1. Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen. Drei Monate Fast Food um Mitternacht tun dir das an.
2. Haare länger oder kürzer?
Ich weiß nicht mal, ob meine Haare noch wissen, was «länger» bedeutet.
3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
4. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr.
5. Mehr ausgegeben oder weniger?
6. Mehr bewegt oder weniger?
7. Der hirnrissigste Plan?
8. Die gefährlichste Unternehmung?
9. Die teuerste Anschaffung?
10. Das leckerste Essen?
11. Das beeindruckendste Buch?
12. Der ergreifendste Film?
13. Die beste CD?
14. Das schönste Konzert?
15. Die meiste und beste Zeit verbracht mit …?.
16. Vorherrschendes Gefühl 2011?
17. 2011 zum ersten Mal getan?
18. 2011 nach langer Zeit wieder getan?
19. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
20. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
21. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
22. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
23. 2011 war mit einem Wort …?

Nach langer Zeit tatsächlich mal wieder eine Blase vom Schlagzeugspielen, wie ungewohnt.

Am 7. Januar begann die Ausstellung der Diplomarbeit Kokolores von Daniela Brand in der Galerie Damen und Herren, Oberbilker Allee 35, 40215 Düsseldorf. Die Ausstellung läuft bis zum 21.Januar und endet noch mal mit einer kleinen Finissage um 19.00 Uhr. Die Eröffnung war wirklich gut besucht und permanent kamen unbekannte Menschen zu Daniela, um ihr (zu Recht) zu ihrem Buch zu gratulieren. Danny hat mir ein paar Photos geschickt, die die schön verrockte Stimmung bei den DamenundHerren gut einfangen ;-D

1. Zugenommen oder abgenommen?
8 Kilo abgenommen, 5 wieder zugenommen, der Winter, der Winter
2. Haare länger oder kürzer?
Same same
3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtiger, was aber klar ist, wenn man 6 Jahre nicht mehr beim Optiker war
4. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr
5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr
6. Mehr bewegt oder weniger?
Etwa das gleiche, keine Ahnung
7. Der hirnrissigste Plan?
Gab’s dieses Jahr eigentlich nicht – oder?
8. Die gefährlichste Unternehmung?
Autofahren an Heiligabend
9. Die teuerste Anschaffung?
Ohne Frage insgesamt der Rechnerkram dieses Jahr
10. Das leckerste Essen?
Frühstück im Bett.
11. Das beeindruckendste Buch?
Leben auf Probe von Thomas Oberender
12. Der ergreifendste Film?
Moon
13. Die beste CD?
Unfassbar zu sagen, ich hab 2010 so viel Musik gehört. Die vielleicht beeindruckendste Wandlung (wieder einmal) zeigt «Foreigner» von VonSpar
14. Das schönste Konzert?
Foals
15. Die meiste und beste Zeit verbracht mit …?.
s+m
16. Vorherrschendes Gefühl 2010?
I need more «Oblique Strategies»
17. 2010 zum ersten Mal getan?
Viel kleine Dinge, nichts «großes». Der größte Umbruch, so unwichtig der vielleicht ist, ist der komplette Umstieg auf digitale Medien. Musik, Bücher, Magazine, Zeitungen, Comics – 2010 ist das Jahr, in dem ich fast alles von Papier auf digital umgestellt habe. Mal sehen, ob sich das noch rächen wird
18. 2010 nach langer Zeit wieder getan?
Nichts tun. Absolut nichts. Lesen, faulenzen, nichts tun
19. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Da gibt es nicht viel. Nach dem unruhigen 2009 war 2010 ein ruhiges Jahr.
Ich hätte sehr sehr gut auf die Krankheit meiner Mutter verzichten können, mehr als gut – aber selbst das ist ja bisher unwahrscheinlich gut und glücklich ausgegangen.
20. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Gutes Design braucht Budget – auch in der Produktion/Umsetzung
21. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
The Observer
22. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
«Das machen wir so…»
23. 2010 war mit einem Wort …?
…gut
Es ist mehr und mehr so, dass man von vielen netten Menschen gar keine Hausadresse mehr hat, sondern nur noch ein Gemenge aus Facebook/ICQ/eMail-Adressen. Wenn ich euch also auf dem Postwege nicht erreicht habe, der in diesen Tagen ja ohnehin nicht gerade wahnsinnig verlässlich sein dürfte (wie wir letzte Woche schmerzhaft lernen mussten) also noch einmal elektronisch gute Festtagswünsche. Alles Liebe zu Weihnachten, entspannte Tage zwischen den Jahren und einen guten Start in 2011…

Statt Weihnachtsessen gehen wir dieses Jahr ein Cocktailtrinken. Wenn ihr Lust und Zeit habt, schaut vorbei, der erste Drink geht auf mich.
Das Ganze diesmal nicht in Dortmund, sondern in Wuppertal, in der Viertelbar, Luisenstraße 96a, 42103 Wuppertal . Morgen, am Donnerstag etwa ab 19:30 Uhr. Ich denke, die Sache wird todsicher nicht so groß wie in der Q-Bar ablaufen, freu mich aber, wenn sich ein zwei Leute zu Katha, Steffi, Danny und mir verirren ;-D.
UPDATE: Wegen Schneechaos, fiesen Staus und auch aus Rücksicht auf die etwas fiebrige Danny müssen wir es verschieben. Ich will echt nicht schuld sein, wenn da irgendwem was passiert… wir überlegen, es auf Sonntag zu verschieben, wenn der Wettergott mitspielt…

Ungewohnte Töne im Büro heute – unsere derzeitige Praktikantin Daniela Brand sitzt an der Nähmaschine und bastelt die Schrift für die Ausstellung ihres Kokolores-Buchprojekts in Düsseldorf. Nachdem ich mich die letzten Wochen eher abstrakt mit handgemachtem Design befasst habe, ist es eigentlich ganz toll, auch einmal bei der Entstehung live zuzusehen…

Der Designmarkt «Needful Things» von clownfisch und Hebebuehne in Wuppertal geht in die dritte Runde und wird größer. Auf rund 720m² in einem ehemaligen Supermarkt im Wuppertaler Luisenviertel kann geschaut, gestaunt, gesucht, gefunden, gestöbert, gekauft und genossen werden! Kleine Labels und junge Designerinnen und Designer aus ganz NRW zeigen hier ihre Produkte, begleitet von ausnahmsweise mal guter Kaufhaus-Musik mit DJ-Sets und Livemusik und umrahmt von feinsten Leckereien und Getränken. Die Fusion aus Party und Shopping bietet Taschen, Schmuck und Accessoires, Design, Bilder, Möbel und vieles mehr. Auf www.need-ful-things.de könnt ihr euch vorweg ein Bild von den Angeboten machen.
Needful Things 3
Samstag, 30. Oktober von 11–22 h
Sonntag, 31. Oktober von 11–18 h
Friedrich-Ebert-Straße 42 im ehemaligen »Kaufpark«
Luisenviertel in Wuppertal-Elberfeld

Auch wenn ich zum Mindmapping inzwischen Omnigraffle auf dem iPad verwende – obwohl das Programm nach wie vor recht buggy ist und wichtige Features fehlen -, ist es doch immer wieder überraschend, wie gut es funktioniert, mit mehreren Leuten einfach mit Zetteln auf einer großen Wand zu arbeiten. Was zu Recht zum etwas belächelten Workshop-Klischee geworden ist, die Arbeit mit Post-Its, funktioniert nach wie vor ausgezeichnet, wenn man eine Story zu entwickeln versucht. Ich kenne nach wie vor kein digitales Mittel, dass so quick and dirty, intuitiv und schnell ist wie die gelben Zettelchen, Ausdrucke, Transparentpapier und und und. Vielleicht, weil man schneller schreiben kann, einfacher verwirft, oder weil die größere Fläche und das haptische Manipulieren das Gehirn eben doch mehr anregen als Vektorboxen schieben, weil das tatsächliche Malen auch für einen Selbst die Visualisierung und Klärung von Gedanken erleichtert, die Ordnung und Inspiration schafft… – es geht wenig über das Malen und Kleben an einer großen Wand, wo man aus Alternativen und Möglichkeite und vielen What-Ifs eben doch schnell ein If-Then konzentrieren kann. Danach geht digital fast alles schneller und besser – festhalten, in Form klopfen, Mindmapping, Projektplanung und und und… aber bisher habe ich (und als bekennender Digitalfreak kann ich fast nur sagen: leider) immer noch keine Software gefunden, die Stift und Papier völlig ersetzt.
«Äh warte… wer ist Bill Murray?»
«Das ist so, als würdest du fragen: Wer ist Ghandi?»
«…wer ist Ghandi?»
Zombieland

