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Düne

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31. Januar 2013 23:52 Uhr. Kategorie Photos. Tag , . Keine Antwort.

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30. Januar 2013 22:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Sudelbuch 161

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Flipchart

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29. Januar 2013 22:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Holz

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25. Januar 2013 22:02 Uhr. Kategorie Photos. Tag , . Keine Antwort.

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Chinese Lamp

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22. Januar 2013 16:43 Uhr. Kategorie Photos. Tag , . Keine Antwort.

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No!

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Cloud Atlas

cloud atlas

Im Zitatekabinett

Es ist bereits seit ein oder zwei Dekaden ein wie Mehltau auf unserer Zeit liegendes Gefühl, dass alles schon einmal da gewesen sei, nichts wirklich Neues mehr gesagt, getan oder gedacht werden kann. Dass wir nur noch im Remix der Stilzitate unseren Ausdruck finden. Wer das Cover des neuen Bowie Covers oder eben «Cloud Atlas» sieht, mag diesem dumpfen Gefühl von Postmoderne sicher zustimmen. Vielleicht ist es auf eine bestimmte Art sogar passend, wenn ein Film, der Reinkarnation und das Zyklische als Motiv hat, selbst an so vielen Stellen seltsam vertraut wirkt… das Neue an der Kooperation der Wachowski-Geschwister und Tom Tykwer sind jedenfalls weniger die erzählerisch verwobenen Vignetten selbst als vielmehr ihre Verkettung miteinander. Die vorbei wehenden Themen wirken ansonsten weitgehend vertraut: Südstaatenepos, postapokalyptische Primitiv-Gesellschaft, «Matrix/Blade-Runner»-artige Zukunftsvision, Musiker/Genie-Drama, Irrenhaus-Komödie, 70er Jahre Sozialdrama à la «China Syndrome» und so fort – die Macher scheinen sich dieser Tatsache sogar bestens bewusst zu sein. Nicht ohne Grund zitiert der Film wahrscheinlich erst «Soylent Green» wortwörtlich als O-Ton und dann nur Minuten später auf Plot-Ebene erneut. Im Spiegelkabinett von «Cloud Atlas» mag es insofern auch Absicht sein, dass sich die Wachowskis selbst parodieren und Darsteller sowohl aus «Matrix» als auch aus Tykwers «Das Parfum» auftreten. Die Wirkung ist ähnlich der an alte Loriot-Filme erinnernden permanenten Mehrfachbesetzung von Rollen mit den gleichen Darstellern: Man weiß nie ganz, ob man diese Form der Wiederholung nervig oder genial finden soll.

Film als Design

Wenn es aber nicht die Geschichten an sich sind, dann muss es hier die Form sein, die uns als Zuschauer fesseln soll. Und die ist tatsächlich ambitioniert. Nicht nur, weil Tykwer hier alles daran setzt, einen deutschen Film zu machen, der möglichst wenig «deutsch» wirkt, sondern auch, weil er an das Kino als große Emotionsmaschine glaubt. Seit «Lola rennt« scheint es dem Regisseur mehr das Austesten bestehender Grenzen zu gehen als um reines klassisches Erzählkino. Ob die reine Freude an größeren Produktionsstandards, an für sein Publikum unerwarteten Stoffen oder am raffinierten Spiel mit der Mechanik von Cinematographie und Storytelling – Tykwer ist kein Romancier, der Filme macht wie andere Bücher schreiben würden und der sein Handwerk in den Dienst einer Geschichte stellt, sondern umgekehrt ist er ein freudiges Spielkind im Chemielabor des Kinos, und die Geschichte folgt den Versuchsanordnungen seines Experiments. Oder vielmehr: sie ergibt sich im besten Falle fast zwangsläufig daraus. Deshalb fragt man sich bei «Cloud Atlas» auch besser zu keinem Moment, ob es eine gelungene Adaption ist – an dieser Frage kann man nur scheitern, da der Film im Sinne von innovativer Struktur sehr wohl Mitchells Mut und viele seiner visuellen Motive aufgreift, aber im herkömmlichen Sinne als Nacherzählung scheitert. Nicht nur, weil er weglässt oder hinzudichtet (was alle Adaptionen tun und tun müssen), sondern weil er den chronologischen Kreislauf der Buches, die durch die Spiegelung in der Mitte entstehende Taktung des Buches (die ihrerseits stark an Alan Moores Watchmen-Mittelteil «Fearful Symmetry» erinnert) zerstört. Zerstören muss. Die chronologische Staffelübergabe im Buch, die von Medium zu Medium, Erzählform zu Erzählform (Tagebuch, Brief, Interview usw.),Vignette zu Vignette wechselt und dabei doch ein kohärentes Ganzes bildet, eine Rahmenhandlung, die eben ohne Rahmen auskommt, kann in einem Film niemals funktionieren. Die Entscheidung, statt dessen auf moderne Reizüberflutung zu setzen, eine Form des permanenten Trailers, der über drei Stunden lang simultane, sozusagen genetisch verwobene Handlungsstränge miteinander zu verweben versucht, ist die einzig wirklich richtige Designentscheidung für Film, wo es – zumindest wenn man ihn im Kino sieht – kein Vor- und Zurückblättern gibt und wo Zeit nicht langsam und vom Leser gesteuert, sondern eben zerhackt, schnell, impulsiv und vom Regisseur gesteuert vergehen muss. Die Entscheidung, anstelle logischer Chronologie eine Gleichzeitigkeit und somit eine Zeit-Losigkeit zu postulieren, Geschichte als fraktale Wendeltreppe zu zeigen, die sich in sich selbst schimmernd widerspiegelt, rettet den Film.

