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12-04-30

30. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

12-04-29

    … unimpressed by her attempts to create her own little pocket of culture with snippets of trademarked song lyrics and images. #
    Präcognitive Naomi Klein vor 10 Jahren: … Of a 14-Year-old Web master who just had her fan page shut down by Viacom or EMI… #

29. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

On the Board…

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10:59 Uhr. Kategorie Arbeit, Stuff. Tag . Keine Antwort.

12-04-28

    Mensch, endlich mal ein neutraler und faktisch richtiger Text zu Piratenpartei und Urheberrecht. «So ist die Welt». http://t.co/ePUcxLzE #

28. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Mina Tindle: Taranta

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Nach einer Single und EP kommt die französische Folk-Pop-Alternative-Chanteuse Pauline De Lassus alias Mina Tindle mit ihrem ersten echten Album heraus, einer kleinen zerbrechlichen Skulptur, die ihre Verwandtschaft zu anderen Sängerinnen, nicht zuletzt der frühen Feist oder Camille, nicht zu verbergen sucht. Tindle bewegt sich souverän in diesem Akustikgitarre/Elektronica-Schlafzimmerpop, den zahllose andere, ebenfalls photogene Sängerinnen in den letzten Jahren produziert haben und von denen es so viele gibt, dass man dafür langsam ein eigenes Genre erfinden müsste. Die mal melancholischen, mal radiotauglich-gutgelaunten Songs sind getragen von einer hingehaucht-zirpenden Stimme, die sich nur selten, wie etwa in »Lovely Day«, energetisch zeigt, ansonsten meist streichzart-träumerisch bleibt. Taranta ist eine Low-Fat-Einspielung, Musik zum Milchkaffee oder zum Grüntee – was keineswegs als reine Kritik verstanden sein will, auch wenn es schon auffällt, wenn etwa die unterproduzierte Demo-Fassung von «Plein Nord» auffällig zu den besten Tracks gehört, eben weil sie nicht rundgeschliffen ist und Brüche zulässt, die (wenn auch kalkulierte) Ehrlichkeit zulässt, die diese Art von Singer-Songwriter-Schiene nun einmal braucht.

Tingle taucht in einen gigantischen Pool von Konkurrentinnen ein, einem tatsächlich sehr gesättigten Markt von substituierbaren Gütern und, ganz banal, es fehlt ihr ein Alleinstellungsmerkmal, denn die französische Note geht in der Produktion nahezu unter. Taranta bietet wunderbar weghörbaren europäischen Pop der gehobenen Mittelklasse, nichts, was deine Welt verändert oder was langfristig im Ohr bleibt, nichts, was die Kulissen in deinem Kopf verschiebt, aber sehr sehr nette, handwerklich präzise und mit Charme gemachte Popmusik, an der nichts verkehrt ist (außer vielleicht der Soundauswahl bei To carry many small things und der generellen Produktion, die zu viel und doch einen Hauch zu falsch ist). Groove und Fröhlichkeit dieser Platte überzeugen aber am Ende – immerhin steht der Frühling in der Tür und wir wollen Musik, die zum Wetter passt. Und hier ist sie.