Wenn es so etwas gibt wie den David Byrne der Klassik, dann ist es sicher Philip Glass. Hoch erfolgreich in der Grauzone zwischen Kommerz und ernster Musik unterwegs, macht er eine Art Indiepop-Klassik, die Versatzstücke moderner E-Musik mit einer auch für eher gelegentliche Klassikhörer zugänglichen Harmonik, angereichert mit fast typischen Motiven, Mustern und Gesten, die seinen Kompositionen stets fast so etwas wie einen «Markencharakter» verleihen.
Wie Byrne widmet sich Glass hier der «Weltmusik» und nimmt sich auf Toltec der mittelamerikanischen Kultur in der Zeit um etwa 1000 nach Christus an, unterteilt in drei Sätze, in deren Mittelpunkt die heilige Dreifaltigkeit der toltekischen Wirrarika steht. Aber ehrlich gesagt – ebenfalls wie oft bei David Byrne -, man hört es nicht wirklich heraus, Glass könnte mir die Komposition ebenso gut als Mediation über die Wüste oder Eskimos verkaufen, und nicht ohne Grund ist der dritte Satz insofern vielleicht schlichtweg eine Zweitverwertung bereits bestehenden Materials. Das erste Movement – The Corn – ist eine typische auf- und absteigende Bewegung, mit der epischen Breit, in der Glass sich in seinen orchestralen Arbeiten oft gefällt, ist hierfür ein drastisches Beispiel, bei dem eher lautmalerisch die Bewegung von Wind im Kornfeld spürbar wird. Erst im zweiten Satz The Hikuri wird – aber eben durchaus auch auf eine für Glass typische repetitive Art – so etwas wie ein fast klischeehaftes «Native»-Gesang-Muster spürbar, eine dunkle, bedrohliche Stimmung, deren Gesangsparts aber ebenso gut aus einer Filmmusik-Umdichtung von Orffs Carmina Burana stammen könnten. The Blue Deer, die dritte Bewegung, ist deutlich ruhiger angelegt und arbeitet sich zu einem von Streichern und Bläsern dominierten, für Glass-Verhältnisse etwas stupiden Crescendo empor, um dann sanft auszuklingen.
Dem Bruckner-Orchester Linz unter der Führung des Routiniers Russell-Davies gelingt eine präzise, wenn auch vielleicht nicht ausreichend chirurgische und harte, Interpretation in dieser Live-Aufnahme. Vielleicht hätte der Komposition eine aggressivere Interpretation gut getan, jedenfalls ist das Ergebnis eine geschliffene, epische, hypnotische Einspielung, die sich wieder einmal erfolgreich in einem seltsamen Limbo zwischen «echter» Klassik (was immer das heißen mag) und einer Art Filmscore-Ästhetik bewegt, die Sorte Einspielung bei der der Kopf hier und da ob gewisser Beliebigkeiten und Berechenbarkeiten eher kritisch reagiert, der Fuß aber trotzdem mitzuckt, Ich persönlich bin ein großer Freund der Art, wie sich bei Glass fast elektronisch-minimalistische Strukturen und Formen finden, am deutlichsten in seinen reinen Orgelwerken greifbar, die aber auch in den etwas suppigeren Orchester/Chor-Variationen seiner stets gleichen Arpreggiator-Bewegungen rhythmisch einfach Spaß machen. Umso mehr ärgert es bei The Blue Deer, dass sich Glass auf einen sehr simplistischen Grundrhythmus verlässt, der weder dem ruhigen Charakter des Stückes gerecht wird, noch eine klare Bewegung suggeriert, sondern nach einer Weile eher einfach anstrengt (also nicht anstrengend ist, was gut wäre, sondern ganz banal anstrengt).
Alles in allem sind die kurzen 30 Minuten von Toltec wegen des ersten und zweiten Satzes durchaus einen Kauf wert – sie liefern genau das, was man von Glass erwarten darf und man ist fast eher subkutan enttäuscht, wie glatt Glass diese Erwartungen einfach erfüllt, man würde sich hier vielleicht mehr Mut zu einer Tangente in seiner Evolution wünschen, die über eine Weichspülerversion dessen, was er mit Einstein on the Beach eigentlich bereits spannender abgeliefert hat, hinausgeht, aber natürlich liefert auch Toltec eine wenn auch sanfte Weiterentwicklung von Philip Glass’ tonaler Sprache. Wer Glass mag, wird hier insofern bestens bedient, aber wie bei David Byrne wird man den Beigeschmack nicht los, dass früher eben doch alles irgendwie besser war…

Auf die Gefahr hin, hier öffentlich eitel zu wirken – jeder, der mich etwas kennt, weiß, dass ich auf Komplimente normalerweise eher mit einem «Naja, aaaaber…» reagiere – hat uns diese liebe Karte besonders gefreut, weil sie so liebevoll auf verschiedenem Papier, mit perforierter Schrift und mit ganz liebevoll bunter Handtypographie ankam. Und weil es um ein Projekt ging, mit dem wir alle selbst intern eher kritisch sind und uns alle umso mehr gefreut haben, wenn es von jemand, dessen Meinung wir absolut respektieren, ein Lob gibt, das jetzt auch nicht nur nach reiner Höflichkeit klingt. Wir haben uns, kurz gesagt, alle tierisch gefreut – vielen Dank dafür!



Ich habe ehrlich gesagt gar keine Ahnung, wo ihr Kira Hagebeuckers wunderbare Viechers-Schlüsselanhänger so ohne weiteres kaufen könnt, es gibt noch keinen Online-Shop. Aber in «echt» – ich habe sie ja unter anderem bei Needful Things in der Hebebühne Wuppertal live erlebt – sind sie noch viel viel viel besser. Also: Haltet euch einen Platz an eurem Schlüsselbund frei für diesen Cute Overkill.
Nachdem ich mich jetzt seit drei Wochen daran versuche, vernünftig über Terry Gilliams neuen Film zu schreiben und an der schieren Tiefe des Films verzweifele, die eigentlich deutlich längeren Text verlangt als (selbst) hier lesbar wäre, um den Andeutungen, Verweisen, Fußnoten und Doppelbödigkeiten gerecht zu werden, mache ich es lieber kurz und dafür solange der Film noch halbwegs in den Kinos läuft…The Imaginarium of Doctor Parnassus, so der deutlich bessere Originaltitel, ist der Film, auf den man als Fan von Gilliam lange hat warten müssen, der Film, in dem die Tricktechnik endlich halbwegs mit der Phantasie des großen Regisseurs mithalten kann und seine Geschichte nicht mehr verkrüppelt wird durch alberne Effekte, wie noch zu Zeiten von Brazil. Wie bei Gilliam üblich, sieht alles nach wie vor ein wenig trashy aus, nicht so glatt wie bei FX-Stangenware à la Potter, aber die Fulminanz seiner Bilder, die auch die Computereffekte an die Grenze des Machbaren treibt, war selten so beeindruckend wie hier. Parnassus ist ein Triumph für Gilliam, ein Film gegen alle Widerstände, der wie kein Gilliam-Film zuvor auch einen Hauch autobiographische Züge in sich trägt – die Geschichte eines alternden Showmans, der in einer immer grauer werdenden Welt zum verdrogten Hippie-Anachronismus wird. Die Quatrobesetzung Ledger/Depp/Law/Farrell funktioniert ausgezeichnet (gerade bei Depp nahezu erschreckend, auch weil Ledger kurz zuvor noch Depp «channeled»), die Geschichte ist eine wilde Achterbahnfahrt durch Mythen und Zitate, der Film in sich so schillernd und phantasmagorisch wie das «Imaginarium» in Parnassus’ Kopf selbst. In einer Zeit, in der Trickeffekte nur dazu dienen, immer dünnere Fantasy-Handlungen zu kaschieren, ist hier erstmals erahnbar, welche narrative Tiefe man mit diesen Mitteln (und phantastischen Darstellern) erreichen kann, wenn man das Spiel beherrscht – von der ersten Sekunde an ist der Film doppelbödig, der Zuschauer unsicher und die Reise spannend, so wolkenhoch, das man nach der viel zu frühen Landung noch Druck auf den Ohren zu haben glaubt. Parnassus ist sicher die Sorte Film, die man zwei-, drei-, viermal sehen kann (vielleicht sogar muss), ohne sich zu langweilen, um dabei immer neue Details und Zusammenhänge zu entdecken. Der Film steckt fast wütend voller wilder Ideen und Konzepte, balanciert meisterhaft, wie Gaiman in seinen besten Momenten, die normale Welt und das Übernatürliche, und vom Titel bis zur letzten Sekunde ein chaotisch überbrodelnder Schatz für Interpretationen und Deutungen. Es ist selten, dass ein Mainstream-Film heute so voller gezielter Tiefe und hermeneutischer Angebote steckt, ohne sich darin zu verlieren. Plummer und Cole sind umwerfend, Waits erwartungsgemäß grandios, Ledger zeigt erneut, dass wir mit ihm einen doppelbödigen und abgründigen Darsteller verloren haben, der zu einem zweiten Brando hätte werden können. Imaginarium ist Gilliams düster glühendes intensives Meisterwerk, ein Film, der seine anderen Filme zusammenhält, reflektiert, überbietet – es ist fast unverschämt, wie Gilliam im Alter nicht schlechter zu werden scheint, sondern immer besser, immer klarer in seiner Unklarheit wird.

Immer seltsam, eigene Entwürfe von anderen Leuten remixed zu sehen… Und dann so groß. Gefällt mir hier aber.

So sieht der Spiegel diese Woche aus. Auf dem Cover eine zum Weltkonzern und zum globalen Gesellschaftsfaktor mutierte Gratissuchmaschine, auf der Rückseite eine Anzeige für Handy-Miniatursoftware. Wer über das Ende der Gutenberg-Galaxis nachdenkt, darf dieses Cover gerne meta finden.


Wir haben zu Weihnachten natürlich eine Menge Post gekriegt und uns sehr über alles gefreut – zumal wir selbst dieses Jahr gar keine Weihnachtskarten gemacht haben.Besonders hervorgetan hat sich dieser mit Maschine beschriftete Brief (aus Köln?), der voller A7-großer Kärtlein mit einem kleinen Aphorismus von des ja stets famosen Jean Baudrillard steckte. Das Ganze mit einem kurzen lieben handschriftlichen Gruß und – völlig anonym, was die Weihnachtspost erst so richtig magisch machte, weil sie ohne Absender, ohne Absicht, ohne Marketing ankommt und keine als Weihnachtspost verkleidete Werbung ist.
Wer immer du bist, der uns/mir das geschickt hat: 1000 Dank!!!
1. Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen, da ich ja Stress-Esser bin. Ich glaube, ich hab derzeit meinen persönlichen Gewichtsrekord.
2. Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Ein Jahr wachsen lassen, und dann nach der Typo alles wieder ab. Ist auch besser so.
3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weder noch, aber es wird wirklich Zeit für eine neue Brille…
4. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr.
5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr.
6. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr, zumindest beruflich.
7. Der hirnrissigste Plan?
Es gab dieses Jahr eher viele kleinere An-sich-unmöglich-Situationen, die aber dank des phantastischen Teams eigentlich immer glimpflich bis exzellent gelaufen sind.
8. Die gefährlichste Unternehmung?
Falschen Versprechungen zu vertrauen…
9. Die teuerste Anschaffung?
Auto.
10. Das leckerste Essen?
Popcorn.
11. Das beeindruckendste Buch?
42 von Thomas Lehr.
12. Der ergreifendste Film?
Coraline in 3D.
13. Die beste CD?
E.S.T.: Leucocyte, gleichauf mit Late of the Pier.
14. Das schönste Konzert?
Kein einziges Konzert dieses Jahr, an sich irgendwie unvorstellbar….
15. Die meiste Zeit verbracht mit …?.
…Steffi und Emma
16. Die schönste Zeit verbracht mit …?
…dito.
17. Vorherrschendes Gefühl 2009?
Ich brauch Urlaub…
18. 2009 zum ersten Mal getan?
Nach 40 Stunden ohne Pause und Schlaf in einen Pitch gehen – und zu gewinnen.
19. 2009 nach langer Zeit wieder getan?
Meine Work-Life-Balance wirklich komplett aus dem Ruder werfen, was ich so extrem seit wahrscheinlich 2004 nicht mehr hatte. 2009 hat extrem Spaß gemacht, vor allem eben mit dem Büro, dass ja ein essentieller Teil des Lebens ist, mit lustigen Projekten, spannenden Pitches und einem wirklich tollen Team… aber einen kleinen Tick mehr Freizeit hätte ich gut brauchen können.
20. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Ungeduld. Kalorien. Lügen.
21. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Auch diesmal: uns einfach zu vertrauen.
22. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein Logbuch voller toller Erinnerungen. Und ein überraschender Geburtstagsbesuch!
23. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Der Klassiker: «Ich liebe dich…»
24. 2009 war mit einem Wort …?
…aufregend.

