
Wieder zuhause und mit CardReader bewaffnet kommen hier endlich ein paar Photos von der Typo2008 – obwohl die Konferenz ja wunderbar bereits vielerorts live gebloggt wurde. Viel weniger Bildmaterial als 2006, zum einen weil es visuell dann doch eher das gleiche wäre – jemand steht an einem Tisch und redet – uind wiel ich die gezeigten Charts schon aus Copyrightgründen nicht zu intensiv zeigen wollte, zum anderen, weil man ja auch mal selbst in der Sonne liegen will – und weil ich wieder backstage ein Spiel gemacht habe, aber davon etwas später mehr, wenn die Dinge soweit sind. Eigentlich sollte das Etch-a-Sketch-Spiel wieder ins Blog, aber ich glaube, das kickt visuell nicht, wenn ich hier nur Photos davon zeige, da muss etwas anderes mit passieren und wir haben auch eine lustige Idee. Also noch etwas Geduld.
Wie immer kann man auf der Typo nur 1/3 von dem tun, was man eigentlich tun möchte. Man verpasst immer Vorträge, weil oft fünf Sachen gleichzeitig passieren, man hat nie genügend Zeit, mit allen Menschen zu plaudern, oder einfach einmal – was ich eigentlich ganz toll finde – auf wildfremde Designer zuzugehen und die in ein Gespräch zu verwickeln. Und man kann ja auch nicht den ganzen Tag in der Sonne herumliegen, obwohl das Freibadwetter und die guten Grillsachen nun wirklich dazu einluden. Wie Erik so schön sagte, auf der Typo muss man sich permanent GEGEN etwas entscheiden und so ists leider auch, von mir aus könnte die Show dreimal wiederholt werden auf neun Tage verteilt, dann hat man eine Chance, nahezu alles zu machen und zu erleben, was man möchte. Die Liste der Dinge, die ich nicht gemacht hab ist wahrscheinlich länger als die, die ich gemacht habe, und das obwohl ich echt nicht viel gefaulenzt habe :-D.
Weiter nach dem Break…

Jonathan Barnbrook sorgt gleich von Anfang an für ein volles Haus. Kein Wunder: Jonathan ist mit seinen Emigre- und Virus-Fonts ein Stück lebende Schriftgeschichte und einer der wichtigsten Vertreter einer eher dekonstruktiven, zeitkritischen Gestaltung, die in das Design einer Schrift mehr einbringt als nur bloße ästhetische Elemente, sondern der politische und soziale Kommentare und eine solide Prise trockenen Humor in die Beziérkurven packen kann. Dass er darüber hinaus auch ein wegweisender Designer in den 90ern war und bis heute ist, steht außer Frage – allerallerspätestens seit seiner Damien-Hirst-Monographie gebührt Barnbrook ein führender Platz im Designolymp.

Umso blöder, dass ich nichts von seinem Vortrag mitkriege, weil mir meine Anzughose reißt, ich ins Taxi springe, zur Galerie Lafayette fahre, einen neuen Anzug und wieder zur Typo zurückdüse. Um leider Kurt Weidemann und auch noch etwa die Hälfte des Auftritts eines zweiten internationalen Superstars verpasst zu haben:



Alison Jackson. Ich weiß nicht, wie viele der Typo-Besucher wissen, welchen Fang Benno, Jürgen und Victor hier gemacht haben – die Britin ist Designern vielleicht nicht so ein Begriff wie den Photographen. In ihrer Heimat ist Alison ein absoluter Superstar, als Künstlerin aber auch als Medienpersönlichkeit, seit sie etwa ab 1999 mit Doppelgänger-Photos die Realität ins Wanken bringt. Jackson wirkt zwar wie die typische unterkühlte Engländerin, aber in ihrer Arbeit verschmilzt sie absurden Humor, politischen Kommentar und ein doppelbödiges Spiel mit der Wirklichkeit zu Bildern und Filmen, die weit mehr sind als nur lustig, sondern unser gesamtes mediales Konzept von inszenierter Realität hinterfragen.
Weiter gehts im Foyer auf der Typostage, wo Font-Synth-Guru Rob Meek und Typographi.ca-Editor Stephen Coles unter anderem Fontstruct vorstellen. Die wahrscheinlich coolste Typo-Web-Applikation der letzten Jahre bringt den Web-2.0-Gedanken in das Fontdesign ein. Fontdesign wird ein gemeinsames, kollektive Legospiel. Das ersetzt nicht den eigentlichen Schriftkünstler, macht aber eine Menge Spaß und erzeugt ganz eigenwillige, aber durchaus praxistaugliche Modularfonts.


Ivo «Fontwerk» Grabowitsch, der für den Fontshop das Fontstruct-Projekt mitbetreut hat und ganz frisch für die Typo aus San Francisco mitkam – und dabei nicht mal sonderlich jetlagged aussah, sondern (wie immer) bestens.















Hier erklärt Rob, wie man mit dem modularen Fontbuilder in kürzester Zeit einzelne Formen/Bausteine via drag-and-drop austauschen kann. Definitiv eine Präsentation, die Marian gefallen hätte.

Der Maren-Thomsen-Stand. Umlagert wie immer. Es gibt keine bessere Firma, wenn es um Mappen und individualisierte Papierprodukte gibt.