27. April 2012 16:40 Uhr. Kategorie Musik. Tag . Eine Antwort.

The Hunger Games

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Vorweg – es ist tatsächlich eine große Freude, eine Literaturverfilmung zu sehen, ohne die Vorlage zu kennen. Ich bin aufgrund eines spannenden Trailers spontan (vor mittlerweile drei oder vier Wochen…) in diesen Film gegangen, ohne die Buchtrilogie von Suzanne Collins auch nur näherungsweise zu kennen. Das hat man selten genug, völlig unbedarft, ohne den permanenten Vergleich im Kopf, an eine solche Übersetzung von einem Medium in das andere heranzugehen. Wenn ich Kommentaren bei IMDB glauben darf, ist der Film unter dem Gesichtspunkt dieser Übertragung nicht wirklich gelungen (wie das ja meist der Fall ist wenn Drehbücher Adaptionen sind anstatt auf ihr eigenes Medium maßgeschneidert zu sein), und rückblickend ist es natürlich phantastisch, sich zumindest diesen Ärger erspart zu haben. Es gibt Filme, in denen ist die Regie so gekonnt – etwa im 3. Teil der Harry-Potter-Verfilmungen oder bei »Schweigen der Lämmer« -, das die Divergenzen zwischen Buch und Film dir egal sind, aber in 90% aller Fälle vergiftet es den Film etwas, wenn man die ursprüngliche Fassung kennt.
Das erste, was auffällt, ist wie sehr der Film einfach den Trailer wiedergibt (beziehungsweise umgekehrt) – wer den Trailer gesehen hat, hat während der ersten Filmhälfte permanent das Gefühl, eine Art »Extended Remix« zu sehen, wobei die Kurzfassung irgendwie besser war. Seltsam ist, dass die einige 100 Jahre in die Zukunft gelegte Welt der Hungerspiele im Trailer völlig intuitiv verstanden werden kann, in der ausgedehnten Fassung aber nicht sinnvoll zusammenkommen will. Eines der vielen Probleme dieses Films ist sein unglaubwürdiges, in sich nie logisches Worldbuilding. Wenn eine Gesellschaft die Ressourcen hat, die die »Capitol«-Realität aufweist, und aus dem Nichts heraus dreidimensionale Monster gleich mehrfach auf das Spielfeld beamen kann – warum baut dieses Regime dann auf so primitive faschistoide Unterdrückunsmechanismen? Nur damit es an das alte Rom bzw. an das Dritte Reich erinnert? Welche TV-Übertragung würde jemals wirklich das Finale künstlich beschleunigen wollen, anstatt die Erfolgssendung eher auszudehnen? Wo ist der Kick einer Show, die menschliche Kombattanten bis zum Tod gegeneinander antreten läßt, wenn am Ende die letzten Spieler nicht voneinander, sondern von übermächtigen Bestien zerfleischt werden? Warum laufen bei den 74. Hungerspielen immer noch die Gladiatoren zum Füllhorn – sollten, wenn die ganze Welt diese Show zwangssehen muss, nicht alle Spieler wissen, dass dort ein riesiges Gemetzel stattfindet. Autorin und Regisseur machen diesen Fehler, weil *für Sie* dies die ersten Hunger Games sind, aber die tatsächlichen Bewohner dieser fiktiven Wirklichkeit würden das Füllhorn meiden, weil sie oft genug gesehen haben müssten, was dort passiert. So wie ja in Big Brother auch ab der 2. Staffel die Bewohner der TV-Wohngemeinschaft ganz anders agierten, weil sie durch die erste Staffel informierter waren und die »Regeln« kannten, nach denen du dich beim Publikum beliebt machst.
Solche und viele weitere Fehler in der internen Kohärenz der Geschichte versalzen unweigerlichen jede Art von postapokalyptischen Dystopiaschocker, zumal wenn dieser so frappierend an Battle Royale erinnert, Kōshun Takamis Roman und der daraus hervorgegangene Film und die Mangaserie, die weniger wollen und genau dadurch mehr erreichen. Anstelle einer ausgeklügelten, dann aber doch im Detail widersprüchlichen Fantasy-Welt verzichtet Battle Royale auf ein langatmiges Vorspiel und liefert, was The Hunger Games verspricht, aber letzten Endes nie zeigt – den zynischen und völlig sinnlosen, aber unentrinnbaren Kampf ums Überleben, der aus Freunden und Schulkameraden tödliche Feinde macht. Denn – wahrscheinlich um ein ein PG13-Rating zu bekommen – von dem Kampf als solches Kriegen wie bei den Tributen herzlich wenig mit, es ist ein ausgesprochen blutarmes Gemetzel, was kein Schaden sein muss, wenn nicht genau hier die Prämisse des Films liegt. Die Härten, die die Protaonistin erleiden muss, wirken im Film gedämpft, unwirklich. Dazu kommt, dass der aus der Ichperspektive des Buches sehr auf Katniss Everdeen fokussierte Film die anderen Mitspieler nahezu gar nicht konturiert, sie bleiben Chiffren. So gibt es zu keiner Sekunde Zweifel daran, wer der Sieger dieses Todesspiels sein wird. Hieran wird klar, dass Battle Royale seine Spannung aus dem tatsächlichen Konflikt zieht, Hunger Games aber eher eine Coming-of-Age-Story ist, die ewige Geschichte des Mädchens vom Lande in der großen Stadt, es ist »Der Teufel trägt Prada« mit Pfeil und Bogen.

