe Satztechnik und Typographie.
Wer mir bis Freitag das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt das Buch.

Zu verschenken 28: Die Photos

hd schellnack
Benjamin

hd schellnack
Daniela

hd schellnack
Dominique

hd schellnack
Felix

hd schellnack
Peter

hd schellnack
Simone

hd schellnack
Tobalo

hd schellnack
Marcus

hd schellnack
Peymaneh

Auch wenn sonst gerade nicht viel im Blog passiert, schaffe ich immerhin das Giveaway. Die letzten vier Bücher gehen heute in die Post und hier sind brandneue Bilder. Die ich alle sehr mag, aber nach langem hin und her zwischen Peter und Felix kriegt Felix diesmal den dicken Wälzer.

Zu verschenken 28: Typo Wann Wer Wie

hd schellnack

TYPO von Friedl, Ott und Stein stellt schön bebildert und umfangreich Menschen, Werkzeuge und Chronologie der Typographie vor.
Wer mir bis Freitag das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt das Buch.

Zu verschenken 27: Die Photos

hd schellnack
Denny

hd schellnack
Jann

hd schellnack
Johannes

hd schellnack
Paul

hd schellnack
Philipp

hd schellnack
Tobalo

Und hier die Photos zu diesem Buch… Gewinner ist dicht gefolgt von Denny, Tobalo – ein absolut perfektes Buchcover (Front und Rückseite), nebenbei gesagt. Alle deine Bilder sehen aus, als würden sie Fundstücke aus der Vergangenheit sein, sehr schön.

Supermodel Death Dive

hd schellnack

Eine Headline wie aus einem J.G.-Ballard- oder William-Gibson-Roman.
Außerdem ein idealer Name für eine Postpunk-Band.

via Amy&Pink.

Zu verschenken 27: Erste Hilfe Typographie

hd schellnack

Willberg und Forssmans Standardwerk Erste Hilfe in Typographie war eines der vielen vielen Typobücher, die ich mit Anfang 2002 in Vorbereitung auf meine Dozentur in Typographie an der WAM zugelegt habe – und entweder habe ich oder ein Student, der daraus einen Vortrag hielt, auch einiges an Spuren hinterlassen. Für Einsteiger wie ich finde immer noch ein lesenswertes Buch.

Wer mir bis kommenden Freitag das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt das Buch.

Zu verschenken 26: Die Photos

hd schellnack
Benjamin

hd schellnack
Jann

hd schellnack
Judith

hd schellnack
Klaus Javier

hd schellnack
Marco

hd schellnack
Philipp J.

hd schellnack
Philipp P.

hd schellnack
Tobalo

Ach, schön mal wieder so viele Bilder zu bekommen – der Troxler hat es euch anscheinend angetan.
Nennt mich berechenbar, aber obwohl ich die anderen Bilder auch wirklich schön finde (Phillpp Jadke ist total covertauglich, Janns Bild ist toll, Tobi wie immer druckreif…  und und und), kriegt Marco das Buch.

Zu verschenken 26: Students & Niklaus Troxler

hd schellnack

Wenn wir nicht zwei davon aus Stuttgart mitgenommen hätten, würde ich es nicht rausgeben, aber so habe ich ein wunderbares Exemplar des Buches von Niklaus Troxel und seinen Studenten zu vergeben, das nicht nur zeigt, was der Altmeister des illustrativen Posters, der vor allem für seine künstlerischen Willisau-Plakate berühmt ist, gemacht hat und macht, sondern auch, wie er die nächste Generation inspiriert.

Wer mir bis Sonntag das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt das Buch.

Zu verschenken 26: Die Photos

Direkt hinterher die Bilder für das Typo-Design-Buch.

hd schellnack
Arno

hd schellnack
Jann

hd schellnack
Tobalo

Bei drei Bildern nicht ganz so schwer, Jann gewinnt :-D.
Und gleich, Wunder über Wunder, ein neues Zu-Verschenken.

ZU VERSCHENKEN 24: DIE PHOTOS

Zeichen und Wunder. Nur zwei Monate nach diesem Giveaway zeige ich auch die Photos. Bin ich ein Held? Nächste Woche kümmern wir uns auch endlich mal um den Versand des zweiten Satzes Bücher, hoffe ich. Sorry, es ist einfach gut  – und gut -  zu tun und das Blog leidet halt ebenso wie die Konzertbesuche, es ist derzeit irre, wie die Zeit vergeht, weil man so viel Spaß und Arbeit hat.  Danke für die Geduld, wie es an jeder guten Autobahn heißt. Entsprechend der Unregelmäßigkeit der ganzen Sache nimmt natürlich auch die Einsende-Frequenz ab, aber umso größer wird die Gewinnchance für die, die mitmachen.

hd schellnack
Benjamin

hd schellnack
Felix

hd schellnack
Philipp

hd schellnack
Tobalo

Da Philipp mir Keulenprügel angedroht hat, geht das 4-Farben-Buch (das nicht mehr so aktuell ist, wenn dich die Thematik interessiert, kann ich dir aber Well done, please aus dem Hermann-Schmidt-Verlag ans Herz legen oder natürlich den kostenfreien Download in Sachen Farbmanagement und PDF-Erstellung bei Cleverprinting) an ihn. Und wenn Tobalo weiter so großartige Bilder schickt – warst du bei irgendeinem Giveaway NICHT dabei – gibt es wirklich einen Extrapreis, nicht nur für Hartnäckigkeit, sondern auch für durchgehend wirklich großartige Bilder!

