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A LONG WAY HOME

Neben zig anderen total süßen Sachen, die ich heute nacht zum Geburtstag von Steffi bekam, war eine Sache dabei, die ich nicht nur unglaublich toll und rührend fand, sondern auch teilen will. Everything MUST be blogged. Das eigentliche Geschenk ist eine ugly doll – inspiriert durch Sebastian Rühls geniales WAM-Diplom über die etwas anderen Puppen (das, umgesetzt, den Verkauf dieser süßen Viecher in Deutschland verzehnfachen würde, so sieht’s einfach aus) – aber der Knaller war die Photostory von Wedgeheads Irrfahrt zu mir. Zusammen mit Nina und Katrin undercover in Köln photographiert, extrageheim mit Hubsis Kamera, unter abenteuerlichen Umständen bei Kafaii in Düsseldorf als kleines Booklet gedruckt, ist das ganze so niedlich, das geht aber mal gar nicht mehr. Die besten Geschenke sind die, für die es keine Preisschilder gibt. Aber seht selbst:



Ein Postauto kommt.

Eine Kiste fällt heraus.

Huch, wo bin ich?

Ist alles so schön gelb hier.

Erst mal rausfinden, wer man ist.

… und wo man hingehört.

Wedge macht sich auf den Weg in die Freiheit. Ist ja wie bei Lost hier.


Hmm? Was ist das?

Hmmm, lecker Toast.

Uhhh… bin ich uuuuugly.


Wedge ist traurig. Ugly und allein, das geht gar nicht.

Erst mal gucken, wer dieser HD-Typ ist. Gut, daß es öffentliche Internet-Terminals, Google und ein Blog gibt. 10 Minuten surfen für 1 Euro, super.

Ugly meets Ugly.

Ab in die U-Bahn

Zugfahren macht Spaß.

Falsch ausgestiegen. Wo isser denn nun?

Los, Lassie hilf Wedgie…!

Hmmm, M&Ms.

Zuckerschock…

Die netten alten Leute sollen Wedge helfen, aber sie erzählen ihm nur was von der schönen Stadt, in der sie wohnen.

Hmmm, Obst. Aber keine Selbstbedienung? Pffff…


Der nette junge Mann spricht nicht viel und der Hundi kennt den Weg nicht. Mist.

Die beiden netten jungen Herren sprechen nur niederländisch. Klingt lustig, bringt aber nix.

Der Straßenmaler füttert Wedgie mit einer Weintraube, immerhin. Nice guy.

Hmmmm, Muffffffiiiinnnn….

Hmmmmm, Schokolade…..

Hmmmm, Fritties……

Wedgie kriegt Sinnkrise. Ist der ein C’mon? Muss er jetzt Opel fahren?

Ein einäuigiger Verwandter?

Egal, frisch gestärkt zurück zur Mission. Wo ist der nächste Bahnhof?

Ganz schön teuer, so ne Fahrt nach Essen… Hmm…

Terror-Wedgie, schwer bewaffnet.

Jetzt ab in die Bank und Überfall, Geld her – in kleinen Scheinen.


Ach, Scheiße.

Erwischt.

Wieder auf freiem Fuß, aber abgebrannt und mit den Nerven am Ende, erspäht Wedgie eine Inspiration.

Die Mitleidsschiene zieht immer.

Das Spiegelbild in der Pfütze IST ja auch erbärmlich und mitleidserregend. Armer Wedgie.

Der Frust endet im Alkoholismus. So ist das Leben auf der Straße.

Wedgie ist betrunken und müde und außerdem wirds allmählich dunkel.

Auge zu und schlafen.

Wedgie will nach Hause. Notruf!!! Notruf!!! Hilft denn keiner???

Doch. Eine nette Dame zeigt ihm den Weg. Und erklärt ihm, wie man per Anhalter durchs Leben kommt.

Wedgie malt also ein Anhalterschild. Sowas soll ja beliebt sein beim HD.

Nein, er will nicht gefüttert werden. Er will nach HAUSE.

Hallo? Nimmst du mich mit?

Cooooool. Autofahhhhhrn.

Schlecht beleuchtete Klingel. Aber trotzdem draufdrücken, was das Zeug hält.

Der Haushund öffnet die Tür. Wie kann man einen Hund nur Sunf nennen? Und wieso hat der ZWEI Augen? Frechheit. Neid.

Hoch die Treppe. Gott, wie viele Treppen kann ein Haus haben? Uff.

Endlich angekommen. Und schlafen. Gute Nacht, Sunf. – Gute Nacht, Wedgie.

26. Oktober 2006 13:25 Uhr. Kategorie Leben. 22 Antworten.

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