Apropos Mode – ich bin unentschieden, ob die Designs von Sets und Kostümen nun großartig oder furchtbar sind. Wahrscheinlich, und das ist eine nicht zu unterschätzende Leistung, ist beides der Fall. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass Hunger Games in zwanzig Jahren ein Camp-Klassiker ist, etwa so wie Logan’s Run, ein Film dessen Designs ja auch irgendwie zwischen peinlich und genial vibrieren. Architektonische Details und einige der Kostüme sind liebevoll, großartig gelungen, haben den Mut aus dem seit Jahren immer gleichen allzu düsteren Look anderer SF-Filme herauszubrechen, andere Ansätze erinnern an die überbordende Ästhetik der 70er, gekoppelt mit japanischem Cosplay-Kitsch, immerhin weit weg von der grauen Dystopie von Gattaca und Co. Schaut man sich die modische Entwicklung seit 1950 an, ist diese Vision des immer bunteren, immer androgyneren Looks auch plausibel, und die erlaubt dem Film, in nahezu barocke Queer-Pracht einzutauchen – aber zugleich wird eben auch hier deutlich, wie wenig sich The Hunger Games eigentlich als SF sieht. Im Grunde seines Herzens ist dieser Film Fantasy, ein Ritterepos in einer Zeit armer Bauern und reicher dekadenter Adliger, in der die Bauern zur Belustigung der Oberschicht in die Arena gehen,mum zu sterben – eine zeitlose Geschichte, die ins alte Rom ebenso passt wie in das heutige Russland, die aber per se wenig »spekulative Fiktion« anbietet. Selbst die Waffen ist anachronistisch, wären die Bestien am Ende nicht CGI sondern echte Wölfe, der Film könnte auch im Mittelalter spielen, ohne, dass sich die Handlung auch nur einen Deut ändern müsste. Und so ist die Crux des Films, dass er in der Ästhetik und in der filmischen Umsetzung mit Shakecam-Look durchaus eigene Akzente zu versuchen setzt, aber auf eine Handlung fußt, die Science Fiction im Grunde nicht versteht und der es spürbar darum geht, eine franchisetaugliche Idee à la Harry Potter oder Twilight herzugeben. Das kann und darf man »Young Adult«-Literatur der letzten Dekade vielleicht nicht unbedingt vorwerfen, aber da es wirklich alle Autoren seit Rowling so versuchen und alle Verlage (und auch die gesamte Filmindustrie) nach solchen Vorlagen suchen, ist die Gesamtwirkung hirnbetäubend. The Hunger Games ist insgesamt trotz einiger sehenswerter Passagen diese Sorte gremiumgeformter Corporate Movie, eine Art filmgewordenes Brand-Building, das einen furchtbaren Nachgeschmack hinterlässt. Wo Battle Royal genau das Gegenteil war – ein wilder, seltsamer, mitunter störender und verstörender, oft unsagbar schlechter, dann wieder brillanter Alternative-Streifen – ist Hunger Games sozusagen »Starbucks« im Zelluloid-Gewand. Nichts, aber auch gar nichts an diesem Film will dich verwirren, schockieren oder gar überraschen, die Handlung verläuft auf Schienen, so sicher und so langweilig-linear wie eine Fahrt mit dem Bummelzug in der Nacht. Ich hätte etwas drum gegeben, wenn Harrelsons »Säufer mit dem Herz aus Gold« wirklich einfach nur ein betrunkener Bastard gewesen wäre, oder wenn sich das »arme schwarze Mädchen« als heimtückischer Gegner entpuppt hätte, der seine scheinbare Schwäche als Waffe einsetzt. Aber nichts von alledem – dem Film fehlt für solche Wendungen die Sophistication und der Mut, aus der eindimensionalen Heldensaga herauszukommen, die sich nur dadurch von Rambo unterscheidet, dass es weniger Blut gibt und die Hauptfigur weiblich ist. Schlimmer noch – wo Battle Royal aus der bizarren Hypertrophie, Schüler in einen brutalen Überlebenskampf zu schicken, eine phantastische Satire auf die japanische Kultur von Kaizen und Karōshi gewinnt –, scheint The Hunger Games klammheimlich den Casting-Darwinismus und eine Haifisch-Kapitalismus gutzuheißen… Hauptsache, man gehört zu den Gewinnern. Das rebellische Potential der Figur Katniss geht in dem voyeuristischen Gleiten der Kamera über den barocken Lifestyle und der Gier nach Action in der Arena sang- und klanglos unter, Katniss ist am Ende eine Gewinnerin im Kontext des Systems, nicht jemand, der es ins Wanken gebracht hat. Am Ende, zumindest im Film, hat sie – wie es von Anfang an klar war – beim brutalstmöglichen Casting gewonnen, weil sie gerissener und skrupelloser war als ihre Gegner, nicht mehr. Was diesen Film so traurig macht, ist das vertane rebellische Potential, das so gut in einen Teenager-Film gepasst hätte, die zum Himmel gereckte Faust und der Glaube, ein System verändern zu können, nicht die melancholische Einsicht, dass es sich auf den Leichen der Opfer eigentlich doch ganz vorzüglich traurig aus dem Penthouse-Fenster blicken lässt.