:-)

Michael Jackson

hd schellnack

Über das Leben und Werk von Michael Jackson dürfte in nächster Zeit viel geschrieben werden. Den Absturz, das Scheitern am eigenen Mythos, seine Vorläuferrolle für die vielen modernen Celebritys, die weniger für ihr Werk berühmt sind als vielmehr für ein öffentlich geführtes Leben mit allen Höhen und Tiefen, wie etwa Britney Spears oder Amy Winehouse. Dass Jackson als Musiker nicht viel mehr als vielleicht zwei wichtige Alben beigesteuert hat und im Grunde weit entfernt ist, der King of Pop zu sein, als der er hochgejazzt wird, dass andere Musiker die Popwelt viel mehr verändert haben, wird dabei vielleicht in Vergessenheit geraten. Jackson war kein Erneuerer, keiner, der die Popwelt verändert hätte. Wenn, dann ist seine Handschrift viel mehr spürbar in der Art, wie Pop als Gesamtprodukt – also jenseits der reinen Musik – funktioniert. Neben Madonna, die vielleicht wie keine Zweite Image, Mode und Popmusik fusionierte, ist Jackson derjenige, der den Cult of Personality in nach Elvis und den Beatles lange vergessenen Art zurückbrachte. Videos, Kleidung, Photos, Musik – alles hochsynthetisch, alles unauthentisch, alles Inszenierung, alles Fetisch.

Jackson ist dabei weiter gegangen als jeder andere in seinem Bereich, und hat Grenzen verschoben. Die Idee, dass ein Popstar «echt» oder authentisch sein könnte, ist Post-Jackson für das Publikum nicht mehr vorstellbar. Das Spiel mit dem Unechten, mit dem Fake, ist Teil der Pop-Erfahrung geworden. Wie jeder Begründer ist Jackson längst von seinen Epigonen überflügelt worden – man nehme die extreme Imagewechhsel von eben Madonna oder auch Christina Aguilera, die in immer kürzeren Abständen, erst pro Album, dann bald pro Single, ihre Identität wechseln. Extreme Makeover ist dann nicht ohne Grund ein Ding, das von den Stars zu den Fans quasi durch Osmose herandringt, bis die Idee, dass die eigene Identität formbar ist, in den Alltag aufgegangen ist. Bodystyling und auch die Vorstellung, psychisch optimiert zu sein, sein zu müssen, ist längst bei Schülern der Sekundarstufe Eins angekommen – und viel davon verdanken wir Jackson, Madonna et al… und natürlich MTV als Transmissionsriemen, als Vorläufer von MySpace und YouTube. MTV war Michael Jackson und Michael Jackson war MTV. Und ohne beide gäbe es keinen David Carson, nebenbei.

Entsprechend wird Jackson in Zukunft vielleicht weniger als Popmusiker gefeiert (der Ruhm sollte eherdem großartigen Quincy Jones gelten, der Thriller so perfekt produzierte), sondern vielmehr als erster Bodymorpher. Krude und natürlich primitiv, fast cargo-cult-artig, hat Jackson seinen Körper umgebaut, gebleicht, verjüngt, androgynisiert. Er hat sich verspoilert und umlackiert wie Autostyler ihren Wagen pimpen. In die Geschichte wird er eingehen als einer der ersten, die ihren Körper auf extremste Weise als nicht biologisch gegeben hingenommen haben, sondern massiv in die genetische Vorgabe hereingepfuscht hat. Wir leben in einer Zeit, in der künstliche Fingernägel, Haarextensions und vergrößerte Brüste, laserentfernte Haare oder implantierte Haare (je nach Körperstelle), gestraffte Lider und gelaserte Netzhäute nichts ungewöhnliches mehr sind und auch finanziell von der Hollywood-Elite längst beim Straßenpreis angekommen sind. Dieser Trend wird sich fortsetzen – auch auch wenn Jackson sozusagen der Worst Case der Beauty-OP ist, bleibt er eben doch der Wegbereiter, der Astronaut, der an den Outer Limits des Machbaren seinen eigenen Körper modifizierte und einen hohen Preis dafür zahlte, ein Märtyrer – und zugleich der Hofnarr – des konsumatorischen Schönheitswahns unserer Gesellschaft, die langsam, unwahrnehmbar und gleichsam unaufhaltbar in den genetischen Perfektionswahm taumelt, der in Gattaca noch Science Fiction und unter Hitler noch Wahnvorstellung war und der nun mit Germany’s Next Topmodel in der flimmernden Langeweile deutscher Wohnzimmer angekommen ist.

