Microsoft weist freundlicherweise darauf hin, dass das lang erwartete bevorstehende Service Pack I für Vista einige Software von Drittanbietern deaktivieren wird – insgesamt zwar nur etwa 12 Anti-Virentools, aber Microsoft selbst sagt, die Liste sei nicht «komplett». Aufgrund der Probleme wird das Service Pack noch einmal weiter nach hinten verschoben – obwohl es Vista angeblich zumindest etwas der seit XP verlorenen Power zurück geben sollte. Wir selbst haben im Büro XP und Vista simultan laufen – und höflich gesagt ist ein mit nlite abgesprecktes XP deutlich schneller als Vista, selbst wenn das auch mit vlite entschlackt wurde (und Vista lässt sich deutlich abspecken, allein schon der Verzicht auf fernöstliche Sprachpakete bringt einige GB Ersparnis).
Ich bin mir todsicher, dass Steve Jobs Bill Gates einen Riesenbatzen Geld überwiesen hat mit der Anweisung, ein OS zu stricken, das sich exakt genauso anfühlt wie Mac OSX und im Grunde genau so funktioniert – nur eben ohne zu funktionieren, so langsam und buggy, dass die Leute frustriert zu Apple wechseln, weil Jobs Orwellsches Kontrolletti-Denken, dass die User gängelt und einengt, auf einmal als das geringere von zwei Übeln erscheint.
Ich selbst jedenfalls langsam an dem Punkt. Nach 15 Jahren Windows, nachdem ich Mitte der neunziger erschrocken war von der Borniertheit und technologischen WirlebenhinterdemMond-Strategie von Apple, hat mir ein halbes Jahr Vista fast alle Lust an Microsoft genommen. Der Mangel an Optionen und Möglichkeiten unter Apple schreckt mich inzwischen lange nicht mehr so wie ein Betriebssystem, das völlig unberechenbar und dysfunktional geworden ist und bei dem ein Service-Pack-Upgrade anfängt, sich nach einem Vabanque-Spiel anzuhören. Bei dem jedes Herunterfahren zum Risiko wird, vor allem bei multiplen RAID-Systemen und bei dem immer mal wieder Treiber und Tools einfach aufhören zu funktionieren und nachinstalliert werden müssen – so wie heute die YahooWidgets, um nur ein Beispiel zu bringen.
Es ist jedenfalls echt bezeichnend, dass als nächstes zum März/April hin ein 24″-iMac als Praktikantenrechner auf den Schreibtisch hier kommen wird. Es ist ein Zeichen dafür, dass sich Apple seit 2000 von einer absoluten Gurkentruppe durch gutes Marketing und richtige Entscheidungen zu einem sehr ernsthaften PC-Anbieter entwickelt hat und dass zugleich Microsoft die eigentlichen Vorteile eines dezentralen, lebendigen Systems mit freier Soft/Hardware-Wahl zu Nachteilen hat verkommen lassen. Und das betrifft nicht nur das OS, sondern nahezu alle Softwares, die Microsoft anbietet. Mithilfe von massiven Zukäufen kann sich die Firma sicher weiterentwickeln und vor allem eben die Konkurrenz beseitigen (indem es etwa Logitech schluckt, wäre Microsoft fast Alleinanbieter von hochwertigen Mäusen und Tastaturen). Aber solche Prozesse können den Verfall nur noch bremsen – Microsoft erstickt an der eigenen Größe. Bleibt abzuwarten, ob es Apple nicht irgendwann genau so ergehen wird. Meine vor drei Jahren vage formulierte These, dass Apple den PC-Markt eines Tages eher dominieren würde (damals hatte Apple einen Marktanteil von deutlich unter 10%) gewinnt an Kontur.