Ohne das «DJ» kommt Helmut Josef Geier hier (mal wieder) daher und legt ein dichtes, seltsam zeitloses und unverortbares Konzeptalbum vor, das zwischen Techno, House, Retroelektro und anderen Stilelementen sehr elegant pendelt und dem Geierschen Selbstanspruch auf Größenwahn absolut gerecht wird. Mit dem großen Gigolo-Vorbild Bryan Ferry startet das Album relaxt in einen amorphen fast 10-minütigen Opener, dessen clubbige Entspanntheit sofort durch das strengen Kraftwerk/Techno-Gerüst von Electronic Germany gebrochen wird, sofort gefolgt von der basslastigen Housenummer «The DJ», in der – schon wieder ein in die Jahre gekommener Lebemann – P.Diddy den Text liefert. Hell macht einen parforce-Trip durch die Nachtszene und es fast ein Wunder, dass er sich in der Vielfalt der Stile nicht öfter im Ton vergreift, sondern stets zurückhaltend genug bleibt, um in seinen skizzenhaften ausgedehnten Fragmenten glaubhaft zu bleiben. Flirrende Sequenzer, analoge Sounds, Laptronica, Heaven-17-Anklänge, Art-of-Noise-Sampling-Spielerei, stampfende 4/4-Beats, alte Drummachines, fette Bässe… es gibt wenig an dieser Platte auszusetzen, auch wenn Hell der Todesritt zwischen Tag und Nacht und zwischen den verschiedenen Dancefloor-Stilen nicht immer 100%ig gelingt. Die Nachtseite ist eher pulsierend, metallisch und hart, die Tagseite eher chilly und optimistischer, abgeklärter… bis zu einem gewissen Grade liefert Hell hier Tanzmusik für die Angekommenen, die Etablierten, den Groove zum Familienvan, aber das ist in seiner eigenen Biographie ja durchaus auch okay und Can-inspirierte-Einwürfe wie das einminütige Carte Blanche zeigen, dass Hell durchaus auch experimentell bleiben kann, weiter denkt als bis zur nächsten Party, und die Platte insgesamt auch ihre anstrengenden und herausfordernden Momente hat. In den durchweg langen, ausgedehnten Nummern gelingt es Hell, einen fast unvereinbaren Stilmix zusammenzubringen und durch verbindende Sounds und Instrumentierungen eben doch stimmig zu amalgamieren, so dass zusammen eine Art John-Carpenter-Patchwork-Soundtrack entsteht, der bis zum letzten White-Noise-Rauschen von Silver Machine ein hörenswertes Gesamterlebnis ergibt. Wo andere in die Jahre gekommene DJs in der Glut der langen Partynächte zu Asche zerfallen, erweist sich Hell als Phoenix, der sich mit diesem Konzeptalbum zu einer Art David Bowie der Technogeneration stilisieren darf.

Ich finde übrigens, dass die Kombination von «sinnlich, extravagant, edel, elegant» und «emaillierter Ablaufdeckel» einfach großartig ist. Gedeckelt von dem biederen Versprechen von «30 Jahren Garantie». Nichts gegen Kaldewei und keine Frage, eine Badewanne zu bewerben ist nicht die einfachste Sache der Welt, aber this is not a solution :-D.
… wie auf dem Fontblog, dann wäre ja alles gut. Ich glaube, die vier Bücher, die ich eigentlich noch kurz bloggen wollte («kurz», hahaha) bremsen mich aus. Und die Arbeit, of course. Fontbloggen geht irgendwie schneller, weil nur reaktiv. Wird auch wieder anders…

Heute ist Nelson Mandelas 91. Geburtstag. Um den legendären Anti-Apartheid-Aktivisten, der fast 30 Jahre inhaftiert war, zu feiern, veranstaltet die nach seiner Gefangenennummer 46664 benannte weltweite Anti-AIDS-Kampagne der Nelson Mandela Stiftung heute online ein Make-an-Imprint-Event. Du kannst dich online registrieren, auf dem «Handwall» einen Abdruck hinterlassen und 67 Minuten dieses Tages stiften, um etwas besonderes zu tun. Hier.


U2 sind eine der wenigen Bands, die seit der Gründung 1976, in unveränderter Besetzung, mit relativ gleichem Sound und mit seit langer Zeit sehr durchgehendem Erfolg dabei sind, vielleicht der letzte echte Dinosaurier der Spätsiebziger, sicher der allerletzte, der noch Stadions füllt. Ein solcher Status ist für eine Band ein tödlicher Cocktail, Experimente werden von den Oldschool-Fans abgelehnt, aber U2s Klangwelt lädt auch nicht zu Stillstand ein, die Songs sind kompositorisch einfach zu selbstähnlich. So ist es kein Wunder, dass U2 in den achtziger und neunziger Jahren ihren Sound mit Hilfe von Produzenten wie Brian Eno und Daniel Lanois konsequent ausgebaut haben, mal vorsichtig nach Peter-Gabriel-Elementen griffen, mal nach Gospelsounds, mal nach Bombast, mal nach Elektronik, um schließlich mit dem Passenger-Projekt an dem Punkt angelangt zu sein, wo die Band selbst glaube, so anders zu klingen, dass ein Album nicht mehr unter dem eigenen Bandnamen erscheinen kann. So weit gerannt, wie sie nur konnten, stand U2 seitdem seltsam im Limbo und bereits das letzte Album, das vor bereits vier Jahren erschienene How to dismantle an Atomic Bomb, klang insofern ein wenig so, als hätten sich Bono, Edge, Larry und Adam eingeschlossen und alte Platten gehört, klang etwas nostalgisch.
Fünf Jahre später zeigt sich U2 auf No Line on the Horizon als Band im Limbo. Wie David Bowie hat sie die experimentelle Phase abgeschlossen und begnügt sich nun damit, zu existieren. Man ist versucht zu raten, wie welcher Song in das Tourneeprogramm der Band zwischen alte Songs passen wird, die Tracks sind alle sehr stadion-tauglich, und verzweifelt dabei, weil jedes Lied vage nach einem alten U2-Song zu klingen scheint. No Line on the Horizon ist ein Best-of-Album mit neuen Songs, die oft gefährlich an eigenen Coverversionen entlang schliddern, was zum einen irgendwie schön nostalgisch ist, man ist sofort in den Tracks drin, weil sie wenig mehr tun, als Erinnerungen an andere Nummern auszulösen, aber zum anderen natürlich irgendwie wenig. Das Album ist makellos produziert, vielleicht ein wenig zu makellos für die Musik, die U2 eigentlich machen. Viele Tracks erinnern vage an Joshua-Tree/Rattle&Hum-Zeiten. Wo Atomic Bomb eher auf Boy und War zurückgriff, wird jetzt die epische Phase der Band aufgewärmt, das Lanois-Feeling in Moment of Surrender ist so stark, dass man sogar fast glaubt, eine vergessene B-Seite zu hören. Der Unterschied ist, dass Bono heute betont auf mitsingbare (mitgröhlbare) Refrains achtet, die – wie bei Unknown Caller – eher anstrengend sind, die Chorus-Lines wirken wie vorprogrammiert, wie überhaupt dem Album irgendwie ein greifbares Herz fehlt. No Line ist ein perfektes Popalbum, das aber seltsam unehrlich, wenig intim und aufrichtig wirkt, keinen Raum für Fehler hat, in jeder Hinsicht auf Nummer Sicher geht und insofern eigentlich gar nicht existieren müsste. Es ist, als schreibe ein berühmter Autor auf Autopilot ein neues Buch, das nur aus Versatzstücken alter Romane besteht, alten Dialogzeilen, alten Plotwendungen und dem stets gleichen Denouement. Anders gesagt: No Line on the Horizon wird mit jedem erneuten Hören einen Tick langweiliger.
U2 sind also auch nach fünf Jahren Pause immer noch da – vielleicht nur verständlicherweise – wo andere Megabrand-Bands wie die Stones oder Depeche Mode seit langem sind: Musik ist Arbeit und Plattform für andere Dinge. Neue Alben sind – absurderweise gerade bei Bands, die die finanzielle Sicherheit hätten, mit jedem Album mutiger zu werden – nur Schaltmomente der eigenen Verwertungskette von Album, Promo, Tour, Sponsoren, Nachverwertung. Entsprechend wir, wie bei allen großen Marken, wie bei BMW aber auch bei McDonalds, das Produkt nur noch minimal variiert, gerade genug für ein wenig Aufmerksamkeit, aber im Kern ist kein Raum mehr für Innovation. Musik als Produkt ist Musik in Bernstein gegossen.
Auffallend und gravierend wird der Unterschied erst, wenn man sich alte U2-Songs anhört, wie etwa das exklusiv bei iTunes erhältliche Live from-Paris, 2008 erschienen, auf dem das legendäre Konzert von U2 im Hippodrome de Vincennes 1987 festgehalten ist. Was auf No Line Selbstimitat ist, ist hier noch unverfälschtes Original. 1987 war ein zentrales Jahr für U2, der Umbruch von dem härteren Sound alter Songs, die Fortsetzung der neuen Richtung von Unforgettable Fire, der große Durchbruch mit Where the Streets have no Name und With or Withour You, der Wechsel vom Indieact zur Megaband. An genau diesem Bruchpunkt festgehalten, mit den Klassikern im Gepäck, die man noch von von Under a Blood Red Sky live kennt, aber eben auch mit den fragileren neuen Nummern, wirken U2 professionell und bühnenerfahren und dennoch aufgekratzt, von dem eigenen Erfolg berauscht. Die Band bereist die Welt und erlebt viele der auf Rattle and Hum festgehaltenen großen Momente, verändert sich, bereist Amerika mit 110 Gigs, treten mit Sinatra auf, werden groß. Mitten drin die Europatour, tagelang ausverkaufte Hallen, Arenen, eine Band, die routiniert, aber noch nicht stumpf ist.
Es ist immer unfair, ein U2-Livealbum mit einem Studioalbum zu vergleichen, die Band ist live unendlich energetischer als im Studio, aber dennoch macht der direkte Vergleich unschön deutlich, wie sehr in den letzten zwei Dekaden die Luft aus der Band verschwunden ist. Trotz der massiven Tour wirkt die Band kein bisschen müde, eher aufgekratzt und wuchtet ein im Rückblick nur als wirkliches Best-of zu bezeichnendes Konzert heraus, in dem aber (vielleicht weil der Backkatalog noch nicht so erdrückend groß ist wie heute) noch Raum ist für kleine ruhige Momente wie MLK oder October, für plötzliche Coverversionen und für eine energiegeladene Version von Exit, für Lieder jenseits der reinen Hitlisten also. Noch weit entfernt vom Selbstzitat präsentieren U2 mit den einfachen Mitteln ihrer drei Musiker und ihrer begrenzten Ausdrucksmöglichkeiten eine Klangwelt, die ehrlich und frisch wirkt, und Bono als Frontmann ist noch weit weit entfernt von der Parodie, wirkt in seinem Pathos noch glaubhafter, nicht ganz albern. U2 ist noch nicht völlig zum Bestandteil in einer Kette von perfekten Midiclocks geworden, die allabendlich für verlässliche Shows sorgen, die Durchhänger ebenso ausschließen wie Höheflüge, sondern einfach die Animatronics, wie ein Musical halbautomatischer Puppen immer und immer wieder funktionieren. Wo die Band heute externen Stimulus braucht – exotische Aufnahmeorte, Experimente mit Rick Rubin, um am Ende doch nach Dublin/London und zu Brian Eno und Daniel Lanois zurückzufinden – ist sie auf Live from Paris noch vor Energie berstend auf der Bühne, hellwach. es gibt wenig erschreckenderes, als die beiden Alben relativ direkt nacheinander zuhören, No Line wirkt wie ein schwaches Echo, wie alte Kicker, die nochmal auf den Platz gehen, um ein legendäres Match nachzuspielen, aber einfach nicht mehr so schnell, nicht mehr so strahlend sind wie früher.
Man kann einer Band nicht vorwerfen, wenn sie «ihren» Sound gefunden hat und dabei bleibt, oder wenn sie Musik nicht mehr aus Leidenschaft betreibt, sondern weil das eben irgendwie das ist, was man tut, was man ist. Bands wie die Beatles oder Police haben den Absprung geschafft, bevor sie in diesen Kreislauf gekommen sind, die länger überlebenden Formationen haben diesen Luxus einfach nicht. Und U2 sind sicher noch um einiges besser gealtert als etwa andere Acts der gleichen Altersklasse, wie die Simple Minds, Cure oder Depeche Mode. Aber ein etwas schaler Nachgeschmack bleibt bei dem neuen Album, weil eine Band, die sich lange Jahre von Album zu Album weiter entwickelt hat, auf einmal so zufrieden mit dem eigenen Sound ist., dass sie stehenbleibt. No Line on the Horizon bedeutet eben vielleicht für U2 auch, dass es nichts mehr zu entdecken, nichts mehr zu erobern gibt, dass es keine Zukunft mehr gibt.

