Stellt euch vor, ihr versendet am gleichem Tag zwei Lieferungen via Kurier.
Eine geht nach Nürnberg, ein Fondue, daß umgetauscht werden soll.
Die andere Lieferung ist ein Riesenpaket mit Briefbögen, das zu einem Kunden geht.
Der Kurier vertauscht nur leider intern diese beiden Lieferungen. Fondue landet beim Kunden, Briefpapier bei dem eigentlichen Fondue-Empfänger.
Das ganze fällt natürlich erst auf, als der Kunde sich beschwert, wo sein Briefpapier bleibt. Nämlich jetzt.
An und für sich eine einfache Sache, zumal Gottseidank das Briefpapier in Nürnberg wiedergefunden wurde.
Nun könnte der Kurier ja einfach A bei B abholen und umgekehrt, und wenn auch mit einem Monat Verspätung und etwas Ärger hätte man das Problem gelöst.
Aber denkste. Die weigern sich. Erst falsch ausliefern, dann das Problem nicht schnell und effizient aus der Welt zu schaffen, ist NICHT meine Vorstellung von Service.
Und insofern war es das dann nach zehn Jahren zwischen dem General Overnight GO Kurierdienst in Essen und mir. Wegen 65 Euro.
Und man sagt, die Post sei eine Servicewüste. Denkste.
Damn, ich war da echt gerne Kunde. Aber sowas geht einfach nicht. Probleme und eigene Fehler hat man schnell und kulant zu lösen und wenn ich das von einem Dienstleister nicht ebenso erwarten kann wie unsere Kunden das von uns erwarten dürfen, habe ich ein Problem und muß etwas anderes suchen.
5. April 2007 15:00 Uhr. Kategorie Leben. 5 Antworten.
Keine Kulanz? Unglaublich… Behaupten die denn, die Pakete wären durch Euch bereits vertauscht adressiert worden oder was haben die für eine “Nicht-Kulanz-Begründung”?
Ich beschrifte Pakete nie, es gibt Einlieferscheine bei denen.
Nichtkulanz weil es einen Monat her ist, weil Mocotech sich erst jetzt gemeldet hat.
Und boten an, die Sachen zu MIR zu liefern, aber nicht nach Rheinberg, was einen Katzensprung von hier ist.
Ich hab dann angeboten, um das unbürokratischzu lösen und wiel ich ungern Schuld einseitig verteilt sehe, das erneute Fondue-Liefern selbst zu zahlen, wenn wir die andere Schiene problemlos und schnell lösen, so dass es im Endeffekt um so was wie 41 Euro geht.
Absurd. Aber gut, gibt andere Kuriere.
Das Problem ist nur, daß Dir gerade in der Kurier- und Zulieferbranche das immer wieder passieren wird, völlig egal, mit wem Du arbeitest. Natürlich kannst Du jetzt die Firma wechseln, vielleicht schon allein deshalb, um sie spüren zu lassen, daß Dich das wirklich ärgert. Aber ändern wird sich dadurch nichts. Leider.
Ich habe noch schönes Briefpapier mit Pferden drauf. Wenn du willst, kann ich das im Auftrag von Nodesign an euren Kunden schicken. Das wird in sicher besänftigen.
Hey Markus… ich bin ganz lieb mit meinen Kurieren. Ich hab da auch nichts unmögliches gewollt, sondern lediglich, dass ein Dienstleister einen von ihn entscheidend mitverursachten Fehlern 50/50 mitträgt. Ich hätte ja auf meine Kosten das eine Fondue-Paket nach Nürnberg verschickt, GO sollte nur das fälschlich dort angekommene Briefpapier zum eigentlichen Empfänger bringen. Kleine Sache, finde ich. Vor allem bei einem Kunden, den man seit… keine AHnung… acht oder neun Jahren hat. Das absurde ist ja, das GO das Paket nun von Nürnberg nach Essen gefahren hat, nicht aber ins nur 30 Minuten entfernte Rheinberg, womit sie mich als Kunden behalten hätten, weil es mit im Kern weniger ums Geld oder sonst etwas ging, als vielmehr um die RICHTIGE GESTE.
Naja, mal sehen, ob das mit EC Express Courier aus Essen besser läuft.