Nach dem Updata auf 10.5.5 haben wir heute auf allen Rechnern Probleme mit Indesign CS3 und Acrobat 8. beim Drucken von PDF aus Dem Druckmenü an den virtuellen Distiller-Drucker überschreibt das interne PDF-Druckmenü von Apple die Einstellungen von CS3. D.h. selbst wenn die Papieroptionen auf Ignorieren stehen, wird die im PDF-Apple-Druckmenü standardmäßige Papiergröße (A4) genommen, nicht die bei Indesign ausgewählte, was vor dem Update aber automatisch der Fall war.
Einziger Workaround bisher, wie ganz ganz ganz früher… eine PS-Datei schreiben, mit AdobePDF als PPD, dann im Distiller umwandeln. Toller Fortschritt – ich hoffe, Apple fixt das recht schnell. PDF aus Indesign ist ABSOLUT Tagesgeschäft und für ordentlichen Print muss es nach wie vor der Umweg über den virtuellen Drucker. Das ist jetzt aber mal das Gegenteil von «It just works».
16. September 2008 17:28 Uhr. Kategorie Technik. 36 Antworten.
“für ordentlichen Print muss es nach wie vor der Umweg über den virtuellen Drucker”
Das halte ich aber für ein Gerücht …
Wir distillen seit CS1 nicht mehr und machen auch “ordentlichen Druck”. ;-)
Ralf
Du exportierst? Mit Transparenzen? Was für ein RIP hat dein Drucker?
ALLE Drucker, mit denen wir Arbeiten wollen den Umweg über Postscript – und der geht nur via Distiller. Export aus Indesign behält Transparenzen und andere Gimmicks, und das gibt gern mal unberechenbaren Stuff im RIP. Ich kenn keinen CTP-Dienstleister, der für einen ordentlichen Workflow einen Export-Datei annimmt.
So gern ich das anders hätte – und so gern ich auch endlich mal einen reinen RGB-Workflow hätte :-D
>>>Was für ein RIP hat dein Drucker?
Ist völlig egal, da man beim PDF-Export über InDesign auch PDF 1.3 schreiben kann, wie es der Distiller macht – somit aus Sicht des RIPs absolut identisches Ergebnis in dieser Hinsicht.
>>>ALLE Drucker, mit denen wir Arbeiten wollen den Umweg über Postscript
Das sagen sie nur, weil das Anwender-Fehler ausschließt. Die richtigen Einstellungen im InDesign-Export und alles ist bestens. Und wir beschicken hier ständig dutzende Druckereien jeder Art und Größe. Nie auch nur das kleinste Problem.
>>>Export aus Indesign behält Transparenzen und andere Gimmicks
Nein, nur wenn man die falschen Einstellungen wählt.
>>> Ich kenn keinen CTP-Dienstleister, der für einen ordentlichen Workflow einen Export-Datei annimmt.
Mythos. Galt mal zu InDesign-1.5-Zeiten.
Ich kenne keine Druckerei, die keinen InDesign-Export annimmt, wenn er korrekt gemacht ist.
Selbes Problem haben wir auch. und aus Illustrator druckt er zwar die ausgewählte Größe, allerdings skaliert er den Inhalt der Seite um ca. 250%, d.h. es wird nur ein Teil der Seite gezoomt im Endformat gedruckt…
Der Export macht kein POSTSCRIPT – d.h. die Seiten werden nicht geflattet. Das ist an sich ein RIESENVorteil und Adobe selbst propagiert das. Aber red mal mit Heidelberg über das Thema. Transparenzen usw bleiben erhalten – das ist ein NoGo für die meisten aktuellen Rips.
Was heißt richtige Einstellungen – die Einstellungen in ID und Distiller sind ja (weitestgehend) identisch.
Du kriegst aber unweigerlich beim Preflight von PDF aus ID-Export die Anmäkelung, dass die Daten Transparenzen usw haben – das ist nicht Standard-konform.
Bis heute wars mir auch total egal, wiel Distillen superkomfortabel geht in ID, Drucken, Druckprofil auswählen, losjagen, fertig. Klein Klick mehr oder weniger als beim Export, und auch keine signifikanten Tempo/Dateigrößenvorteile, so what. Für Kunden mache ich inzwischen Previews mit Export, aber eigentlich auch nur, weil bei Apple anders als bei Windows das Abfragen des Dateinamens beim Drucken nicht mehr automatisch kommt und ich das gern mal vergesse, ihn vorweg einzugeben. Aber das ists auch schon :-D
Gott, Adobe könnte solche Sachen auch echt mal in den Griff kriegen, oder? Auch das weitergeben von Print/Export-Profilen… da immer in der Library herumzusuchen ist doch blöd :-D
Ganz am Rande ist mir nach dem Update zweimal der Rechner eingefroren – well, it ALMOST feels like I’m back on Vista.
>>>Der Export macht kein POSTSCRIPT – d.h. die Seiten werden nicht geflattet.
Sorry HD, das ist Quatsch.
Wann hast du das letzte Mal in die Exporteinstellungen geschaut?
Wie gesagt: Mit den richtigen Einstellungen (die man sich natürlich als Preset abspeichert) erzeugt man im InDesign-Export ein PDF, dass absolut identisch(!) zu einem distillten PDF ist.
Befehl + E, Exportieren drücken und fertig.
Alles andere ist Mythos und Vom-Hören-Sagen.