Obwohl wir ja eigentlich Designer und gar keine Künstler sind, hat uns Thilo Küpper von der Kunst-Cluster-Initiative Wuppertal eingeladen, 2009 zu den vielen Künstlern zu gehören, die in der ELBA-Halle in Wuppertal ihr Arbeiten zeigen. Wir freuen und sehr, nicht zuletzt, weil Beate und Christian von Clownfisch in der gleichen Location am 20.6. die dritte Ausgabe Ihres Kunstmagazins präsentieren wollen – und werden zu dem Anlaß die Astronauten noch einmal – quasi als Abschied, denn die Saison ist ja in Bielefeld vorbei – in die Arena bringen, vielleicht mit den Konzertplakaten der Saison (oder deren Restbeständen) als Gratisbeilage, mal sehen. Am 6.6. ist die Auftaktveranstaltung (von Clownfisch, Kunst-Cluster und Shakespeare Live gemeinsam veranstaltet), die Kunst-Cluster-Ausstellung geht vom 24.6. bis zum 28.6.. Vom 6.6. bis zum Finale am 28. kann man übrigens auch in der ELBA-Halle die Blanko-Heft-Ausstellung zur Schöpfungs-Ausgabe von Clownfisch sehen, wo alle eingesendeten und handbearbeiteten leeren Hefte, die die Redaktion weit verteilt hat, zu sehen sind – das dürfte spannend werden… so oder so eine gute Ausrede/Gelegenheit für uns, im Juni hoffentlich ein paar gute Stunden mit ein paar der besten Menschen in Wuppertal zu verbringen, worüber ich mich eigentlich am meisten freue.

Der Buchcover-Designer Henry Sene Yee beschreibt in seinem Blog den Weg zu diesem phantastischen Cover des Buches Columbine von Dave Cullen, dass sich um den mittlerweile 10 Jahre zurückliegenden Amoklauf von Eric Harris und Dylan Klebold dreht. Aus seinen Ausführungen wird schnell klar, dass der Weg zu diesem exzellent aufgeräumten fertigen Cover im Grunde ein skulpturales Arbeiten, ein Wegnehmen von Material ist, bis nur noch das allernötigste übrigbleibt und eine angemessen bedrohliche und zugleich spießig-enge Stimmung entsteht. Interessant daran ist, dass die Typo sich ab dem zweiten Entwurf kaum noch ändert und die ruhige, weiße Klarheit der Schrift am Ende sich auch auf der Bildebene durchsetzt. Was das Cover gut und mutig macht ist die weiße Schrift auf dem fast weißen Background und das Photo, tatsächlich ein ganz normales Pressephoto, auf dem die Schule aber wirkt wie eine Erziehungsanstalt. Exzellent.

Benjamin

Ina

Lars

Markus

Philipp

Rafael K.

Raffael S.

Tobalo
Man, I missed this, I really did. Tolle Bilder, Benjamin und Tobalo schicken einfach durchgehend schöne Sachen. Wenn Ben nicht gerade eben was gewonnen hätte, wäre er es auch – aber so ticke ich in Richtung Philipp. Das wäre ein ausgesprochen schönes Buchcover-Motiv, finde ich. Alle anderen sind aber auch toll.

Benjamin

Raffael

Timo

Tobalo
Lang lang ists her, und es waren auch nicht viele Photos (waren es echt nur vier – oder habe ich durch die Zeitverschiebung Photos übersehen beim Kramen in der eMail? Sagt Bescheid). The winner is Benjamin.
Muss … mehr… bloggen.
Ab morgen wieder Zeug, Pfadfinderehrenwort. Kiloweise CDs, so leid mir das tut, wenn ihr die Reviews öde findet. Aber wenn ich schon nicht vor die Tür komme, dann wenigstens in den iTunes-Store :-D.
Sehr busy Ostern und sehr produktiv, alles perfekt. Noch eine Geburt bis zum 28. und dann ist erst einmal wieder etwas normaler. Wird auch Zeit, dass wir zum Grillen kommen ;-).
Zur Wiedergutmachung dürft ihr euch ein Blogthema wünschen :-D.

Für einen Moment hatten wir Angst, dass das Cover der aktuellen Brand Eins verdammt gefährlich nah an der Idee zum nächsten Philharmoniker-Saisonheft ist. Wobei das Cover an sich auf etwas basiert, was ich in grauer Vorzeit im Blog vorgestellt habe – das wunderbare niederländische Photoprojekt Exactitudes. In Wirklichkeit, finde ich, ist es aber völlig anders. Abgesehen davon, dass Ari Versluis eigentlich Gleichförmigkeit in der Illusion von Individualität bloßstellt und wir das genaue Gegenteil planen – Vielfalt zeigen – ist es eher ein Riff auf den wunderbaren Duane Hanson, der (dank sei Thomas Oberender, der mich mit seiner Hanson-Faszination angesteckt hat und dieser im ersten Züricher Schauspielhaus-Saisonheft dann auch gefolgt ist und der dafür ein dickes Danke im Impressum haben wird) schon mehrfach in unserer Arbeit auftauchte. Im Grunde wollen wir das, was Thomas in Zürich gemacht hat auf eine ästhetische Ebene bringen, näher bringen, wärmer drehen und dabei zugleich Hanson umdrehen – anstatt aus Menschen Skulpturen zu machen, die in ihrer fast satirischen Überzeichnung des Echten zur Persiflage der Human Comedy geraten, wollen wir ein Jahr lang die Menschen an sich zu Kunstwerken erklären, so wie sie sind. Keine Frage sind auch Blogs wie The Satorialist eine Inspiration – der beweist, wie grandios Leute von der Straße aussehen kann (und in diesem Fall wirklich wie gut angezogen auch die everyday people in Metropolen sind) So bandbreitig, wunderbar, peinlich, lustig, tragisch, wie es nur eben geht. Die wirkliche Inspiration zu der Idee ist aber viel einfacher – als wir im letzten Jahr die Astronauten-Photos machten, wurden wir vor allem im Bahnhof von ganz großartigen türkischen Kids belagert, die unbedingt photographiert werden wollten, bei fast 2 Minuten Belichtungszeit aber nur als Lichtstreifen verewigt wurde. Aber die Sache ist mir nicht aus dem Kopf gegangen. Jeder will heute auf die Bühne, jeder will ein Star sein, ein Kunstwerk. Das alte Warhol-Ding. Diesmal also kriegen die Kids ihre Chance. Und die Omis. Und die Straßenfeger. Und die Businessmen. Dass es dabei ausgerechnet Bielefeld sein wird, eine Stadt die eben nicht so hip und ergo zwangsläufig etwas eitel ist wie Zürich, Berlin, Paris oder New York – genau das dürfte den Reiz der Sache ausmachen. Das Ganze ist einschönes Experiment und wir sind sehr gespannt, ob die Leute mitmachen – und wer uns vor die Kamera treten wird.
Eine der tollen Sachen dabei ist, dass wir – wie in den beiden Vorjahren – eine eigene Bildästhetik fahren. Das ist immer riskant, es ist SO viel einfacher, fertige Bilder aus dem Portfolio eines Photographen zu nehmen als passende eigene Bilder in kürzester Zeit zu erzeugen – aber es macht auch ungeheuren Spaß. Wir haben die Portfolio-Sache vor einigen Jahren ja mit den Sannah-Kvist-Bildern auch gemacht, quasi das Heft als Galerie dieser großartigen Photographin genutzt, aber maßgeschneidert auf die Stadt des Klienten eingehen zu können und selbst en Kick zu haben, eine theoretische Idee mit allen Problemen und Widrigkeiten visuell umzusetzen, ist doch unbezahlbar…

Holger

Jan

Jann

Tobalo
Ich habe ganz vergessen, die Bilder für das Giveaway 07 zu zeigen. Ich hoffe, das verwirrt jetzt nicht allzu sehr. Anscheinend wollte niemand das Simplify-Your-Life-Buch, die Leser dieses Blogs sind eben alle schon perfectly simple.
Ganz ganz fieser Endspurt zwischen Jann und Holger… aber Jann hat die Nase einen Hauch vorn, obwohl ich die Vögel sehr mag und As-dem-Flugzeug-Fenster-Bilder wirklich en masse eistieren. Trotzdem, der Flügel, das Licht… Win.