Jackson ist Speerträger einer Gesellschaft, die ihre Eitelkeit in Zukunft schon pränatal wird befriedigen können, die nach körperlicher Perfektion, ewiger Gesundheit und Schönheit hechelt, bei der wir in Zukunft nicht schaudern werden, über biokybernetische Implantate und genetische Enhancements nachzudenken. Jackson, einfach gesagt, war unser Junge aus der Zukunft, was bei Bowie nur Inszenierung war – der Mann der vom Himmel fiel, der Starman, der Ziggy Stardust – hat in Jackson reale Form angenommen. Was für Bowie nur Gedankenspiel war, ist bei Jackson zum Leben geronnen, aus dem er schlußendlich nicht entkommen konnte. Jackson ist The Shape of Things to Come, ein Gesandter aus einer Zeit, in welcher der eigene Körper nur noch weiche, formbare Masse ist, ein Designobjekt – und ist zur tragik-komischen Figur geronnen, weil er diese Idee mit den primitiven Mitteln unserer Zeit, der Schönheitschirurgie der 80s und 90s eben, umgesetzt hat. Dass seine Nachfolger bereits weniger als Freaks gelten und wir die enormen Körperveränderungenvon Aguilera und Co kaum noch als anormal wahrnehmen zeigt, dass Jacksons Rolle als Experimentierfeld, als extremverspoilerter Mensch, den Weg bereitet hat für den eben weniger wahrnehmbaren Wandel einer hedonistischen Gesellschaft, in der am Ende nach Mode, nach Wohnung, nach Konsumartikeln eben nur noch der eigene Körper als finaler Designgegenstand bleibt.Bodybuilding, Schönheits-OP, Tattoo, Piercing – am Ende wird der Körper vom unbeeinflussbaren, biologisch gegebenen Ding im nie gekannten Ausmaß zur Rohmasse von Identitätsschaffung, von Egobranding. Jackson ist lediglich der Störfall, der ein System überhaupt erst sichtbar macht – an Jackson offenbart sich also die Tendenz der westlichen Gesellschaft zum Körperfetisch, zur Oberflächlichkeit, zur Unzufriedenheit mit dem eigenen Sein, am Ende zur Fälschung, zum Aufbau eines künstlichen Alter Ego. Eine gelungene Schönheits-OP ist dabei nicht systemisch nicht anders zu sehen als Jacksons Frankenstein-Antlitz. Identität wird transitorisch, was früher nur Transsexuellen vorbehalten war, wird zum Massenphänomen: Das Gefühl, im falschen Körper zu stecken und diesen durch Operationen zum «richtigen» zu morphen.

Jackson ist insofern – wie in Deutschland vor Jahren Hildegard Knef – nur grausam überspitzte Verkörperung eines sozialen Trends, der an ihm überhaupt erst so deutlich sichtbar wurde, an die Oberfläche kam und zugleich durch seine Rolle als Pop-Ikone auch ein Wegbereiter dieses Trends.

Und Billie Jean ist natürlich auch ein sehr sehr netter Song :-D.

Kunstcluster + Schöpfung + Langer Tisch = Dabeisein

hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack

Nachdem bereits letzte Woche die sehr gelungene Clownfisch-Release-Party in der alten ELBA-Fabrik in Wuppertal gestiegen ist, bei der neben der schönen Ausstellung der Blanko-Ausgaben und anderer Arbeiten, einem wunderbaren dritten Magazin auch eine rappelvolle Party mit zwei Dancefloors und einem monströsen D’n'B-Livedrumset begeisterte, geht es diese Woche weiter mit dem Kunstcluster, der von Thilo Küpper von den Arrenbergschen Höfen organisierten über mehrere Stockwerke laufenden Kunstausstellung in der rohen Atmosphäre der historischen Fabrikhalle. Die Ausstellung läuft bereits seit dem 23, aber merkenswert sind vor allem die Tage, in denen Wuppertals Langer Tisch mit Kunstcluster und Schöpfung kollidiert, also richtig was los ist. Am 27.Juni gibt es deshalb nicht nur zwei laufende, große Ausstellungen (Kunstcluster und Schöpfung), einen durch die halbe Stadt ziehenden Kulturevent mit erwarteten 600.000 Besuchern, sondern auch einen Design- und Modemarkt zwischen U-Club und Robert-Daum-Platz, abends mit Tanztheater, Tango und Reaggae-Soundsystem. Klingt nach einem guten Samstag.