Erfolgreich gescheitert

Denn nur so sind die abstrus schlechten Körperprothesen zu rechtfertigen, die stetige Variation des überschaubaren Darstellerensembles durch Computer und Make-Up, die den Betrachter oft aus dem Film zieht. Wenn etwa Halle Berry sich als «weiße» Frau kaum bewegt, um die digitale Retusche zu erleichtern, oder wenn man zu deutlich sieht, wie Hanks mit Make-up künstlich gealtert wurde. «Cloud Atlas’» seltsamer Mix aus tatsächlichen Schauwerten und B-Movie-Effekten verleiht dem Film dabei überhaupt erst seinen Charme. Man mag enttäuscht sein, dass die Wachowskis hier eigentlich nichts mehr auf ihre technischen Innovationen bei «The Matrix» aufzusetzen vermögen, eher wie eine Selbstkopie wirken, oder die Historien-Teile ähnlich angeplüscht wirken wie «Das Parfüm». Man darf sich aber auch freuen, weil der Film ohne diese Schwächen einfach zu wuchtig wäre. Nicht nur, weil eine auf sechs Ebenen simultan vorwärtslaufende Geschichte vielleicht gerade in den einzelnen Elementen nicht auch noch wahnwitzig innovativ sein darf, sonst wird es fürs normale Publikum (das man mit Hanks und Berry unweigerlich anvisiert) wahrscheinlich einfach zu schwer verdaulich, weil Struktur und Bauelemente zu «anders» sind, sondern vor allem auch, weil solche Unzulänglichkeiten den Film liebenswert machen. Komplexität in der Struktur, dabei aber vertraut wirkende Einzelelemente waren hier vielleicht einfach eine sicherere Entscheidung. «Atlas» hat in vielen Details und im narrativen Aufbau den Ansatz zur emotionalen und intellektuellen Überforderung des eigenen Publikums. Dieser Ansatz ist so vermessen wie auch liebenswert – zum einen ist immer schön, wenn Regisseure ein bisschen gegen ihre eigene Zielgruppe sowie gegen den allgemeinen Trend zur Vereinfachung arbeiten, zum anderen ist es selbst bei einem der teuersten Independent-Filme bisher natürlich undenkbar, in der Preisliga noch einen wirklich sperrigen und unverständlichen Film zu produzieren. Ergo ist «Atlas» zu jedem Moment natürlich unbedingt als Blockbuster konzipiert. Es ist ein Film zwischen den Stühlen. Ein komplizierter Film, der ein Kassenknüller sein will und bei den Produktionskosten auch sein muss. Ein Erfolgsfilm, der (relativ) schwierig und anspruchsvoll sein möchte. Ein Film, der den Zuschauer stellenweise wirklich verärgern kann und im nächsten Moment wieder zu begeistern versteht. Und der gerade in dieser Unentschiedenheit wirklich Spaß macht, weil er spürbar mit Liebe und Enthusiasmus gemacht ist und trudelnd, schlingernd an sein Ziel kommt. Das fast zu glatte Happy End verzeiht man «Cloud Atlas» insofern lieber als jedem überproduzierten Hollywood-Produkt, weil es das Produktionsteam in jeder Hinsicht verdient hat, eine «happily ever after…» am Ende dieses Films stehen zu sehen.

