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12-07-30

30. Juli 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Copywriter’s Paradise

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28. Juli 2012 22:55 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.

12-07-28

    “It Took 20 Years to Figure Out How to Make Spider-Man Into a Movie. A Distillation of a Single Piece of Literally T… http://t.co/idcYhU5N #

21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

The spectators

hd schellnack

15:00 Uhr. Kategorie Photos. Tag , . Keine Antwort.

12-07-27

27. Juli 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Don’t be rotten

When we kill our desires we stink like any corpse
Harold Norse

19:42 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.

The Dark Knight Rises

hd schellnack

Comics (und Filme) sind seit jeher ein Medium, in dem aktuelle gesellschaftliche Trends im Gewand der grellbunten Fabel aufgearbeitet werden. Das war mit Siegel und Shusters ursprünglicher Version von Superman so, der, noch weniger gottgleich als heute, eher eine Art Robin-Hood-Figur abgab, das war mit Frank Millers »The Dark Knght Returns« so, in der Batman im Wortsinne aus dem Underground zurückkehrt und gegen eine Art krypto-faschistisch überdrehte Fassung der Reagan-Administration antritt, die ironischerweise ausgerechnet vertreten wird von Superman, der bei Miller zum ultimativen Boyscout wird, zur Waffe in den Händen eines semi-totalitären Systems, in das Batman und Co. wieder eine Prise Chaos und Anarchie zurückbringen. So wie sich Miller selbst nach 9/11 in einen glühenden Islam-Basher verwandelt hat, den sich der junge Miller wohl kam schlimmer in seinen Comic-Karikaturen hätte ausdenken können, gerät Regisseur Christopher Nolan auch sein filmischer Remix von Millers Wiederauferstehungs-Epos zu einer Art Antithese des eigentlichen Comics.

Die wohl frustrierendste Facette dieses Films ist sein politischer Subtext, obwohl man kaum noch »Subtext« sagen kann, wenn die Botschaft so mit voller Kraft gebrüllt ist. Anders als bei Miller ist Noland Batman kein Cint-Eastwood-artiger Einzelgänger, kein Cowboy, der den in den USA üblichen anti-staatlichen Impuls verkörpert, Sheriff und Outlaw in einer Person vereint. In »The Dark Knight Rises« ist Batman vielmehr staatstragend, ein Ein-Mann-SWAT-Team, eher Schwarzenegger als Eastwood. Dieser zu den oberen 1% gehörende Bruce Wayne, im Film unwidersprochen als »privilegiert« bezeichnet, ist ein Law-and-Order-Junkie im schwarzen Lederoutfit, der sich gegen den Mob wehrt. Wo der Comic-Batman nach dem Trauma seiner erschossenen Eltern jede Schusswaffe meidet, hat diese Version kein Problem, mit Maschinengewehren und Raketenwerfern, spuckt wie ein Racheengel feurige Wut vom Himmel. Aus dem athletischen Waisenkind, dass im Trikot gegen Straßenverbrecher kämpft ist eine Art Dronenpilot geworden, kybernetischer Schaltkreis einer Killermaschine, als dessen einzige rehabilitierende Qualität bleibt, dass seine Gegner eben noch ein Quentchen wahnsinniger sind als Wayne selbst.