Zu verschenken 25: Typo_Design

hd schellnack

Ob Type-Design nun wirklich ein Insider-Buch ist, müsst ihr für euch selbst entdecken. Jedenfalls gilt wie immer: Wer mir bis Mittwoch das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt das Buch.

Banane

Tolles Zitat vom Thomas gerade in der eMail:

das is doch wieder so einen typische bananenagentur.
dicke beule in der bux aber keiner merkt, das es nur ne banane ist.

Perfekt.

Schmeiß doch dein Grafikprogramm weg

hd schellnack

Oh, the shape of things to come :-D.

via nonstopnerds

Sicher Sauber Leipzig

hd schellnack

100% Deut… äh Leipzig. So schön kann Wahlkampf aussehen. Von Kirsten in Leipzig photographiert und für die Stadt eigentlich unerwartet, ehrlich gesagt.

Broschüren bestellen, Grill kriegen

hd schellnack

Weiter unten haben wir ja über Druckereien und Photographen und deren Schwierigkeiten geredet. Das muss schon relativ ernst sein, wenn jetzt eine Online-Druckerei nicht nur 20% Rabatt auf Broschürendruck, sondern auch noch – im QVC-Stil – einen Gratis-Grill dazu anbietet. Ich bin sicher, der betreffenden Druckerei geht es gut – aber ein bisschen seltsam sind solche Added-Value-Aktionen dann doch schon oder?

Ich meine, bei uns gibt’s ja auch kein Corporate Design und dazu gibt’s gratis einen Kasten Bier. Obwohl… vielleicht ja eine Idee :-D.

The Space Invasion that kind of never really happened at all

hd schellnack

Irgendwie wäre es auf der TypoBerlin 09 wahrscheinlich Overkill gewesen, einen Pecha-Kucha-Vortrag zu halten, Podiumsdiskussionen zu halten, mit netten Leuten zu reden (wo man immer zu wenig schafft…), zu twittern, bloggen und photographieren UND auch noch ein Spiel zu machen. Zumal wir nach 12 Stunden  Fahrt und dem schlimmsten Hotel überhaupt auch alle angeschlagen durch Berlin gingen (ich habe jedenfalls danach, wahrscheinlich auch schon währenddessen ordentlich Nebenhöhlenvereiterung gehabt :-D). Leider, aber wahrscheinlich korrekterweise haben wir dieses Jahr also weder Wortketten gebildet noch arme Menschen mit Etch-a-Sketch-Spielzeugen gefoltert. Das Spiel oben war das eigentlich geplante, es sollten Buttons, eventuell ein zwei T-Shirts und ein Flashgame werden. Irgendwie wäre es schon nett gewesen, ein Space-Invaders-Game mit Figuren designes by Chip Kidd, Maro Lombardo und Joshua Davieszu haben, außerdem ist es immer schön, zuzusehen, wie kompliziert solche scheinbar einfachen Aufgaben dann werden können :-D. Vielleicht gut, dass ich (wir alle) nicht auch noch mit zig Zetteln herumgewuselt sind… auf der anderen Seite, mit dem Spiel hätte ich Florian und Henning bei dem Essen weniger vollgetextet, weil ich da ja ideal hätte Space-Monster malen lassen können. («Essen? Ah, überbewertet, pack das mal beiseite und fang an zu malen, loslos…»)

Wenn also jemand von euch Lust hat, seinen eigenen Space-Invader zu bauen, nur zu…

*******
Ha, Nina hat tatsächlich mit der Matrix einen Alien gebaut – und was für einen: Voilá Crabby:

hd schellnack

Was ist eine Diva?

Liebe Freunde, die Bilder unten im Blog sind nicht ganz sinnfrei.
Deshalb auch eine Mini-Umfrage:
In einem Wort – was macht für euch eine «Diva» oder «Göttin» aus?

Comics are for Kids!

hd schellnack

Say Hello to MickeyWolvie.

via Wolverine Daily

Gene Tierney

hd schellnack

I approached everything, my job, my family, my romances, with intensity.
Gene Tierney

Veronika Lake

hd schellnack

I’ve reached a point in my life where it’s the little things that matter… I was always a rebel and probably could have got much farther had I changed my attitude. But when you think about it, I got pretty far without changing attitudes. I’m happier with that.
Veronika Lake

Ingrid Bergmann

hd schellnack

You must train your intuition – you must trust the small voice inside you which tells you exactly what to say, what to decide.
Ingrid Bergman

Photo: Life

Sophia Loren

hd schellnack

There is a fountain of youth: it is your mind, your talents, the creativity you bring to your life and the lives of people you love. When you learn to tap this source, you will truly have defeated age.
Sophia Loren

Zu verschenken 24: Vier Farben Ein Billd

hd schellnack

Obwohl sich seitdem reichlich in Sachen Farbmanagement getan hat, und man heute mit Profilen und hardwarekalibrierbaren Monitoren viel weiter ist als zu der Zeit, da dieses Buch erschien, liefert 4 Farben ein Bild immer noch sehr solide Grundinformationen über Scannen und Bildbearbeitung am Rechner. Immer wenn ich es sehe, muss ich daran denken, welcher Horror es seinerzeit war, allein in Freehand halbwegs akkurate Farben hinzukriegen – Mission Impossible :-D.