11:12 Uhr. Kategorie Film. Tag , . Keine Antwort.

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20. Januar 2013 22:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

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19. Januar 2013 22:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Himmel

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17. Januar 2013 17:34 Uhr. Kategorie Photos. Tag , . Keine Antwort.

Philips Hue

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Bereits letztes Jahr bestellt und jetzt – allerdings früher als im angekündigten März – angekommen: Das Philips Hue Lichtsystem, mit dem Philips sich erneut als Trendsetter in Sachen iOS-Zubehör und Licht etabliert. Die 8,5 Watt-LED-Birnen entsprechen etwa herkömmlichen 50-Watt-Birnen, haben ein sehr akzeptables Starttempo und sind absolut flackerfrei und ruhig im Licht, verbrauchen aber rund 80 % weniger Strom als herkömmliche Birnen, die Lebensdauer ist auf 15.000 Stunden angekündigt (da darf man gespannt sein).

Der Clou an dem hue-System, das derzeit exklusiv über den Apple Store verkauft wird, ist, dass es eben auch exklusiv mit Apple-Produkten funktioniert. Die Lampen werden über eine iOS-App gesteuert, entweder direkt via WLAN oder – sofern man sich im huePortal angemeldet hat – auch über Funknetz. Das Portal dient zugleich der Synchronisation von Einstellungen und Lichtstimmungen. Die App kann her eine zentrale «Bridge», die per (beigelegten) LAN-Kabel am Router angeschlossen ist mit allen Lampen (laut Philips bis zu 50) kommunizieren kann und in Echtzeit die Befehle der App-Steuereinheit weitergibt. Die smarte Nutzung von App und dem etablierten ZigBeeLightLink ergibt eine in der Praxis absolut überzeugende Lichtlösung.

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Natürlich kann man mit den Hues ordentlich Disco machen (es gibt sogar eine entsprechende, klanggesteuerte App), der wahre Nutzen ist aber einfacher. Man kann im Büro über den Tag entweder manuell oder per Zeitsteuerung die globale sowie individuelle Lichtleistung komplett steuern, jeder Mitarbeiter kann via App «sein» Licht beeinflussen. Philips liefert fertige Lichtrezepte wie «Mehr Energie» oder «Konzentration» mit, die mal mehr mal weniger zu Tageslicht oder Warmlicht neigen, man kann aber auch komplexere Lichtstimmungen erzeugen, indem man etwa mit der einfach zu bedienenden Farbwerte aus einem Photo ausliest, wobei jede Lampe ihren eigenen Farbpicker hat. Das Anmelden des iPhone ist denkbar einfach, App starten, Bridge-Knopf zur Anmeldung drücken – und neue Birnen werden mit Hilfe der App einfach hinzugefügt und können individuell benannt werden. Dass die Birnen bei der Identifizierung blinken, hilft in komplexeren Situationen, die richtige LED zu finden.

Für ein Designbüro ist diese Sache deutlich mehr als ein Spielzeug. Wir können von Tageslicht zur normalen Farbbestimmung bis hin zu einer präsentationstaugichen Dämmerung das Licht sekundenschnell den Arbeitsbedürfnissen anpassen, ohne Lichtschalter bedienen zu müssen. Bei längeren Schichten kann man sich abends eine etwas kuscheligere Stimmung machen, wenn man konzentrierte Lichtpower braucht, ist aber auch ein helles, weißes Licht problemlos gegeben. Bürolampen werden auf einmal zu dimmbaren, weitgehend farbanpassbaren Umgebungsfaktoren – die ergonomische Wirkung ist enorm. Dazu kommt, dass das Licht durchaus angenehm ist, vor allem auch ein glaubhaftes «warmes» Licht möglich ist und die Lampen keinerlei Wärme abgeben.

Es ist zunächst ungewohnt, die Lampen nicht mehr durch die Lichtschalter zu bedienen (was jederzeit geht, natürlich), sondern per Smartphone, Web oder iPad zu steuern. Aber die Vorteile liegen auf der Hand: Die Lampen schalten sich automatisch vor Arbeitsbeginn an, man muss nie wieder ins Büro, weil man das Licht vergessen hat – und im Urlaub kann man eventuellen Einbrechern vom Strand aus eine belebte Wohnung vorgaukeln, wenn man will ;-).

