

Wir sollten wirklich öfter an Design-Wettbewerben teilnehmen, glaube ich.
Nachdem wir 2007 an nichts teilgenommen haben, und dieses Jahr den iF einfach versäumten, erfahre ich gerade, dass wir beim RedDot mit zwei von zwei Einreichungen gewonnen haben: Einmal für die aktuelle Homepage der Bielefelder Philharmoniker (Kudos to Marian!), einmal für das aktuelle Saisonbuch Götterspeisen/Funkenflug (wo ich aufgrund des nicht so optimalen Druckergebnisses nicht wirklich mit einem Erfolg gerechnet hatte.) Herzlichen Dank an Frank Lefers, Peter Kuhn und die Bielefelder Philharmoniker, und an alle, die beim Saisonheft vor allem mitgewirkt haben: Katharina, André und Niels, die bei den Photos vor Ort liebevoll und geduldig dabei waren und auch an Steff und Rain, die bei Layout und Retusche das Buch in Rekordzeit mitproduziert haben.
22. Juli 2008 16:11 Uhr. Kategorie Arbeit. 31 Antworten.
Daumen hoch! :-D
herzlichen glückwunsch ;-)
aber auch absolut verdient.
Herzlichen Glückwunsch! (Allerdings finde ich die Reddot-Mischpoke obskur.)
Herzlichen Glückwunsch!
fein :)
mal zeigen das saisonheft, oder gibts das hier irgendwo schon?
Super, Ihr Lieben. Congrats
Marc, wieso ist die Reddot-Sache obskur?
Robert, das Heft gibts bei den Bielefelder Philharmonikern bzw beim Theater dort. Und bitte NICHT das Heft des Theaters bestellen, das ist NICHT von uns. Von den Philharmonikern gibts aber noch ne kleine Imagebroschüre, sofern die nicht vergriffen ist, auch wenn die Druckerei uns da einen charmanten Fehler eingebaut hat :-D.
Also die Website is echt geil.
Die hübsche Seria eingebettet, die Orchester-Übersicht kommt cool und auch der Vollbildmodus is n schickes Detail.
Nicht schlecht, Herr Specht.
Grüße aus Dortmund
Der Gag ist ja, die Site ist noch gar nicht 100% fertig, es fehlt noch die Musik, die Downloads gehen aus rechtlichen Gründen noch nicht, die Solisten und Musiker fehlen (Biographien und Photos), weil das Material fehlt und an einigen Details feilen wir noch. Deutlich mehr Spaß macht die Site übrigens mit dem FlashPlayer 10.
1. Ich kenne nur die Ausstellungen und bin jedes mal enttäuscht…
2. Muss man da nicht relativ Geld bezahlen?
3. Ist halt nur ein naives, dummes Bauchgefühl. (Ich möchte dir nicht den Award madig machen!)
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!
1. Ich nicht, ich fand gerade die letzte sehr gut. Es gibt immer gute und schlechte Sachen, aber letzte Mal dachte ich: Wow, wieso sind wir in dieser Auswahl… da war sehr schöner Stuff dabei.
2. Ja. Die Einreichung geht noch – etwa 100 für Print, knapp 300 für Web. Im Fall eines Awards kommen etwa noch mal 700 Euro pro Seite im Buch dazu, wobei ich nicht weiß, wie das dieses Jahr ist. Gegen den Deutschen Designpreis ein Schnäppchen – im Grunde kosten nahezu alle Publikationen in diesem Bereich leider Geld. Wir haben 2006 ja Awards wie irre gesammelt und ein brutales Geld ausgegeben, teilweise mehr als die prämierten Arbeiten insgesamt eingespielt haben :-D.