Wer mir bis morgen das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt das Buch.

Save me from the Weed

hd schellnack

So sieht eine gute Anti-Drogenkampagne aus :-D

(Strange Tales #94 Stan Lee /  Larry Lieber /  Joe Sinnott)
Aber Hilfe naht:

hd schellnack

Silver Age Elseworlds

hd schellnack

Normalen Menschen kann man das Konzept eines Elseworlds-Comic kaum erklären – aber Comic-Nerds dürften reichlich Spaß an Mark Waids und Ty Templetons fiktiven Titelseiten für Elseworlds-Konzepte aus den Sechzigern und Siebzigern haben, die in einem 80-pages-Elseworlds-Special veröffentlicht wurden, das DC wegen eines kleineren Skandals eingestampft hat.

Filme gesucht

hd schellnack

Ich ärgere hier im Büro alle seit einiger Zeit damit, dass ich Film für das nächste große Ding halte. Was seltsam klingt – die Filmbranche ist ja nicht gerade klein. Aber anstatt des zentralisierten Hollywood-(oder in Deutschland staatlich subventionierten) Kinos meine ich eher eine Graswurzel-Bewegung, wie wir sie in der Photographie mit dem Aufkommen weit verteilter, billiger und trotzdem hochwertiger Digitalkameras erlebt haben, als plötzlich jeder anfing, sich als Photograph auszuprobieren und bei dieser «Demokratisierung» (Man kann auch sagen Marktausdehnung) neben vielen Fehlstarts dabei natürlich auch manche Talente ans Tageslicht kamen. Genau das gleiche wird mit bewegten Bildern passieren – selbst hochwertige Videokameras werden immer preiswerter, von der ja nicht mehr völlig unerschwinglichen High-End-Qualität einer RED über die Canon EOS 5DII, bis sogar hinab zu der Low-End-Version, die man aber immer dabei haben kann, etwa bei der nächsten iPhone-Generation, die ja sogar eine Art Videoeditingsoftware direkt im Handy anbieten wird (iMovie) und man so seinen Youtube-Clip direkt am Handy drehen, schneiden, bearbeiten und uploaden kann.

Ich denke, diese Bewegung wird das Web visuell weitgehend ändern. Neben den weiterhin nutzungsorientieren Infoseiten wird das Internet in den nächsten Jahren mehr nach bewegten Bildern aussehen, Filme, die interaktiven Charakter haben, Fernsehartige Sites mit Kurzfilmen und und und. Überhaupt, hoffe ich, werden Kurzfilm und Dokumentarfilm auch von Amateuren, die weder Zeit noch Lust haben, sich mit Avid und Arriflex auseinanderzusetzen, aber trotzdem eine Geschichte wollen.

Gerade richtig für diesen Trend kommt im Rahmen des Kunstclusters und des Clownfisch-Schöpfung-Events:

3 TAGE INDEPENDENT FILMFESTIVAL
in Wuppertal vom 18. bis 20.06.09

Im Rahmen des clownfisch Release der neuen Ausgabe zum Thema »Schöpfung« eröffnet das clownfisch-Team vom 18. bis 20.06. ein freies und feines Kino in der Fabrik ELBA in Wuppertal. Drei Tage Independent-Filmfestival geben Möglichkeit zum Austausch zwischen jungen Filmemachern, Produzenten und Zuschauern, während drumherum auf ca. 2500m² Kunst, Design, Musik, Tanz und Theater  aufeinandertreffen. Nahtlos in die Ausstellung und das Programm integriert, haben die Filmemacher die Chance, ihre eigene Sichtweisen und Dokumentationen über Geschaffenes und Gescheitertes zu zeigen.

Wer mitwachen will, kann sich jetzt online anmelden.  Eingereichte Filme schickt ihr  einfach unkomprimiert als Link oder bis 5MB auch direkt als Datei an redaktion@clownfisch.eu oder per Post an: clownfisch statementmagazin, »3 Tage Film«, Ludwigstr. 49, 42105 Wuppertal.

Zu verschenken 23: Die Photos

hd schellnack
Benjamin

hd schellnack
Clara

hd schellnack
Felix

hd schellnack
Johannes

hd schellnack
Judith

hd schellnack
Sebastian

hd schellnack
Susann

hd schellnack
Tobalo

Wieso muss ich ich eigentlich immer entscheiden müssen? Tobalo (der nun echt durchgehend jedesmal tolle Bilder schickt, oder? Beeindruckend!!!) und Felix sind auch ganz eng dran, weil sie fast Buchcovertauglich sind – obwohl alle Bilder echt schön sind – aber ich glaube, Sebastian kriegt das Buch :-D.