24. Februar 2008 14:10 Uhr. Kategorie Technik. 24 Antworten.

passt echt gut zu dem bashing das erik spiekermann auf der helvetica-dvd im bonus betreibt. “the problem with microsoft is: they just have no taste.”
habe heute eine viertelstunde an einem windows-laptop gesessen und einen kollaps gekriegt. einen haufen dateien ausgewählt, und auf eigenschaften geklickt weil ich wissen wollte wie groß die gemeinsam sind und wieviele dateien es insgesamt sind. mac os x öffnet ab einer bestimmten anzahl keine einzelnen info-dialoge sondern einen gesammelten – windows xp ist 10 minuten unbrauchbar (oder man strgaltdeleted den explorer) weil es damit beschäftigt ist 418 dialogfenster zu öffnen. argh.
ich habe übrigens nie verstanden was man so viel am system (sowohl hardware als auch os) rumbasteln soll. ich mag den finder von os x zwar immer noch nicht, und ich hasse das dock. aber der kern von mac os x ist der dass die software einfach zu installieren und deinstallieren ist, tadellos läuft und man eben keine zeit damit verbringen muss an einstellungen zu fummeln. wenn man mehr optionen sucht gibt es immer drittanbieter mit hervorragenden tools die einem das ermöglichen was man sucht.
beispiel: timemachine. eine backup-lösung die nur eine option hat: an/aus. einfach eine externe platte anschliessen, einen dialog bestätigen und es läuft. für leute die eh schon backups machen sicherlich zu wenig optionen (nichtmal zyklen sind einstellbar) aber die bevorzugen sowieso (semi-)professionelle lösungen und es gibt genügend tools auf dem markt die diese bedürfnisse befriedigen. grundlegende funktionalität die einem nicht im weg steht und über die man sich keine gedanken machen muss.
der ganze ansatz von mac os ist ja softwarebasiert, allein wie fenster/apps gehandhabt werden ist so grundlegend anders als in windows. die apps stehen im vordergrund, und das system ist irgendwie da. zugegeben zum teil gewöhnungs- und geschmackssache, aber eine einzelne menüleiste wo immer alles am gleichen ort ist finde ich kohärenter und einfacher. mal abgesehen das fitt’s law deutlich besser umgesetzt ist.
ausserdem habe ich bei windows ständig das gefühl dass man mir die ganze zeit versucht mitzuteilen mit welchem system ich arbeite. klick windows-start um programme zu starten! klick windows-start um einstellungen zu erreichen! klick windows-start um herunterzufahren! heute schon auf windows-start geklickt? und dann ist das ding sehnenscheidenunfreundlich unten links in der ecke.
die band ist der star. mac os x gibt nur den takt vor, musizieren tun andere. und gleichzeitig. nebeneinander. mir geht es so auf den geist dass alles unter windows im prinzip fullscreen läuft. so gut wie nichts ist dafür ausgelegt dass man den fokus auf mehreren prozessen gleichzeitig haben kann – deswegen machen multimonitor-systeme auch keinen spass.
konsequenterweise findet man in dem bereich fenster-/appmanagement bei mac os x haufenweise optionen zum navigieren: exposé, spaces (= virtual desktops), apfel-tab, dock, target-klicken. je nach verfügbarer arbeitsfläche und gewohnheit sind das schon fast zu viele optionen.
Das Rumbasteln hat seinen Sinn. Wie Umberto Eco sagt: Apple ist katholisch, Microsoft evangelisch. mehr Freiheit, mehr Wahl, mehr Eingriff. Das ist schon okay und bei Mac komme ich mir vor, als würden mir zig Optionen genommen, Super für nen Rechner für einen Prakti, aber glaub mal … wenn ich selbst auf Mac umsteige, nehme ich mir UNIX-Terminal zur Brust.
Time-achine gibt es bei Windows seit langem, nur nicht so flashy in Szene gesetzt. Das heißt da bescheiden Volumenschattenkopie und ist sehr frei einstellbar. Bei beiden Systemen braucht man für verlässliche BOOTBARE Backups sowieso Zusatztools.
Windows-Start hab ich nicht mal mehr auf dem Bildschirm :-D. Object Dock und fertig. Ab der nächsten version kannste die Start-Leiste ganz abschalten – nebenbei ist die weniger präsent als der Finder-Balken oben bei Apple.