3. Ich teile das. Bruce Mau sagt ja nicht zu Unrecht, an solle Wettbewerbe meiden – basierend auf Duchamps Ansicht. Aber als nicht studierter Designer ist es schön, wenn eine neutrale Jury dein Selbstbewusstsein ab und an aufbaut. Es bringt keine Kunden (Johannes Erler klang so, als würde das bei Factor funktionieren, bei uns nicht – es ruft niemand an und sagt: Hey, nodesign – ihr habt so viele Preise gewonnen, come work for us. Ich frage mich eher, ob es nicht manche Leute abschreckt, weil wir zu teuer oder fein wirken (was wir nicht sind).) Unterm Strich ist es aber einfach schön, wenn man ein Projekt halbwegs durchfightet und es dann jemand, der Ahnung vom Fach hat, hochoffiziell aus 6000 Einreichungen auswählt, obwohl es NICHT veredelt ist, NICHT riesig groß, NICHT teuer, sondern ein ganz realer Job zum Minibudget für einen realen Kunden, mit den entsprechenden Kompromissen usw. Da find ich schon schön, wenn so etwas nicht untergeht – vor allem auch für den Kunden. Peter Kuhn und Frank Lefers halten wunderbar treu zu uns – und ich glaube, es macht denen schon Spaß, wenn ihnen jemand drittes sagt: Okay, euer Design ist in Ordnung, Freunde :-D
Ansonsten bildet sich hier keiner was auf Preise ein, man ist selbst ja schon wieder in den Niederungen des jeweils nächsten Jobs – und die halten ja bescheiden.
Für das Geld hättest du auch Tier-Pate werden können! :-D
Wäre bestimmt eine effektivere Eigenwerbung – wer möchte nicht mit einer Agentur arbeiten, die einen Agentur-Ameisenbären hat? ;-)
Ps: Die Philharmoniker-Seite hat den Preis verdient gewonnen! Echt schnieke!
Herzlichen Glückwunsch auch von mir :)
Auch von mir.
Gleichfalls einen herzlichen Glückwunsch und ein Kompliment für die schöne Seite der Bielefelder Philharmoniker von einem regelmäßigen – wenn auch stillen – Konsumenten Ihres Blogs ;-) An der Freude über Anerkennung und fachliches Lob kann ich wenig Verwerfliches erkennen.
GZ!
kaum aus dem praktikum heraus, die eigene agentur aus den windeln erhoben und schon preise abräumen.
was soll man da schon noch sagen? :-)
sehr fein! gratulation vor allem natürlich auch an die leute, die hinter dem Public-Face sitzen :D … – da bin ich auch echt gespannt drauf
glückwunsch hd. du hast es verdient.
ich glaube schon, dass sich eine teilnahme an solchen veranstaltungen auszahlt. vielleicht kurzfristig aber auf lange sicht gesehen kommt bestimmt ein kunde auf deinen namen. und welcher kunde gibt schon gerne zu, dass er durch arbeiten von dir/euch in einem annual auf dich gestossen ist.
Ja dann … schließe ich mich gerne an: Herzlichen Glückwunsch!!!
ich will nicht bestellen, ich will schüttelbilder.
zeich doch mal was – kannst doch stolz darauf sein :D
ich würde den red dot grundsätzlich boykotieren!
die machen unheimlich viel geld. man muss ja nur zahlen da.
1. anmeldung (ich geh mal von studenten aus) etwa 80 euro
2. im falle eines gewinns 500 euro für eine seite im jahrbuch, welche eine mindestpflicht darstellt – unglaublich!
3. wenn man ein team ist, bekommt man nur(!!!!!) 2 urkunden, der rest der manschaft muss die nachbestellen und daür pro urkunde 20 euro zahlen (!!!) – für einen beshissenen ausdruck.
4. will man dann noch eine rahmung (gesposerte rahmen!!) daz haben, zahlt man auch noch mal 20 euro
ich finde das oberdreist, zumal die urkunden, die bezahlt wurden noch nicht mal ausgeliefert werden!!!
red dot – ich scheiß drauf!!!
achso,
5. für die teilnahme (pflicht) an der ausstellung zahlt man noch mal 50 euro!
macht zusammen (für ein studenten-team mit 3 leuten) 650 euro, mit rahmen 670euro
@Andreas:
Die Teilnahme an welchem (einigermaßen bekannten) Wettbewerb ist komplett kostenlos? Ich halte es für völlig legitim, wenn Gebühren anfallen. Die Organisation und Durchführung solcher Wettbewerbe kostet schließlich auch Geld … nicht zuletzt die Produktion etwaiger Jahrbücher. Ich finde, daß sich die Preise beim red dot auch noch im Rahmen halten. Ich will hier nicht eine neue Diskussion lostreten … aber die mir bekannten (Design-)Studenten laufen zu 80% mit MacBooks rum und telefonieren zu 20% mit iPhones … dafür ist ja augenscheinlich genug Geld da (das ich in meiner studentischen Zeit übrigens nicht übrig hatte). Sind dann 80 Euro für eine Wettbewerbsteilnahme wirklich zu viel? Und wenn man denn dann das “Pech” hat, auch noch zu gewinnen: Die Reputation des Preises und der Wert, den er im Lebenslauf hinsichtlich künftiger Bewerbungen hat, könnte sein Geld evt. wert sein, oder?