Zu verschenken 23: Typo Atlas

hd schellnack

Mensch, die Typo in Berlin steht vor der Tür und passend fliegen hier die Bücher raus, wenn ich sie nur mal endlich verschicken würde :-D.

Diesmal gibts das dicke Typo-Atlas-Buch von Günter Schuler, das allein wegen seiner umwerfenden Umschlaggestaltung doch sicher ein Photo wert ist…

Wer mir bis Mittwoch das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt die Bücher und trägt nur das Porto selbst.

Zu verschenken 22: Die Photos

hd schellnack
Benjamin

hd schellnack
Johannes

hd schellnack
Philipp

hd schellnack
Markus

hd schellnack
Stefan

hd schellnack
Tobalo

Und halbwegs pünktlich gepostet eure Bilder für das Willberg-Buch. Obwohl ich Philipp und Tobalo  auch sehr genial find, geht das Büchlein an Markus :-D, auch wenn ich nicht glaube, dass du daraus noch so viel lernen wirst.  (Für den Zweck empfehle ich Indra’s Buchstaben kommen selten allein).

Zu verschenken 22: Wegweiser Schrift

hd schellnack

Neue Woche, neue Runde: Diesmal Hans Peter Wilbergs legendäres Typo-Einsteigerbuch Wegweiser Schrift aus dem Hermann-Schmidt-Verlag. Also: Wer mir bis morgen  das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt die Bücher und trägt nur das Porto selbst.

Zu Verschenken 21: Praktische Typographie

hd schellnack

Etwas älter, aber die meisten typographischen Fakten altern ja eigentlich ganz gut, ist dieser Bestseller von Ralf Turtschi, eine liebevolle Einführung in die Grundbegriffe von Typographie und DTP.

Der Deal: Wer mir bis morgen  das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt die Bücher und trägt nur das Porto selbst.

Kompetenz 3000

hd schellnack

Kam gerade via Thomas Junold, geknipst von «Manni»: Achtet auf das Wort neben Lichtwerbung.

Zu Verschenken 20: Sushi 6

hd schellnack

So, nach der Zeitkapsel-Pause wieder ein Giveaway. Diesmal das ADC-Nachwuchsarbeiten-Buch Sushi, sechste Ausgabe mit dem sehr christlichen Cover :-D.

Da wir derzeit wirklich wunderbar busy sind, kann es etwas mit dem Buchversand dauern. Macht euch keine Sorgen, die Sachen kommen aber – ich muss ja meine Regale leer kriegen.

Der Deal: Wer mir bis Montag  das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt die Bücher und trägt nur das Porto selbst.

Mitmachen bei der Zeitkapsel

Wir sitzen gerade an einem Saisonheft für ein Theater, das als Jahresthema Zeit hat. Unsere Idee ist, jenseits der natürlich als Pflicht laufenden Stück- und Serviceinformationen sowie Darstellerphotos auf den verbleibenden freien Seiten den Betrachtern eine Art Zeitkapsel, eine MagicBox der Erinnerungen und Gefühlsauslöser, zu präsentieren. Zwischen den Stücken gibt es mal eine Einzelseite, mal Doppelseiten Platz für freie Sachen.

Unsere Idee ist, hier mit Memorabilia, Texten, Fundstücken, Anregungen, Triggern zu arbeiten. Illustrationen, Photos, Malerei, Objets Trouvée, Collage. Mal simpel, mal wild.
Und der Clou ist: Wir wollen euch, Blogleser und Freunde, Designer, Photographen, Künstler aber eben auch alle anderen um Beiträge bitten, die für sie mit Zeit/Erinnerung zu tun haben.

Schickt uns Zeug: alte oder neue Photos, fertiges Artwork, Kindheitsphotos (nicht nur von euch, sondern aus der Zeit), Zeichnungen. Schickt uns fertige oder halbfertige Sachen, nicht verwendete Designs, Skizzen, Kritzeleien,alte Notizbücher, Gedichte oder Aphorismen, packt uns Kindheitsspielzeug von alte Briefe, die erste Cassette, ein altes Telespiel usw in einen Karton, eine rote Naht auf Papier, Chinatrash, was auch immer – wovon IHR glaubt, dass es euch inspiriert oder an etwas wichtiges erinnert, mit dem Thema Zeit, Leben, Erinnerung zusammenhängt.

Wenn das Objekte und Ideen aus eurem Zeitgefühl, eurer Erinnerung sind, so glauben wir, dass solche Versatzstücke im Betrachter wiederum Inspirationen auslösen/triggern – ein Joystick einer alten Atarikonsole oder ein He-Man die Erinnerung an das erste eigene Spielzeug, gekoppelt mit einer Frage, wann man eigentlich zuletzt einfach gespielt hat.

