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Garten

30. Juni 2010 20:50 Uhr. Kategorie Photos. Tag . 3 Antworten.

Bank

29. Juni 2010 09:33 Uhr. Kategorie Photos. Tag . Keine Antwort.

Sunny Road

26. Juni 2010 18:51 Uhr. Kategorie Photos. Tag , . Keine Antwort.

Sand

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Das war es jetzt aber auch ;-)

21. Juni 2010 21:30 Uhr. Kategorie Photos. Tag , . Keine Antwort.

Steine

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21:15 Uhr. Kategorie Photos. Tag , . Keine Antwort.

No Retro

«Es ist ein Ausdruck des Scheiterns, dass die Generationen, die heute als verantwortlich gelten, es wagen, die Vergangenheit wie eine Trickkiste zu behandeln, aus der sie mal dieses, mal jenes herausziehen.»

Christoph Ingenhoven, Spiegel 25/10

20:55 Uhr. Kategorie Design. Tag , , . Keine Antwort.

Kokolores in der Novum

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Die Novum lesen wir ja ohnehin sehr gerne im Abo und lieben sie wegen der immer schönen Vorstellung von ausgefallenen Papieren und Drucktechniken, aber diesen Monat war die Freude im Büro extragroß, als unsere Praktikantin Danny entdeckte, dass ihr Diplom «Kokolores» in der Novum-Diplomschau vorgestellt wurde. Danny und ihr Freund Sebastian liefern sich derzeit fast eine Art Gefecht, wer öfters gefeatured wird… ;-)

17:40 Uhr. Kategorie Design. Tag . Eine Antwort.

Kreuz

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17:20 Uhr. Kategorie Photos. Tag . Eine Antwort.

Strand

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19. Juni 2010 18:29 Uhr. Kategorie Photos. Tag , , , . 2 Antworten.

Flugplatz

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15. Juni 2010 09:51 Uhr. Kategorie Photos. Tag . 2 Antworten.

Ordnung und Widerstand

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14. Juni 2010 17:53 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.

Kitsch

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12. Juni 2010 22:15 Uhr. Kategorie Photos. Tag , . Keine Antwort.

Kannst du es sehen

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Wie sieht es hier in 10 Jahren aus? Mit dieser Frage tauschten 12 Photostudenten der Ruhrakademie und der Berliner Neuen Schule für Fotografie die Heimat – die Studenten aus dem Ruhrgebiet und Berlin wechselten die Positionen und nahmen aus der Neugierde der Neuankömmlige das jeweils andere Territorium zwischen touristischer Neugierde und frischem Blick auf Vertrautes auf. Das Ergebnis ist Kannst du es sehen?

Heute um 19 Uhr ist nach der Berliner Ausstellung die Eröffnung im Ruhrgebiet, genauer in Essen von 19-22 Uhr. Die Ausstellung selbst läuft vom 11. Juni – 09. Juli in der Galerie Kalthoff, Sabinastraße 1 45136 Essen.

Update: Hier noch ein paar Bilder von der Eröffnung:

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(weiterlesen …)

11. Juni 2010 18:47 Uhr. Kategorie Design. Tag , . Keine Antwort.

Zehnelf

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Fehlgeschlagenes Experiment, dass ich beim Aufräumen gefunden habe…

18:37 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . Keine Antwort.