Wie jedes Jahr die gleichen Typo-Taschen überall, diesmal passend für 17″-Laptops und gottseidank nicht grasgrün sondern schwarz (dank sei Magnus Hegge von adhoc ;-))


Bildforscherin, Dozentin und Pixelprojekterin Stefanie Grebe nimmt das Image beim Worte und erzählt von Bildern und ihrem Wirklich-wahr-Buch von 2004, das – gemeinsam mit Sigried Schneider realisiert – das Realitätsversprechen der Photographie aufs Korn nimmt. Ruhrgebietsphotographie, Werbeästhetik und Alltagsschnappschuss bringen den Anspruch der Bildwelten auf Realitätsabbildung ins Wanken.





Ein Vortrag auf den ich mich extrem gefreut habe und der auch absolut großartig war – Steve Heller über das «Branding» totalitärer Staaten an den Beispielen Deutschland, Russland, China und Italien. Heller, der mehr Bücher über Design geschrieben hat als manche Designer in ihrem Leben gelesen haben, gehört neben Rick Poynor zu den wenigen «Design-Journalisten» und Iron Fists zu den Büchern, die jeder Designer, der Corporate und Branding macht, gelesen haben muss – als Warnung. Ich gehe meinen Studenten damit auf den Geist, dass ich stets einen Bezug zwischen dem ja nur scheinbar harmlosen Corporate Design und Nazi-Deutschland ziehe und jedesmal gibt es eine Debatte, ob ich da nicht gnadenlos überziehe – Heller beweist minutiös, das es diesen Zusammenhang tatsächlich gibt. Er dokumentiert mit einer Flut von Beispielen, wie die Faschisten (aber auch die Kommunisten in China und Russland) mit allen Mitteln von Typographie und Design das Volk so gleichschalten wollten, ebenso wie heute moderne Marken Konsumenten und Mitarbeiter manipulieren wollen. Eines der Highlights ist ein komplettes CD-Manual des Dritten Reiches – schlimmstes Gänsehautmaterial. Heller spickt seinen rasanten Vortrag mit unglaublichem Bildmaterial – das er zum Teil amerikanischen Holocaust-Leugnern abkaufte, die ihm die Materialien verkauften, obwohl er vorweg sagte, dass er jüdischen Glaubens ist, für die New York Times schreibt und worum es in seinem Buch gehen wird -, mit reichlich Information und vor allem trotz des morbiden Themas mit reichlich Humor. Absolut großartiger Vortrag.

Traumhaftes Wetter. Und anders als 2007 sitzt man nicht im Dreck an der Straße, sondern im Grünen, am Wasser. Mit Gegrilltem und Green Lemon. Life is good.

Der Fontfight, von dem ich ja schon schrieb :-D

Fidel Peugeot. Wenn Leute noch einmal behaupten, ich rede schnell und viel, hole ich Fidel zur Hilfe, danach ist dann Ruhe, denn dagegen wirke ich wie eine Schlaftablette. Ich kannte seine Arbeit für Lomo bereits, den Mann dahinter aber nicht und war sehr beeindruckt – energetisch, lebendig, hyperwitzig.

Bruno Maag. Ich war nicht der einzige, der sich gefragt hat, wieso ein Typo-Schwergewicht und Super-Showman wie Bruno in Berlin ist und keinen Vortrag hält – zumal zum Thema Image. Wer wäre neben Erik mehr berufen, über die Imagebildung via Schrift zu reden als der Chef von DaltonMaag?


Kurt Weidemann, immer in Begleitung.

Erik Spiekermann, noch gut gelaunt.

Czyk, auch in bester Kampfeslaune.


In der dritten Runde ist Erik nicht mehr so gut gelaunt, und das ist auch mehr als verständlich so. Der Applaus für Kurt Weidemann, der am Anfang der ersten Runde den Saal durchflutete, ist zurückhaltend geworden, auf vielen Gesichtern liegt Verwirrung. Das Weide- und Spiekermann einander seit über 15 Jahren nicht die besten Freunde sind, weiß hier ja fast jeder- und genau deshalb hätte der Fontfight ja so grandios werden können -, aber Kurts Reime waren dann irgendwann nicht mehr wirklich so lustig, geschweige denn für das Publikum sinnvoll nachzuvollziehen. Ich mag mich da irren, aber aus meiner ganz privaten Sicht ist die Geschichte zwischen Erik und MetaDesign eben nicht für fiese Schüttelreime geeignet und wäre ich davon betroffen, hätte ich es als persönlichen, unfairen Tiefschlag empfunden – zumal es nichts mit dem Spiel an sich zu tun hatte.

Alex hats auch schon umgeworfen…

Aber angezählt ist nicht KO, da steht er wieder.

Wenn mir übrigens jemand den Text von Weidemann mal zukommen ließe, wäre ich sehr dankbar. Ich habe beim Zuhören nicht verstanden, wer nun eigentlich der ominöse «Graf Typo» sein sollte. Der Graf Zahl aus der Sesamstraße etwa? Nein, dafür ist Kurt Weidemann dann doch nicht jung genug, oder? Ich sags ganz ehrlich: Das schlimmste für mich war, dass sich hier jemand, dessen Wo der Buchstabe das Wort führt ich absolut liebe und den ich eigentlich naturgemäß als Urgestein deutscher Typographiegeschichte und als nahbaren Menschen eigenlich sehr mag, sich hier auf ein solches Niveau herabbegeben hat – und dazu noch als Gast die Gastgeber beschimpft. Das war irgendwie surreal und traurig.

Alex’ Präsentation war übrigens ein Meisterwerk gekonnt schlechten Designs.



