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Alte Peinlichkeiten…

Im Fontblog habe ich gestern Nacht einen alten Brief entdeckt, den ich Jürgen etwa 1994 geschickt habe, als ich in Kommunikationswissenschaften bei Jo Reichertz meine Zwischenprüfung zum Thema «Typographie als Zeitsymptom» schrieb. Ich find’ witzig, wie man dem Brief ansieht, das ich mich irgendwie damals zwar für Design interessiere, vaaaage, aber absolut NULL Ahnung hatte. Nichts konnte, völlig naiv war. Dieses alberne Schraubenbild, die pesudoflippigen Ziffern. Und die Typo der Adresse natürlich 1a im Abheftbereich. Und noch sehr von der wissenschaftlichen Ecke her kam (das waren dann die Fremdworte, die Jürgen so störten, die hatte man einfach intus im Studium, ein paar Jahre später kommen die einem in der Tat sehr aufgesetzt und fremd vor, kann verstehen, warum Jürgen sich an diesem naseweisen Slang störte.)

Die Antwort, seinerzeit wirklich nicht so hilfreich, fand ich aber eigentlich auf eine smarte Art sehr sympathisch. Kein Grund, einen roten Kopf zu kriegen, Jürgen. Spannend, was draus geworden ist. Auf die nächsten zwölf Jahre.

11. Januar 2007 14:44 Uhr. Kategorie Leben. 13 Antworten.

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