Kirsten schickt uns nette Bilder aus dem romantisch verschneiten Leipzig. Merci!!!!

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich dieses Wetter liebe…
1. Zugenommen oder abgenommen?
Weder noch, muss aber etwas weniger werden (sagt das nicht jeder von sich?) Ich glaube, ich würde ohne Augenringe 20 Kilo weniger wiegen :-D
2. Haare länger oder kürzer?
Länger. Ich frage mich aber, wie lange ich das noch durchhalte…
3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich wollte lasern, aber der Spiegel-Artikel hat mir den Spaß dran verdorben. Abwarten, wie das bei Carina wird und dann weitersehen…
4. Mehr Kohle oder weniger?
Ich glaub mehr, aber auch wahnsinnig investiert, also vielleicht unterm Strich auch weniger.
5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Im Grunde ist im Büro – bis auf Marians Workstation – kein Arbeitsplatz mehr wie am Anfang 2008. Privat habe ich aber kaum was ausgegeben, weniger als 2007.
6. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr. Wie immer nicht alles erreicht, was ich erreichen wollte (Website, Marketing und andere strategische Ziele), aber ich will immer zuviel und habe nur 24 Stunden. Im Rahmen des machbaren, auch wenn man es nicht so merkt, weil man in den Prozessen steckt, hat sich 2008 viel Gutes getan. Kunden, Jobs, Diplome, Vorträge, Texte, Moderationen. Dafür weniger Party als 2007 :-D.
7. Der hirnrissigste Plan?
Der Astronaut für das Bielefeld-Saisonheft. Ohne Christians Hilfe, Franks Vertrauen, Katharinas Planung und Andrés endlose Ruhe wäre das vielleicht nichts geworden. So bin ich unendlich zufrieden mit dem Ergebnis.
8. Die gefährlichste Unternehmung?
Prinzipien zu haben, wahrscheinlich….
9. Der beste Sex?
… ai ai ai ;-).
10. Die teuerste Anschaffung?
Apple, Apple, Apple, Apple, Apple und Apple…
11. Das leckerste Essen?
Chinesisches Take Out im Hotelbett.
12. Das beeindruckendste Buch?
Rant von Chuck Palahniuk.
13. Der ergreifendste Film?
Wirklich keiner, aber Waltz With Bashir mit Björn war sehr nett.
14. Die beste CD?
Foals: Antidote
15. Das schönste Konzert?
Die besten Tickets hab ich wegen Eingeschneit-sein verfallen lassen, die Foals in Köln :-D. And also the Trees in Bochum waren sehr, sehr gut.
16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
…Steffi und Emma, of course
17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
…dito.
18. Vorherrschendes Gefühl 2008?
Whoa…
19. 2008 zum ersten Mal getan?
72 Stunden komplett ohne Schlaf durchgearbeitet.
20. 2008 nach langer Zeit wieder getan?
In die Kirche gehen.
21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Emmas Autounfall und «Krebs», der dann Gottseidank keiner war.
Jürgens Mangel an Vertrauen in mich, Christian und Beate.
Ständig zu übermüdet auf Parties auftauchen.
22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Keine Ahnung. Man will ständig jemanden überzeugen, oder? Meist davon, mir (oder uns als Büro) zu vertrauen, weil wir gut sind und es gut meinen. Oder Leute davon zu überzeugen, den richtigen Weg zu gehen, sich selbst zu vertrauen, sich treu zu bleiben. Ich glaub, aufs Jahr gesehen, war es vielleicht ganz banal, sieben Leute davon zu überzeugen, dass sie hart arbeiten und wirklich gut sein können.
23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
No idea…
24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zeit & Liebe.
25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
«Wir machen das nur zusammen…»
26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Keine Ahnung. Wie soll man sowas selbst beantworten? Ich sollte diese Fragen und Nr. 23 echt mal streichen, zu eitel.
27. 2008 war mit einem Wort …?
Achterbahn.

Mein erster Weihnachtsbaum seit 20 Jahren, und natürlich der kleinste und schiefste, den man adoptieren konnte. Freue mich schon, ihn im Garten einzupflanzen.
Es sieht so aus, als würde es 2009 die umstrittenen Aufgaben wieder geben – aber in ganz anderer Form.
Steff hat mir unter anderem nämlich ein komplett selbst erfundenes, wirklich wunderbar liebevoll produziertes Spiel geschenkt, in dessen Mittelpunkt Aufgaben stehen, die wir zu zweit erfüllen müssen, die teils harmlos, teils wohl etwas anstrengender sind – ich habe keine Ahnung… die Aufgaben sind in einem Beutel und ich muss jede Woche blind eine ziehen.
Es gibt Joker-, Tausch- und Aussetz-Möglichkeiten, falls Aufgaben in einer bestimmten Jahreszeit nicht funktionieren oder man aufgrund von Deadlines mal etwas verschieben muss … und ich weiß wirklich nicht ob jede Aufgabe so jugendfrei angelegt ist, dass sie blogbar ist, es mag also Löcher geben – aber sofern möglich, kommen sie in mein Online-Gedächtnis hier.
Die Aufgaben werden mit einer alten Polaroid festgehalten und das Bild kommt dann auf eine wunderbar orange Bulthaup-Magnetplatte.Da die Kamera aber wirklich alt ist, waren anscheinend die drei beigefügten Filme auch schon sehr alt – und brachten entweder gar keine oder nur orangestichig unbelichtete Bilder hervor. Ich hoffe, bis nächste Woche haben wir eine neue Kassette für die Pola.
Die Aufgabe diese Woche:

Das Bild:

Mit viel gutem Willen erkennt man hier Köpfe, Bänke und den Stern unter der Decke der Werdener Luziuskirche. Obwohl ich eigentlich katholisch bin, haben wir uns für einen evangelischen Gottesdienst entschieden, weil hier am 26.12. zum siebten Mal in der brechendvollen Kirche ein spannendes Experiment statt fand – der Swinggottesdienst, bei dem die Ton-Art-BigBand neben Pfarrer Martin Schmerrkotte – der unter anderem den allein qua Das Leben des Gallilei ja nicht gerade kirchenkompatiblen Kommunisten Berthold Brecht wunderbar in seine Texte einfädelte (mit einer kurzen Geschichte aus seiner Zeit in Chicago, deren Eindrücke die spätere Johanna der Schlachthöfe mitprägten) und der mit seiner angenehm undogmatischen, offenen Präsenzbestach – den Ton angab. Ein wunderbares Geschenk – und ein feiner Zufall, der mich nicht nur zur Weihnachtszeit in eine Kirche schickt, sondern zudem noch zu einer so schönen, positiven und ansteckenden Messe. Gefolgt von Fondue, einem schönen Abend bei Christian und Beate und einer ordentlich strangen Startrash-Nacht im Hösl der ideale Ausklang für Weihnachten und ein großartiges 2008.
Ab nächste Woche poste ich immer zuerst die Aufgabe und dann die Lösung getrennt, so daß ihr mitspielen könnt :-D.
Hat es einen tieferen Sinn, dass ich zu Weihnachten mehr Spam-Mail kriege als an anderen Tagen? Steckt der Weihnachtsmann mit den Onlinewerbern unter einer Decke? Oder sind russische Hacker auch nur Menschen, die Weihnachtsgrüße verschicken wollen und keinen zivileren Weg kennen?

Feiert schön…

Wie jedes Jahr stelle ich fest, dass ich eine ganze Menge Leute kenne, deren tatsächliche Adresse ich nicht mehr habe. Da gibts ne Mobilnummer und eMail, oder ICQ, aber keine Straße, keinen Ort. In eMails gibt es keine Adresse und bei ICQ ja sowieso nicht. Was leider bedeutet, dass ich einem ganzen Haufen Menschen keine Weihnachtsgrüße schicken kann… und das ist ja irgendwie schade.
Also: Wer Lust auf unsere von Jan liebevoll gestaltete Weihnachtspostkarte hat, schickt mir einfach kurz eine Mail mit seinen Kontaktdaten bis morgen :-D. Ich bin gespannt.
Und… im nächsten Jahr gibt es endlich den Versand der Etch-a-Sketch-Poster-und Broschüren und der paar wenigen noch vorhandenen Matroschka-Sachen. Zweite Januarwoche. Pfadfinderehrenwort.

Die wichtigste Nachricht als erstes: ich war doch beim Friseur :-D. Außerdem noch so bis 1 auf der Geburtstagsfeier der wunderbaren Beate Blaschczok und seit 6 wieder am Rechner, also entsprechend müde, was immer zu recht unterhaltsamen Zuständen bei mir führt.
Es gibt gerade eben genug Voranmeldungen, um den Workshop zu machen, der Termin unter der Woche scheint subideal gewesen zu sein, sorry. Ich glaube, ich habe mehr Mails mit dem Tonus «Ich würd so gern kommen, aaaber nicht an dem Tag…» als alles andere. Aber dafür auch ganz spannende Anmeldungen von Leuten, die ich gar nicht kenne und auf dich ich mich freue. Vielleicht kommen auch noch ein paar Leute spontan. 10 Uhr, Zollverein Schacht XII, Gelsenkirchener Straße, Halle 6. Vielen Dank übrigens an dieser Stelle an Sabine Dienemann, die die Halle zur Verfügung stellt und alles organisiert hat – super :-D
Es lohnt sich übrigens, Bastelzeug mitzubringen. Pappe, Schere, Klebe, Malzeug, Feuerzeug….
Bis gleich!