Fidel verteilt Namensplakate, die man mit seinen Lomofonts machen konnte. Übrigens war Fidel so etwa der einzige, der sich 100% an die eigentlichen Regeln des Fontfights hielt – dafür sollte ihm ein Ehrenpreis zu kommen.


Kurt Weidemann mit Funfont.

And the winnnnerrrr…


… is dancing Alex Branczyk. Verdient.
Ihr merkt schon, der Fontfight war ein Highlight, trotz allem. Unter etwas anderen Vorzeichen sollte man das aber mal noch einmal versuchen, die Idee ist absolut cool. Es ist übrigens schade, dass es zwischen Kurt und Erik nicht einfach mal eine echte, direkte, simple Diskussion gegeben hat – moderiert. Das wäre (einen klaren Kopf vorausgesetzt) ein Meilenstein gewesen.

Sehr clever von Benno, um 11 am nächsten Tag mit Stefan Sagmeister zu beginnen. So hat man die Hütte wieder von Start an voll. Stefan beneide ich um seine ruhige Art, zu sprechen. Kein Scherz, ich finde das ist wunderbar. Er ist ein grandioser Storyteller – vielleicht auch, weil er diesen Vortrag aus dem EffEff beherrscht, in der ein oder anderen Form war dies sicher das 20. Mal das Sagmeister über den Hintergrund seines zweiten Buches berichtet – und ein großartiger Designer/Artist. Ich glaube, ich werde es nie schaffen, mit ihm ein Gespräch anzufangen, weil ich zu feige bin und immer befürchte, nur endlose Fan-Lobhudeleien abzulassen – selbst wenn ich irgendwie zufällig neben ihm sitze oder wie diesmal zehn Minuten mit ihm am Etch-a-Sketch sitze. Mein Hirn macht nur Bzzzzz. Damit ist Sagmeister offiziell der bisher einzige Mensch auf der Welt, der mich sprachlos macht. ich denke, da gibt es sicher zig Menschen, die diese Fähigkeit gerne patentiert und in Flaschen abfüllbar hätten ;-D. Großartiger Vortrag als Promo für sein Buch. Die Story von dem Seebullen, der sich selbst einen Blowjob gibt und die von dem Suizid-der-keiner-war-Video zeigen wieder, dass Stefan einer der begnadesten Entertainer der Branche ist. Und auch wenn seine 20 Lebensweiseheiten/Aphorismen oft genug kritisiert wurden, ist er eine Person, die diese scheinbar simplen Ideen – die er selbst übrigens gar nicht als Weisheiten verkauft sondern ganz bescheiden vorstellt- absolut glaubhaft vertreten kann.




Sagmeister hat später in der TypoStage noch erzählt, warum er eigentlich keine CD-Cover mehr macht, dann aber für 97.000 Dollar doch noch in zwei Tagen eine letzte Zugabe als Coverartworker gab. Auf dieser Typo, auf den letzten und auch in seinen Büchern – Design ist Storytelling und keiner macht das derzeit so souverän wie Sagmeister.

Danach hat man es immer etwas schwer – aber Stefanie Fortmann beweist in der Typoshow mit einem liebevoll vorbereiteten Vortrag, dass man auch schwerere Inhalte – das Selfmarketing zum Beispiel – ironisch und witzig verpacken kann. Am Ende hatte der Vortrag nicht den vielleicht erwarteten Nutzwert, zeigte aber auf, wie hohl die Jagd nach dem perfekten Image letztendlich ist.









Dietmar Henneka ist kaum in Worte zu fassen: ein energiegeladener, druckvoller Vortrag über den Verfall der Photographie, über zu viel und zu einfache Digitaltrickserei, über Selbstmarketing… eigentlich über alles. Immer pendelnd zwischen der (manchmal etwas übertriebenen) Verzweiflung des alten Meisters an der modernen Zeit und einer greifbaren Wut über den Niedergang seines Handwerks, hat Henneka die Lacher immer auf seiner Seite mit einer furiosen, ehrlichen und wunderbaren Präsentation, die völlig von der schwäbischen Persönlichkeit des Superstarphotographen lebte. Ich persönlich teile die Skepsis über das aufbrechende digitale Zeitalter zwar gar nicht und finde dne Vergleich zwischen 9×12 und einer preiswerten Point-and-Shoot-Digicam etwas einfach, aber ich kann absolut verstehen, dass die Granden der Branche dem Wandel von analog zu digital mit größter Skepsis gegenüberstehen.


Weil ich mich bei einem sehr netten Gespräch total verplaudere, komme ich bei Jim Rakete nicht mehr herein. Was einerseits schade ist, weil ich seit Anfang der 80er bekennder Raketefan bin, andererseits gehört sein Vortrag hinterher zu denen, die am heftigsten kritisiert wurden. Mit knapp unter einer halben Stunde jedenfalls der kürzeste. Aber so what – es gibt ja reichlich Sonne, die man auch genießen kann.


Looking for Mr. Gill. Luke Hollands Film über den legendären Künstler und Schriftdesigner Eric Gill, ist ein surrealer Trip in die britische Beschaulichkeit von Ditchling, einem Ort, wo die Alterspyramide schon an der Gehhilfe daherkommt. Alte bis sehr alte Weggefährten von Gill trinken Pernod, erzählen von Sex mit Tieren und Töchtern und mit einer stillen, dokumentarischen Ruhe enthüllt sich die ganze Bizarrheit dieses Ortes. Stoff für einen Spielfilm, aber auch als Dokumentation schön – nur leider vielleicht doch ohne echten Spannungsbogen.