Wie zum Beispiel Bane, nur noch dem Namen und seinem Faible für Hobby-Chiropraktik nach vage mit dem Comic-Bane verwandt, der paradoxerweise die Rolle von Millers Dark Knight übernimmt und das allzu beschauliche Gotham aufmischt. Allein schon die Tatsache, dass Tom Hardys Figur die seltsame-grobschlächtige Qualität russischer Cold-War-Oberschurken in alten Bond-Filmen cineastisch wiedererweckt, zugleich aber offenbar aus dem Nahen Osten stammt, also sozusagen Kommunist und Terrorist in einem handlichen Paket ist, hat einen seltsamen Beigeschmack. Schlimmer aber ist, dass er und seine Anhänger so offenbar die seit Jahren grassierende Occupy-Wall-Street- und andere politische Bewegungen parodieren sollen. Ob Catwoman/Selina Kyle oder Bane selbst, die Anspielungen sind deutlich und am Puls der Zeit. Der Film fängt dabei vielversprechend an, mit einem gesättigten Wellville-Gotham, in dem für Freaks wie Batman kein Raum ist und Wayne wie ein mürrischer Ebenezer Scrooge in seiner verwunschenen Villa haust, von Körperschauspieler Christian Bale wunderbar abgemagert nahe an seinem Trevor Reznik »The Maschinist« entlanggespielt. So wie der reiche Erbe scheinbar richtungslos durch sein Leben frustet (anders als Millers Batman, der in Form von gefährlichen Autorennen sehr aktiv suizidal war), so wirkt auch der Rest der Stadt erlahmt, die »Upper One Percent« schlafen in einer Ruhe, die auf einer Lüge aufbaut. Nolan lässt Selina Kyle, in der tatsächlich Spurenelemente von Millers (und Ed Brubakers) Version von Catwoman aufblitzen, mit dieser ermatteten Gesellschaft hart ins Gericht gehen, als allerdings der »Day of Judgement« tatsächlich kommt, wirkt er eher bizarr. Während Wayne praktischerweise aus dem Weg geräumt ist und in einem Gefängnis vor sich hin darbt (und hier in einer Art Betty-Ford-Hardcore-Variante wieder zu sich selbst finden darf/muss), übernimmt eine Art Straßenmob die Herrschaft in Gotham. Der Film zitiert hier die Batman-Story »Cataclysm« in der die Stadt durch ein Erdbeben von der Umwelt abgeschnitten ist und das beste und schlechteste in den Bürgern zu Tage tritt… nur anstelle des Erdbebens ist es hier Bane, der binnen weniger Tage die Demokratie Gothams zum Einstürzen bringt, was weniger glaubwürdig wirkt. Wohlgemerkt zudem nicht das ohnehin stets fragile und korrupte Gotham City der Comicserie, dem man den rapiden Absturz in post-apokalyptische Zustände nur zu gern abkauft, sondern eine angeblich durch die Dent-Gesetze geheilte, »saubere« Stadt bringen hier eine Handvoll Gestalten, zu denen ohne jede weitere Erklärung auch der Gangster Scarecrow aus dem ersten Filmteil zählt, zu Fall. Arme Reiche werden unter ihren Barockmöbeln hervor gezerrt und eingepfercht und von einem kafkaeskem Gericht zu einer bizarren Todesart verurteilt. Demokratie, so die Botschaft, hat keinen Raum, wenn die Bürger das sagen haben – es braucht die starke Hand der Reichen und Mächtigen.

Neben dieser traurigen Botschaft verblassen die anderen zahlreichen Schwächen des Films fast. Nolan verfällt vor allem seiner Schwäche, mit dem Holzhammer bestimmte Inhalte zu kommunizieren. Im ersten Batman-Film war dies der Wayne-Tower, von dem wir dreimal erklärt bekamen, dass hier der Strom der Stadt zusammenläuft, im zweiten wurde Waynes Motivation noch einmal von Gordon explizit erklärt und hier nun wird Batmans Exit-Strategie bereits im ersten Akt vorweg telegraphiert. Abgesehen davon, dass der »echte« Alfred sich niemals wünschen würde, dass Wayne seinen Kampf aufgibt, ebenso wenig wie der »echte« Batman an diesem Kampf psychisch leidet, ist bereits bei der abstrusen Szene, in der sich Alfred wünscht, Wayne mit Familie im Urlaub zu sehen, absehbar, dass wir genau dieses Szenario in Akt III erleben werden. Und als es dann kommt, spielt Nolan diese Karte auch noch so platt und offensichtlich aus, dass man es schon als lustlos bezeichnen darf. Und das trifft auf so viele Details in diesem Film zu. Wieso muss am Ende Joseph Gordon-Levitt ausgerechnet »Robin« werden, der er biographisch und funktional nicht ist, anstatt einfach – analog zum Phantom-Mythos – in die Rolle von Batman zu schlüpfen? Catwomans Wandlung von Diebin zur Heldin ist so eindimensional, wie es im Kino nur denkbar ist. Und so weiter und so weiter – »Rises« ist voller Klischees, was bei einem Comic-Film nun wahrlich kein Makel wäre, wenn nur der zweite Teil nicht durchaus gezeigt hätte, dass Nolan es eigentlich besser, ambivalenter, smarter kann. »The Dark Knight Rises« fühlt sich vor allem sehr faul an, näher an einem 80er-Jahre-Bond-Film, mit den üblichen Akt-III-Wendungen, die man aus ungezählten Filmen kennt und nicht noch einmal braucht. Dazu das Gefühl, dass einige der Figuren wie Miranda Tate oder »Robin« schon im ersten oder zweiten Teil hätten eingeführt werden müssen, um wirklich zu funktionieren – so wirkten sie etwas aus dem Machina-Hut gezaubert und insofern wenig überzeugend. Mehr Focus und mehr Ehrlichkeit hätten dem Film gutgetan, aber wie alle Trilogien verfällt auch Nolan der Expansionspolitik und überfrachtet seinen dritten Teil, ohne auch nur ansatzweise die visuelle Wucht von etwa »Inception« zu erreichen. Analog zu der großartigen Bankraub-Sequenz in II, begeistert hier vor allem die perfekte moderne James-Bond-Sequenz mit der Flugzeugentführung zu Beginn.