Ich seh das recht einfach: Wettbewerbe sind ein Marketingwerkzeug, wie Anzeigen und Websites uswpp. Entsprechend kosten sie Geld. Das ist doof, aber wenn sie gratis sind ist a) die Sache meist überlaufen (es sind so schon 6000 Einreichungen, wie viele wären es, wenn JEDER GRATIS einreichen kann?) und b) wäre ein absurdes Maß an Müll dabei. Wer eine Arbeit hat, die er für gut genug hält, prämiiert zu werden, dem ist das sicherlich 200 Euro wert.
Für ein mittelgroßes Studio wie nodesign heißt das allerdings, durchaus auch zu überlegen, was man in einem Jahr macht. Teilnehmen ist nicht so schlimm – aber gewinnen macht ebensoviel Freude wie es eben Geld kostet. Und wenn wir einreichen, gewinnen wir (Gottseidank) meist auch. 2006 war das dann etwas heftig und wir mussten zwei drei Sachen, die wir eigentlich spannend fanden, auslassen. 2006 haben wir mit einem Jahresbuch der Philharmoniker so viel Preise gewonnen, das wir das knapp das Doppelte des damit verdienten Geldes für die Awards ausgegeben haben :-D.
Meist verpassen wir aber ganz einfach die Abgabetermine, weil zu viel reale Arbeit ansteht. So dieses Jahr bei den Europäischen Designpreisen und beim iF, den wir einfach verpasst haben. Insofern ist es dann doch nicht so teuer :-D
ich hätte gern eine urkunde für unseren haushalt nachbestellt.
red dot ist mit abstand – mit großem abstand – der wettbewerb mit den höchsten teilnahmegebühren (den ich kenne). output bringt auch jahrbücher hervor, die teilnahme kostet dort nur 25 euro. der rest des ganzen wird aus dem verkauf der bücher finanziert, deren preise (etwa 40euro) recht ansprechend sind (für studenten) im gegensatz zu den red dot jahrbüchern, welche mal locker bei 80 euro liegen(!). für mich bei den sehr hohen pflichtbeiträgen für einzel oder doppelseiten nicht ganz nachvollziehbar. das diese sachen dann auch noch pflichtzahlungen sind, wird im vorfeld dummerweise nicht klar. wir hätten uns das vorher überlegt, wie auch viele andere die ihre arbeiten genau deswegen nicht einreichen – damit verschwinden unteranderem viele sehr gute arbeiten einfach aus geldmangel in der versenkung.
zum thema studenten (du hast die disko losgetreten…): ehrlich gesagt weiß ich nicht welche studenten du kennst – ich muss, wie viele die kenne, mit dem bafög auskommen. zum glück bekomme ich noch den höchstsatz (585euro) von dem ich miete, nebenkosten (insg. 250 euro – günstig), verpflegung (etwa 160euro/monat), versicherungen (grundversicherung aok mit pflege knapp 130 euro) bezahle. etwas leben will ich auch noch bleiben -50 bis -100 euro im monat (minus). mal abgesehen von den 500euro im semester. das alles versuche ich durch minijobs abzufangen für dich ich nicht immer zeit habe. auch mit minijobs kann ich mir beim besten willen kein iphone leisten. was ich mir im laufe der zeit leisten musste, ist ein, auf abzahlung bezahltes macbook pro, da mein pc ständig von vieren lahmgelegt wurde. abgesehen davon gibt es beim pc immer noch diverse komatibilitätsunterschiede zum mac, wie schriften die nicht funktionieren, die man aber als team braucht um zu gestalten, aber nur den mac-font gesponsert bekommt), festplatten, die ich auf grund der formatierung nur lesen kann undundund (sollten alle bekannt sein). um in der branche mitarbeiten zu können, muss man eigentlich (es gibt genug die es nicht machen) irgendwann von pc auf mac umsteigen und das am besten in der phase, in der eingewöhnungszeiten noch nicht stören… studenten die sich iphones leisten können, haben entweder sehr gute nebenjobs und viel zeit dafür (ich nicht) oder bekommen alles von den eltern in den a… geblasen…
red dot liefert nachbestellte urkunden leider sehr, sehr, sehr sehr spät aus, wenn überhaupt, auch wenn sie schon, wie in unserem fall schon bezahlt sind. wir warten immer noch auf unsere vom letzten jahr!