Chris Rehberger habe ich ja in Dessau schon at his best erlebt. Hier zeigt er sich weniger rätselhaft als dort, mit einer supersympathischen Präsentation, die kulturelle Inspirationen, Bücher, Filme, Eindrücke und Ergebnisse anreißt und das Ungefähre, das Unkontrollierbare, das Unwiderrufbare und Wilde im Design endlich mal nicht als Manko, sondern als Pudels Kern begreift. Ich halte Chris für einen der besten deutschen Designer unter vielen Guten und Besten, weil seine Arbeiten zugleich ganz einfach und ganz facettiert sind – und hier zeigt sich warum das so ist. Das in dem Vortrag außerdem John Carpenter (wenn auch echt nicht gerade GUTER John Carpenter, my dear) vorkommt, ist eh die Perfektion.

Ed Benguiat. Gott. Benguiat ist für Typographie das, was Jack Kirby für Comics ist. Sein Lebenswerk ist atemberaubend, sein Humor umwerfend, seine Stimme Musik und die großzügige Art, in der er sein Publikum an seiner Lebenserfahrung teilhaben lässt, inspirierend. Ich glaube, längeren Applaus gabs für keinen Vortragenden, die Zuneigung und der Respekt waren in der Luft greifbar. Idealer Abschluß des zweiten Tages, definitiv ein absolutes Highlight.



Ein persönlicher Fave von mir ist Rian Hughes. Ich kenne ihn hauptsächlich über seine Arbeit als Comic-Artist und via DeviceFonts, aber sein Vortrag zeigt ein fast atemberaubendes Schaffen in den verschiedensten Bereichen vom Kinderbuch über CD-Cover bis zum Fahrradhelm, eine tiefe Liebe zu wunderbar zeithistorischen und oft kitschigen Displayfonts, einen vielseitigen und versierten Artworker und einen ebenso vielseitigen Schriftdesigner. Es gibt kaum jemanden, der handwerklich so viele und so verschiedene Fähigkeiten hat wie Hughes. ich bin seit ewigen Jahren ein Fan von Rians Arbeit und es war toll, ihn live zu erleben.

Show&Tell mit Ed Benguiat auf der TypoStage. Wo es natürlich gerappelt voll war.


Das grandiose hier war, dass absolute Schrift-Titanen wie Petr Blokland, Stephen Coles oder David Berlow atemlos gespannt auf dem Boden saßen und Benguiat bei seiner Magie zusahen. Mein Lieblingsmoment kam, als Benguiat aus der freien Hand ein M auf das Papier zauberte und es sekundenlange beeindruckte tiefe Stille im Foyer gab.

Demokratische Glyphenauswahl.

Und anschließend zieht der Showman noch einen Gewinner aus seinem Hut.

Typotalk mit den Machern. Ich find immer wieder gut, dass Benno, Jürgen und Erik sich dem Publikum und den Wünschen und Kritiken stellen und eine transparente, echte, ehrliche Sache aus der Typo machen. Das ist nicht selbstverständlich bei Veranstaltungen dieser Größe und spricht für das persönliche und professionelle Format der Typo-Crew.


Horst Moser, der Mann mit den meisten Magazinen, macht einen Streifzug durch sein Archiv. Wie immer lehrreich, beeindruckend und kurzweilig. Surprise Me ist und bleibt ein Must-Have-Buch für Editorial Designer und dieser Vortrag zeigt, warum.


Dieter Telfser habe ich schon am Tag vor seinem Vortrag kurz kennengelernt und war insofern vorgewarnt – aber für das Publikum in der TypoHall war der Anblick eines in Latex gekleideten Mannes, auf dessen Kopf ein riesiger Adler thront, vielleicht etwas ungewohnt. Man sollte denken, Designer finden solche Extravaganz erst einmal inspirierend und spannend, aber die Haltung, dass dies eventuell eher Tierquälerei sei, schien zu überwiegen. Und das, obwohl der großartige Bernd Wesener als Falkner anwesend war, was die Sache mit der Quälerei recht unwahrscheinlich macht. Viele Leute verließen schockiert den Raum – und so ist die Frage, ob die Inszenierung hier nicht vielleicht sogar vom Inhalt ablenkte. Abgesehen davon, dass solche musikvideotauglichen Pseudofetisch-Überzeichnungen und martialischen Naturikonographien eher bei Marilyn Manson oder Rammstein anzusiedeln und insofern popkulturell abgenutzt sind, abgesehen davon, dass so ein Lackanzug und ein paar mehr als brave Semifetisch-Photos in Zeiten der Durchpornographisierung von Gesellschaft doch eigentlich nur noch Provinzler schocken kann – ging Dieters Text einfach so unter, dass der Fontshop ihn sogar schriftlich nachreicht. Selbst in dieser Form bleibt er aber leider etwas kryptisch, weil die tieferen Zusammenhänge und persönlichen Backgrounds einfach fehlen. Ein Vortrag ist aber auch eine Form von Kommunikationsdesign, und sollte idealerweise sein Ziel erreichen, gehört und verstanden zu werden. Das ist hier nicht geglückt, leider – auch in den Reaktionen ging es nie um den Content, sondern immer nur um die Package, eigentlich dabei sogar nur um den Vogel. Das ist natürlich schade – und immer das Risiko einer als polarisierend angelegten Performance, die zudem noch kleinere Timingprobleme hatte (erst fliegt der Vogel von selbst los, aber wenn er fliegen soll tut er es nicht, weil Tiere eben ihren eigenen Kopf haben). ich persönlich fand Dieter gar nicht freakig, sondern sehr rührend, verletzlich, sympathisch. Ich fand sehr schade, dass der Text akustisch wie inhaltlich etwas unterging. Weniger Performance und mehr Performance wäre vielleicht effektiver gewesen, aber so was weiß man vorher nie. Schade auch, dass der von Dieter mutig gesuchte Dialog mit dem Publikum – der in der Hall leider ziemlich unmöglich ist, weil der Raum einfach zu groß ist – am Ende nicht funktionierte. Dennoch danke an Dieter für den Mut, anders, «unfunktionierender» an einen Vortrag heranzugehen und die Grenzen dessen, was man in einer Konferenz machen kann, auszuloten.