Morgen ab 10:00 beginnt der Design-Workshop in der Halle 6 auf Zollverein Schacht 12, . Ich hoffe, es kommen ein paar Leute. Richtig Spaß macht es mit 30 Leuten, bis jetzt sind so 10 oder 12 angemeldet – es ist also noch PLATZ! Ob es am Über-Killer-Angebot von Essens Kreative Klasse liegt, am Mitten-in-der-Woche-Termin oder an mir, keine Ahnung. Also: Anmelden oder unangemeldet vorbeikommen, damit es ein bisschen rummelig wird auf Zollverein. Und da ich es heute nicht mehr zum Friseur schaffe, gibt es zudem die spannende Frage, ob ich mit viel zu langen kurzen Haaren oder kurzerhand mit frischausrasiertem Kopf komme :-D. Wer kann da zuhause bleiben?
Als kleines Dank an alle, die mitmachen, bringen wir die übrigen Matroschka-Plakate und die Etch-a-Sketch-Plakate und Broschüren mit.
Wer kommt und mitmacht und ein Plakat und/oder Booklet will, kann sich also gerne morgen eins mitnehmen.:-D

Mission 12 werde ich die Ersatzaufgabe machen (Seeeemonster), aber lasst uns doch mal sehen, welche Aufgabe ich diese Woche machen muss :-D.

Etwas spät dran heute, viel zu tun. Hoffe, wir kriegen trotzdem ein paar Vorschläge. Und tut mir den Gefallen, achtet auf Realisierbarkeit, sonst geht’s uns so wie letzte Woche und die Sache geht gar nicht. Merci :-D
Die Sache
Ich versuche, 25 Wochen lang Aufgaben zu erledigen, die meinen Alltag durchbrechen, die interessant, spannend und möglichst kreativ sind. Die Aufgaben kommen von euch und werden im Blog vorgeschlagen, abgestimmt und dokumentiert. 11 Wochen sind geschafft, 14 to go.
Die Vorschläge
Montags könnt ihr in den Kommentaren hier Ideen abgeben für die Mission der Woche.
Die Ideen
Gesucht sind kurze «Anweisungen»
- kurz formuliert.
- zeitlich und finanziell realistisch im Büroalltag zu realisieren. Also bitte pragmatisch – keep it short and sweet
- die ein schönes Ergebnis, Bild, Song, Photo, oder eine Aktion ergeben.
Wer kann mitmachen?
Alle.
Das Voting
Den gesamten Dienstag wird online live abgestimmt.
Die Mission
Erledige ich (und die armen anderen Leute hier) von Mittwoch bis Montag und zeige die Ergebnisse im Blog.

Ich habe keine Typberatung gefunden, die unter 100 Euro Beratung machen würde. Und da die Missionen eh ziemlich ins Geld gehen, wäre mir das echt der Touch too much, zumal ich diese Woche für einen laufenden Job Software kaufen musste :-D.
Insofern wird das leider nichts, es sei denn, ihr findet bis heute abend jemanden, der es für 50 Euro machen würde (oder umsonst – Werbung im Blog :-D). Ansonsten werde ich die B-Aufgabe nehmen und ein Seemonster aussetzen im Laufe der Woche.
Bild via Failblog
PS: Fabian schickt gerade seine persönliche Typberatung und meint, mit dem Look hätte er schon einmal wen in die Charts gebracht…:


Vor lauter Arbeit heute die Soapbox vergessen. Next week aber!
Und denkt dran: Wenn ihr ein Thema habt, dass ihr gerne sehen wollt, einfach zumailen… :-D

Die Zutaten
Diesmal mit Marcs Aufgabe, die definitiv mehr Spaß gemacht hat, als es sich zunächst vielleicht anhörte. Das nodesign-Kinder-Eis war so eine Sache, weil Kinder und der nodesign-Style ja nicht so zusammengehen :-D. Aber wir haben unser bestes getan:

Mission 11 immer noch nicht erledigt, schon kommt die nächste. Ich komm in die Enge. Stimmt ab, was ich als nächstes zu spät erledigen soll :-D.

Dank durchgemachtem Wochenende hab ich die 11. Aufgabe noch gar nicht gelöst und wegen eines Termins kommt auch noch die Vorschlag-Sache heute extraspät, aber ich hoffe, ihr habt trotzdem tolle Ideen, freu mich auf gute Sachen!
Die Sache
Ich versuche, 25 Wochen lang Aufgaben zu erledigen, die meinen Alltag durchbrechen, die interessant, spannend und möglichst kreativ sind. Die Aufgaben kommen von euch und werden im Blog vorgeschlagen, abgestimmt und dokumentiert. 11 Wochen sind geschafft, 14 to go.
Die Vorschläge
Montags könnt ihr in den Kommentaren hier Ideen abgeben für die Mission der Woche.
Die Ideen
Gesucht sind kurze «Anweisungen»
- kurz formuliert.
- zeitlich und finanziell realistisch im Büroalltag zu realisieren. Also bitte pragmatisch – keep it short and sweet
- die ein schönes Ergebnis, Bild, Song, Photo, oder eine Aktion ergeben.
Wer kann mitmachen?
Alle.
Das Voting
Den gesamten Dienstag wird online live abgestimmt.
Die Mission
Erledige ich (und die armen anderen Leute hier) von Mittwoch bis Montag und zeige die Ergebnisse im Blog.

Stürmischer Wind und ein vom Wochenende noch aufgedrehter Hund sind nicht die ganz optimale Voraussetzung für die Mission von vorletzter Woche, weil das schon etwas hektisch wurde, aber der Wind hat die Ballons natürlich wunderbar weggeweht. Von den 10 Ballons ist einer geplatzt und bei einem hat ein Kind so herzzerreißend niedlich gebettelt (Lon lon lon lon lon!!!), dass wir einen gespendet haben, also fliegen nur acht. Ich bin sehr gespannt, ob sie irgendwo landen und ob jemand tatsächlich die Bilder an design@nodesign.com senden wird.
Hier noch einige Bilder…
(weiterlesen…)

Nach der Urlaubspause gehts weiter mit den Missionen (heute wird die Ballon-Mission auch endlich ausgeführt). Ich freue mich auf eure Ideen, ihr hattet ja eine Woche Auszeit, um ganz tolle neue Ideen zu kriegen :-D.
Die Sache
Ich versuche, 25 Wochen lang Aufgaben zu erledigen, die meinen Alltag durchbrechen, die interessant, spannend und möglichst kreativ sind. Die Aufgaben kommen von euch und werden im Blog vorgeschlagen, abgestimmt und dokumentiert. 10 Wochen sind geschafft, 15 to go.
Die Vorschläge
Montags könnt ihr in den Kommentaren hier Ideen abgeben für die Mission der Woche.
Die Ideen
Gesucht sind kurze «Anweisungen»
- kurz formuliert.
- zeitlich und finanziell realistisch im Büroalltag zu realisieren. Also bitte pragmatisch – keep it short and sweet
- die ein schönes Ergebnis, Bild, Song, Photo, oder eine Aktion ergeben.
Wer kann mitmachen?
Alle.
Das Voting
Den gesamten Dienstag wird online live abgestimmt.
Die Mission
Erledige ich (und die armen anderen Leute hier) von Mittwoch bis Montag und zeige die Ergebnisse im Blog.

Justyna Haronski schreibt mir gerade und ich erfahre, dass sie und Jacqueline nicht nur einen if-Award für ihr You are always on my mind-Diplombuch gewonnen haben, sondern sogar einen der 5 Special Awards geholt haben, die man in der Too Good to be true-Abteilung bekommen kann. Wenn ich bedenke, wie sehr die beiden von der Diplomvorpräsentation verunsichert waren und dass sie bis zum Ende Angst um die Note hatten, ist das total verdient und hoffentlich eben auch die Bestätigung einer international hochrangig besetzten Jury (darunter Fons Hickmann und Markus Hanzer), dass ihr Buch in jeder Hinsicht rockt. Ich freu mich total für euch!!!
Wenn jetzt nur mal die anderen auch alle endlich mal ihre Sachen einreichen würden… :-D
****************
Kategorie: too good to be true
Auftraggeber: Justyna Haronski & Jacqueline Scheibel, Remscheid/Deutschland
Projekt: Rock’n'Roll | Buch
Design: Justyna Haronski & Jacqueline Scheibel, Remscheid/Deutschland
Begründung: „Dieser Beitrag ist eine überzeugende Wiederbelebung eines verloren gegangenen Lebensgefühles, ohne dabei in Klischees oder ewig Bemühtes abzugleiten.“





Back from the Beach – sorry an jeden, der mich die letzten Tage auf dem Mobilnetz erreichen wollte, das E-Plus-Netz auf Wangerooge ist schrecklich schlecht gewesen, gemessen an Steffis T-Mobile, deren iPhone sogar 3G erreichte. Die Weiterschaltung aus dem Büro macht natürlich wenig Sinn, wenn das Mobiltelefon dann nur willkürlich zu benutzen ist…
Noch einmal zur Erinnerung: Heute Abend beginnt der Clownfisch-Garten-Eden in der Elba-Halle in Wuppertal. Den ich leider wegen der Rückreise und einiger Arbeit verpassen werde. Und morgen ist das Kultur/Design/sonstwas-Symposium, für das sich Christian und Beate wunderbare Gäste eingeladen haben, die ihr nicht verpassen solltet. Wir sehen uns! :-D

