Ich weiß nicht, wie lange der Link funktioniert, aber via The Beat sind hier zehn Minuten aus Batman Begins. Obwohl der FIlm sicherlich besser sein wird als die Schumacher-Batman-Filme und eigentlich auch Burton übertreffen sollte, bin ich etwas unglücklich. Ich lese gerade Frank Millers Year One… und eigentlich müßte man diesen Vierteiler aus den 80ern nur 1:1 nachfilmen und vielleicht etwas ergänzen, auf Gimmicks wie Panzerautos und Gummikostüme und andere Pseudo-James-Bond-Einlagen komplett verzichten und Batman wieder auf den Punkt bringen: aus einem traumatisierten Kind wird ein hyperfokussierter, bis an den Rande der Vernunft getriebener Mann, der sich ein seltsames Trikot anzieht und gegen Verbrechen und Korruption antritt. Ende. Alles, aber auch alles an Year One ist absolut filmtauglich, braucht keinerlei Vorwissen, ist komplett unpeinlich und hat den klassischen Spannungbogen, den ein Film einfach braucht. Abfilmen und fertig. Wie bei Sin City. Es ist eine Story zwischen Gordon und Wayne, über ihre Ankunft in Gotham City,über ihre Anfänge, über eine seltsame Männerfreundschaft… es braucht keinen Ras al Ghul, keinen Scarecrow. Und ein Batman im steifen Gummianzug, dabei bleibt’s für mich, ist niemals Batman. Teil der Idee ist doch, daß Wayne nicht wie ein Ritter herumstakst, sondern Akrobat ist. Kein james Bond, sondern ein Detektiv und ein Fighter. Ein Akrobat braucht eher so etwas wie ein Spider-Man-Kostüm. Nur einmal möchte ich erleben, daß Hollywood die Sache richtig hinkriegt :-(.
29. Mai 2005 10:18 Uhr. Kategorie Film. Keine Antwort.