Es ist dann fast Hohn, einen Kommerzprofi wie Mike Salisbury danach sehen zu müssen, der zwar von Sex, Punk and Drugs redet, aber dessen Arbeiten leider doch eher wie US-Durchschnittssachen aussehen. Von Legendary Branding und Imagebildung war da wenig zu sehen, dafür viel me-too-Feeling, bis hin zum unfreiwillig komischen Miami-Vice-Feeling für einen Surfspot. Salisbury ist eine absolute Legende, keine Frage, aber damn, davon hab ich in seinem Vortrag leider zu wenig gespürt.




Bei Sandy Kaltenborn muss ich mich noch entschuldigen. Man quasselt nicht in Vorträge rein, zumal wenn sie so gut sind. In ganz vieler Hinsicht kann ich dem einen Kopf des wunderbaren Studios image/shift nur recht geben, er formuliert vieles, was ich mir von jungen Designern wünsche: Den Wunsch nach mehr Freiheit, mehr soziokulturelle Verantwortung. Es ist wahrscheinlich bei mir ein Altersphänomen, dass ich durch die ganz klassisch-linken Deutungsmuster eher durch bin und Pierre Bordieu persönlich dann doch inzwischen eher banal (nicht falsch, aber einfach zu offensichtlich) finde, wenn es um die Deutung von Gesellschaft geht und der ganze etwas pauschale Antikapitalismus irgendwie keine Antwort ist. Mir sind – persönlich – sozusagen die einfachen Antworten zu einfach geworden, aber mit Ende Zwanzig ist das definitiv noch anders. Wenn aber jemand sagt, dass Sieger unweigerlich Verlierer produzieren, ist mir das zu einfach, zu pessimistisch und vor allem viel zu sehr an der echten Welt vorbei. Da musste ich kurz zwischen, sorry. Die Tatsache, dass ich mich an vielen in Sandys Vortrag reibe und vielen anderen Dingen aber auch zustimme, zeigt, wie gut dieser Vortrag eigentlich war.
Man muss sich auch selbst fragen, wenn man schon so gegen bestimmte Dinge qua Design angehen will, warum die eigene Arbeit gar nicht SO anders aussieht als die von Designern oder Werbern, die einfach nur Sachen verkaufen wollen. Es gibt noch keine visuelle Semantik im Design, die sich eindeutig von der des Konsumierens abhebt. Auch ein Plakat für den 1. Mai will am Ende eine Idee VERKAUFEN, Image/Shift macht großartiges Design, aber es unterscheidet sich nicht so drastisch von dem der Kollegen wie Hickmann oder Loesch und Co (die ja nebenbei auch alle gern im soziokulturellen und politisch korrekten Becken schwimmen). Wichtig aber ist, auch einen entsprechenden visuellen Stil zu finden, oder? Kaltenborn macht greifbar, dass er mit seinem Partner auf der Suche nach diesem Look ist.
Ein couragierter, unglaublich schön gebrachter Vortrag, der als einer der wenigen wie maßgeschneidet für die Veranstaltung wirkt, der wahnsinnig sympathisch rüberkommt. Ich hab nie bei einem Vortrag der Typo SO das Bedürfnis nach Diskurs gehabt und zugleich so viel Kritik in der Detailsache und maßlose grundsätzliche Sympathie im Allgemeinen. Die Ideen in der Arbeit, die multikulturelle Ausrichtung des Büros, die spürbare Herzlichkeit in allem – love. Es ist fast ironisch, dass Sandy seine Zeit massiv überzieht und wir alle rauswuseln, um zur Eriks Abschlussvortrag zu gehen. Vom Gegenbewegungsdesign zum Vertreter eines doch eher kundenorientierten kommerziellen Designansatzes. Ich war selten so traurig, einen Vortrag zu verlassen, aber bei Eriks Finale dabeizusein ist natürlich eine Art moralischer Imperativ. Ich war aber sehr beeindruckt von Sandys Vortrag und zähle ihn zu den besten dieser Typo. Der Mann gibt einen herausragenden Redner und sicher auch Dozenten ab. Ich hatte echt gehofft, es noch zur TypoNight-Party zu schaffen, nur um mich zu entschuldigen und was zu quasseln, aber als ich um 2:00 wieder im Hotel war, hatte ich auch keine Lust mehr, nochmal loszudüsen, weil es um 8:00 schon wieder weiterging. Schade…