Einfach gesagt;: Windows ist deutlich besser zu optimieren, es gibt mehr Freiheit. Aber Out of the Box ist Apple einfacher strukturiert und insofern vielleicht leichter zu handhaben. Eigentlich würde ich Windows jederzeit bevorzugen. Das Ding ist nur: Vista geht echt GAR nicht. GAR nicht. Es gab von XP aus eigentlich einiges zu verbessern, aber davon ist nix passiert, statt dessen ist ein fettes Stück Bloatware abgeliefert worden, wie ich es SO übel schon lange nicht mehr hatte. Windows ist schon okay – und Apple könnte sich hier schon einiges abschauen (und HAT es auch auf dem Weg zu OSX ;-D), aber Vista ist in vieler Hinsicht eine Fehlentwicklung eines Konzerns, der zu groß für seine eigenen Knochen geworden ist. Adobe hat, nebenbei, allmählich das genau gleiche Problem und – wie das iPhone 1.1.1 zeigt – Apple auch. Microsoft hat mir jedenfalls noch nie das BIOS geschreddert, wenn es irgendwo einen Hack entdeckt hat ;-D. Apple sieht sexy aus, denkt aber Orwellian. Was ich angesichts des legendären Spots von 1984 ziemlich apropos finde.
apple ist nicht katholisch sondern eine fiese sekte – es gibt 3 menschen für die ich schwul werden würde, zwei sind tot und einer heisst steven p. jobs. :D
und ob microsoft dir so viele optionen lässt weiss ich auch nicht, denke dabei immer an dateiformate, font-lizensierung, browserwahl etc. na gut, apple ist nicht viel besser – out of the box gibt es auch keine möglichkeit divx oder xvid-videos abzuspielen, und alle nerds machen 3 kreuze im kalender wenn itunes ogg unterstützt. immernoch das kleinere übel in der hinsicht, adobe und microsoft sind viel zickiger was das angeht.
klar hat mac os x auch seine wirrungen. die transparente menüleiste in leopard für die sogar das subpixel-aa ausgeschaltet wird? wtf? zum glück abschaltbar in 10.5.2
das dock geht auch sowas von überhaupt nicht klar, reine marketing-funktion: “ui es ist hübsch, und wellenhovern, trichter beim minimieren, stacks, spiegelung, animation…” benutze den scheiss nie und hab dragthing (was wahrscheinlich objectdock sehr ähnlich ist, deiner beschreibung nach).
als nerds basteln wir eh rum, aber die ausgangsposition ist meiner meinung nach bei mac os x um längen besser. optionen gibt es auch hier genug, aber anders als bei windows nicht im system sondern über 3rd-party.
btw, ich habe angst davor dass apple groß wird. richtig angst. sobald diese firma komfortabel an etwas verdient passiert auch nicht mehr viel. siehe apple III, mac os 9, 1994-1997 generell, ilife-apps und selbst beim ipod. produktpflegeu und melken statt fortschritt. der einzige grund warum apple momentan SO attraktiv scheint ist dass sie sich im gegensatz zu microsoft anstrengen mussten zu überleben.
Meine Angst geht eher in die Richtung, dass Steve Jobs aussteigt. Keiner der CEOs vor ihm hatte eine Ahnung oder eine Vision, was Apple eigentlich sein soll. Schaurig, aber wahr: Steve Jobs IST Apple.
Absolut. Apple gab es ja schonmal sans Steve Jobs und es war eine absolute Möhrenbude binnen von zwei Jahren, während Jobs mit NEXT die Saat fr den Erfolg von Apple heute legte. So wie Richard Branson Virgin ist, ist Jobs Apple. Wobei ich Apple eigentlich wenig visionär finde. Es ist solide Hardware, Marktmacht durch hohe Stückzahlen (obwohl Apple nur prozentual wenig PC herstellt, stellen sie doch eine hohe Stückzahl her und können insofern mit ihren Zuliefern exzellente Deals machen), hohe Gewinnspanne, Abhängigkeit der User durch Hard/Softwarekoppelung, Direktvertrieb à la Dell, perfektes Zielgruppenmarketing, einen zu Audi/BMW-Fahrern passenden Sense of Design in Hardware und Interface. Das iPhone war längst überfällig und ist zudem technisch verkrüppelt am Markt angekommen, der iPod gestalterisch Le Sexy, aber eben auch technisch eher einer der schlechtesten Konkurrenten am Markt. Apple ist immer noch sehr wie Quark einmal war: So simpel, dass man früher oder später Plug-Ins braucht. Aber genau diese Vielzahl von Plug-Ins machte auch die Stärke des Programms aus. Beim iPod genauso – da er Marktführer ist, gibt es halt viele Tools drumherum, wie es sie für andere MP3-Player eben nicht gibt.