Es ist etwas aufwendig, vor allem bei mehreren Birnen, das System sinnvoll einzurichten, da neue Birnen immer manuell konfiguriert werden müssen, also in einer Farbszene aktiviert sein wollen. Aber natürlich ist dies die Basis für Lichtnutzung in verschiedenen Räumen, da nur so jede Birne in einzelnen Szenen gezielt an/aus und auch hell/dunkel und nicht nur in der Farbe kontrollierbar ist.

Hue ist eine der ersten Anwendungen, die so effektiv Vernetzung/Smart Home und einen Alltagsgegenstand so nahtlos neu erfindet – man darf gespannt sein, wie diese Idee sich auch kommerziell und in interaktiven Experimenten und später zusammen mit «autolucenten» Wänden usw. einsetzen lassen wird. Mit Ideen wie dieser könnte der Abschied von der Glühbirne zumindest teilweise leichter fallen.

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16. Januar 2013 21:23 Uhr. Kategorie Technik. Tag , , , , , , , . Keine Antwort.

Kreuzung

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15. Januar 2013 22:16 Uhr. Kategorie Photos. Tag . Keine Antwort.

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Sudelbuch 159

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16:02 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.

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14. Januar 2013 22:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

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12. Januar 2013 22:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

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11. Januar 2013 22:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Langly Camera Bag

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Eines der erfolgreicheren Projekte – neben der Pebble Watch – der Crowdfunding-Plattform Kickstarter ist die Photo-Rucksack-Lösung Langly CameraBag. Von dem Photographen Evan Lane erfunden, ist der Rucksack Beweis für die Energie von Kickstarter – früher hätte Lane wahrscheinlich nie das Geld beisammen gekriegt, um sich in dieser Form seine eigene Ausrüstung entwickeln zu können, und selbst dann hätte er noch die ersten Kunden und Multiplikatoren suchen müssen. Bei Kickstarter hat er beides in einem, Mini-Kreditgeber und bereits die ersten Abnehmer.

Tatsächlich ist der Rucksack, wenn man die Qualität mancher Kickstarter-Erstgeburten kennt, überraschend solide und durchdacht, kein Hauch von «Beta-Feeling». Die gewachste Baumwolle, die Lederapplikationen, die Nähte – in jedem Detail steckt genug Liebe, um einen deutlich höheren Preis zu rechtfertigen (wenn ich bedenke, was ein guter Weekender ähnlicher Machart so kostet) und den Rucksack wirklich als Objekt, das mit den Jahren und Belastung nur schöner werden kann, zu schätzen. Aber auch der Aufbau ist absolut durchdacht, tatsächlich die beste Kameratasche, die ich je in den Händen hatte. Die Nahaufnahmen zeigen die Qualität:

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Haltbar vernäht, Leder, Baumwolle – ein Rucksack für die Ewigkeit (oder zumindest für eine ganze Reihe harter Außenaufnahmen)

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Erinnert nicht von ungefähr an Vintage-Parkas: Die LanglyCameraBag ist durch und durch vom Military-Style inspiriert.

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Dezentes und schickes Branding – der Schutzschild ist tatsächlich ein passendes Logo für die Belastbarkeit des Rucksacks.

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Was für ein Unterschied zu herkömmlichen Nylon-Rucksäcken! Beausage-Materialien, wo das Auge hinreicht, nichts, was schlecht altern würde, man darf hoffen, dass dieser Rucksack mit der Nutzung einfach nur verrockter und schöner werden kann. Man will förmlich sofort in den Regen und den Schlamm damit.

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Passend zum Bundeswehr-Look hat der US-Hersteller das schöne deutsche «Rucksack» in das innere Label gedruckt, das den Militärstil endgültig auf die Spitze treibt.