Umso schader, als dass ich Eriks Vortrag eher einen vielleicht etwas lauwarmen Ausklang fand. Erik ist einer der besten, lockersten, sympathischsten, versiertesten Redner, die man sich denken kann. Nur hatte ich vielleicht bei dem Thema mit etwas anderem gerechnet als (seufz) nur mit Hausschriften. Natürlich geht es bei der Typo um Typographie, aber die meisten Inhalte kannte ich halt einfach schon und viele andere Besucher eventuell auch – es ist als Designer ja nicht schwer, zu wissen, was bei Spiekermann gerade abgeht – dafür ist Eriks Pressearbeit ja gut genug. Vielleicht hatte ich mit was ganz Neuem gerechnet, vielleicht mit etwas zum Thema «Selbstverkaufe» – wer könnte da mehr und besser berichten als der Mann, der das britische Modell des großen Designbüros erfolgreich in Deutschland impementiert hat? Aber egal, Erik macht sich auf der Bühne so gut, dass ich ihm auch begeistert zuhören würde, wenn er Fahrpläne der DB vorlesen würde. Und vielleicht ist auch schön, dass zum Ende hin ein Vortrag Identität, Bild und Schrift wieder auf den kleinsten gemeinsamen Nenner bringt und Schrift als identitätsstiftend herausarbeitet.
Zwei PS:
Eins: Auf der Typo selbst und auch danach habe ich viel Kritik an den Moderatoren gehört. Ich kann da nur nochmal sagen: Stellt euch vor, selbst da oben zu stehen. Es gibt so rund 60 Sprecher, ein paar kennst du, ein paar nicht, nicht alle kriegst du vorher zu fassen, Vorbereitung ist Glückssache. Ich weiß auch nicht, ob ich die Hosen hätte, einem Urgestein wie Jim Rakete oder Kurt Weidemann mit provokanten, hart nachfassenden Fragen zu kommen. Erik konnte das immer ganz gut, aber der ist SELBST eine Legende, kennt auch fast jeden und ist Co-Gastgeber, da kann man einfach mal entspannter und souveräner auftreten als ein Normalsterblicher. Zumal der Fragenteil dann ja doch immer im allgemeinen Rush-Out/Rush-In untergeht. Allein die Rausgeherei dürfte für die Leute auf der Bühne so irritierend (und etwas unfreundlich) sein, dass ein GUTES Interview fast unmöglich scheint. Das ist ein Knochenjob und die Leute, die es derzeit machen sind in ihrer Besetzung sehr, sehr gut im Rahmen des Machbaren. Simone ist professionell und souverän, mir fällt allenfalls noch Karin Schmidt-Friedrichs ein, die so gekonnt auftritt. Alessio ist der hibbelige Gegenpol, der die ganze Sache mit seinem Humor wieder auf den Boden runterholt und so manchen Kommentar satirisch kommentiert. Clemens hat eine ausgezeichnete Ruhe und eine Art, anders und intuitiv an Dinge heranzugehen, unter die Oberfläche zu schauen, die einzigartig ist. Wer sagt, er fand Sagmeisters Vortrag toll (den Stefan bis ins EffEff auswendig kann) und kommt mit Clemens nicht klar (der improvisiert), verpasst den Punkt, das beide eigentlich – bei allen Unterschieden – sehr ähnlich ticken. Wer Clemens grandiosen Vortrag erlebt hat, WEISS, was für ein Gewinn der ist. Heide Hackenberg wurde fast nie erwähnt, vielleicht weil die Grande Dame der deutschen Designszene ihren Job so leichtfüssig, elegant und fast unsichtbar effizient erledigt, dass es nichts gibt, worüber man sich aufregen kann. Heide ist ein totaler Profi, nicht viel anders als Simone, nur natürlich mit mehr Jahren Erfahrung, und das merkt man ihr an. Und so grandios ich diese ruhige, professionelle Art finde, so sehr würde ich leiden, wenn ALLE Moderatoren so wären. Last not least Don Beekman, der vielleicht am wenigsten auffällig ist, sondern als all-around nice guy und wunderbar entspannter, vielsprachig gewandter und rundum sympathischer Typ, der unglaublich offen auf Leute zugehen und kommunizieren kann, die Sache abrundet und aus meiner Sicht sein Ding ideal gemacht hat. Es ist immer leicht, zu kritisieren – und superschwer, es besser zu machen. Die einfache Sache: Stell dir vor, DU stehst da, vor 1000 quasselnden Leuten wie ein Lehrer vorm Klassenzimmer, musst die zur Ruhe bringen, musst was lustiges oder spannendes über jemanden sagen, den du kaum kennst, darfst aber auch nicht zu platt klingen und machst am Ende noch ein pro-forma-Interview gegen den Sound von 600 wandernden Füßen. Da kann ich nur hoffen, dass ihr sehr, sehr coole Leute mit perfektem Deo seid.. weil ICH würde da zumindest anfangs eine massive Nervenkrise kriegen. Ich krieg schon so, wie gesagt, bei einigen der schwergewichtigeren Stars, im Priaten kaum zwei Zeilen raus :-D.