Nein, das ist die Drupa dieses Jahr :-D
PDF die aus dem Export kommen – das ist an sich ein Vorteil – behalten die Transparenzen.
Weil die nicht den Umweg über Postscript gehen müssen.
Das ist eigentlich SUPER – die sehen im Aufbau auch ganz anders aus.
Aber es kann im Druck zu massiven Problemen kommen.
MUSS nicht, kann aber. Alle CTPler, mit denen wir arbeiten, raten noch davon ab.
Mir selbst ist das total wurst, ich liefer die PDF so, wie die Druckerei sie will und fertig.
Und wie gesagt, der Aufwand Distiller vs Export ist absolut gleich, ich wäle in beiden Fällen ein von uns prädefiniertes Format, das zugleich alle wichtigen Einstellungen in Sachen Format (Anschnittmarken ja/nein, Reduktionsvorgaben uswpp) beinhaltet und schwupp.
Für 150 und 72 dpi-Sachen, die nur zum Kunden gehen, machen wir inzwischen Export, aber eigentlich wirklich nur, weil die Daten-Namen-Vergabe einen Tick einfacher ist (auf Apple, auf Windows ist das besser) und weil durch einen Apple/Adobe-Bug PDf nach dem Erstellen nicht geöffnet werden, OBWOHL man das angegeben hat. Das Adobe-PDF und das von Apple scheinen nach wie vor Stress miteinander zu haben.
In die Exporteinstellungen schau ich übrigens permanent, da wir ja – siehe oben – für Kunden-E-mails exportieren, für den Druck aber nicht.
Und da wir MASSIV mit den Indesign-eigenen Effekten arbeiten (ich mach immer weniger in PS), geh ich da lieber auf Nummer sicher, bis die CTP nach Acrobat mit Transparenzen schreit. Und hoffentlich irgendwann auch nach RGB-Daten, die on the fly kalibriert für das gewählte Papier konvertiert werden (was übrigens geht, laut Heidelberg).
Und da ich PDF seit— ähm.. 12 Jahren oder so mache – ist da einfach wenig Hörensagen bei. ich sag gar nicht, dass es NICHT geht, ich weiß nur, dass die meisten Druckdienstleister bestimmte PDF anfordern, und die sind Distilled, w#ährend PDF-aus-Photoshop zB generell abgelehnt wird und exportierte auch vorsichtig angefasst werden.
Ich kanns aber gern mal aus Daffke probieren :-D. Ich hab da kaltes Herz,mir ist das VÖLLIG egal – aber wenn mi zB Ctrl-S aus Stuttgart sagen, die wollen UNBEDINGT einen distilled PDF, kriegen die die. Irgendwann steht dann ein sauberer PDF-Workflow für verschiedene Papiere/Medien, und fertig. Exportieren hätte für mich per se keinen Vorteil – oder verpenn ich da was wichtiges?
Ansonsten bin ich immer gern zu Sprüngen bereit. ich hab Apple 1995 für Windows verlassen und jetzt Vista zugunsten von OSX. Ich hab bisher immer in EPS-Bildern gearbeitet und seitdem TIF mit integriertem JPG sauber funktioniert, nehme ich lieber wieder TIF (bessere Preview und die Temponachteile halten sich auf der aktuellen Hardware in Grenzen, dafür ist das PDF-Erzeugen etwas besser). Ich beharre also selten borniert auf einer Meinung, im Gegenteil.
Ganz kurz:
http://www.acrobatusers.com/forums/aucbb/viewtopic.php?id=4456
Ich hab das Problem auch oft mit PDF, die wir als Anzeigen kriegen. Das CID-Problem hat einmal, in einer eingebetten Anzeige, die wir hatten und die einwandfrei angezeigt wurde, beim finalen Plattenerzeugen die Schriften zerschossen :-D. Tschüss Umlaute. Und der Kunde des Kunden hatte eine herzattacke – dabei war seine eigene PDF nicht einwandfrei.
Ich hab mal testweise eine PDF von einem Plakat, das wir heute geschrieben haben, erzeugt. Da gibts schon drastische Unterschiede – hauptsächlich, dass aus Transparenzen und mehreren multiplizierten Ebenen nicht EIN neues Bild (in zig «Scherben») errechnet wird – wie es der Distiller nun mal LEIDER macht – sondern wunderbar sauber gearbeitet ist. Finde ich prima. Kann im Druck aber dafür sorgen, dass es GAR keine Transparenzen gibt – schon dagewesen, ebenso wie Fonts, die auf einmal partiell verschwinden.
Ich bin einfach faul – und versuche sowas a priori zu vermeiden. Ansonsten finde ich die exportierte PDF eigentlich gerade wegen CID-Option und Transparenzennutzung DEUTLICH besser… ebenso wie ich längst gern weg von 1.3 käme und so und medienneutrale PDF einreichen möchte.
Da wir aber oft mit Druckereien zusammenarbeiten, die der Kunde (per Ausschreibung) aussucht und schon froh sind, wenn Sachen wie FM-Raster gehen und nicht auf Munken Print mit einem Profil für GESTRICHENES PAPIER gedruckt wird (seufz)… nehm ich PDF, die halbwegs sicher sind.