16:01 Uhr. Kategorie Film. Tag . Eine Antwort.

12-04-26

26. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

12-04-24

24. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

12-04-23

23. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

12-04-22

    I always hate/love manifesto-style stuff, sooooo… 100 Tips from a Professional Photographer http://t.co/9pX3HBMg #

22. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

12-04-20

20. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Bernhoft: Solidarity Breaks

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Der Norweger Jarle Bernhoft ist eigentlich am besten, wenn er live auf der Bühne steht und mit sich selbst zusammen spielt, Loops aufeinanderstapelt und einen wunderbaren musikalischen Solipsismus wagt. Mit Band und mit aufwendiger Produktion geht etwas von dieser Magie verloren, weswegen vielleicht die «live edit»-Versionen der Tracks auf diesem Album so viel überzeugender sind als die offiziellen Fassungen. Davon abgesehen überzeugt Bernhoft mit gefälligem Soulpop, dem man die Sehnsucht nach mehr Airplay etwas anmerkt. Aber andererseits – darf man von einem Album nicht einfach nur begeistert sein, weil ein Track «Buzz Aldrin» heißt? Man darf.

09:02 Uhr. Kategorie Musik. Tag . Keine Antwort.

12-04-19

19. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

12-04-18

    You know, stuff like DragonDrop should simply be part of the finder (just as TotalFinder): http://t.co/GOiJxyXg #
    Padcaster iPad case: add DSLR glass to your tablet's camera (hands-on) | The Verge http://t.co/dnUtH6Du #

18. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

12-04-17

17. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

12-04-16

16. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

12-04-15

15. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

12-04-14

14. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

12-04-13

    Calyx Institute to create ISP that keeps customer traffic private, away from prying governmental eyes http://t.co/vvWv6xr1 #

13. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

12-04-12

12. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Fort

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09:33 Uhr. Kategorie Photos. Tag . 2 Antworten.

Grillerde

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11. April 2012 22:42 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.

12-04-11

21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

12-04-10

10. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Slanted 17: Cartoon / Comic

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Wie ich bereits mehrfach schrieb, ist das eigentlich spannende an der Slanted nicht mehr (nur) so sehr der Inhalt, als vielmehr die Evolution des Blattes als solches, als visuelles Experiment. Innerhalb des groben Rahmens eines typographischen Magazines hat das Magazin so viele fröhliche Änderungen durchlaufen wie kaum eine andere Publikation – vom reinen Blog zum schwarzweiß-Magazin im aufgebohrten Copyprint, zum richtig gedruckten und «echt» vertriebenen Magazin – und mit der 17. Ausgabe haben sich Format und Layout wieder geändert. Größer ist es geworden, wahrscheinlich, um in der Flut nahezu gleicher A4-Formate herauszuragen, dicker ist es geworden und das Layout hat sich auch geändert, wirkt gestraffter. Geblieben ist die Vorstellung zahlreicher Fonts eingebettet in ein Layoutabenteuer, die klare Trennung von Bildspielplatz und lesbaren (und stets lesenswerten) Texten, die aus meiner Sicht ja der eigentliche Schatz des Magazins sind. Von deutschen Handlettering über Manga-Fonts und ein Interview mit dem Schrift/Comicgrenzgänger Alesso Leonardo bis hin zu der bei diesem Thema wahrscheinlich nicht fehlen dürfenden, aber irgendwie nicht sonderlich erwähnenswerten Comic Sans. Es gibt auch ein paar aus der Reihe tanzende Texte, wie etwa Julia Kahls Interview mit Matthew Carter, die das Monothema-Heft etwas auflockern, dafür fehlt mir als US-Comic-Fan dieser nicht unwichtige Teil der Comicgeschichte absolut, auch wenn ein paar Marvel-Ikonen im Bildteil zitiert werden und einige Soundwords genutzt werden, um die Fonts vorzustellen… wobei eben gerade diese Reduzierung von Comic auf «Peng! Bumm! Klatsch!» immer etwas schmerzhaft ist. Bei Typographie und Comic wären einige US-Handletterer wie Chris Eliopoulus, Künstler wie Eisner und Steranko, aber sicher auch ein Interview mit Rian Hughes spannend gewesen. So wie eigentlich (vielleicht verständlicherweise) jede kulturhistorische Betrachtung von Comics als Medium etwas fehlt – aber vielleicht ist das auch nicht der richtige Ort dafür. Dennoch schade – auch wenn er im Sterben liegt und ich eigentlich gut finde, europäische und asiatische Comics gegenüber dem US-Spandex-Genre zu betonen, gerade in Sachen Typographie gibt der Markt der US-Comics einiges her.