Jobs wird, nebenbei, sicher nicht aussteigen. Wir sind ja inzwischen an dem Punkt, wo Apple sein Lebenswerk ist und sogar der Kerl, der das iphone und den iMac vorstellt aussieht wie eine über den Umweg Richard Gere idealisierte, disneyfizierte Version von Jobs selbst. Jobs ist seine eigene Zielgruppe. Fürs Geld arbeitet er ohnehin nicht mehr, da bringt Pixar schon die Rente solide ins Haus :-D.
Fabian, ob Steve Jobs wirklich gut im Bett ist, sei mal hingestellt.
Douglas Rushkoff hat übrigens sehr glaubhaft nachgewiesen, dass Apple die Sekte ist, nicht Microsoft. Microsoft-User HASSEN die Firma – das gibt es bei Sekten eher nicht so – während Apple-User meist frenetisch und unkritisch der eigenen Marke gegenüber stehen.
Microsoft ist das an sich offenere System – nicht ganz vergleichbar mit Linux, aber mnan kommt deutlich weiter unter die Motorhaube. Anders als bei Win braucht man massive Plug-Ins und Tools, um wirklich ans System zu kommen. Schon Sachen wie Iconverwaltung gehen nur noch mit Tools. Das ist schon etwas derbe. Apple ist SO User-freundlich,dass sie gleich mal zig Optionen verstecken. Und wenn du richtig mit Apple arbeiten willst, musste mal eben PERL lernen :-D. Beide Systeme schwächeln hier, aber gegenüber Vista fühlt sich OSX in den Details deutlich tighter und durchdachter an.
Apple hat mit Leopard noch mehr Optik-Pimp betrieben – und an dieser Front nehmen sich Apple und Windows leider nix. Ich selbst fände ein OS schöner, dass sich mehr an der Klarheit des iPhone orientiert. Auf den Menübalken, ob transparent oder nicht, könnte ich ohnehin verzichten, der gehört WEG.
Wieso meinst du, dass Apple sich anstrengen muss? Wenn es um Rechner von der Stange geht, sind sie seit drei Jahren komplett konkurrenzlos. Die Notebooks gehören zum besten am Markt, die iMacs sind in Sachen Kompaktheit zu Leisung konkurrenzlos, der MacPro ist das derzeit beste System dass du out of the box ohne Selbst-Zusammenstellen hochrpüsten kannst (Wobei man dann auch schnell bei 12.000 Euro ist ;-D). Auf der Hardwareschiene fällt mir niemand mehr ein, der denen in dem Obersegment auch nur noch versucht, das Wasser abzugraben, seitdem Sony es aufgegeben hat. Mein ASUS-Notebook ist ein direkter Konkurrent zum Apple, aber ansonsten fällt mir wenig ein – die meisten Windows-Rechner machen eher den Preiskampf und versuchen, um die 500 Euro irgendeine solide aber meist häßliche Kiste rauszuhauen. Apple ist in Sachen Hardware längst völlig konkurrenzfrei.
Die Konkurrenz, mal nebenbei, ist eh nicht Microsoft. Mich wrde nicht wundern, wenn die beiden OS eines Tages fusionieren. Die Konkurrenz ist Google und Nintendo, Nokia und (wenn es um OS geht) langfristig anything Opensource.
also so wirklich kann ich nicht zum thema mac mitreden.
ich habe am samstag osx auf meinem pc installiert. ist ja auch ein intel und warum sollte es nicht laufen. und es läuft nach einigen tagen verzweifelten installationsversuchen mittels bootloader und nem kleinen patch.
leider habe ich sound und grafikkarte nicht installiert bekommen, aber muss sagen das alles wunderbar flüssig läuft. TROTZ FEHLENDEM TREIBER!!! schon erstaunlich.