Was nichts heißt. Bei Kaupp zum Beispiel hat es im Katalog einen Anzeigenteil, der wirklich aus gruseligsten PDF und Daten besteht, da wimmelt es von Fehlermeldungen im Preflight – es druckt trotzdem okay. Aber ich schlafe deutlich besser, wenn ich makellos durch den PF komme :-D
That said, am Ende hängt es von der Druckerei und deren RIPS ab.
Export ist AN SICH die bessere Option – aber ich hab da schon üble Stories mit erlebt.
Ideal: Vorher fragen. Das problem ist, dass ich echt schon krasse Druckereien erlebt habe. Bei verschiedenen Kunden und verschiedenen Jobs – wo sich zB Pantonefarben von einem halbjahr zum nächsten dratisch ändern, raster die bei uns identisch sind, auf einmal heller werden, wo ein 2x-Pantone-Neon auf einmal nur noch 1x gedruckt wird (SUPER), wo zwei HKS-Farben die eindeutg angegeben waren, bei einer A0-Plakatauflage vertauscht waren, wo gerade neulich Seiten im Ausschuss GEDREHT waren (aus einer glasklaren PDF)… und und und. Und wenn man zB Anzeigen in England oder Russland drucken lässt, biste echt froh, wenn ÜBERHAUPT was stimmt und fängst an, Überfüllungen anzulegen, über die du selbst den Kopf schüttelst (weil amn eigentlich GAR keine manuellen Trappings mehr macht)… weil bei denen Passerfehler auftreten, dass dir die Augen tränen :.).
Also: Ganz grundsätzlich hast du total recht. In der Praxis ist das aber oft anders.
Wie gesagt, ich warte SEHNSÜCHTIG auf den ALL-RGB-Workflow. RGB-Daten, und dann entscheidet sich vor Ort ob es Coated oder Uncoated ist oder Zeitungsdruck. Das wäre a) unglaublich Zeitsparend, b) würde es komptenz dorthin zurückbringen, wo sie zu liegen hat: Beim Drucker. Ich pack ein Bild mit möglichst großem Farbraum in mein Design, das ästhetisch stimmt und am Bildschirm afs Papier geprooft ist, habe die passende Voransicht, aber arbeite durchgehend mit 16-bit RGB,das erst im letzten Moment wirklich auf CMYK usw heruntergerechnet wird. Heidelberg kann das, ebenso wie das Trapping, direkt in der Software. Aber es ist noch eine Sache, die extrem viel Abstimmung braucht. Aber irgendwann wird/muss es kommen. Allein schon, wegen der ganzen Web-to-Print-Sachen, die Druckereien kriegen ja den letzten RGB-Müll vor die Füße inzwischen :-D
>>>PDF die aus dem Export kommen behalten die Transparenzen.
Das ist EINE Option.
Schon die Presets des Exportdialoges kommen mit den Druck-Standards PDF X3, X1a usw. Wenn man die benutzt, oder seine Presets darauf aufbaut entstehen reine(!) Druck-PDFs ohne Ebenen, Hyperlinks etc. und diese Dateien nimmt dir jede Druckerei weltweit mit Kusshand ab.
>>>Und da wir MASSIV mit den Indesign-eigenen Effekten arbeiten
>>> (ich mach immer weniger in PS), geh ich da lieber auf Nummer sicher,
Wie gesagt: als PDF 1.3 rausgeschrieben, werden die Transparenzen beim Export rausgerechnet. Also gar keine Probleme in dieser Hinsicht.
Ich hab eigentlich nur 2 Presets: Kunden-Web-Ansicht (mit Ebenen und nach sRGB konvertiert) und PDF-X3-Druckvorlage. Wie du selbst sagst, klappt das dann auch mit den Dateinamen besser. Der ist direkt aus dem InDesign-Dateinamen voreingestellt und den Speicherpfad merkt sich InDesign auch. Einfacher gehts wirklich nicht.
Will ja auch gar nicht krampfhaft deinen Workflow umkrempeln, aber ich kann es einfach nicht stehen lassen, wenn öffentlich gesagt wird, dass der PDF-Export in InDesign fehlerhaft wäre, nicht von Druckereien akzeptiert werden würde, nicht für professionelle Druck geeignet wäre etc. An alledem ist absolut nichts dran.
Eventuelle Fehler entstehen praktisch immer aus mangelnder Kenntnis der Einstellungen auf Anwenderseite.
Ja, Mann – aber X1 bedeutet GAR nichts und X3 auch nicht. NICHTS.
Nochmal: In Exportierten PDF bleiben Transparenzen erhalten. Das ist nun mal so. Moderne Rips schlucken das – und Druckereien, deren RIP das kann,bevorzugen das oft sogar. Aber manche RIPS machen damit Stress. Wenn du im Kultursegment arbeitest, biste schon froh, wenn die Drucker nicht mit Quark Xpress ihren Ausschuss machen (NICHT lachen, ich hab das gehabt, da bin ich bald vom Glauben abgefallen).
Export und Distller ist NICHT das gleiche, absolut nicht. Schon die Dateigrößen sind anders. Distiller flattet die Transparenzen und berechnet darauf ein neues Bild – der Export BRAUCHT das einfach nicht. Ebenso geht Distiller anders mit ICC-Profilen um und so weiter. Man muss bei Distiller mehr entscheiden, weil weniger übrig bleibt – Export ist das offenere, an sich für Designer bessere Profil – aber die Druckerei muss an ihrem Ende mehr auf dem Kasten haben. Willste auf Nummer sicher gehen – Distiller. Kannst du gut mit der Druckerei reden – Export.
