
Laut diesem französischen Blog hat Dave Story von Adobe ein Kamerasystem vorgestellt, das mit 19 verschiedenen vor die Kamera gesteckten insektenartigen Linsen eine Art hyperstereographischer Pseudo-3D-Aufnahme aus leicht verschiedenen Winkeln macht, wie mit einem Prisma, die mit entsprechender Software ausgewertet werden kann und Tiefenschärfenänderung, interaktive Retusche und sogar leichte Animation aus EINEM einzigen Bild erlaubt… Adobe nennt diesen Ansatz «computational photography». Das klingt mit dieser riesigen Linse und als reine theoretische Studie zunächst sicher noch etwas primitiv, aber die Idee – wie in dem Video mit Photoshop demonstriert – ist brillant und ich kann mir nur zu gut vorstellen, dass es bald «normale» Kameras gibt, die diese Möglichkeiten aktiv nutzen. Die Idee ist auf jeden Fall großartig.
PS: Interessant ist vor allem, dass Adobe sich hier erstmals, wenn auch nur indirekt mit Hardware beschäftigt. Hat das was zu bedeuten? Entdecken die da ein neues Betätigungsgebiet? Das würde ja durchaus Sinn machen. Ich warte seit langem darauf, dass Adobe Wacom aufkauft. Auch Geräte wie Drucker oder Scanner, Spektralanalyser und natürlich eben Kameras würden nahtlos in die Produktwelt von Adobe passen.
via Engadget
10. Oktober 2007 01:52 Uhr. Kategorie Technik. 6 Antworten.
naja. also ist nett, aber jetzt nicht gerade ne weltneuheit.
ich meine das schon seit jahren leute 3d cams mit syncronauslöser selber basteln :D
nur das ist halt nicht SO leicht und genau nachzubauen.
sagte ich schon dass ich amoklaufe wenn ich nochmal irgendwo das wort PIMP höre/sehe/spüre? ;)
aber das wär was für dich chris
pimp my turntable…
http://www.huepfburg-inc.de/index.php?gallery-11-p8
Der Nachteil ist ja vor allem, das jedes Photo nur 1/19 der originären Auflösung hätte :-D. Aber die IDEE ist trotzdem super.
Chris, für dich entwickeln wir eine Sonderseite: PimpMyMySpace. Sag mal, weißt du eigentlich, dass MySpace mit Haut und Haaren ausgerechnet Rupert «Hugenberg» Murdoch gehört.
Die Sonderseite gibt’s doch längst: http://www.pimpmyspace.org/
Ich finde die Idee des Kamerasystems interessant, doch kann ich mir schwer richtige Anwendungsfelder vorstellen und sehe ebenfalls wie HD Schellnack, dass das 19 Linsensystem tatsächlich den Nachteil der schwachen Auflösung haben könnte.
Zudem gibt es schon einige 3D Cams, die mit 2, 3, 4 oder 8 Linsen funktionieren -
interessante Beispiele an 3D Kameras zeigt die Webseite: http://www.3d-cams.net – 3D Cameras / 3D Cams. Wenn man die Webseite so betrachtet dann erkennt man schnell, dass 3D Aufnahmen keine wirkliche Neuheit darstellen und viele Leute schon früh begeistert haben. Solche Fotos sind tatsächlich toll.
Ich selbst bin davon sehr begeistert und jede Neuheit auf diesem Sektor, inclusive des 19 Linsensystems, ist willkommen, weil es zeigt, dass endlich etwas Schwung in die 3D Fotografie kommt. Und eine digitale 3D Camera herzustellen wäre doch echt nicht schwer. Ich frage mich, warum es so etwas noch nicht gibt. Klar gibt es da z.B. so eine Kamera wie auf der Webseite http://www.photoscala.de/node/1735 dargestellt wird, doch auch diese Kamera ist noch nicht das Wahre. Da liefern eigenhändige 3D Bilder mit 2 einzelnen Cameras meist bessere Ergebnisse, nicht nur weil man den Abstand selbst einstellen kann und an die Anforderungen anpassen kann, was bei dem 19 Linsensystem ebenfalls nicht möglich ist, genauso wenig wie 3D Makroaufnahmen. Wer sich von den Ergebnissen einer selbstgebastellten 3D Camera überzeugen möchte, der ist eingeladen diese Webseite zu besuchen: http://www.3d-photos.info – 3D Photos mit einer 3D Cam Marke Eigenbau mit zwei eingebauten Dimages 7.
Da die 3D Photos im Anaglyphverfahren dargestellt werden, benötigt man eine rot/cyan Brille. Unter: http://www.3d-fotos.info gibt es weitere Infos über 3D rot/cyan-Photo-Verfahren.
Ich kann mir vorstellen, dass solche 19 Linsensysteme für 3D Monitore oder für Lenticulardarstellungen interessant sind. Schon jetzt gibt es 3D Monitore, nur eben die Aufnahmesysteme sind noch nicht so entwickelt.