
Wie schafft man es, sich selbst gut einzuschätzen?
Wann bin ich gut/schlecht?
Was unterscheidet einen guten von einem sehr guten Designer?
Was unterscheidet gute von sehr guten Arbeiten?
Was tut man gegen hohen Erwartungsdruck vom Vorgesetzten?
Wie man das immer schafft – indem man auf andere hört und sich selbst beobachtet. Es gibt aber auch Projekte, bei denen du am Ende wirklich nicht mehr weißt, ob das, was du hier gerade gemacht hast, nun gut oder schlecht geworden ist. Weil es durch zu viele Entscheidungen, Änderungen durchgegangen ist, immer hin und her und zu viele Nachtschichten. Da kann man erst mit etwas Abstand wieder drauf sehen und es neutraler beurteilen. Meist mag ich eigene Arbeiten gar nicht, muss ich sagen. Mit einigen Jahren Abstand findest du oft Details, die dich an etwas erinnern oder die dir gefallen, die gut waren oder die die Jahre gut überstanden haben… aber meist mag ich meine eigenen Sachen nicht sonderlich. Insofern kann ich wenig darüber sagen. Es geht vielleicht auch nicht um das subjektive «gefallen», sondern darum, ob die Ergebnisse in dem Moment funktionieren und Wirkung entfalten.
3. August 2011 10:05 Uhr. Kategorie Arbeit, Design. Tag Denken, Fragen, nodesign. Keine Antwort.