Denn natürlich ist der Film nicht gänzlich frei von Highlights, dafür ist Nolan zu routiniert. Tom Hardy zeigt hier erneut seine Handlungsfähigkeit und eine beeindruckende Körperlichkeit. Natürlich erreicht er nicht die Qualität von Heath Ledgers Joker, aber überzeugt durch seine ganz eigenen kleinen Ticks und körpersprachlichen Details. Gary Oldman bekommt zu Recht viel Raum für seinen Kommissionär Gordon, den er mit dem vertraut hinreißendem Stoizismus gibt, nah dran an seiner Smiley-Meisterleistung in »Dame, König, As, Spion«. Bale ist zu Beginn des Films, als gebrochener Bruce Wayne, ganz bei den Figuren, die er bevorzugt spielt, apathisch, körperlich ermattet, fast schon parodistisch ausgebrannt. Tatsächlich ist die erste Hälfte des Films größtenteils gut gemacht, erst ab dem zweiten Akt scheint Nolan die Orientierung zu verlieren. Nebenfiguren wie Blake entthronen den titelgebenden Dark Knight förmlich, als würde Nolan aus dem zweiten Teil die Lehre gezogen haben, dass ein guter Batman-Film vor allem ein Film ohne Batman sei. Und wer mag es dem Regisseur, der sich zuletzt vor allem mit Inception als Meister eleganten Design-Kinos erwies, verdenken, wenn ihm innerlich die Lust vergeht, diesen Mann im Gummianzug vor der Kamera zu haben? Wann immer Batman kostümiert die Szene betritt, verliert der Film an Energie, weil die Figur sich auch in dem schon deutlich optimierten, aber immer noch rüstungsähnlichen Anzug bewegt wie ein schwerfälliger Taucher, der durch die Kampfszenen torkelt und bei dem nur zu auffällig wird, dass die »Rüstung« an seinem Unterkörper dünnes Gummi ist. Kein Wunder zeigt Nolan Batman und Catwoman am liebsten auf dem hochgezüchteten Bat-Motorrad, in diesem Kontext wirken die Kostüme noch am sinnvollsten. Nolan mag ein Meister der Magic Reality sein, aber an diesen Outfits scheitert auch eher. Wie viel mehr Spaß muss es ihm machen, seine Lieblings-Akteure (die halbe Inception-Crew spielt hier mit) in Designeroutfits und in teures Spielzeug zu stecken und einfach wie ein Kind mit Explosions zu spielen wie ein Kind mit Actionfiguren? Insofern mag es zu hoch gegriffen sein, dem Regisseur sogar zu sehr schmeicheln, in »Dark Knight Risse« nach tiefen politischen Botschaften zu suchen. Die Moral wirkt kaum detaillierter oder weiter raffiniert als in den SF-Filmen der 50er Jahre, in denen die Armee für »civil order« sorgt. Hier ist es die Polizei, hinter die sich die braven Bürger dann doch irgendwann stellen, die einzelnen herausragenden Individuen (Blake als wahrer Held des Films) und Batman als unsichtbare, ordnende Hand des Marktes und der Gesellschaft.