Wir wollen dem Leser sozusagen einen  Ideenkalender, der den eigenen Alltag inspiriert, hinterfragt.

Mailt uns Artwork – gerne auch halbfertig, oder nur ein Satz, der schön auf ein Blatt gekritzelt ist. Schickt uns per Post Gegenstände und Objekte. Gebt uns Material, das wir scannen, remixen, neu zusammensetzen. Ob fertiges Bild, komplexe Montage oder nur ein schnell hingerotzter Satz- wir freuen uns auf alles. Echte, per Post geschickte Dinge sind mir etwas lieber, haptischer – aber ich freue mich auch auf Scans und Photos, die aber etwa A4 bei 300 dpi sein sollten.

Ich kann natürlich nicht dafür garantieren, was und wer es ins fertige Heft schafft – aber wer drin ist oder Teil einer Montage wird, kriegt einen Credit von mir im Impressum und dazu gratis ein legendäres Etch-a-Sketch-Poster per Post :-D.

Alle realen Gegenstände, die wir nicht behalten können, werden von uns natürlich zurückgeschickt! Einfach dabeischreiben.

Das ist kein Crowdsourcing und nicht der Versuch, billig an Artwork zu kommen, sondern in sehr kurzer Zeit an eine möglichst große Sammlung eklektischer, inspirierender, alltäglicher, magischer Bilder, Eindrücke, Typo, Skizzen, Krakeleien und Gegenstände zu kommen, die wir in das Heft kondensieren (wollen). Von euch hängt ab, ob das Theater diese Idee mag :-D. Es ist der Versuch kollektiver Arbeit an einer Zeitkapsel – das kann man nicht als ein Mensch, das wird zu einseitig. Wir werden hoffentlich vom Theater auch Sachen kriegen, aber ich liebe die Idee, dass mir Freunde, Bekannte und Unbekannte Sachen schicken, Überraschungen, die uns inspirieren und dann das Heft und die Leser hoffentlich auch.

Und es muss schnell gehen. Packt JETZT. Findet altes Artwork, kritzelt einen Spruch auf ein altes Blatt, dass wir copyrightfrei verwenden dürfen von euch, oder packt uns jetzt ein Paket. Nicht lange überlegen, einfach dabeisein.

Die ganzen Sachen werden dann hier photographiert und finden irgendwie ihren Weg ins ich freue mich wirklich auf Dinge, die eine seltsame Schwebung haben, die ihr selbst wichtig für euch findet und teilen wollt, die kitschig oder poetisch sind, künstlerisch oder Profan – packt und ohne lange Nachzudenken einen Karton voller Zeitsplitter. Je mehr das ganze am Ende ein kleines bisschen wie ein Projekt, wie Konzeptkunst ist, umso besser :-D.

Ich und wir alle hier freuen uns total darauf, von euch bis zum Wochenende oder Montag hoffentlich eine Flut von Ideen, Gegenständen, Materialien zu kriegen. Fragt Freunde, sammelt, geht auf Jagd. Und bringt Beute :-D.

Die Sachen zeigen wir dann nach und nach hier im Blog, Ehrensache. 

Wir sind gespannt und aufgeregt und freuen uns.

per Mail:
schellnack@nodesign.com

per Post
:
nodesign
Mintropstraße 61
45239 Essen

hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack

Zu Verschenken 19: Die Photos

hd schellnack
Lars

hd schellnack
Anja

hd schellnack
Benjamin

hd schellnack
Christian

hd schellnack
Daniel

hd schellnack
Felix

hd schellnack
hd schellnack
Hugo

hd schellnack
Jan

hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
Jann

hd schellnack
Jo

hd schellnack
Peymaneh

hd schellnack
Raffael

hd schellnack
Stephan

hd schellnack
Tidde

hd schellnack
Tobalo

Ist ja ein irrsinniger Input diesmal. So viel gute Sachen dabei. Ich geb die Bücher mal an Daniel, obwohl sehr schwere Wahl und ihr sicher alle andere Favoriten haben werdet :-D.

Zu Verschenken 19: Novum

hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack

Diesmal drei auf einen Streich, drei schmale Bändchen aus der Novum-Praxis-Reihe rund um die Basics von Layout und Corporate Design.

Der Deal: Wer mir bis morgen  das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt die Bücher und trägt nur das Porto selbst. Keine Specials diesmal, einfach schöne Bilder ;-D.

Zu Verschenken 18: Die Photos

hd schellnack
Kathrin

hd schellnack
Stephan

hd schellnack
Tidde

Das muss aber schwer gewesen sein :-D. Wo ich mit grandiosen Dave-McKean-Montagen in Flut gerechnet habe, kommen drei Bilder – und zumindest bei Tidde weiß ich ja, dass es älter ist (sieht man ja auch an meinen Haaren bzw. lack of hair).