Zwei: Ich habe zunehmend das Problem, dass man angesichts des überflutenden Angebotes und weil man ja noch was knipsen will, noch was mit dem Etch-a-Sketch machen wollte, noch was mit Steffi im Gras hocken will, zu wenig mit Leuten redet. Bei ein paar hat sich das super ergeben (hallo Nora, Romesh, Thomas), bei anderen nicht, obwohl ich das echt gern gehabt hätte. Neben den von mir ja total verehrten Ralf Herrmann ergibt sich immer nur ein kurzer Wortwechsel, bevor man aus Höflichkeit dem Sprecher gegenüber still ist. Boris und Lars hab ich nicht mal gesehen und so weiter, die Liste ist lang, ganz abgesehen davon, dass es toll wäre, wildfremde Leute kennenzulernen – man ist ja schon durch das gemeinsame Interesse am Thema vereint. Ich hab das vor ein paar Jahren mal gemacht, einfach Studenten oder so angeplappert (was mir, wer mich kennt, weiß es, extrem schwer fällt) und die Ergebnisse waren super. Man müsste mal sehen, wenn es dass nicht längst gibt und ich invited bin, hehehe, eine Art Stammtisch machen und in Berlin einen Tag dranhängen gemeinsam, oder?
2. Juni 2008 13:24 Uhr. Kategorie Leben. Tag Typographie. 30 Antworten.
vielen dank für die zusammenfassung! :) ich wäre auch gern dagewesen. kommt eigentlich noch die fotostory “MUTIERTER KILLER-LABRADOR HAUT BERLIN IN STÜCKE – HUNDERTTAUSENDE OBDACHLOS” oder ist emma daheim geblieben?
Schicke Bilder und schöner Text. Cool!.
Ich kann mir durch die Bilder und Texte echt sehr gut vorstellen, wie die Atmosphäre auf der Typo dieses Jahr war. Muss da auch irgend wann mal in meinem Leben hin.
Beautiful images. I am impressed with your ability to capture people in motion and thought in such dark rooms. One correction and one suggestion:
1. I am not a titan. You are too kind.
2. Get your pics on Flickr! I’d love to view them in a more digestible form and link directly to individual shots.
Well done,
S
Fabian > Emma war in Lengerich und hat die Sonne genossen.
Gregor > Ich hab immer gesagt. die RA sollte jedes Jahr 10 Typo-Tickets verlosen (für das beste TdoT-Plakat oder solche Sachen, also nicht ganz for free), denn für Studenten ist die Typo ein ganz unverzichtbar wichtiges Werkzeug. Aber ich sollte mal aufhören, der Geschäftsführung da gratis Tips zu geben, hehe.
Stephen – I’m 1,72 m. From that POV, you ARE a titan. Seriously, as with a lot of people, I admire your work a lot and I got to be designer by ways of being a fanboy and that will probably stay that way until I get too old for this effing job.
Regarding flickr – I always was kinda wary with that stuff – I mean, I got a blog for my pix, don’t I – but maybe I should reconsider. This week will be busy as hell, but the week after that I’ll give it a test flight :-D. Thanks for the very kind words.
HD, ich spreche jetzt mal für alle TYPO-Macher: Dein Rückblick ist mitreißend, die Bilder beeindruckend. Ich bin stolz, dass Du uns teilhaben lässt an Deinen Eindrücken. Nach drei Tagen Programmhetze empfinde ich Deinen Bericht wie eine besinnliche Insel.
Und Stephen hat Recht: Es wäre schön, wenn Du Deine beeindruckenden Fotos der flickr-Gruppe hinzufügen könntest, die schon 30 Mitglieder hat:
http://www.flickr.com/groups/typo2008/pool/
ich fänds ganz lustig wenn du da mit der 2-augen-cam gestanden hättest :-D
alleine wie behämmert das aussehen würde mit der digicam da rein zu knipsen.
aber dein telezoom gefällt mir. ich muss mir auch mal ein anständiges anschaffen. naja das L ist mir aber ein wenig too much.
Hey – Danke für die Fotos von Dieter :) Seine semibraven Fetischfotos waren/sind von mit. Ich hatte im Vorfeld nicht gewusst, dass der Adler so groß ist.
Matthias – das sollte absolut gar und gar und gar keine Kritik an den Photos sein, die ich technisch und von einigen der Ideen darin großartig gemacht fand – ganz wunderschöne Portraits dabei – aber eben inhaltlich für mich persönlich nicht sonderlich «schockierend» (was sie ja vielleicht auch gar nicht sein sollten). Ist bei mir aber auch nicht ganz so einfach, das mit dem Schocken.
Ganz tolle Photos auch hier:
http://thorstenwulff.com/Typo2008/index.html
ha, HD, superaufbereitung und schöne Bilder, du hast deine 5D gut im griff!
Ich hatte ja (vor allem wegen Jim ;) ganz auf Analog gesetzt, Nikon F2AS mit Tri-X.
Auf bald, thorsten.
Ich find die Photos echt notdürftig dieses Jahr. 2006 hab ich deutlich mehr gemacht, was auch daran lag, das Stef und Sean mitgeknipst haben, so Multitasking ist super, ging dieses Jahr aber nicht, weil ich die Kam immer auch für das Etch-Spiel brauchte. 2007 hab ich eigentlich nur mit der Leica diese lustigen HD-kriegt-einen-Nervenzusammenbruch-Bilder gemacht, die ich selbst rückblickend etwas wirsch finde… aber passt schon.