So plump diese Botschaft ist, so weit ist sie vor allem weg von Batman. Bereits Frank Millers Batman freilich ist weit weg von der ursprünglichen Pulp-Figur von Bob Kane und Bill Finger oder von der wunderbaren Street-Fighting-Man-Revision, die Denny O’Neil, Neal Adams und auch Bob Haney und Jim Aparo in den Siebzigern modernisierten. Aber Millers Dark Knight hat den Vorteil, dass sein Batman psychotisch ist eben weil er nicht mehr aktiv ist, weil er seinen Kampf aufgegeben hat. Je weiter die vierteilige Story ihrem Ende entgegenkommt, umso mehr findet die Figur wieder zu sich selbst, um am Ende eben den Kampf nicht aufzugeben, sondern in anderer Form weiterzuführen. Bruce Wayne, so viel wußte auch Frank Miller, ist nicht der Typ, der sich in Paris zur Ruhe setzt. Bruce Wayne ist nicht die Sorte Mann, für die es ein Happy Ende mit einer Frau geben kann. Und so gerät das Nolanverse zu einer seltsam bizarren Gegenfassung von allem, was Batman eigentlich auszeichnet. Bei Nolan ist Wayne eine neurotische Figur, die schwer traumarisiert in asoziales Verhalten ausbricht und dies auch selbst weiß. Es ist eine Figur, die von Batman geheilt werden muss. Batman ist ein narzisstisches, zwangsneurotisches Symptom. In der einfacheren, selbstverständlicheren Welt der Comics, in der Trauma aber ganz en Passant Motivation für Gutewichte sein kann, ist Batman als Alias die Heilung, die Maske ist das Ventil. Seit den 70er Jahren erhöhen die Comics den Leidensdruck auf ihre Helden ungemein, aber dennoch war Batman bis in die 80er Jahre hinein eine weitgehend ungebrochene Figur und ist in den Comics bis heute nicht so kaputt wie bei Nolan, nicht so grundsätzlich das verzogene Kind, das mit teurem Spielzeug der verlorenen Kindheit hinterher jagt und das es gesamtgesellschaftlich zu überwinden gilt. Bei Nolan ist es nur konsequent, wenn mit Joseph Gordon-Levitts »Robin« eine ganz und gar untraumatisierte Figur als eventuelle Nachfolge angedeutet wird, endet der Film doch sozusagen als Trilogie der Psychotherapie mit einem selbst für das Level dieses Regisseurs ungemein eindimensionalem Happy End – das in diesem Fall auch kein sich drehender Kreisel in der Schwebe hält. Obwohl (oder weil) Noland Trilogie sicher zu den spannendsten und intelligentesten Ansätzen der Comicverfilmung zählt, deutlich über dem reinen Schauwertkino von Marvel, ist es so schade, dass der dritte Teil die feine Balance des zweiten Teils nicht hinbekommt, sondern eindeutig gegen den eigenen Helden Stellung bezieht. Dies ist im Film nötig, um ein befriedigendes, Wagnereskes Ende abzuliefern und als Regisseur und Autor die Tür wirklich zu schließen – und Raum zu machen für den sicher kommenden Reboot – aber dem Mythos einer auf offene, langfristige Struktur angelegten Pulp-Figur wird der Film so zu keinem Zeitpunkt gerecht.

26. Juli 2012 16:18 Uhr. Kategorie Film. Tag , . Keine Antwort.

12-07-25

      Fellow app developers speculate on why Sparrow ‘sold out’

http://t.co/fwPxryxq#

25. Juli 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Netz

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24. Juli 2012 23:35 Uhr. Kategorie Photos. Tag . Keine Antwort.

Sommer

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21:29 Uhr. Kategorie Photos. Tag , , . Keine Antwort.

12-07-24

21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Change

Things as fragile as a thought, a dream, a legend, they can go on and on… You can change the way people live their lives. That’s the only lasting thing you can create
Chuck Palahniuk

09:23 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.

Holz

hd schellnack

23. Juli 2012 22:57 Uhr. Kategorie Photos. Tag , . Keine Antwort.

12-07-23

21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Polaroids

hd schellnack

22. Juli 2012 21:58 Uhr. Kategorie Photos. Tag , , . Keine Antwort.

12-07-21

Wilted Flower

hd schellnack

19:20 Uhr. Kategorie Photos. Tag . Keine Antwort.

Asleep

hd schellnack

19. Juli 2012 20:35 Uhr. Kategorie Photos. Tag . Keine Antwort.

12-07-18

18. Juli 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Burn fast

You don’t burn out from going too fast. You burn out from going too slow and getting bored.
Cliff Burton

14:37 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Eine Antwort.

12-07-17

    Twelve South re-introduces the ‘little black book(book)’ for the iPhone Age http://t.co/uDdGviLp #
    How the iPhone 4S' Camera Sensor Compares with a Point and Shoot and Full Frame DSLR http://t.co/cxTkJ3fl #