Das Buch geht an Kathrin. Viel Spaß damit.

Zu Verschenken 18: Photoshop Wow!

hd schellnack

Der Klassiker der Bildbearbeitungs Tutorial-Bücher in der Ausgabe zu PS6. Nicht ganz neu, aber nach wie vor voller sehr brauchbarer Tricks.

Der Deal: Wer mir bis morgen  das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt die Bücher und trägt nur das Porto selbst.
Achtung: Natürlich passend zum Thema die Photos diesmal als Photoshop-Montagen, tobt euch aus. Ich sehe schon Tiddes Polygonlassocowboymonster vor mir.:-D

Zu Verschenken 17: Die Photos

hd schellnack
Julia

hd schellnack
Philipp

hd schellnack
Tidde

hd schellnack
Tobalo

Fast schade, dass für so ein Klassebuch so wenig ankam.Obwohl ich Julias Bild sehr mag und Tiddes natürlich schon aus gelebter Erfahrung liebe – geht das Buch glaub ich zu recht an Philipp. Sehr schön!

ZU VERSCHENKEN 17: SELECTED VIEWS

hd schellnack

Uuuund der nächste Giveaway – der sechste Band der SelectedViews-Photographenpräsentation. Ein sehr netter und sehenswerter Bilderstrom in einem kleinen, dicken Hardcover.

Der Deal: Wer mir bis morgen  das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt die Bücher und trägt nur das Porto selbst.
Achtung: Halb passend zum Thema die Photos diesmal als DUO, also zwei Bilder, die irgendwie zusammen etwas ergeben, nebeneinander. Bitte als EINE Datei :-D.  Viel Spaß bim Puzzlen

Giveaway16: Die Photos

hd schellnack
Daniel

hd schellnack
Daniela

hd schellnack
Hugo

hd schellnack
Julia

hd schellnack
Kirsten

hd schellnack
Marc

hd schellnack
Tidde

hd schellnack
Tobalo

Und so toll ich die alle finde – Marcs Kodakphoto ist kein Polaroid aber trotzdem brillant – hat Daniela aber sowas von das Buch gewonnen :-D. Schicke ich das schon nach Berlin? 

 

Zu Verschenken 16: Simon Puschmann Kodaroids

hd schellnack

In dem kleinen, aber unglaublich kinderbuchschön produzierten Büchlein zeigt der Hamburger Photograph Simon Puschmann einige ausgewählte Photos von Kodak-Abzügen.

Der Deal: Wer mir bis morgen  das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt die Bücher und trägt nur das Porto selbst.
Achtung: Halb passend zum Thema sollten die Photos diesmal im Polaroid-Stil (richtig echt oder zur Not auch nachträglicher Fake) sein.

Zu Verschenken 15: Die Photos

hd schellnack
Benjamin

hd schellnack
Bianca

hd schellnack
Christine

hd schellnack
Clemens

hd schellnack
Friedemann

hd schellnack
Jann

hd schellnack
Johannes

hd schellnack
Jonathan

hd schellnack
Julia

hd schellnack
Kirsten

hd schellnack
Peymaneh

hd schellnack
Richard

hd schellnack
Sebastian

hd schellnack
Tidde

Diesmal ja ein schöner Input an s/w-Bildern, und ich werd den Teufel tun, das hier selbst zu entscheiden.
Wir machen also wieder die Kommentarabstimmung, bis Montag früh könnt ihr bestimmen, wer das Clic-Buch kriegen soll. Bin gespannt, was eure Favoriten sind.

Zu Verschenken 15: Clic

hd schellnack

Diesmal gibt es einen KLOTZ von einem Buch – Clic 2 ist ein Photoband, durchgehend s/w mit wunderbaren Photos von Leonardo Bezzola aus den Jahren 1978-1992, dick wie ein Schuhkarton, ein echtes Buchobjekt, nicht umsonst gebraucht zwischen 60 und 80 Euro online zu Kaufen – und hier gratis :-D.

Der Deal: Wer mir bis morgen  das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt die Bücher und trägt nur das Porto selbst.
Achtung: Passend zum Thema sollten die Photos schwarz/weiß photographiert sein.

Zu Verschenken 14: Die Photos

hd schellnack
Andreas

hd schellnack
Bernhard

hd schellnack
Christopher

hd schellnack
Jonathan

hd schellnack
Tidde

hd schellnack
Tobalo

Und hier die Photos zum Give-Away 14.Feine Sachen dabei, auch wenn ich bei Jonathan nicht ganz sicher bin, wie’s zur Aufgabe passen soll. Tidde kriegt das Buch, mehr Körpersprache geht ja gar nicht :-D.

« Previous Entries
» Next Entries

Creative Commons Licence