SYMPOSIUM
KUNSTKULTURARCHITEKTURDESIGN
Wann
Samstag, 30.08.2008
Wo
NRW-Tag Wuppertal
Elba KunstCluster
Friedrich Ebert Straße 119 / Moritzstraße 14
Wuppertal
Eintritt frei
Was?
Disziplinen treffen aufeinander – Synergien und Probleme, Schnittstellen und Chancen von Architektur, Kunst, Kultur und Design. Während ringsherum
ca. 300 Künstler in den Bereichen bildender Kunst, Musik, Theater, Tanz, Performance, Medienkunst, Design usw. ausstellen, werden Referenten die
bisweilen harten Grenzen zwischen Kunst, Kultur und Design aus ihrer eigenen Sicht durchbrechen und in einer Diskussionsrunde ihre Standpunkte und Erfahrungen aufeinander prallen lassen. Und wir haben Gäste, für die sich die Anreise lohnt.
Wer?
Olaf Bargheer
wurde uns vom Hamburger Schauspielhaus wärmstens empfohlen, kommt aus der Hamburger Kunstszene und betreibt den Scoop Think Tank und versteht sich als Ideengeber an der Schnittstelle zwischen Kultur, Medien und Kreativwirtschaft. Mit seinem Off-Projekten wird dem Hamburger der KunstCluster in der Elba-Halle sicher vertraut vorkommen.
Markus Hanzer
ist eine noch nicht so graue Eminenz der Design-Szene, aber einer der erfahrensten Designer, die man sich einladen kann. Erfahrung als Designer beim ORF, bei SAT1, ARD, Premiere, Deutsche Bank, Bertelsmann, RWE, Allianz, ZDF, Zusammenarbeit mit Neville Brody, Schriftdesign für den Fontshop, Erfolg als Filmer und Photograph, sein eigenes Typo-Museum mit www.stadtgespraeche.com, zahllose Jury/Seminar/Beratungstätigkeiten/Vorträge und seit 2006 mit seiner brandneuen Wiener Firma mira4 erfolgreich.Ich kenne Markus von diversen Typo-Vorträgen und aus dem Fontshop-Beirat und weiß, dass er ALLEIN ein Symposium stemmen könnte. Wo er ist, ist Know-How über die Design-Szene und ein solider Blick über den Tellerrand immer garantiert.
Mad Eagle
Mad Eagle, wurde 1948 geboren und ein künstlerisches Universal-Genie. Musik, Malerei, fotografische und filmerische Arbeit prägt das Oevre dieses Künstlers, dessen Lebensgeschichte zugleich von den zahllosen Begegnungen mit anderen Größen der Kunst- und Musikgeschichte geprägt ist. Das MadEagle nur eine Kunstfigur von Toni Hüning ist, macht die Sache nur umso spannender.
Mason
Der Photograph und Graffiti-Star aus Dortmund beschäftigt sich mit Industriekultur im Ruhrgebiet und ihren verborgenen Schönheiten, er betreibt eine Art urbaner Archäologie. Als einer der Könner kreativer Stadtverschandelung ist Mason auch Kenner der künstlerischen Subkultur der Region, deren Flair längst Musik und auch Design mitprägt.
Chris Rehberger
arbeitet als Designer nicht nur deswegen an der Schnittstelle von Kunst und Design, weil er durch seinen Bruder Tobias Rehberger knietief in der Kunstszene steckt, sondern auch weil viele seine Kunden aus dem Bereich Film, Kultur, Kunst kommen. Dass er nebenbei noch als Musiklabel und Filmaktivist mitmischt und auf der letzten TYPO seine Liebe für künstlerische Einflüsse und die Unperfektion der Ergebnisse von gestalterischer Arbeit im Vortrag verraten hat, macht ihn zum idealen Gast des Symposiums. Frisch gekürt mit dem Deutschen Designpreis 2007 und dem Lead Award gehört Chris inzwischen zur A-Liga deutschen Designs.
Björn Syffus
kennt als Architekt sowohl die große als auch die kleine Welt des Bauens. Mit RKW Architektur und Städtebau gehört er zu einer Firma mit fünf internationalen Standorten, die vom Centro in Oberhausen bis zum Fußballstadion in Warschau alle nur denkbaren Großprojekte realisiert haben. Mit der Architektengruppe Düsseldorf arbeitet er aber auch an kleinen, privateren Projekten. Björn Syffus betreut bei RKW unter anderem das Corporate Design, Onlineprojekte und Printmedien, ist also genau an der Schnittstelle von Architektur und Marketing zu Hause.
Reinhard Wiesemann
ist der Begründer des Unperfekthaus in Essen, einem hochlebendigen Ort für Kunst und Kultur, das ohne öffentliche Förderung funktioniert und neben großartigen Projekten auch eins der besten Cafés in der Stadt hervorgebracht hat. Der gebürtige Wuppertaler und gelernte IT-Fachmann mit dem bewegten Lebenslauf hat sich inzwischen darauf spezialisiert, Netzwerke aus Menschen zu schaffen – und das mit durchschlagendem Erfolg. Neben seinem in der ehemaligen Villa Vogelsang entstandenen LinuxHotel ist das Unperfekthaus ein ideales Labor für Kreative, aber auch Beweis für Wiesemanns unruhige Suche nach dem Neuen – wie sein neues Kulturpaddler-Projekt beweist.
Martin Woodtli
arbeitete bereits bei Stefan Sagmeister und David Carson, bevor er sich in der Schweiz selbständig machte. Der Zürcher Designer hat inzwischen eine eigen, leider vergriffene, großartige Monographie im Gestalten-Verlag, die ihn als einen jenseits der engen Grenzen angewandten Designs operierenden Meister der verspielten und doch klaren Vektorgraphik präsentiert – dabei hat Woodtli durchaus noch mehr auf der Pfanne, als das Buch zeigt. Woodtli gehört zu der neuen Generation Schweizer Designer, die den für die Schweiz so typischen klaren Intenationalem Stil einerseits brechen, andererseits fortentwickeln. Mit deinen ultrapräzisen Arbeiten, denen man die enorme Mühe darin bei aller verspielten Leichtigkeit stets ansieht, ist Woodtli an der Schnittstelle von Design und Kunst – seine wunderbar manischen Pop-Art-Arbeiten kann man sich genau so gut an die Wand hängen wie auf einem Geldschein bestaunen. Auch wenn er wahrscheinlich zu bescheiden wäre, es selbst zu behaupten – Woodtli gehört zu dem neuen Typus Designer, dessen Arbeiten zwar Design sind, aber längst die Grenze zur technologisch erzeugten Kunst überschritten haben.
Moderation: HD Schellnack ;-)
Hier das (nicht von uns gestaltete) Programm des Clownfisch-Events zum NRW-Tag.
Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Leute den Weg zum Kunstcluster nach Wuppertal finden – es lohnt sich, nicht nur für die Ausstellung, den Garten Eden, die Events, nicht nur für die EinsLive-PlanB-Party, die direkt im Anschluss steigt, sondern hoffentlich auch für die Symposiumssache, die Christian und Beate da auf die Beine gestellt haben, und die ich wahrscheinlich mit meiner Moderation versauen werde, weil ich sozusagen direkt von der Insel auf die Bühne komme und extrem vorbereitet sein werde :-D. Für alle, die sich für Design interessieren, haben wir eine Gästeliste mit Diskussionsteilnehmern, die ihr sonst bei der TYPO erwarten dürftet. Wenn ihr Freunde der Ruhrgebietskultur seid, haben wir wichtige Vertreter da. Und wenn ihr euch für die Konvergenz verschiedener kreativer Bereiche interessiert, dem Verschwinden der Grenzen von Kunst, Architektur, Design zu einem Kulturkomplex – dann seid ihr hier goldrichtig. Und: Das Clownfisch-KunstCluster in der Elba-Fabrik ist un-be-dingt einen Besuch wert. Party, Kunst und jede Menge gute Leute. Seid dabei.
Ich freu mich auf euch.
Diese Woche muss ich die Mission leider ausfallen lassen. Ich bin nur noch heute hier und weiß nicht, ob ich im Urlaub Online-Anbindung habe. Außerdem steht am Samstag&Sonntag der NRW-Tag an, da werde ich zu nichts kommen. Insofern geht es nächste Woche weiter.

Diese Woche muss es auch eine kleine, feine Aufgabe sein, weil ich kaum dazu komme, zum einen steht Steffis Birthday an, zum anderen fahren wir zwei Tage zu Kunden, zum anderen kann es sein, dass am Weekend schon die Fahrt in den Urlaub kommt, sofern alles klappt. Also bitte eher eine ganz praktisch kleine Aufgabe :-D. Ich hoffe, ihr habt eine coole Idee dafür – - – - -
Die Sache
Ich versuche, 25 Wochen lang Aufgaben zu erledigen, die meinen Alltag durchbrechen, die interessant, spannend und möglichst kreativ sind. Die Aufgaben kommen von euch und werden im Blog vorgeschlagen, abgestimmt und dokumentiert.
Die Vorschläge
Montags könnt ihr in den Kommentaren hier Ideen abgeben für die Mission der Woche.
Die Ideen
Gesucht sind kurze «Anweisungen»
- kurz formuliert.
- zeitlich und finanziell realistisch im Büroalltag zu realisieren. Keep it short and sweet
- die ein schönes Ergebnis, Bild, Song, Photo, oder eine Aktion ergeben.
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In der Tat ja keine so schwere Aufgabe :-D . Gottseidank, zu mehr wäre auch keine Zeit gewesen.

Sind Ferien? Ich hab noch nie so wenig Aufgaben zur Auswahl gehabt – und zwei sind eigentlich fast identisch… ich hab euch weichgekocht :-D. Ihr könnt euch jetzt also zwischen vier Optionen entscheiden, wobei eine ja fast eine Anti-Aufgabe ist :-D.