17. Juli 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Kin: iamwhoiam

hd schellnack

Wer weiß, vielleicht ist »iamwhoiam« gar keine Musik, sondern ein audiovisuelles Stück Konzeptkunst – Jonna Lee ist sicher als Künstlerin experimentell genug, um jenseits der Grenzen eines «Albums» zu denken. Und trotzdem – auch ohne viral bei Youtube gehypte Videos und Konzepte überzeugt das Projekt Kin mit atmosphärischem Synth-Ambient-Pop, der sich nicht scheut, auch mal billig-verhallt zu klingen oder zu kitschigen Flächen und Glöckchen zu greifen. Unterkühlter, weit entfernter Gesang, mittig und eisern, halten die Sache in der Balance, lassen keine verdächtige Nähe zum Dream-Pop aufkommen, sondern erinnern eher an die Klangwelten eines Carpenter-Soundtracks, irgendwie billig, irgendwie süßlich und trotzdem irgendwie beunruhigend. Man fühlt sich auch an eine Art elektronische Version früher Cocteau Twins erinnert, schockgefrostet und in Wodka gebadet, lasziver, wenn das denkbar ist. Kin ist nicht so anschmiegsam produziert wie viele andere vergleichbare weibliche Sängerinnen und bewahrt eine klare Distanz zum Hörer, so sparsam wie die Titel der Tracks, wunderbar unterproduziert, weit ab von der Chance auf einen Hit, auch wenn »Sever« eigentlich ein ganz und gar famoses piece of pop ist. Absolut kaufenswert und nach mehrfachem Hören kein Album, das dich langweilen will, sondern wächst und wächst.

16:41 Uhr. Kategorie Musik. Tag . Keine Antwort.

The loaded gun

Giving me a new idea is like handing a cretin a loaded gun, but I do thank you anyhow, bang, bang
Philip K. Dick, 1978

09:19 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.

The Hundred in the Hands: Red Night

hd schellnack

Zwei Jahre nach dem Debüt legt das Duo aus NY ein solides Album nach, das sperriger klingt als der Erstling. Wo jede andere Band vermutlich glatter, professioneller geworden wäre, überrascht »Red Night« mit verquerem Hall, seltsamen Delay und einer spürbaren Freude am Knöpfchendrehen, die mal fast amateurhaft um die Ecke kommt, bis bei Songs wie »Empty Stations« düstere Orchestersounds den Song auf eine Weise drangsalieren, die atemberaubend ist. Wummernde TB-Bässe, schwabbelige Drumssounds, die im Hall nahezu verschwinden, Gesang an der Grenze der Wahrnehmbarkeit – »Red Night« ist ein ambitionierter Alptraum, unwirklich, angreifbar. Ein Album, das zugleich brillant und nicht verortbar ist, bei dem sich kein Song einprägen will, das wie Nebel verschwunden ist, sobald ein Lied wie ein führerloser U-Bahn-Zug an dir vorbeigerattert ist. Mehr als das konkrete Lied bleibt ein Eindruck der Nuancen und der Farben, der völlig grenzenlosen Produktion, die so rücksichtslos mit deinen Gewohnheiten umgeht, dass das Songwriting darunter zerfetzt wird – oder wahlweise erst dadurch entsteht. Die Lieder sind Skizzen, minimal-maximale Kreidestriche, die erst in der digitalen Produktion zur Skulptur werden. Obwohl die Kompositionen eigentlich einfach, eigentlich Pop sind, entsteht so im Audio-Säurebad etwas gänzlich anderes, das am ehesten an die erste Begegnung mit Portishead erinnert, in dem Sinne, dass hier Sweet und Bitter, Pretty und Ugly mit solcher Wonne verquickt sind, dass du als Zuhörer nicht mehr sagen könntest, wie das eine ohne das andere denkbar sein könnte. Tolles Stück Musik, also.

16. Juli 2012 13:59 Uhr. Kategorie Musik. Tag . Keine Antwort.

12-07-15

      Gear Punk: German Technikal Advertising in the 20s:

http://t.co/A5uZQmNS

15. Juli 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Bobby Womack: The bravest man in the Universe

hd schellnack

Über diese Platte ist schon viel geschrieben worden. Meist mehr über Damon Albern als über den Mann, dessen Name den Titel prägt. Die Producer, die Kuratoren der Musik, werden langsam wichtiger als selbst die großen Altstars. Ehrlich gesagt, mir ist völlig egal, wer dieses Album produziert hat. Es ist so oder so gut. Womacks Stimme kann man sicher totproduzieren, aber es erweist sich eben doch als schwer – entsprechend ist der beste Song des Albums wohl »Deep River«, aber der Meister kann auch eine Lana DelRey als Gaststimme ebenso überleben wie die Gorillaz-lastige Produktion, die sich mit sperrigen Drumcomputer-Schichten und pulsierenden Synthbässen etwas tanzbarer zeigt als sonst bei Albern. Fast wünscht man sich angesichts dieser Sounds, dass Massive Attack dieses Album produziert hätten, deren Geist immer mal wieder durchblitzt, die aber sicher die durchdachtere, klanglich elegantere Leistung abgeliefert. Dennoch ist »Bravest Man« eine tighte, verblüffend moderne Mixtur, die nicht in die Falle tappt, Womack in einen retromodernen Funk/Soul-Pool zu tauchen, sondern ihn mit Blues, Techno, Dancehall und Triphop koppelt, die durchaus Humor in dieser Mischung aufweist und die einzig in den Sounds wirklich leider recht oft zu eindimensional bleibt und nur mit »Love is gonna lift you up« und »Jubilee« arge Durchhänger aufweist. Aber, wie gesagt, die Stimme von Womack kriegt man kaum kaputt und so setzt sie sich auf diesem Album meist überzeugend durch, auch wenn in Sachen Produktion die Sonne eigentlich immer aufgeht, wenn weniger mehr ist, Albarns Ego herunterfährt und die Vocals in den Vordergrund dürfen. Dann ist das Album unschlagbar und ein Geschenk.