Dieses Jahr hab ihr nur kurz und effizient den Sprecher gemacht und ein paar Leute, alles huschhusch, einfach nur so als Doku, damit man im Blog was bebildern kann. Die 2006er-Images mag ich viel mehr. Ich war bei dir ganz neidisch auf die Idee, die Sprecher so zu portraitieren, da fehlt mir die Dreistigkeit. Ich hab mich auf der Rückfahrt auch total über mich selbst aufgeregt, die rund 25 Leute, die mit dem Etch-a-Sketch gespielt haben, auf dem Ding nicht SIGNIEREN zu lassen. Das hätte Jürgen dann echt für den guten Zweck versteigern können im Fontblog. Ein paar WUnschkandidatensind mit ja entwischt – Barnbrook, Blokland – aber ein paar nette Namen sind ja schon dabei :-D. Ich bin so ein Honk, nicht auf die Unterschriftenidee gekommen zu sein, oder? Mir fehlt das Autogramm-Jäger-Gen.
AI ai ai , gemessen an dem Blog und meinem Workflow dafür fühlt sich Flickr selbst mit Zusatztools irgendwie nicht gut an.
HD: so hatte ich das auch nicht aufgefasst, ich hatte mich eigentlich eher gefreut mal was drüber zu lesen, zumal ist sonst noch nicht wirklich viel darüber gesehen oder gelesen habe.
Soll es oder soll es nicht? eigentlich sollte es das genau nicht – es sollte ein bisschen harmlos wirken – so war/wäre es gewollt.
Wo wir hier beim thema photos und flickr sind. ich bin ja immer noch auf der suche nach dem perfekten viewer.
vom design finde ich den bananiewer am besten, von der pflege her dieses imageveux (aber sieht dafür totaaaal kitschig aus :-( ) der simpleviewer ist auch nett, aber pflegetechnisch ist mir das zu viel aufwand. ich will einfach hoch laden und glücklich sein. am besten bilder in nen ordner schieben und dann geht alles automatisch wie bei imageveux
vielleicht kennt ja jemand noch ne gute alternative.
Okay, Stephen & Jürgen, ist up, allerdings jetzt ohne große Titel/Beschreibungen.
Marc > Simpleviewer funktioniert genau so, du packst die Sahcen in einen Ordner, lässt ein PHP laufen und fertig ist. Es gibt auch zig Viewer auf Flickr-Basis und natürlich die .mac-Gallerien von Apple.
Hey Matthias, wenn es harmlos wirken sollte, okay. Wußte ich nicht. Super Bilder, so oder so :-D, sehr humorvoll und trotzdem nie albern. Und schön clean gemacht.
PHP-Script ist mir schon ZU viel arbeit. hatte ich ja mal getestet.
ausserdem hätte ich gerne exif-daten aus den bildern gezogen.
also dieses imageveux ist schon vom prinzip her geil gemacht, aber das design geht mal GAAR NICHT!!!!
vor allem gehts mir auch um mehrere galerien, die sich dann automatisch erstellen. und alles bei flickr hochladen ist mir zu umständlich. will die sachen lieber auf meinem eigenen server haben.
Das mit dem PHP ist aber supereinfach. Schwieriger ist es, sich den Simpleviewer komplett zu individualisieren, aber das ist ja nicht der Sinn der Übung. Wir benutzen den (bis Mari mal irgendwann einen noviewer baut, im Grunde steht da ja ein Basisgerüst für :-D) als Pressetool für Kaupp und Co.
kann man nacher eigentlich ne lizenz für nutzung des “noviewer’s” erwerben, wenn marian den fertig hat? :-D
WOW … was ein Rückblick! Großartige Zusammenfassung und tolle Bilder. Stimmungsvoller kann es keiner ;-)) Herzlichen Dank dafür. Zu deinem PS No1: Es ist ja schön, dass du die Redner alle verteidigst wie eine Löwin ihre Jungen ;-)) Aber berechtigte und fundierte Kritik darf man ruhig anbringen, auch wenn man es selbst nicht besser kann. Sonst könnte ich mir ja über nichts mehr ein Urteil erlauben, denn mein Können (so es sich denn nicht auf Halbwissen beschränkt) findet sich ja auch nur in kleinsten Bereichen wieder. Deshalb erlaube ich mir zum Beispiel auch zu deinem Resumée der TypoBerlin 2008 die Bemerkung – Chapeau!
[...] (Zitiert aus HD Schellnack) [...]
Super Über-, Rund- und Umblick-Rückblick, HD!
(… inkl. Fotos!)
Ach, wie schön, von dir mit Komplimenten über mein Aussehen bedacht zu werden. Zudem werde ich von dir in einem Satz genannt, in dem drei Mal das Wort »Font« vorkommt. Da verzeihe ich dir sogar den falsch geschriebenen Nachnamen … ;)
Wie immer sensationelle Bilder, HD! Und vielen Dank, dass ich an deinem Spielchen teilnehmen durfte. Es war mir eine große Ehre.
Nachname falsch? Ich hatte extra auf deinem Blog geschaut – korrigiere ich gleich :-D.
Und du siehst halt aus wie Tom Crusie in gut, Ivo, da kann man mit leben… von der kalifornischen Sonnenbräune ganz zu schweigen.
[...] gestaltet seit einigen Jahren politische Inhalte, zeigt sich auf bedeutenden Veranstaltungen, schaffte es mit der mayday serie unter die 100 besten Plakate und ist mit einem Beitrag Teil [...]
[...] Ich weiß es nicht, andere auch nicht. Weitere Infos zu Dieter Telfser auf der Typo Berlin 2008 bei HD Schellnack und im Typo Berlin Blog, mehr Fotos hier und da und einen Bericht zum Making of des [...]
[...] Infos zu Dieter Telfser auf der Typo Berlin 2008 bei HD Schellnack und im Typo Berlin Blog, mehr Fotos hier und da. Einen Bericht zum Making of des Hintergrundvideos [...]
[...] Großartige Fotos und persönliche Eindrücke von HD Schellnack [...]
[...] FontStruct-Entwickler Rom Meek: Schriften online entwerfen, tauschen und verteilen (Foto: HD Schellnack) [...]