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Das ist aber tatsächlich schon alles, was mir einfällt angesichts eines Heftes, das sich wieder einmal erfolgreich neu erfunden hat, das zum Entdecken und Spielen einlädt und auch in der 17. Ausgabe die Balance zwischen Spaß und Seriosität immer wieder wunderbar kippelig hält – die Stärke des Heftes ist einfach, dass es keinerlei Botschaft, keine Inhalte, keine Funktion hat, sondern einfach nur ist. Auf dieser Basis, die sich so spürbar von den meisten anderen Zeitschriften mit mehr Sendungsbewußtsein abhebt, oder die eine Zielgruppe bearbeiten wollen/müssen, oder die «journalistisch» sein wollen/müssen, entsteht eine bunte Mischung aus High-End-Schülerzeitung und Fanmagazine, die mich vom Spaßfaktor an Clownfisch und andere Portfolio- oder Uni-Magazine erinnert, aber zugleich fokussierter ist. Abgesehen davon, dass es eine phantastische Mischung aus Spielwiese, Aquise- und Netzwerktool für Magma ist, ist es unterm Strich einfach eine der lesenswertesten Publikationen im Typobereich, paradoxerweise eben, weil die Slanted so ein bisschen wunderbar ziellos ist und du sie weniger wie eine ernsthafte Zeitschrift liest, sondern mehr wie ein Videogame durchwanderst, Dinge entdeckst, Geheimnisse dekodierst, Aufgaben löst und auch mal einfach Sachen überspringst. Man darf nicht drüber nachdenken, wenn andere Bereiche so wunderbar explorativ über sich selbst berichten würden und das nahezu filterlose Tumblr-Scrapbook zum journalistischen Werkzeug erheben würden.

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12:09 Uhr. Kategorie Design. Tag , , , , , . 3 Antworten.

Baum

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9. April 2012 22:03 Uhr. Kategorie Photos. Tag , , . Keine Antwort.

12-04-09

21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

12-04-06

6. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

12-04-05

5. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Glowing in the dark

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09:02 Uhr. Kategorie Photos. Tag . 2 Antworten.

12-04-04

4. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Service

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18:23 Uhr. Kategorie Photos. Tag , . Keine Antwort.

12-04-03

3. April 2012 21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Schiff

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2. April 2012 22:42 Uhr. Kategorie Photos. Tag . Keine Antwort.

12-04-02

21:00 Uhr. Kategorie Tweets. Tag . Keine Antwort.

Thomas von Steinaecker: Das Jahr in dem ich aufhörte mir Sorgen zu machen und anfing zu träumen

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Ich gebe zu, käme Thomas von Steinaeckers »Das Jahr in dem ich aufhörte mir Sorgen zu machen und anfing zu träumen« nicht mit vielen Vorschußlorbeeren und würde sein BR-Hörspiel »Meine Tonbänder sind mein Widerstand« nicht so absolut phantastisch sein… hätte ich dieses Buch nach den ersten zehn Seiten als glitschigen Besteller-Wannabe-Frauenroman beiseite gelegt. Zu perfekt ist die Camouflage des Tonfalls der Sex-and-the-City-Tussi, die Sex-on-the-Beach-Cocktails trinkt (weil das so schön frech klingt), sich kontrolliert übergibt, dusselige Vernissagen besucht, natürlich nicht der Kunst wegen, und deren innerer Monolog klebrig wie eine RTL-Soap klingt. Es beginnt wie eine dieser Romantic Comedies, in denen die aus Mitnahmebechern permanent Kaffee inhalierenden Karrierefrauen klischeehaft die Uhren und die Schuhe der Männer vergleichen und sich in High Heels durch die Handlung quälen, in deren weiteren Verlauf es unweigerlich den Macho-Typen gibt, der den Kontrollfreakfrauen natürlich die Karriereflausen austreibt, bis sie entdecken, das ihre wahre Bestimmung im Leben eben doch das Heimchen am Herd ist. Dass es hier nicht Sarah Jessica Parker oder Katherine Heigl ist, deren aufstiegsorientierten inneren Dauermonolog wir nicht mehr hören mögen, sondern eine Mittelmanagerin aus dem deutschen Versicherungswesen, macht es zunächst nicht besser, zumal die Details des Ganzen sich nur allzu verdächtig an das anschmiegen, was man über Verkäufer-Bonusurlaubs-Skandale in den letzten Jahren ohnehin immer wieder lesen konnte. Steinäcker, ein Meister der Täuschung, klingt auf den ersten hundert Seiten seines Buches verdächtig wie die Sorte Schrott, der bei den großen Fillialisten-Buchhandlungen in hoher Softcover-Auflage als Angestelltinnen-Eskapismus verkauft wird.