Wie gesagt, Epxort mach ich inzwischen für alles außer End-Print. Die Druckereien kriegen die PDF so, wie sie sie bestellen und fertig. Ich muss denen nicht die Vorteile moderner Rastergeräte erklären. Ich erinnere mich auch, dass wir zB bei einem Ingenhoven-Job mit Export-Daten Terror im Digitaldruck hatten, in der Distilled-Version klappte es dann, weil irgendwas in einer Illustrator-Datei gefixt war, die wir von denen bekam – und der Umweg über Postscript hatte das Problem, das den RIP killte, ausgemerzt.
Das alles wird besser. Ich erinnere mich noch an die frühen 90er, wo Belichten ein Abenteuer war, ein Alptraum galore. Da gabs Druckereien, die es schaffte, die exakt gleichen Daten viermal hintereinander in verschiedenen Farben zu belichten, es gab acht Chromalins mit anderen Farbanmutungen, bei unveränderten Farben – alle falsch. Was vielleicht dran lag, dass der Mitarbeiter dort ernsthaft den Finger im Mund hatte und vor sich hinbrabbelte, als er den Belichter bediente :-D. Oder die Tage-der-Phantasie-Broschüre, die die Drucker auf einmal so belichteten, das die Bilder aus nem Mac und die Texte via Dos belichtet wurden… großes Kino. Oder die große, imposante Industriedruckerei, die meine .ps-Daten, die einfach nur an den Belichter zu kopieren waren, dann als BILD IN QUARK platzieren wollte. Was war ich froh, als die ersten Belichter mit PDF klarkamen. Und dann endlich CTP kam, was ein erster Schritt zum ökologischeren Drucken war, das ja heute Gottseidank langsam ein Thema wird (siehe letzte dreiviertel des agd). Es ist aber auch heute noch so, dass ich bei einem Kunden vor der Fassadengestaltung stehe und merke, dass die Dienstleister, die das gemacht haben, zwar die ZAHLEN aus der von mir gelieferten AI benutzt haben, beim text aber wohl selbst gefummelt, so dass der TEXT aus Times und die Zahlen aus der SCALA waren. Der Kunde sieht es nicht und du hast nicht den Einfluss im Rahmen eines solchen Jobs, dem Dienstleister die Ohren lang zu ziehen und auf Nachbesserung zu bestehen.
Wir haben mehrere Presets. 72 und 150 dpi für normale Kunden Web-Ansicht und Inkjet. Wobei ich inzwischen fast nur noch 150 verschicke, das nimmt sich nicht mehr SO viel und sieht besser aus.
Und dann jede Menge Profile für Anzeigenformate, b/w und 4c sowie spezielle Profile für den Kaupp-Katalog (mit sichtbaren Hilfslinien, Druckbögen uswpp).
Aber bei all dem Blabla nicht vergessen:
DANKE für den Tipp – ich finde immer gut, wenn Designer versuchen, Hints und Tipps auszutauschen.
geile Seite. Diese Seite wird zur wahren Fundgrube. Das mein ich ernst.
Ich muss da mal in die gleiche Richtung wie Ralf gehen, da ich (und weitere 7 Kolleginnen und Kollegen) gefühlt vor 4 Jahren das letzte mal via PS und Distiller unsere PDF-Files an eine Vielzahl von Druckereien und Dienstleistern geschickt haben. Auf Basis des X3-Formates gehen wir über die »Adobe PDF-Vorgaben« (nicht »Export«) aus InDesign raus.
Natürlich ist man immer fauler geworden und nutzt Photoshop in den seltensten Fällen um Dinge wie Ebenenmodi, Transparenzen oder Effekten zu realisieren. InDesign ist da wirklich ein großartiges Tool was einen super Workflow bietet: Inzwischen platziere ich ausschließlich native PSD- und AI-Files…
Wie gesagt, die PDF-Files die dann dabei rauskommen und selbstverständlich immer durch Acrobats Preflight gehen, sind in über 90% aller Fälle perfekt, weisen definitiv keinerlei Transparenzen auf, Formate passen und Farbprofile werden korrekt berücksichtigt. Nach meiner Erfahrung hat mich in den letzten Jahren keine Druckerei gebeten, PDF-Files über den Distiller zu schreiben oder mir andere Vorgaben gemacht – auch wenn mit qualitativ sehr hochwertigen Druckerein an ebensolchen hochwertigen und kritischen Erzeugnissen gearbeitet wurde.
Letzlich ist die X3-Zertifizierung (ist ja »nur« ein Test) da wirksam und checkt alle wichtigen Faktoren durch, die dann sozusagen den kleinsten gemeinsamen Nenner für die Druckereien bilden: PDF-Version 1.3 kann gar keine Transparenzen darstellen, das war in Acrobat 4 noch nicht drin, Schriften müssen eingebettet und Überfüllungsvorgaben gemacht sein, sonst gibts den Stempel nicht auf die Datei.
Darüber hinaus nutzt InDesign ja die Library des Distillers, also wird – wenn man so will – beim Speichern aus InDesign sowieso der Programmcode des Distillers genutzt. Sieht man ebenfalls daran, dass eine im Distiller erzeugte/gespeicherte Vorgabe dann auch ohne weiteres Zutun in den »Adobe PDF-Vorgaben« in InDesign auftaucht….
