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PIMP MY CAMERA

Laut diesem französischen Blog hat Dave Story von Adobe ein Kamerasystem vorgestellt, das mit 19 verschiedenen vor die Kamera gesteckten insektenartigen Linsen eine Art hyperstereographischer Pseudo-3D-Aufnahme aus leicht verschiedenen Winkeln macht, wie mit einem Prisma, die mit entsprechender Software ausgewertet werden kann und Tiefenschärfenänderung, interaktive Retusche und sogar leichte Animation aus EINEM einzigen Bild erlaubt… Adobe nennt diesen Ansatz «computational photography». Das klingt mit dieser riesigen Linse und als reine theoretische Studie zunächst sicher noch etwas primitiv, aber die Idee – wie in dem Video mit Photoshop demonstriert – ist brillant und ich kann mir nur zu gut vorstellen, dass es bald «normale» Kameras gibt, die diese Möglichkeiten aktiv nutzen. Die Idee ist auf jeden Fall großartig.

PS: Interessant ist vor allem, dass Adobe sich hier erstmals, wenn auch nur indirekt mit Hardware beschäftigt. Hat das was zu bedeuten? Entdecken die da ein neues Betätigungsgebiet? Das würde ja durchaus Sinn machen. Ich warte seit langem darauf, dass Adobe Wacom aufkauft. Auch Geräte wie Drucker oder Scanner, Spektralanalyser und natürlich eben Kameras würden nahtlos in die Produktwelt von Adobe passen.

via Engadget

10. Oktober 2007 01:52 Uhr. Kategorie Technik. 6 Antworten.

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