Wären da nicht die Tabletten, die Fluctins und Sonatas. Wären da nicht die 14 Müllbeutel entlang der Wand von Renate Meißners Wohnung. Der Mief der Matratze, die an Krebs gestorbene Mutter. Wäre da nicht ein Hauch sorgsamst eingepferchten Wahns bei dieser Frau. Wären da nicht die W.G.-Sebaldschen Photos, die die Geschichte unterfüttern, die aber in ihrer Beliebigkeit eher eine seltsame Surrealität heraufbeschwören, wie man sie auch von Max Goldts Text-Photo-Kombinationen kennt. Es ist Steinaeckers vertrauter Modus der gefälschten Biographie, der sich hier entfaltet. Renate Meißners Geschichte klingt so teuflisch echt nach Frauenroman, nach Klischees bis an die Grenze des misogynen (aus der Hand eines männlichen Autors) – all das ist schriftstellerisches Mimikri auf höchstem Niveau, bis du nicht mehr sicher bist, ob nun der Autor nicht weiß, dass der Song »Umbrella« eigentlich von Rihanna ist, oder ob seine Protagonistin ihn fälschlicherweise Beyoncé zuordnet. Das Gewebe von Fact und Fiction, von Strandlektüre-Niveau und einem darunter wummernden, deutlich böseren Beat, ist so wasserabweisend dicht, dass dir als Leser unter dieser Goretex-Maske ein wenig die Luft wegbleibt.

Denn einerseits liest sich das Buch durch diesen Stil natürlich schnurrig weg, leichte Amelie-Fried/Hera-Lind-Kost – andererseits schimmern aber, weniger durch das Entgleiten dieser Camouflage als vielmehr gerade durch ihre Perfektion, durch die Oberfläche giftige Sumpflichter hindurch. »Das Jahr…« nimmt mit Pokerface die Selbst-Optimierungsstrategien der Angestelltengesellschaft auf die Hörner, diese an Orwells Pferd »B oxer« erinnernde Selbstausbeutung. Renate hat Diagramme für ihre kausale Lebensplanung, Ordnungssysteme für ihre Kundenansprache, Statistiken für jedes nur denkbare Unglück. Sie hat Gesprächsführungskurse, in denen Gesichtsausdrücke analysiert werden belegt, sie kennt alle von der Stange gekauften Kommunikationstricks aus der Soft-Sell-Boutique, hat Tabletten zum Wachwerden, Tabletten zum Schlafen. Jedes Lachen, jedes Wort, jedes Kleidungsdetail ist geplant, abgewogen, auf die eigene Wirkung, den eigenen Erfolg hin. Sie ist das perfekte Kind des Kapitalismus, Täter und Opfer zugleich. Wenn sie in einer Sequenz schreibt, dass die 80er und 90er nicht »ihre« Epoche gewesen seien, dann glaubt man nur zu gerne, dass diese Frau erst in den neoliberalen Nullern ganz zu sich gefunden hat – und ist genau so wenig verwundert darüber, wie wenig Substanz hinter der Powerdress-Fassade ist. Dieses Vakuum ist an sich natürlich auch eine Klischeevorstellung, mit der Steinaecker aber anders umgeht, weil allein durch die Ich-Erzählstruktur das sonst schnelle und falsche Mitleid mit dem weiblichen Westentaschen-Gordon-Gecko gar nicht erst aufkommt. Selbst dann nicht, als Meißner zusehends in eine Art Paranoia abgleitet. Der Tablettenkonsum nimmt zu, ihren Arbeitsplatz sieht sie bedroht, ihre beste Freundin scheint seltsam hinter ihrem Rücken Fäden zu ziehen. Der Karrieretraumjob wird mehr und mehr von »Wall Street« zu »Lost Highway«. Dazu passt, das aus dem Nichts ein Premiumkunde aus Russland auftaucht, der in Deutschland Freizeitparks aufbauen und über Meißners Arbeitgeber Caverne versichern will. Die 98jährige Betreiberin allerdings, die auf einen persönlichen Besuch Renates besteht, könnte, da ist sich Meißner zusehends sicher, vielleicht auch ihre totgeglaubte Großmutter sein.