Also das nochmal als Plädoyer für die superschnelle und komfortable PDF-Erzeugung aus InDesign. :-)
Was den RGB-Workflow (oder besser noch LAB!) angeht kann man auch geteilter Meinung sein. So vorteilhaft medienneutrale Daten auch sind: Würdest Du dem Drucker die Verantwortung überlassen auf welche Weise er den größeren RGB-Farbraum auf ISOCCoated runterdampft? Leg mal in Photoshop eine LAB-Farbe an und wandle die dann mit verschiedenen Profilen in den CMYK-Farbraum um. Technisch gesehen bekommst du immer eine einwandfreie Umsetzung der Farbe. Aber in der Konvertierung steckt so viel Spielraum, dass die Ergebnisse bei 3 verschiedenen Profilen drei mal anders aussehen. Natürlich bleibt rot immer rot, aber wenn man dann wieder bei der Druckabnahme unter Normlicht steht und dann sagt: »Mehr Gelb« ists mit dem Vorteil der medienneutralen Aufbereitung irgendwie auch wieder dahin, denn letztendlich entscheide ich wie eine Farbe auszusehen haben soll und das muss größtenteils aus den Druckdaten schon hervorgehen.
Da müssen natürlich wieder die Farbprofile ins Spiel, aber bis wir Gestalter da restlos glücklich sein können müssen in der Masse der Drucklandschaft noch einige Paradigmen fallen…
My 2 ct… ;-)
Nur mal am Rande: Glaubt ihr wirklich, dass PDF/X3 irgendwas aussagt? Der X3-Standard ist so wolkig, dass die Datei schwerste Fehler haben kann und durchkommt. Cleverprinting.de geht so weit und rät dazu, X3 erst nachträglich im Acrobat zu machen, und vorher lieber dafür zu sorgen, eine anständige PDf zu erstellen – übrigens via Distller :-D. http://www.cleverrinting.de – ich kann deren Ratgeber als Download nur empfehlen.
Adobe-PDF-Vorgaben IST der Export. Und ich sage nicht, dass Export nicht geht – er bietet sogar viele Vorteile – aber er kann zu Problemen führen. Und die umgeht man, wenn man ganz klassisch den Distiller nimmt – was übrigens nun wirklich ECHT genau so einfach geht wie der Export, wenn man es einmal eingestellt hat – zumal man mit den von Adobe mitgelieferten Vorgaben besser eh nicht arbeitet. Das fängt schon mit der Auflösung an: Wir arbeiten mit 450 dpi statt 300. Wir drucken nämlich kaum noch im 60er Raster :-D.
Jede Export-PDF ist eben nicht durch Postscript geflattet. Bei 1.3-Export wird das schon gemacht, aber durchaus anders. Dateigröße von PDF via Distiller und Export sind schon deutlich anders (Export ist beim Plakat oben mal entspannte 120 MB größer, bei exakt gleichen Einstellungen). D.h. Transparenzen, Multiplikationen sind anders gemacht als via Distiller – das SIEHT man sogar optisch an der Art, wie sich die Daten aufbauen. Beim Postscript-Distiller-PDF-Weg, der ja in einem Rutsch hinter den Kulissen passiert, werden einfach schon bestimmte Dinge entfernt. Der User muss sozusagen mehr Entscheidungen treffen, das PDF-Profil muss präziser sein. Es macht sogar Sinn, dass druckereien irgendwann eher nach exportierten PDF brüllen, weil hier noch mehr Freiraum für sie drin ist… aber eben auch mehr Freiraum für Clusterfuck. Und glaub mir, wenn du es in Russland mit DTP-lern zu tun hast, die totalen Murks mit deinen Daten machen), ist Nummer sicher eine feine Sache :-D.
Das gesagt, wäre ich froh, wenn endlich Acrobat 5 und höher durch die RIPs laufen würde, dann wäre einiges besser ;-D.
Schriften einbetten und den Trapping auf True oder False zu setzen hat damit übrigens nix zu tun. Der X3-Standard ist eigentlich ein Witz. Man sollte sich auch unbedingt eigene Preflight-Module bauen und sich die Zeit nehmen, sich mit den Preflight-Optionen von Acrobat auseinanderzusetzen. Die sind zwar leider von Version zu Version drastisch unterschiedlich – in A8 zB fangen die Standard-Preflights gern mal an, an den Daten herumzufrickeln -, aber auch sehr machtvoll und können eine Menge Clusterfuck von vorneherein verhindern.
Und auf KEINEN Fall darf man die für Distiller gemachten Vorgaben im Export benutzen. Das sind einfach zwei komplett verschiedene Dinge, so gleich sie scheinen mögen. Das Adobe diegleich ablegt ist aus meiner Sicht eher problematisch.
Und ja, einem guten Drucker würde ich auf JEDEN FALL die Verantwortung für die Konvertierung zu CMYK entsprechend dem Profil seiner Maschine geben. Wer sonst, wenn nicht eine GUTE CTP hat davon Ahnung, was im Druck passiert. Ich wär froh, wenn ich mich weniger um Farbwertzuwachskurven kümmern müsste und ab und zu der Druckerei PDF von Papierherstellern schicke, um halbwegs sicherzustellen, was Sache ist. Das ist doch bizarr. Ich bin Designer. Das Problem ist wirklich, eine gute CTP zu finden :-D. ebenso würde ich als Architekt einem Statiker die Frage nach dem »Hält das?» überlassen wollen – aber es muss eben auch ein guter Statiker sein. Deswegen ist Ove Arup so gut im Geschäft ;-D.