15:26 Uhr. Kategorie Musik. Tag . Keine Antwort.

Future Past

The future for me is already a thing of the past
Bob Dylan

14:22 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.

12-07-14

14. Juli 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Beautiful translucency

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13. Juli 2012 21:07 Uhr. Kategorie Arbeit. Tag , . Keine Antwort.

12-07-13

21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Substance

hd schellnack

16:30 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . Keine Antwort.

12-07-12

12. Juli 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Pirat

hd schellnack

09:25 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.

12-07-11

       Oh, yes! Dear Web User: Please Upgrade Your Browser

http://t.co/kvzP5vpY#

      USB 3.0 am Mac ohne LaCie-Sperre:

http://t.co/tc54OU3n#

      Soundpainting: Beim Soundpainting werden Klänge in die Luft gemalt

http://t.co/z69yRF9B#

      Next Issue, magazines and paving media cow paths

http://t.co/vgOlP4or#

11. Juli 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Geschmacksache

Architektur ist Geschmackssache. Und ich meine damit den Geschmack als eine Form sozialer Intelligenz. Immanuel Kant sprach von einem »sensus communis«, von einem Gespür für das, was viele Menschen verbindet. Nur ein Architekt mit einem solchen Sensus wird ermessen können, wie seine Gebäude ankommen, welche Rücksichten sie nehmen, welche Konventionen sie negieren sollen.

Hanno Rauterberg: »Und davon soll ich träumen?«, Zeit 28/2012

Sehr schöner Artikel, aber in diesem Part gefällt mir, wie nahtlos man »Architekt« durch Designer, aber auch durch zahlreiche andere Berufsbezeichnungen ersetzen kann.

07:27 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.

12-07-10

10. Juli 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Clean

hd schellnack

9. Juli 2012 15:59 Uhr. Kategorie Photos. Tag . Keine Antwort.

Scream your life

I wish I could find people who just would fight me and break through to me and hold me down and scream their life into my face…

Angelina Jolie

8. Juli 2012 08:03 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.

12-07-07

7. Juli 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

The Amazing Spider-Man

hd schellnack

Ich gebe es zu: Das Finale dieses Films habe ich schlichtweg verschlafen. Und samit ist vielleicht schon alles wichtige gesagt.

Das Unwichtige in Stichworten:

Aus Peter Parker dem Goonies-Überbleibsel ist Peter Parker das Twilight-Überbleibsel geworden. Das ist ein Reboot?

Ist es wirklich 3D, wenn man die 3D-Brille abnimmt und der Film klarer, heller und schärfer wird, aber gar nicht flacher?

Werden wir jemals einen Superheldenfilm sehen, der nicht unfreiwillig an Richard Lester erinnert?

Mechanische Webshooter For The Win! Völlig unglaubwürdig, trotzdem schöner so.

Kein Film darf so absurd unglaubwürdig viele Zufälle haben wie dieser. Suspension of Disbelief darf für die Zuschauer keine Akkordarbeit sein und man kann nicht alles handwaven (http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/HandWave). Peter kommt zufällig in ein Labor, das zufällig in dem Unternehmen seines zukünftigen Erzfeindes ist (was jeder Zuschauer der alten Serie bereits weiß), in dem zufällig eine Mitschülerin arbeitet, die zufällig seine große Liebe ist, wo er zufällig seine Kräfte kriegt, kurz bevor zufällig sein Onkel in die Pistole des Gangsters läuft, der zufällig

Kein Spider-Wrestling? Boo. Hiss. Boo. Soviel Skurrilität sollte sein. Die kurze Mediakarriere von Peter Parker ist nicht nur heute aktueller als in den Sechzigern, sie ist auch ein entscheidender Bestandteil der Charaktermotivation. Lee beantwortet hier die Frage, was »everyday man« tun würde, wenn er Superkräfte gewinnt. Und die Antwort ist: Ruhm und Geld suchen.