was macuser an der oberfläche finden verstehe ich gar nicht. überall dieses fenster wirrwarr und die menüleiste ist immer am oberen rand für das jeweils aktivierte fenster usw.
vielleicht nur ein wenig ungewohnt für mich, aber ich finds einfach auch nicht schön gelöst. im allgemeinen finde ich das der arbeitsbereich am mac einfach viel zu viel platz verschwendet!!! zu bunt und zu verspielt.
wie kann ich eigentlich im osx die ganzen effekte abschalten? also abgesehen vom dock-hover-effekt. z.b. glätten der schriftarten und einblendeffekte usw. das was man im windows unter den systemeigenschaften im reiter erweitert unter systemleistung alles abschalten kann.
der kernel an sich scheint mir recht stabil auch wenn ich das mit der installation noch nicht so verstehe. also schreibt der nur die dateien in einen ordner? olso ohne registry-einträge oder so??? kann ich mir kaum vorstellen wegen zeitbegrenzen demos z.b.
oder warum soll das so gut sein mit installation und deinstallation?!?!?
leider wird nicht alles an nem “hackintosh” richtig laufen. einiges an professioneller audiohardware geht wohl nicht. aber wer über 1200€ für ne soundkarte ausgibt oder sich für 9000€ ein großes scopesystem zulegt hat wohl auch noch die paar € für nen echten mac.
ansonsten liest man in foren wie z.b. das vom osx86project das ein hackintosh genau wie ein richtiger mac läuft. wie schon gesagt sind die bauteile ja die gleichen. man braucht halt nur die richtigen treiber wenn man nicht die gleiche grafikkarte, soundkarte usw. verwendet die in den macs verbaut werden.
ich bleibe auf jeden fall an dem thema dran. apple sieht das nicht gerde, das das auf pc’s aufgespielt wird, aber ich seh das so, das ich so die möglichkeit habe auf dauer osx zu testen und mich das vielleicht dazu treibt irgendwann nen richtigen zu kaufen.
Wobei ich Hackintosh echt nicht verstehe. Der Clou an Apple ist ja die Abstimmung Hard/Software.
Das Menü find ich auch nervig… man gewöhnt sich aber recht schnell daran, das WIndows und Apple Programm-präsenzen ganz anders handeln und Programme in Apple abgesehen vom Menü sozusagen «durchsichtig» sind.
An ZU BUNT und ZU GROSS kannste einigs ändern – im Grunde ist Apple da wie Windows. Visa ist normal installiert ja Augenkrebs 4000. Icons kann man kleiner machen, sogar weniuger tricky als bei Microsoft (man muss ja erst mal drauf kommen, das Strg-Mousewheel die Icons auf dem Desktoip verkleinert bei Vista), Backgrounds kann man ändern, das geht schon alles. Am Ende ists dann aber auch nicht weniger Arbeit als Windows
ja. aber kann man ja machen.
es gibt ein wiki mit ner hardwarekompatibilitätsliste.
wenn du ein board mit intel dg31pr chipsatz hast und ne x1600 grafikkarte wirst du nicht viele probleme haben. klar ist der ganze spaß mit aufwand verbunden. ich fänd auch nen echten mac schöner, aber nachdem ich gerade erst 1000€ in neue pc hardware investiert habe, hab ich nicht schon wieder kohle mir für ca 2000€ nen imac zu holen wo ich dann aber auch noch massig kohle in neue soundkarte und controllern ausgeben muss.
und wenn mir der spaß dann doch nicht gefällt steh ich da.
so kann ich es einfach in RUHE testen. das ich jetzt hardwareprobleme habe muss ich mir einfach vorstellen das es die nacher nicht mehr gibt :D oder zumindest nicht SO viele.
das mit den icons habe ich schon raus gefunden, aber diese glättung der bildschirm schriften würde ich gerne abschalten. ich hab bei mir im windows die schrift auch so das ich jeden pixel sehe. find ich irgendwie angenehmer.
