


Der 1982 geborene Slovene Branislav Kropilak zeigt, wie spannend gut gemachte architektonische Photographie den industriellen Alltag mit einem Hauch von Magie oder auch Starre überziehen kann. Nicht alle Bilder des preisgekrönten Photographen, der inzwischen auch für Vanity Fair, Icon oder die Sunday Times photographiert, sind immer fesselnd, aber oft gelingt es ihm mit seinen Langzeitaufnahmen, mit den starren Perspektiven, mit der strenge in seinen Bildern, nicht zuletzt mit dem Nutzen der Lichteffekte, die unsere Zivilisation so prägen, die Idee, das wir in einem Technologischen Magiereich wohnen,einprägsam zu vermitteln – während andere Bilder, etwa die von Zügen und Tankstellen eher die Schattenseiten, die Tristesse hinter dieser Leuchtkulisse bloßlegen. Schönheit – und Häßlichkeit der Industriekultur einer menschenleeren, fast postnuklear wirkenden Welt, in der auch ohne Menschen das Licht nicht auszugehen scheint, die ohne den Kern ihres Sinnes weiterexistiert und abstrakt wird.
via Surfstation
15. Mai 2009 11:10 Uhr. Kategorie Design. Tag Photographie. 2 Antworten.
in 2 und 3 hätte sich auch der Astronaut wohl gefühlt
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