In der Konvertierung steckt an sich gar kein Spielraum. Du hast Profile für RGB, und dabei im deutschen Druckraum eigentlich nur noch eins (und eins für Screen, seufz), und du hast Profile für CMYK – je nach Papier. Eigentlich auch hier nur eine Handvoll. In einem sauberen ICC-Workflow sagt man auch nicht mehr an der Druckmaschine «Mehr Gelb», die soll einfach im kalibrierten Workflow durchlaufen. Ich krieg ne KRISE; wenn da noch mit Proofs und Farbangleichungen an der Maschine gewerkelt wird – das ist 1980. Ich weiß aus der Praxis, dass es am Ende die Druckerei mit solchen gut gemeinten „Machenmadasmawatwärma»-Versuchen versaut. Eine gute, ideal inline kalibrierte Maschine, ein sauberer Profil-Workflow, hardwarekalibrierte Wide-Gamut-Monitore und Amen. Ich guck auf Proofs nur noch zur Belustigung. Mit etwas Glück stimmen die 1:1 mit meinem Monitor, wenn sie nicht stimmen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass der Digitalproof nichts taugt. Wir haben einen Fall gehabt, wo wir von den exakt gleichen Daten von vier CTP-Buden VIERMAL verschiedene Proofs mit komplett verschiedenen Farben bekamen. Da ist der Sinn des Proofs nicht gegeben. Wenn heute eine Druckerei einen Proof will, rate ich denen meist zum Kauf eines Quato-Monitors :-D. (okay, das übervereinfacht etwas – aber Tatsache ist, dass die Schwankungen in digitalen Proofs gruselig sind. Und ich fand die bei Cromalins schon echt unschön, so sehr ich die an sich ästhetisch geliebt habe – so glossy. Und der Geruch!)
Mit Farbprofilen bin ich – in aller Regel – sehr sehr glücklich, weil ich lang genug in einer Welt ohne ICC-Profile, an die sich die meisten Druckereien halten, gelebt habe Mit dem Ratespiel um Farben. Mit einem Freehand, bei dem Farben eher den Charakter von Lottospiel hatten. Heute ist mit ECI ISO(Un)Coatedv2 für den Großteil von Projekten ein Quasistandard geschaffen und du kannst relativ blind Daten rausschicken und die Ergebnisse sitzen. Muss ja auch, weil immer mehr Akzidenzien hundsbillig gedruckt werden. Wenn ich zB bei Stach drucke (preiswert und gut, nicht hundsbillig, bitte nicht missverstehen), stimmt die Kiste einfach, die wissen, was sie tun. Und selbst bei Billigprintern wie Flyeralarm sitzen die Farben zu 95%. Nur bei kritischen Medien, Sonderpapieren und speziellen Druckverfahren, eben nicht. Das ist aber normal – und da macht die genauere Abstimmung auch Sinn. Ich würde hier echt was drum geben ,wenn es wieder mehr Budget für Andrucke gäbe :-D.
Ich muss mir, bei dem Thema, irgendwann mal Aniva als Druckfsrben ansehen – das klingt schon spannend. Liest hier jemand mit, der damit Erfahrungen gesammelt hat???
>>>Nochmal: In Exportierten PDF bleiben Transparenzen erhalten.
Auch wenn du das zum 5. Mal sagst: Wenn man als PDF 1.3 exportiert, tun sie das nicht. Punkt. Wie Marc schon sagt: Im 1.3er geht das ja gar nicht.
Die Daten werden aber anders reduziert, Ralf. Es gibt unterschiedliche Dateigrößen, visuell einen ganz anderen Aufbau, man kann bei komplexen Konstruktionen sehen, dass bei Distiller das Bild völlig anders generiert wird. Und auch wenn man mit Export sicher druckreife PDF erstellen kann, sehe ich keinen Grund, nicht den Weg zu gehen, den die meisten Druckvorstufen von uns wollen, also Distiller zu wählen. Bei den meisten Druckereien frage ich explizit an, was sie wollen – weil wir zum Beispiel gerad ein Projekt machen, das 5 und nicht 3 mm Anschnitt braucht (layflat), sowas ist immer vorher gut zu wissen. Und die meisten wollen Distiller. Cleverprinting, an die ich mich da meist einfach stumpf halte, empfehlen ebenfalls den Distiller.
Ich seh den Nachteil nicht, ehrlich gesagt – mit Ausnahme der Tatsache, dass das 10.5.5-Update den Adobe-Drucker mal wieder zerschossen hat.
Wobei ich nicht sag, dass du Unrecht hast – imÜbrigen kann man auch mit ner JPG-Datei zum Drucker gehen – ich sag nur, dass ich im Zweifelsfall einfach das tue, was die Druckvorstufe uns rät und fertig. genauso wie ich die empfohlenen Farbprofile nehme. Wenn ein Megaplot-Printer von uns eine TIF will, kriegt er die eben auch. We aim to please :-D
Nachtrag:
HD, du versuchst deinen Workflow zu verteidigen und ihn als den besseren darzustellen. Das ist überhaupt nicht nötig. Distille so lange du möchtest. I’m fine with that! Die Diskussion über den einzig richtigen Workflow ist so zielführende wie die alte Diskussion Illustrator vs. Freehand vs. CorelDRAW, oder TrueType vs. Type1 usw.