krass ist aber die erstaunlich geringe auslastung der hardware wenn man mal nebenbei die anzeige der systemauslastung am mac laufen lässt wenn man nur am chatten ist und ein wenig im internet surft braucht die anzeige der systemauslastung noch am meisten prozessorleistung =D
vielleicht auch einfach weil nicht tausende von hintergurnddiensten laufen
Mit dem Argument «billiger» kannste mir schlecht kommen, ich finde nen iMac nicht unbedingt teuer, die normalen PC hier im Büro liegen mit Display bei über 4000 Euro, da ist selbst der 24″ billiger und mein eigener, obwohl das über die Jahre nur noch schwer zu sagen ist, weil er ja immer wieder Upgrades hatte, dürfte so auch bei 6000 bis 9000 Euro liegen. Das Preisargument zieht eigentlich nur bei Leuten, denen die Vorzüge von OSX reichlich wurscht sein dürften. Ich denke, du bist da als Frickler eher eine Ausnahme.
Was aber sicher ist – frisch aus der Packung ist Viats anehzu unbrauchbar. Ich verzweifele inzwischen an den Laptops von Studenten, die Vista haben MEHR – obwohl ich das System seit Jahren kenne – als an OSX-Laptops, obwohl ich in Mac nicht mehr allzu sattelfest bin mit Shortcuts. Ordentlich getuned, abgespeckt und gehackt ist Vista gut brauchbar, wobei XP da immer noch netter kommt mit den richtigen Skins, aber wieviele User frickeln tagelang an ihrem OS herum, installieren Zusatztools, hacken die Registry, entfernen die Hälfte der psychotischen Einstellungen von Microsoft und machen sich die Arbeit, vor der Installation mit vLite erst einmal das gesamte System zu entschlacken?
Wobei – wenn ich OSX erst mal kenne, werde ich da auch Rummosern. Schon jetzt stehtja fest, dass man bei aller Software mal relaxt XSlimmer anwenden sollte, um die Binaries zu entschlacken und ein paar GB zu sparen.
stimmt. aber bei vista hat man auch das nötigste in ner halben stunde ausgeschaltet =D
oder man macht sich einmal ne vlite. aber das dauert richtig lange und man muss auch wissen was man macht. das stimmt schon. mac ist da schon ne art spielekonsole mit anwendungen
Also ich habe auch schon so einige Betriebssysteme durch. Angefangen bei der Amiga Workbench über Linux’ KDE, Gnome und Windowmaker, win98, nt, 2000, vista und jetzt auch max osx.
All diese grafischen Oberflächen wollen doch nur eins: Dateien, Ordner und Programme greifbarer machen. In den letzten 20 Jahren hat sich da NULL getan. Die verzweifelten Versuche von MS und Apple auch den letzten DAU die Möglichkeiten zu geben mit einem Computer umzugehen, gehen natürlich auf Kosten der Freiheiten für erfahrene User.
Fett, überladen und behäbig trifft sowohl auf MaxOSX wie auch auf Vista und XP zu.
Nicht umsonst ist Linux gerade bei Entwicklern so beliebt. Jeder Treiber, jedes Modul, jedes Paket lässt sich vor der Installation auswählen. Natürlich gibt es auch hier vordefinierte Konfigurationen für Neulinge, bei dem dann auch wieder ein aufgeblasenes Konstrukt entsteht.