Mit der Reise nach Rußland kippt das Buch. Da die alte Frau Wasserkind durch einen Unfall den geschäftlichen Termin nicht wahrnehmen kann, verbringt Meißner einige Tage in der Kunstwelt des Parks, die große Weltstädte simuliert und deren Hotel in einer virtuellen Marsumgebung residiert. Uhren sind verboten und weil ihr Blackberry hier keinen Empfang hat, gerät Renate in eine Zustand, der an eine Therapieeinrichtung erinnert – Disneyland als Zauberberg. Obwohl sie anfangs ihrer inneren Uhr folgend immer wieder überlegt, was wohl gerade in München um diese Uhrzeit passiere, kommt die Zwangsurlauberin langsam zu einer Art Ruhe, während sie – nach versicherungstauglichen Schwachstellen suchend – in und hinter den Kulissen des von der Umwelt völlig isolierten Freizeitparks ihre Zeit totschlägt. Bis sie erfährt dass die Entscheidung des Controllers zur Schließung der gesamten Versicherungstochter München-Nord führt, sie also gefeuert ist. Nach einem fehlgeschlagenen halbherzigen Suizidversuch – zu irgend etwas müssen all die vielen Tabletten ja gut sein – trifft Renate endlich die 97jährige Frau Wasserkind, die, in diesen Glauben hat sich die Ex-Versicherungsfrau längst hineingesteigert, nun bitte unbedingt ihre Großmutter sein muss. Auch im furios geschriebenen Höhepunkt des Romans verliert Steinaecker nicht aus dem Blick, dass Meißner bestenfalls eine Anti-Heldin ist, eine egozentrische, trotz oder wegen aller Kommunikations-Seminare vor allem zutiefst sprachlose Figur, die durchaus verdient entfremded von Freunden und Verwandten ist, deren Prioritäten im Verlauf des Buches immer lächerlicher werden. Nie wird das greifbarer als in der Gegenüberstellung von Sofja Wasserkinds bunten, langen, von extremen Härten und großen Glücksmomenten geprägten und hocherfolgreichen Leben, in dessen Zentrum steht, anderen Menschen Freude zu bereiten und schaustellerische Träume zu erbauen… und dem Versagen von Renate, deren Lebensinhalt die vampiristische Kapitalisierung von Ängsten ist, deren gesamte Existenz manipulativ ist, die nicht ohne Grund seit ihrer Kindheit traumlos schläft. Nach der großartigen, seltsam aus dem Kontext des Romans herausbrechenden Erzählung der alten Frau Wasserkind kommt Steinaecker überraschend eilig zum Ende, so eilig, dass mehrere Handlungsfäden am Ende etwas verloren im Wind flattern, während eine in ihrem Scheitern binnen weniger Seiten geläuterte Renate Meißner jetzt im Wollpulli und in alten Jeans, mit Kuli und Papier statt mit Laptop und Blackberry im russischen Wunderland bleibt, in einem billigen Hotel, ohne Pläne für die Zukunft, aber einer neugewonnenen Freude an der Unmittelbarkeit der Natur.