und ehrlich, wenn kümmerst ob ich nen red dot in der bewerbungsmappe habe. bei meinen praktikumsbewerbungen hat er auch nicht geholfen – ich nehm ihn seit dem auch nicht mehr mit ins portfolio. ich hatte eher den eindruck, dass man gerade deswegen nicht genommen wurde, weil, so meine vermutung der preis zeigt, das schon ein gewisses level erreicht wurde, man beim praktikum etwas lernen sollte (nicht kaffeekochen). bei leuten mit preis, geht man anscheinend davon aus, dass diese mit niederen arbeiten, eines praktikanten würdigen nicht zu frieden sein werden und eventuell eher rebellieren… (meine these) auch bei etwaigen gegenargumenten von eurer seite, bleibt der red dot aus meinem portfolio (beim gespräch kann man ihn vielleicht mit einbringen, wenn gefragt wird). ich hatte ohne ihn mehr erfolg
@Andreas
Ähem … Du hast also einen red dot? Entschuldigung, aber ich kann Deine
Argumentation in Sachen Kosten, Boykott und Deiner persönlichen Situation
als weniger begüterter Student nunmehr nicht wirklich in Einklang bringen.
Aber egal … sonst gerät das noch zur Haarspalterei meinerseits ;-)
output richtet sich an studenten.
red dot und iF in erster Linie an Professionals – wer deren monatliche laufende Kosten hat, den schrecken 100 Euro oder 200 nicht wirklich.
Über den RD aus Studentensicht zu sprechen, geht an der Sache vorbei. Es ist KEIN Studentenwettbewerb.
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Studenten, die ich kenne, kommen aus den verschiedensten sozialen Schichten mit den jeweils eigenen Möglichkeiten und Problemen. Ich persönlich denke, dass die jeweilige SCHULE/FH die Kosten einer Teilnahme tragen sollte, da es in erster Linie auch Marketing für das Institut ist. Die Finanzlage aller Studenten, auch an Privatschulen, ist immer prekär, die kommen alle nicht in dicken Autos vorgefahren. Ich propagiere IF, RD und andere Awards trotzdem bei Diplomanden – ich denke, eine Arbeit auf dem Niveau einer Diplomarbeit, in der ein Jahr zeit steckt, eine Menge Gedanken, Geld und Liebe, sowas kommt vielleicht nie wieder – und man sollte es mit der Öffentlichkeit teilen. Ich sebst habe es meinen Diplomanden nahegelegt – und wäre ich noch an der Ruhrakademie, würde ich dort vehement dafür plädieren, auf SCHULKOSTEN alle 1,0er Diplome zu sämtlichen verfügbaren Awards und Magzinen uswpp zu schicken – das ist einfach smartes Marketing, oder?
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PC-Fonts laufen übrigens auf Mac und umgekehrt. OTF sowieso, aber auch Type 1 und TTF, zumindest unter Indesign, einfach in den FONTS-Ordner der Applikation kopieren, läuft absolut einwandfrei.
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Ein Red Dot als Student – keine Ahnung, ob das hilft oder nicht. Ich denke, Studios, die diesen Preis kennen, dürften das schon zu würdigen wissen. Ich würde aber auch einen Praktikanten wollen, der trotz Award eine Woche relativ muckenlos einfach mal nur freistellt, weil das halt gerade für fast alle im Büro ansteht :-D.
Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, zumindest für nodesign gesprochen, dass ich marian oder Stefanie so borniert werden, jemanden NICHT zu nehmen, der einen hochrangigen DesignAward hat und bei uns sechs Monate oder ein Jahr arbeiten will. Wenn du das Gefühl hast, dem sei so bei bestimmten Design-Büros, solltest du das Praktikum dort meiden. Ein Laden, der einen unterqualifizierten HiWi für unterqualifizierte Jobs sucht, ist nicht der Ort, wo du ein Praktikum schieben willst, oder?