MS und Apple müssen mit ihren Betriebssystemen versuchen möglichst viele Leute zu erreichen. Deshalb wird es wohl auch so weitergehen. Für die Zukunft wäre es aber wünschenswert eine detailreichere installation der Betriebssysteme zu haben. Für Pros eben…
Abgesehen davon finde ich Vista und auch MacOSx nicht perse schlecht, und gerade Vista macht bei mir zumindest kaum mucken. Programme im Administrator-Modus auszuführen und der diesmal gut funktionierende Kompatibilitätsmodus hilft meistens schon weiter. Mit vLite zu entschlacken finde ich auch Pflicht und ein dutzend 3rd Party programme zu benutzen ist bei beiden Betriebssystemen quasi schon vorprogrammiert (ha lol)…
grüsse
björn
Ich finde das alles totale Sackgasse. Beide sind Mammutkonzerne mit gigantischen Gewinnmargen, die – grundsätzlich betrachtet – mit sehr ähnlichen Produkten ein Kopf an Kopf Rennen führen,weshalb echte Innovationen wirtschaftlich viel zu riskant wären und deshalb auch nicht zu erwarten sind. Ich finde diese grafischen Benutzeroberflächen, ob WIndows oder Apple, allesamt irgendwie unbefriedigend weil seit Ewigkeiten nicht mehr grundlegend weiterentwickelt. Dieses Rumgeklicke mit der Maus (ein Eingabegerät, mit dem man weniger anfangen kann als mit einer Blockflöte), Icons, deren Bedeutung man auswendig kennen muss, die Arbeit in irgendwelchen “Fenstern” – das macht einen doch mittlerweile (Win-Nutzer seit 1992) verrückt, weil es irgendwie so eindimensional und beschränkt ist. Es wird Zeit für eine völlig neue Art von Betriebssystem, das einen ähnlichen Sprung darstellt wie damals von Dos zu Win.
es würde mir persönlich schon reichen wenn es ne windows pro version gibt. die einfach NUR stabil und schnell ist. ohne skins, ohne prozesse die man nicht braucht, ohne vista sidebar, oder einblendeffekte ,ohne mausschatten und ohne schriftglättung.
die ganzen systeme sind einfach ZU “benutzerfreundlich”.
geht mal gar nicht. linux ist zwar schon recht nett, aber abgesehen davon das mir da einfach viele anständige programme fehlen ist das echt ZU viel des guten mit einstellungen. ich kann doch ein fertiges system nutzen und mich darauf einstellen. wie mit tastenkürzeln. da würd ich auch lieber die vorgaben lernen.
bei linux fängt das chaos schon mit den oberflächen an und die zig tausend plugins, bildschirmschoner und der ganze scheiß den man nicht braucht, kann man zwar weg lassen, aber muss ja gar nicht erst dabei sein.
im prinzip ein os was nur 10 mb speicherplatz braucht und völlig entschlackt ist. das wäre mal was.
osx finde ich, ist zwar recht verspielt, aber die einstellungen echt minimiert. wie bei der time machine. einfach nur “on” oder “off”
mehr braucht man doch eigentlich nicht. und wenn, können sich das alle nachträglich installieren. 99% der tools die betriebssysteme mitliefern werden doch eh nie verwendet und durch andere ersetzt.
oder malt ihr regelmäßig mit paint und spielt die genialen windows-3d-actionspiele solitär und pinball???????
I loved Pinball :-D
Und mit MSPaint kann man super Sachen machen.
Ich glaube, das PRO-Windows, dass du meinst ist WIndows 98, so rein vom optischen her. Etwas mehr Style mag ich dann shcon. Ich hoffe ja, Apple switcht recht bald von dem bunten Look aus der Frühzeit von OSX komplett zum nüchternen iphone-Look.
win2000 ;-)
@ Schellnack
was, ausser den 3 Fensterbutton (umstellbar auf Grau) und den Programm Icons, ist denn bitte bunt am letzten OSX?
Hab ich mir die ganzen BluePills nur eingebildet?
Systemeinstellungen/Erscheinungsbild Erscheinungsbild auf “Graphit” umstellen.
Schon klar – aber die Dinger sind immer noch RUND. :-D.
Das OS sollte deutlich mehr nach iPhone aussehen, dann wäre schon alles bestens. Der Look folgt immer noch extrem dem Grellbunten-Plastik-Hauben-iMac-Look von… 2000 oder wann das war. Uncool.
Was ich mir wümsche ist dass das System insgesamt mehr in den Hintergrund tritt.
Ich denke dass es bei Apple da schon in die Richtung geht. Die Vorschau ist da ja schon sehr reduziert.
Schrecklich find ich immer noch Programme wie Photoshop und Microsoft Office mit ihren überbordenen Menüs.
Technisch wäre eine wesentlich elegantere Lösung umsetzbar. Ansazweise ja z.b. in Aperture umgesetzt.
Ich denke dass da mit der Gestenerkennung einige neue GUI auf uns zukommen. Die Frage ist ja ob Softwareentwickler wie Adobe mitziehen. Leider sind die ja eher in dem Punkt konservativ.