Was zählt ist das Ergebnis. Und da kann ich dir wie gesagt aus langjähriger Erfahrung versichern, dass man mit auch mit der Export-Funktion hervorragende Druckvorlagen erstellen kann. Das ist ein Fakt. Auch wenn du mir nachweist, das in einem Hinterhof in Iowa noch ein RIP steht, der keine CID-Fonts kann …
Die Formel »Indesign-Export = böse« ist überholt und muss langsam mal aus den Köpfen der Leute.
Mehr will ich auch gar nicht sagen und ich hoffe, du akzeptierst das.
Um Fehler zu vermeiden sollte man zuallererst wissen, was man tut. Das gilt für jeden Workflow. Weder die Export-Funktion, noch der Distiller sind ein Garant, alles zu heilen. Und Probleme auf Seiten des RIP kann man auch nie zu 100% Prozent ausschließen. Muss man auch nicht – dafür gibt es den Proof.
So, und jetzt biete ich die Friedenspfeife an, damit das hier nicht noch weiter ausartet. :-)
Mann, ich verteidige meinen Workflow mal so gar nicht – wozu auch?
Und mit CID-Fonts, wie gesagt, hatten wir vor zwei Jahren in Bielefeld eine echte Krise, weil ein Anzeigenkunde Schrott geschickt hat. Das so ein Shit natürlich auch bei Export vermeidbar ist, keine Frage – nur macht Postscript-Distiller-PDF eben ein paar Sachen wasserdichter. Ich sag niemals, dass Export nicht geht. jesus, ich hab letztens eine Sache gedruckt, da waren notgedrungen RGB-Motive drin (Digitaldruck, Wettbewerbsjob für einen Architekten… da gabs Probleme mit Illustrator-Daten (as usual) und es ging nur noch on the fly) – und das ging prima, weil der Dienstleister auf Zack war. Und Andrea hat ihr ganzes Diplom RGB geprinted, sah auch gut aus. Geht alles :-D. Genauso wie früher ja Quark sauber gedruckt wurde, obwohl das PS davon ein Alptraum war – aber weil QXP Marktführer war, wurden die RIPs angepasst :-D.
Ansonsten hast du natürlich recht: Beides geht, und für Kunden/Websachen nehme ich inzwischen den Export, gern sogar mit erweiterten Acrobat-Funktionen, weil die einfach smarter sind. Ich bin im übrigen GAR nicht gegen den Export – ich find das ja auch praktisch. (Wobei ich Distiller keine Sekunde unpraktischer finde, mit virtuellen Printer, ganz im Gegenteil – da man alle druckrelevanten Einstellungn auch hier speichern kann, funktioniert das doch genauso prima… und bei komplexen Sachen schmieren beide Verfahren ab. Was übrigens mit dem Apple deutlich besser geworden ist. Mag an den 16 GB liegen, aber unter Vista hatte ich mit 8 GB enorme Probleme mit großen Datenmengen, unter OS X läuft das deutlich smoother. Gibt schon Gründe, warum Windows 7 nahezu voreilig und nicht mehr näherungsweise mit dem Vista-Label auf den Markt geworfen wird :-D).
Also: Gar kein Konflikt. Beide Wege sind richtig. Auf beiden kann man Fehler machen. Ich versuch einfach nur dem Dienstleister zu liefern, was er will. Und die wollen, bei Ctrl-S in Stuttgart sogar explizit, Distiller. Und für mich macht’s eben keinen Unterschied – zumal sich ja auch die Exporteinstellungen nicht komfortabler von Maschine zu Maschine ziehen lassen als die normalen Distiller- und Druckvorgaben. Der Aufwand ist also der gleiche.
Womit du Recht hast: Mein Statement oben mit dem ordentlichen Druck ist zu überzogen, sorry. Vielleicht bin ich auch einfach den Distiller bzw den virtuellen Druck zu sehr gewohnt – früher war das ein absolutes Chaos und ich arbeite seit… ewig… mit PDF, also auch mit Distiller via Adobes PDF-Drucker. Einfach auch eine Art von Workflow, der sich etabliert hat. Ich wollte da kein Mantra draus machen, und wie gesagt, ich bin immer der erste, der was ändert, wenn es einfacher geht :-D. Wie alle Designer bin ich ja eigentlich faul.
Hmmm, Pfeife, lecker :-D
Nix für ungut – übrigens. Ich find super, dass du hier was schreibst – toll :-D!!!!
Oh und TTF vs T1 ist leider immer noch anscheinend ein Thema.
Office 2008 weigert sich nämlich, ein paar ausgesuchte OPENType-Fonts zu akzeptieren, wie etwa die DinPro… und da spielt wahrscheinlich (aber ich hab mich nicht intensiver drum gekümmert, ehrlich gesagt, mit Pages läuft es und das ist eh besser für meine Zwecke, abgesehen von dem desaströsen Fehlen eines AutoSave…das darf doch nicht wahr sein, Apple) TTF/T1-Flavour eine Rolle.
Aber Office 2008 ist eh ABSOLUT absurd. Immerhin startet es mit dem neuesten Update einen Hauch schneller.
Also nochmal ganz klar, bevor es da einen miesen Nachgeschmack gibt – och freue mich total über dein Feedback. Nur solcher Austausch bringt Entwicklung voran. Ich bin nun echt der letzte, der jemals meint, IRGENDWAS zu wissen :D.