Sally Field als Tante May? Für mich wird Field für immer die Irre aus E.R. sein, sorry.

Martin Sheen als Onkel Ben. Überraschend gut, aber Sheen kann alles spielen, in seiner Generation der Darsteller, der viel berühmter hätte werden müssen. Sheens Ben Parker ist eine glaubhafte Figur, ein Mann in den Schattenjahren seines Lebens, von der Rezension gebeutelt, der trotzdem versucht einer Art vagen inneren Code zu folgen. Sheen gelingt Uncle Ben größtenteils als schnelle Handskizze des amerikanischen Mittelschicht-Verlierers.

Emma Stone. Nähert sich konsequent dem relativen Karrierehoch und überzeugt noch in den schlechtesten Filmen. Ironisch, dassSony erst die blonde Kirsten Dunst als rothaarige MJ besetzt und hier nun einen (gefärbten) Rotschopf zu Gwen Stacy blondiert. Stone macht das beste aus der etwas priemeligen Figur, trotz des sehr an John Romitas original Swinging-60s-Outfit (ein Look der verblüffend modern zum Schuluniform-Tick japanischer Mangas passt und für das angebliche Alter der Figur übrigens deutlich zu sexy ist). Im Kern wäre sie mit ihrem quecksilbrigen Temperament eher die perfekte MJ, macht aber auch aus Gwen mehr als die rehäugige Bewunderin. Wunderbare körpersprachliche Details, ironische Distanz zum Rest des sie umgebenden Films und eine phantastische selbstbewusste Leichtigkeit vor der Kamera machen Stone zum besten Trickeffekt des Films.

Apropos alt: Hollywood, hör auf, uns Twens als Teens zu verkaufen , es nimmt hier eine komplette narrative Ebene aus dem Film. Parker, der hier 16 sein soll, ist visuell ein Erwachsener – mit einem echten Jugendlichen aber wäre die Entwicklung viel glaubhafter gewesen. Es ist verwirrend, wenn Uni-Absolventen in einer Abiturklasse sitzen, sie wirken unfreiwillig sitzengeblieben.

Die Trickeffekte sind etwas besser als bei Raimi, aber nicht eine Dekade besser und die Story ist nahezu atemberaubend flach gegenüber Spider-Man II, fast nicht vorhanden. Was bei den Avengers vertretbar ist, funktioniert aber für diese Figur nicht, Spider-Man lebt von der Charakterisierung, der Superkräfte-Aspekt ist nebensächlicher.

Es hätte dem Reboot gut getan, sich enger an Brian Bendis »Ultimate Spider-Man« zu halten, der die perfekte Vorlage für Filme (oder eher eine TV-Serie) abgibt, zeitgemäß aufgefrischt, solide Dialoge, glaubhafte Figuren. Ansätze davon sind da – Peters Spaß daran, die eigenen Kräfte zu entdecken, die Betonung des Schulumfeldes -, aber die Chance, eine echte Teenie-Serie zu begründen, ist vertan.

Alles an diesem Film ist so vorhersehbar wie eine Episode von »Alf«. Man kann jetzt schon fast vorhersagen, wie sich begonnene und dann schnell vergessene Geschichte mit Peter Parkers Eltern (eigentlich das einzig neue an diesem Film) in den nächsten Teilen weiterentwickeln wird – es ist nicht wirklich gut, wenn sich Handlungsstränge zukünftiger Filme so offensichtlich vorweg erahnen lassen, weil sie einfach nur klischeehaft sind.

Andrew Garfield ist zu cool, um Peter Parker zu sein. Spidey ist der nervös-quirlige Scherzkeks, der seine Angst in Witze ummünzt. Peter ist nicht eine Clark-Kent-Priemel, aber er ist auch kein cooler Nerd. Man merkt hier, dass die Rolle von Geeks sich medial seit den 60s geändert hat und der Film damit nicht klar kommt. Dieser PP ist ein Zuckerberg-Typ, ein Genie auf Warteschleife, kein Underdog. Da hilft es auch nichts, wenn er von Flash so brutal verprügelt wird wie wir es im Comic niemals gesehen haben und hätten, weil Flash ein Jock ist, aber kein Gewalttäter.