Es ist eine seltsam lineare Einlösung des Titels – Meißner hört in der Tat einfach auf, sich (sozusagen von Berufs wegen) Sorgen zu machen und beginnt, ganz wortwörtlich, wieder zu träumen. That’s it. Ganz unironisch wird das Buch am Ende zur Anti-Burnout-Besinnungslektüre, zum verqueren Entschleunigungsplädoyer. Und als Leser muss man sich fragen, wofür Steinaeckers kunstvolle Konstruktion der scheintoten Renate Meißner dann da ist, wenn am Ende »Back to Nature« die denkbar einfachste Auflösung ist. Mir erscheint die plötzliche Läuterung dieser Figur zu plötzlich, zu unglaubwürdig, ebenso wie die sorgsam gelegten Fährten, die sich dann allemal als harmlos oder unwichtig erweisen, in der Summe etwas enttäuschen. Die Botschaft, dass Renate über den Umweg der Vergnügungspark-Kunstwelt aus ihrer kaum minder künstlichen Münchener Realität ausbricht und zu sich findet, aus ihrer eigenen seelischen Verarmung herausfindet, ist zu eindimensional für ein Buch, das auf über 300 Seiten so kunstvoll doppelbödig ist. Mir kippt es dann eben doch zu sehr in die Plotwandlung der »Läuterung« aus ebenjenen Hollywoodproduktionen über abgehobene Yuppiefrauen, nur eben ohne gutaussehenden romantic interest. Es ist eine entsetzliche homöopathische Botschaft, eine Art literarischer Kneipp-Kur für die Angestelltenseele, die sich in Meißner wiederfinden mag, und es wird der Boshaftigkeit, mit der Steinaecker seine Kunstfigur zuvor erschaffen hat, nicht gerecht. Es ist, als würde Frankenstein am Ende das Mädchen kriegen und versonnen in den Sonnenuntergang blicken. Das ist zu viel Läuterung in zu kurzer Zeit, und die Hoffnung, auch hier eine Doppelbödigkeit zu sehen, indem Meißner etwa endgültig in ihren paranoiden Vorstellungen, außerhalb der Wirklichkeit, angekommen wäre, ist leider auch nicht aus dem Text zu lesen. Das Problem ist, dass es kein Ende für die Figur von Meißner geben kann, dass der Versuch des Autors, ihr eine Richtungsänderung, den Wunsch nach einem anderen Leben, anzudichten, der Figur nicht gerecht wird, die zu verloren ist, um diesen Sonderweg einzuschlagen. Als Leser habe ich jedenfalls Schwierigkeiten, einer Figur, die über 300 Seiten lang zunehmend abstoßend ist und in deren Innenperspektive ich mich befinde, einen solchen Kurswechsel abzunehmen, nachdem sie gerade eben erst in dem Gespräch mit der alten Frau Wasserkind bewiesen hat, wie verloren und abgekapselt, egoistisch und ätzend sie eigentlich ist. »Das Jahr in dem ich aufhörte mir Sorgen zu machen und anfing zu träumen« ist ein wunderbares Stück Mimikri-Literatur, in dem Thomas von Steinaecker wunderbar einen Zwischenstand der Angestelltengesellschaft konstatiert, als Literatur fortschreibt, was Cracauer als Sachtext begann, um dann unvermittelt und wunderbar ins Surreale abzugleiten und den Verlust von Lebensträumen und -energie an einer ganz anderen Biographie, die er Meißners gegenüberstellt, deutlich zu machen. Es ist etwas schade, vielleicht aber auch verständlich, dass ihm am Ende die Kraft verlässt, seine eigene Figur endgültig scheitern zu lassen, sondern ihr etwas aus dem Nichts heraus einen Ausweg anbietet, der zudem in seiner undifferenzierten Ablehnung der Fortschrittsgesellschaft etwas banal wirkt. Es ist der Versuch eines »romanhaften« Endes, eines sauberen Abschlusses, und gerade dadurch werden nicht nur konstruktive Schwächen des Buches deutlich (die völlig egal wären, wenn es durch ein offenes Ende eine ganz andere narrative Architektur aufwiese), es wird auch der Abgründigkeit der künstlichen Figur und ihrer Wirklichkeit nicht gerecht. Ich kann nur vermuten, dass Steinaecker am Ende doch Sympathie oder zumindest Mitleid mit seiner Schöpfung gehabt hat und ihr ein »Happy End« gönnen wollte, aber die Moral, sich sich dadurch ergibt und der Schluß, dass Meißner vor allem Opfer ist, weniger Symptom, weniger Mitläufer, ist schade. Die Beiläufigkeit, mit der der Autor eine andere Figur, Meißners Münchener Kollegen Martin, die es deutlich weniger verdient hat, in den Selbstmord treibt, zeigt die Bösartigkeit. Eine so komplex konstruierte Figur wie die Meißner, die so vorsichtig zwischen Serienklischées und einer darunter verborgenen tieferen Wahrheit austariert ist, hätte vielleicht mehr verdient als ein Besinnlichkeits-Finish, sie hätte furios in ein offenes Ende gehen sollen, als der ungebrochene Held, der sie in ihrer eigenen Wahrnehmung ja durchgehend ist.

Aber wer weiß, vielleicht darf man es sich ja böser erträumen als die Vorlage es hergibt und am Ende sitzt die Meißner ja dann tatsächlich in einer neuen Wahnvorstellung gefangen, in einer psychotischen Blase des Wellness-Aussteigertums, der alte Größenwahn, nur in einer neuen Richtung… es wäre ein verdientes Ende.

1. April 2012 19:24 Uhr. Kategorie Buch. Tag . Keine Antwort.


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