Tatsache ist, dass diese Export-Sache sich ganz gut mit einer Entwicklung bei uns passt (weil es unter Apple mit dem Distillen nicht ganz so schön läuft wie unter Vista… abgesehen von den Speicherproblemen bei Vista war der Ablauf da einfacher). Und gerade bei diesen komplexeren Plakatsachen kann man dann ja mal eine exportierte (undinsofern anders strukturierte) Variante probieren.
So Austausch ist also immer gut und anregend – merci!
DAS bild ist mal geil!!! warum hab ich das nicht als wallpaper??? :-D
Welches Bild?
Der Spaceman?
Weils Hochformat ist :-D
hast du keinen praktikanten der das bild seitlich erweitern kann?
Es gibt ein ähnliches in Quer, aber unbearbeitet.
Glaube ich zumindest :-D
Was das nicht bei den Screens?
bitte bitte das bild ^^ in 1440×900. yes!
Download:
http://www.hdschellnack.de/uploads/astrodesk15.jpg
Für 1900er Bildschirme. Bei dem ganzen Runterskalieren- und Wiederscharfzeichnen geht natürlich etwas das Feeling raus, da die Bilder eh gnadenlos überschärft waren :-D
ich versuch mich erst seit letzer woche auch am exportieren. wir haben bis dahin auch alles in eine pdf gedruckt – war mir irgendwie immer sicherer, weil ich weiss das ich damit gut gefahren bin. außerdem wurde es auch bei uns von den druckereien empfohlen. die haben teilweise ihre eigenen joboptions geliefert.
mittlerweile traue ich mich aber an die exporteinstellungen und bin recht zufrieden. bisher gabs noch keine probleme, in den letzten tagen waren es aber nicht gerade die großen und aufwendigen daten … trotzdem werde ich die einfach mal so durchziehen. unsere druckereien machen alle preflights und notfalls bekomm ich nen anruf oder ne mail das was nicht stimmt.
achso … ich versuch mich auch daran weil ralf meinte es wäre alles nur ein gerücht, wenn also shitte gedruckt wird schick ich das zu ralf weiter ;-)
Was würde ich darum geben, wenn wirklich alle Druckereien einen Preflight machen würden. Ich erinnere mich an einen Fall, wo die dem Kunden dafür sogar Geld abnahmen. Surreal.
Wir sind übrigens nicht die einzigen, die das PDF-Problem seit 10.5.5 haben.
Davon abgesehen spinnt einmal am Tag mein Rechner seitdem – weiße Flecken, wo eigentlich Applikationen wären, fast eingefroren. Super radical graphical enhancement, Apple.
Na, immerhin das erste Upgrade, das nicht läuft. Hoffe, die fixen das recht schnell.
Genau, wenn Export-PDF Druckterror geben, muss Ralf den Neudruck zahlen :-D.
Seriously – mit einer GUTEN Druckerei sollte das absolut stressfrei gehen heutezutage.
Bin gespannt auf CS4 – die ersten Reviews klingen wenig vielversprechend und sprechen eher von einem Minor Update … das neue Interface von PS gefällt mir AdHoc nicht, keine Ahnung, warum Adobe meint, ein eigenes GUI entwickeln zu müssen, nur damit sie es leichter haben, die Win/Mac-Versionen abzustimmen? Unschön. Aber auch daran wird man sich gewöhnen. Klingt aber so, als sei CS4 schneller als CS3. Das wär ja was.
ich bin auch gespannt auf cs4 vorallem in zusammenarbeit mit xp64/quadcore. :D
Es gibt übrigens einen Fix für das Problem mit den Druckern. Hier:
http://www.macosxhints.com/article.php?story=20080925104227545
Der CUPSFix läuft bei uns übrigens bestens. Man muss nur, um ihn anwenden zu können, mit einem Tool wie Forklift die versteckten Folder sichtbar machen, kurzfristig für den Ordner die Rechte von Root auf Admin setzen und und die Schreibrechte aktivieren, aus Time-Machine eine alte Version auf den Schrebtisch ziehen und in den Ordner kopieren, Rechte wieder zurücksetzen und bingo – alles wieder bestens.
Noch ein Link zu PDF und Print-Engine, der spannend ist:
http://indesignsecrets.com/pdf-print-engine-throw-us-your-transparency-effects.php
Seufz, das aktuelle Security Update von heute, das genau das CUPS-Problem beseitigen soll, beseitigt nicht nur NICHT das Problem, sondern überschreibt auch den Fix vom 26.9. Großartig – dank Time Machine aber leicht zu lösen, indem man die pstop-Datei eben wieder überschreibt.
Während das CUPS-Problem wirklich immer noch nur mit dem Time-Machine-Workaround zu lösen ist (Acrobat 9 habe ich noch nicht als PrintEngine getestet), kann ich aber nachtragen, dass Ralf mit dem Export ganz recht hat, solange die Druckerei mitspielt. Es ist etwas mehr Vorarbeit – mit dem Prepress abklären, was man liefern KANN anstatt gleich wasserdichte PDF zu schicken -, aber der Vorteil ist, dass man auch gleich heruasfinden kann, ob die Druckerei mit PDF 1.6 klarkommt, was deutliche Vorteile bringt.
Insofern nochmal danke an Ralf für sein Veto – ich habs mir zu Herzen genommen :-D