Im Kostüm, auf der anderen Seite, sieht Garfield perfekt aus (wenn er wirklich drinsteckt). Athletisch, schlank, tänzerisch – selten sah Spider-Man so gut aus wie in dieser Verfilmung. Ich bin immer noch kein Fan des texturierten Kostüms und der spiegelnden Gläser, aber diese scheinen seit der 70er-TV-Serie fest dazu zu gehören. Aber körpersprachlich und in vielen Designdetails ist dieser Spider-Man einfach klasse geworden.

The Lizard trägt als Gegenspieler hingegen inhaltlich und visuell einfach keinen Film, sondern sieht aus wie Shrek auf Großstadturlaub oder der Hulk auf Ritalinkur. Ein grundlegendes Problem bei Spider-Man: Es gibt keine filmreifen Gegner wie bei Batman. Der Zoo, den Lee, Dito und Romita um «die Spinne» herum aufgezogen haben – Kangaroo, Rhino, Gibbon, Vulture usw. – wird im Kino nicht überzeugen. Aber man hätte sicher aus »Kraven’s Last Hunt« einen guten Film machen können oder auf Kingpin oder die Street-Crime-Aspekte im Spider-Man-Mythos zurückgreifen. Wo steht geschrieben, das ein Heldenfilm immer einen CGI-Superschurken braucht?

Die Szene mit Parker, der mit dem Smartphone spielend in seinem Netz wartet und auf ein »Signal« aus seinem gespannten Netz wartet, ist grandios.

Auf der anderen Seite ist Spidey einfach etwas zu erfahren für einen »neuen« Helden. Entweder lässt man die allbekannte Ursprungsstory weg und startet in medias res oder der Held muss seine Kräfte langsam kennenlernen dürfen. Von Zero to Hero in 20 Filmminuten vertut Chancen.

Am Ende bleibt die seltsame Leere eines unbegründeten Reboots. Es ist dem Film anzumerken, dass er mehr aus lizenzrechtlichen Gründen und aus einem Finanzstreit mit Sam Raimi entstanden ist. Marc Webb hat der Ursprungsgeschichte von Spider-Man nichts wirklich Neues abgewinnen können, selbst ästhetisch (und das hätte man von einem Musikvideo-Veteranen erhoffen mögen) ist hier nichts von der Entschlossenheit zu spüren, mit der etwa Christopher Nolan die vorher trutschige Batman-Optik entstaubt hat. »Amazing Spider-Man« hat einen Hauch mehr Grit als die vorherige Trilogie, aber die meisten Sets fühlen sich dennoch an wie Überbleibsel alter X-Files-Episoden. Es gibt keine narrativen Innovationen, nicht mal die Trickeffekte sind so umwerfend besser als bisher. Raimis ersten Teil einfach noch einmal in 3D zu sehen, hätte im Grunde ebenso (un)spannend sein können.

Dennoch spielt der Film wahrscheinlich ein Rekordergebnis ein – ein Beweis für die globale Anziehungskraft des Spider-Man-Mythos. Aber es bleibt enttäuschend, dass es so schwer zu sein scheint, Trickeffekt-Kino und gutes Storytelling zusammen zu kriegen. Vor allem in einem Film, bei dem der Held und sein buntes Kostüm ausnahmsweise nicht das Problem darstellen, sondern ausgezeichnet gehandhabt wurden, und in einem Reboot, der erfolgreich etwas von der Schwere der Raimi-Fassung abzulegen versucht hat. Das Problem ist hier nicht nicht die deplacierte grellbunte Comicfigur in der Filmrealität, sondern ein eher liebloses Drehbuch in einem Film ohne echte Ambitionen.

6. Juli 2012 21:27 Uhr. Kategorie Film. Tag . Keine Antwort.

12-07-06

21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Propelled

The truth is that our finest moments are most likely to occur when we are feeling deeply uncomfortable, unhappy, or unfulfilled. For it is only in such moments, propelled by our discomfort, that we are likely to step out of our ruts and start searching for different ways or truer answers.

Morgan Scott Peck

11:11 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.

12-07-05

5. Juli 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Yes

hd schellnack

09:01 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.

12-07-04

4. Juli 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

The life without color

The life where nothing was ever unexpected. Or inconvenient. Or unusual. The life without color, pain or past.

Lois Lowry, The Giver

3. Juli 2012 22:55 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . Keine Antwort.

Skylight

hd schellnack

22:21 Uhr. Kategorie Photos. Tag , . Keine Antwort.

12-07-02

2. Juli 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Think clean thought (or else…)

hd schellnack

1. Juli 2012 20:54 Uhr. Kategorie Photos. Tag . Keine Antwort.


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