
Wird Zeit, endlich meinen CD-Stapel fürs Blog abzuarbeiten. Fangen wir mit was leichtem an. Die Back to Mine-Serie ist seit langem ein Favorit von mir, da es immer inspirierend ist, zu hören, was Musiker, deren Arbeit du schätze, so selbst als Inspirationsquelle sehen. In allen Fällen sind die Back-Compilations immer überraschend, vielseitig und im besten Sinne kapriziös. Mal ist es wie bei New Order eher eine reine Compilation von Lieblingstracks, mal steuern die Musiker, wie bei Tricky und Andy von Lamb, auch eigene eher unbekanntere Tracks bei. Aber alle drei Scheiben ergeben eine durchweg spannende, hörenswerte Mischung, die man fix mit Gästen oder bei Parties laufen lassen kann, in die man aber auch konzentriert einsteigen kann und die – vor allem dank der Liner Notes – auch einen winzigen Einblick in das Denken der Compilation-Zusammensteller geben. Am sicherlich besten ist Andys CD, weil Tricky einfach mit Cure und Kate Bush etwas eher platte Ausreißer hat und ansonsten sehr viel eigene, New Order profitieren von einem durch Jahrzehnte gereiften Indie-Musikgeschmack, der wunderbar exzentrisch ist.
Gute Mixtapes sind Liebesbriefe. Diese drei sind zum Heiraten.
18. Dezember 2006 14:36 Uhr. Kategorie Musik. 2 Antworten.
die lamb-cd ist wirklich großartig und auch eine meiner absoluten lieblinge. das liegt allerdings auch daran, dass ich seit langer zeit großer lamb-fan bin und ein live-gig von ihnen auf einem festival dem kein abbruch tat.
warst du mal auf einem konzert? ich und wohl das ganze forum auf der offiziellen lamb-seite wartet dringend auf die live-dvd des letzten auftritts in amsterdam. auch wenn es so scheint, als wäre das komplett gecancelt worden…
Du findest weiter unten, bei dem Review des aktuellen Lou-Rhodes-Albums einige Links zu Fansites, auf denen es Live-Mitschnitte gibt, sofern du sie noch nicht hast (wovon ich aber ausgehe).
Bei Lamb live, wie bei Moloko, ist leider jedesmal irgend etwas tragisches dazwischen gekommen.