Kaum ist die Aufgabe 08 und 07 erledigt, kommt schon 09.
Diese Woche die Bitte: Es MUSS etwas ganz ganz klitzekleines sein. Nicht nur, weil die beiden letzten Aufgaben mit jeweils über 100 Euro ordentlich ins Geld gingen, sondern vor allem, weil ich nicht da bin. Donnerstag/Freitag und Samstag/Sonntag bin ich im Grunde nicht wirklich zu irgendetwas da, weil bei Terminen voll außer Haus. Und Mittwoch wird rummelig. Also bitte: Ich kann nur absolut minimale, SCHNELL zu machenden Dinge durchlassen. Ich bin sicher, euch fällt was ein. Nächste Woche wird es genauso. Ist auch mal gut, ein paar Quickies nach den Sachen der letzten Wochen, oder?
Die Sache
Ich versuche, 25 Wochen lang Aufgaben zu erledigen, die meinen Alltag durchbrechen, die interessant, spannend und möglichst kreativ sind. Die Aufgaben kommen von euch und werden im Blog vorgeschlagen, abgestimmt und dokumentiert.
Die Vorschläge
Montags könnt ihr in den Kommentaren hier Ideen abgeben für die Mission der Woche.
Die Ideen
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- kurz formuliert.
- zeitlich und finanziell realistisch im Büroalltag zu realisieren. Keep it short and sweet
- die ein schönes Ergebnis, Bild, Song, Photo, oder eine Aktion ergeben.
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Die Mission
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Leuteleuteleute, das war ja irgendwie ein let-down von euch. Gerade mal acht wunderbare Menschen haben sich in Wuppertal versammelt – das war kein Mob, sondern ein Möpschen. Klar, es war kurzfristig, es hat geregnet, wir haben Ferien, die RA-Leute hatten am nächsten Tag zum Teil Diplom-Vorpräsentation… ich such mir die Termine bei den Aufgaben ja auch nicht aus :-D. Aber umso toller, das wirklich einige erschienen sind.
Das Plakate-Verkaufen am Wuppertaler Hauptbahnhof war eher ein Flop, nicht nur weil dort mitunter auch etwas derbe Leute rumhängen, sondern auch, weil alle in Eile und Hektik sind. Die Idee, dass dort viele Menschen sind stimmt – sie haben nur einfach weder Zeit noch Lust, sich mit einem Plakat zu beschäftigen. Und kein Geld. Der gute Zweck für die Suchthilfe hat die Leute erst recht in die Flucht getrieben – vielleicht auch die Kombination aus dem etwas seltsam religiös klingen YOU ARE NOT ALONE und den Leuten, die mit HD-Maske und in Schwarz um mich herum ebenfalls Plakate verkaufen :-D. Es sah schon etwas bizarr aus.
Das Grillen war dann aber trotz des schlechten Wetters – das ja gegen Abend auch immer besser wurde – ganz großartig und wenn ich auch eine GROSSE Sache lustig gefunden hätte – vor allen mit wildfremden Menschen – so ist die kleine Runde von Freunden eben auch toll gewesen. Zumal das Ambiente der ELBA-Fabrik einfach strange ist und Spaß macht. Danke an Beate, Christian, Dani, Gregor, Karo, Nina, Rain und Steffi (in alphabetical order) :-D.
Teil der Aufgabe 08 war ja, einen Video zu drehen und ihn bei YouTube einzustellen. Mit der bewährt pixeligen YouTube-Auflösung findet ihr das Ganze HIER:
http://www.youtube.com/watch?v=OoF6OClqfYU
Die Musik im Video ist von dem großartigen Michael Mikolaschek und dessen ChaChaRa-CD, der mir diese Verwendung hoffentlich verzeiht :-D.
Und ein paar Bilder gibt es auch:
(weiterlesen…)

Oooookay, ich hab keine Ahnung, was das im Endeffekt gibt, und bin sebst am meisten gespannt – aber hier sind die Fakten:
FLASHMOB HD:
WIR TREFFEN UNS SONNTAG UM 17:00 AM HAUPTBAHNHOF WUPPERTAL.
Ihr tragt alle ein Gesicht von HD, das es hier zum Downlod gibt.
Dann wandern wir zu den wunderbaren ELBA-Hallen, wo uns Grillwurst und Bier erwarten.
Das ist also a) der Flashmob und b) das offizielle HD-Grillen, nur eben nicht im Garten.
Ich weiß nicht, wer Zeit und Lust hat, zumal es megakurzfristig ist (Flashmob halt) und zig Leute im Urlaub sind (Hallo Mari!) oder nicht kommen können (Hallo Katharina und Carina!!!). Bringt Leute mit. Ex-Studenten, Ex-Praktikanten, aktuelle Praktikanten, Blog-Leser, you are all welcome. Bei den ELBA kann man auch halbwegs geschützt sitzen, aber bringt vielleicht trotzdem regensichere Sachen mit. Zugleich könnt ihr so den Ort, an dem Christian, Beate und die Clownfisch-Crew Ende des Monats den NRW-Tag in Wuppertal rocken, vorab in Augenschein nehmen :-D Außerdem ist Wuppertal so schön in der Mitte von allem :-D.
Ich freu mich auf euch – und selbst wenn nur drei Leute kommen, Aufgabe erfüllt und vor allem: GRILLEN!
Hier ist das schreckliche Fahndungsplakat-Photo in ausdruckfreundlichem S/W zum Download. Runterladen, ausdrucken, Gummiband durchziehen, fertig ist die HD-Maske. Denkt dran, ich muss immer so herumrennen. Feel the pain!
Und hier ist Anfahrt als PDF. Wir treffen uns am Hauptbahnhof. 17.00 Uhr. Sonntag. 10. August.




Das PlanetMatroschka-Poster ist in A1 heute angekommen und ich kann alsbald meine Aufgabe 07 beenden. Abgesehen davon, dass ich eine Stunde lang versuchen muss, 50 dieser Plakate für 2 Euro zu verkaufen, bleiben sicher mindestens 50 übrig.
Für 2 Euro plus Porto/Package könnt ihr sie euch sichern. Schickt uns eine eMail an schellnack@nodesign.com, gebt eine Bestellmenge an (maximal 5 Plakate) und ob ihr die Sachen auf A4 gefaltet haben wollte (billiger, aber Falten im Poster) oder per Rolle verschickt (teurer, aber eben ohne die Falten). Ihr kriegt dann, wie bei den nobooks eine Mail mit der Kontonummer, überweist und die Sachen gehen nach und nach raus – mir tun Jan und Bianca jetzt schon leid :-D

So, jetzt könnt ihr bis morgen früh abstimmen, welche Mission ich diese Woche überstehen darf. Sind tolle Sachen dabei, mir würde die Entscheidung schwer fallen. Bitte denkt bei der Abstimmung auch daran, ob eine Mission sich dazu eignet, gut dokumentiert zu werden oder ein schönes Ergebnis ergibt, von dem ihr auch etwas habt…

Die alte Aufgabe nur halb erledigt und schon die nächste vor der Tür – ob das gutgeht? Bin gespannt, was ihr diese Woche für mich erfindet…
Die Sache
Ich versuche, 25 Wochen lang Aufgaben zu erledigen, die meinen Alltag durchbrechen, die interessant, spannend und möglichst kreativ sind. Die Aufgaben kommen von euch und werden im Blog vorgeschlagen, abgestimmt und dokumentiert.
Die Vorschläge
Montags könnt ihr in den Kommentaren hier Ideen abgeben für die Mission der Woche.
Die Ideen
Gesucht sind kurze «Anweisungen»
- kurz formuliert.
- zeitlich und finanziell realistisch im Büroalltag zu realisieren. Keep it short and sweet
- die ein schönes Ergebnis, Bild, Song, Photo, oder eine Aktion ergeben.
Wer kann mitmachen?
Alle.
Das Voting
Den gesamten Dienstag wird online live abgestimmt.
Die Mission
Erledige ich (und die armen anderen Leute hier) von Mittwoch bis Montag und zeige die Ergebnisse im Blog.

Der erste Schritt der Mission ist getan: Das Bild, das ich fünfzigmal reproduzieren und für einen Euro verkaufen soll, ist fertig. Der Aufgabe entsprechend ist es ein wenig Gaga und besteht aus den verschiedenen Figuren einer Matrjoschka, nur ein paar hundertmal gedoppelt. Plus ein wenig Gaffatape und eine aufmunternde Botschaft. Wer ein Original haben will, kann es sich morgen so ab 14 Uhr am Hauptbahnhof Dortmund für einen Euro kaufen. Der Erlös kommt natürlich einem guten Zweck zu Gute. Hier in Originalgröße.

Los gehts – ab jetzt könnt ihr bis morgen früh abstimmen, welche Mission diese Woche dran kommen soll. Bitte denkt bei der Abstimmung auch daran, ob eine Mission sich dazu eignet, gut dokumentiert zu werden usw.

Rain verarbeitet ein Trauma…das Comic ist so gut, vielleicht sollte René mal Missionen erfüllen müssen :-D.

Ich bin gerade ein bisserl krank und die Wochen ist scheinbar vorbeigerast – es kommt mir seltsam vor, dass schon wieder Montag ist und wie schon wieder Aufgaben suchen und ich schon wieder etwas Angst haben muss vor dem Ungewissen :-D. Freu mich auf eure Ideen…
Die Sache
Ich versuche, 25 Wochen lang Aufgaben zu erledigen, die meinen Alltag durchbrechen, die interessant, spannend und möglichst kreativ sind. Die Aufgaben kommen von euch und werden im Blog vorgeschlagen, abgestimmt und dokumentiert.
Die Vorschläge
Montags könnt ihr in den Kommentaren hier Ideen abgeben für die Mission der Woche.
Die Ideen
Gesucht sind kurze «Anweisungen»
- kurz formuliert.
- zeitlich und finanziell realistisch im Büroalltag zu realisieren. Keep it short and sweet
- die ein schönes Ergebnis, Bild, Song, Photo, oder eine Aktion ergeben.
Wer kann mitmachen?
Alle.
Das Voting
Den gesamten Dienstag wird online live abgestimmt.
Die Mission
Erledige ich (und die armen anderen Leute hier) von Mittwoch bis Montag und zeige die Ergebnisse im Blog.

Ich hätte bei der sechsten Mission gern auch die Eigner einiger Autos abgelichtet, zumal man schnell anfängt, über die Marken, Besitzer usw. zu spekulieren, wenn es darum geht, wer seinen Rückspiegel verziert oder unverziert lässt. Aber einerseits ließ sich fast niemals jemand finden, und bei den beiden Gelegenheiten, wo die Chance bestand, schauten die Leute so derart paranoid, dass ich sie lieber in Ruhe ließ. Anscheinend wirkt es beunruhigend, wenn man mit einer Kamera auf Parkplätzen und Innenstädten in Autos hineinphotographiert :-D.
Ich hätte vor allem meinen Polfilter mitnehmen sollen, teilweise sind die Objekte wegen des strahlenden Sonnenscheins und der Reflektionen in den Windschutzscheiben etwas schlecht zu erkennen, aber das regt ja vielleicht die Phantasie des Betrachters an. (weiterlesen…)

Und los – ab jetzt könnt ihr bis morgen früh abstimmen, welche Mission ich diese Woche überstehen soll… ich bin ja mal gespannt.

So, nach der Abstimmung mit Ogilvy in Düsseldorf hier einige Bilder von dem Praktikum am Freitag. So sah mein Arbeitsplatz aus. Zwei Bildschirme, wenn auch etwas kleiner als gewohnt, OS X Tiger, CS2, eine Maus ohne Scrollball, was mich wahnsinnig gemacht hat. Es ist schon bemerkenswert, wie sehr sich 10.5 von 10.4 im besten Sinne unterscheidet. Aber als Praktikant kriegst du halt einen Rechner, der etwas älter ist, so gehört sich das. (Es sei denn, du machst Prakikum bei nodesign ;-D)