Die Nichteinbeziehung von Coreimage bei PS war für mich schon eine Entäuschung.
Saludos de Tucuman (Argentina), Michael
Invisible OS wäre sicher ein richtiger Schritt. Windows Vista fühlt sich ja eher so an wie eines dieser aufgeblasenen Plastik-Autoradios. Ein gutes OS würde sich eher anfühlen wie ein Autoradio von 1960. Die wichtigsten Knöpfe, fertig. Wobei ich immer vor allem eine offene Struktur wichtig finde, die dem User erlaubt, nahezu alles an/abzuschlaten, was bei Apple so ohne weiteres nicht geht, bei XP ganz grandios ging, bei Vista nicht mehr so. Da entwickelt sich eine Form von User-Freundlichkeit, die sich an Tante Renate orientiert, ohne jemals wirklich den DAU zu bedienen, und die zugleich die normalen User zwangsläufig mit immer mehr Bullshit bedrängt. eMails, die vormÖffnen jedes Anhangs dumme Fragen stellen, Sicherheitsabfragen vorm Öffnen von Dateien, verborgene Optionen und immer mehr bunter Schnickschnack. Wobei ich anders as Marc sleeke, elegante Interfaces mit flüssigen Movements und einem «lebendigen» Feeling durchaus mag. Nur Blau, Grün und Rot sollen sie nicht unbedingt sein.
Gesten sind an MacPros natürlich nicht ZU sinnvoll, weil es da kein Touchpad gibt :-D.
Generell denke ich, wird es einen wachsenden Split geben zwischen Alltagsusern, die Surfen, Schreiben, selbstgemachte Digipix etwas fixen und verschicken, eine Präsentation für den Vorstand machen… und an die wendet sich Apple derzeit SEHR massiv. Und Usern, die mit den Rechnern ARBEITEN, EBV, Layout, 3D, Programmierung. Die werden mehr und mehr – da sie einfach nicht mehr die Masse der Käufer ausmachen – in den Hintergrund der Entwickler treten. Es gibt ja einen grund, warum Adobe so massiv aufkauft – und aufkaufen kann – Macromedia allein konnte die Entwicklkungskosten nicht mehr tragen, weil der Markt schrumpft. Es ist kein Platz für Illustrator UND Freehand.
Die Märkte sind: a) Büros. Da regiert der PC. Und auch hier wird ein Schrumpfungsprozess eintreten. Niemand braucht mehr dicke Büro-PCs. Ich glaube auch, hier wird zu langsam nachgekauft, um noch wirklich großes Geld zu machen – und die Controller lieben es preiswert. Wenn ich bei Kunden in Büros bin, sehe ich oft Hardware, mit der ICH nicht arbeiten möchte ;-).
und b) Elektronikkonsumenten, wie bei iPod, Game-Konsolen und so weiter. Es ist nur folgerichtig, dass Apple das iPhone herausgeracht hat und das Air. Die Leute, die auf dem Air herumnörgeln, verstehen nicht, dass es einfach in eine bestimmte Richtung weist. Apple geht – dezent und sehr behutsam – seit Jahren in der Masse etwas weg von der Kundenzielgruppe aus den neunzigern. Und das mit Erfolg. Ohne dabei aber die Musik/VIdeo/Grafik-Branche ganz zu vergessen, der MacPro gehört schließlich voll aufgerüstet zu der besten Hardware, die du für Geld kaufen kannst. Aber ich glaube, mti iPods macht Apple einfach inzwischen mehr Geld, oder?
Es wird darauf hinaus laufen dass das ganze Display als touchpad funktioniert.
Funktionierende Studien gibts ja inzwischen und ich bin es schon lange leid dass eine Maus immer nur eine funktion zur gleichen Zeit zulässt.
Die MacBookPro mit dem Gestenfähigen Touchpad sind denk ich nur eine Zwischenösung.
Die Cintix-Richtung (sans Stift) wirds wohl sein, alternativ eine Art Bewwegungssensor. Da gehts ja mit SURFACE auch schon hin. Glasrein olé.