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Keine Angst vor den Verschlüssen, sie tun nur so kompliziert: Die oberen Verschlüsse sind in Wirklichkeit durch Magnete sicher, aber leicht zu öffnen gehalten, die Schnallen sind nur Dekoration. Einerseits etwas schade, weil so natürlich etwas unsicherer als bei echten Schnallenverschlüssen, auf der anderen Seite großartig, weil man in der oberen Tasche beim Shooting die Kamera ablegen kann und durch die Magnetverschluss-Lösung blitzschnell zu Hand hat. Ein optionaler «echter» Verschluss wäre schön gewesen, aber da die Objektive und Kamera auf Reisen im unteren Teil des Rucksacks verstaut werden können, ist der Rucksack kein echtes Sicherheitsrisiko. Man beachte die Vielzahl an zusätzlichen Taschen rund um den Sack – Platz für jede Menge Kleinkram.

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Liebe zum Detail: Die Rückseite des Rucksacks ist ergonomisch gepolstert, selbst absolut gefüllt trägt er sich absolut angenehm

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Die größere Fronttasche ist zusätzlich durch einen Reißverschluss gesichert. Die seitlichen nicht.

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Die obere Tasche lässt sich durch Druckknöpfe erweitern und verengen/verschließen – zusätzlicher Schutz vor Wasser und Langfingern.

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Von Innen ist der obere Teil mehr als Geräumig. Ob man hier bei der Arbeit kurz die Kamera parkt oder auf der Reise ein paar Kleidungsstücke o.ä. verstaut – Platz ist genug.

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Dahinter hat ein komplettes Laptop sicher Platz. Mein 13″ Air hat mehr als genug Platz und kann selbst bei absolut vollgestopftem Rucksack noch problemlos untergebracht werden.

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Im unteren Teil des Rucksacks, dessen Reißverschluss durch eine dicke Wulst vor eindringendem Wasser geschützt ist, finden die Objektive (und auf Reisen der Kamera-Body) Platz. Ich habe hier alle sieben Objektive, die ich sonst in einem Crumpler-Bag und einem Alu-Koffer hatte, unterbringen können, indem ich die kleineren Festbrennweiten etwas gestapelt habe. Ähnlich wie bei Crumpler und anderen Anbietern kann man sich den Stauraum mit gepolsterten Trennern, die mit Klettverschluss fixiert werden (stabiler als bei meinem Crumpler), aufteilen.

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Mit allen Objektiven untergebracht habe ich noch zwei längere Trenner über, es sollte also für alle Anforderungen reichen (die beiden eignen sich übrigens auch perfekt, um komplette Objektive «einzurollen»).

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In die obere Tasche passt tatsächlich die komplette 5DIII, mit Batteriegriff und einem 70-200 aufgesteckt. Griffbereit im oberen Rucksackteil ist das die bisher schönste Lösung für unterwegs, die ich kenne. Unten die Objektive, oben die Kamera sicher untergebracht – alles in einer Tasche und im Zweifelsfall trotzdem die Hände frei. Respekt, Mr. Lang!

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So sieht der Bag randvoll aus – hier ist vom ersten Kabel bis zum letzten Fisheye wirklich jedes Kamera-Zubehör drin, das ich besitze. Stoßfest, so wassersicher wie es ohne Koffer-Monster-Lösungen geht, mobil und tatsächlich phantastisch leicht… und vor allem: Mit Materialien, die einfach Spaß machen und keinen Kompromiss kennen (wie etwa die blöden Plastik-Clips bei Crumpler). Dabei kostet der Bag nicht so viel, dass man ihn nicht anstelle anderer Anbieter bedenkenfrei nehmen könnte. Die Tasche gibt es bei Langly in zwei Varianten (hier ist die Alpha-Version gezeigt) und zwei Farben (Khaki und Grün) zu jeweils 199 Dollar, plus etwa 40 € für den Zoll, die man einplanen sollte.

Die LanglyCameraBag gehört, wie Pebble oder der NittyDrive, zu den Projekten, die ich bei Kickstarter gefördert habe, weil die Idee dieser Plattform an sich so spannend ist – das Venture Capital von Morgen. Dass die Tasche dabei noch so überzeugend ist, ist fast ein Bonus. Sie ist funktional die beste Kameratasche, die ich bisher gesehen habe und ästhetisch eine reine Freude. Ich hoffe, dass es in Zukunft noch viele kleine Alltags-Entrepreneure gibt, denen durch Kickstarter ähnlich phantastische Produkte ermöglicht werden.

19:43 Uhr. Kategorie Online, Stuff, Technik. Tag , , . Eine Antwort.

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10. Januar 2013 22:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

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9. Januar 2013 22:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

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Sudelbuch 157

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2. Januar 2013 22:14 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.

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