Get Well Soon: Vexations

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Das – abgesehen von dem schrecklichen Rahmeneffekt – gelungene Artwork von Vexations erinnert bewusst oder unbewusst an Peter Gabriel, vielleicht auch an Pink Floyd und damit sicher an große Vorbilder der Art von klugem Pop, die Konstantin Gropper schon auf seinem Debut souverän vorlegte. Vexations ist eine Art Konzeptalbum, in dem Gropper Seneca, Nietzsche, Marx zitiert, philosophisch aufgeladen, überproduziert, überbordend, mit genialischer Geste – insofern vielleicht weniger ein Album und mehr eine Theaterproduktion. Der Überfrachtung des Albums mit angelesenen Ideen, das Namedropping – man mag das für eine Geste fast teenagerhafter Intelligenzia-Pose halten, das schicksalsschwangere, das durchaus auch etwas eitle, gewollt-kluge, das ebenso wie die Thom-Yorke-Anflüge im Gesang und in den Kompositionen mitunter auch einen Hauch unsympathisch wirken können. Es ist Groppers Verdienst, dass er all diese Faktoren in Zaum hält und unter Kontrolle hat und – so unmöglich das scheinen mag – zu einem glaubhaften Ganzen vermengt. Was du anderen Musikern als eitles Emo-Gepose und eifernde Klugscheißerei übelnimmst, frisst du ihm aus der Hand, weil dieses Album, dass so ganz anders entstanden ist als Rest Now… und dennoch so konsequent an den Erstling anschließt, dich als Zuhörer sehr souverän in den inneren Kosmos des Autoren bringt, der hier zugleich völlig allein und isoliert wirkt und zugleich wie ein manischer Dirigent, der ein riesiges Orchester lenkt, Auteur und Diktator zugleich. Das Gropper sich in einem Titel auf Werner Herzog bezieht, ist sicherlich kein Zufall, sondern Ehrerbietung.

Mehr als je zuvor errichtet Gropper Klangburgen, die zwar erkennbare Vorbilder haben, deren Baumeister er aber ganz alleine ist, und in deren Verließen er sich scheinbar im Dunklen wohlzufühlen scheint. Obwohl stilistisch nahtlos an Rest Now… angeknüpft, ist Vexations noch introvertierter und düsterer, epischer und dramatischer als der Vorgänger, neoromantisch, barock, theatralisch und unironisch bis zum geht-nicht-mehr. Das Album posiert bis zur Dandyhaftigkeit als «erwachsen und tief» und wäre man böse, man könnte der Platte eine gewisse Manieriertheit nicht absprechen – Gropper gelingt aber die nicht ganz einfache Balance, dieses Poseurtum glaubhaft und mitunter tatsächlich ergreifend, zugreifend zu inszenieren. Die Stücke sind millimetergenau arrangiert, jeder Ton auf der Goldwaage, vieles erinnert an die manische Gelöstheit später TalkTalk-Alben, vieles ist am Rande eines Soundkosmos, der nur noch Gropper allein zu eigen ist, ein kleiner Singer/Songwriter-Spiralnebel, den kein anderer vorher betreten hat. Karg und langsam wie eine Landschaft, pathetisch wie eine New-Orleans-Beerdigung, tiefschwarz und doch polkagepunktet, ist das Album trotz der zahlreichen Gastmusiker, trotz Bläser und Streicher noch solipsistischer geworden, eine Festung der Einsamkeit. Die Deluxe-Version wartet mit Filmmusiken und Auftragsarbeiten auf, darunter eine kongeniale Coverversion von David Bowies I’m Deranged und Romy Schneiders La Chanson d’Hélène.   

Wie Brian Sweeney Fitzgerald zieht Gropper hier sein Boot über den Berg und die Schwere der Last ist jedem Track anzuhören. Das Ergebnis ist den Schweiß aber mehr als wert – Vexations ist eines der vielleicht letzten Alben, die noch komplett als eben «Album» gedacht sind, nicht als Auskopplungswüste, als Roman, nicht als Essaysammlung. Vexations ist eine Meditation, die man nicht immer mögen und deren Ergebnisse man nicht immer teilen mag, die aber als Solitär herausragend funktioniert.

10. Juni 2010 23:28 Uhr. Kategorie Musik. Tag , . Keine Antwort.

Denis Johnson: Nobody Move

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Für alle, die Angst haben, dass mit dem Tod Elmore Leonards eine Lücke in der amerikanischen Crime-Literatur entstehen können, dürften mit diesem Buch aufatmen – ich habe selten einen Autor gelesen, der so eng an Leonards lakonischem, knochtentrockenem Stil entlangarbeitet. Seine Figuren sind ähnliche Kleinganoven am Ende ihres Glücks, gebrochene Protagonisten, die so lächerlich wie mitleiderregend wie furchteinflössend sind, seine Dialoge sind sparsam, die Handlung mit allersparsamsten Strichen skizziert, so hart und effektiv wie eine Straßenprügelei. Ein besonderer Clou von Johnson ist, dass er Elmore und andere Autoren zwar «emuliert», übrigens nicht zuletzt auch die Coen-Brüder, dabei aber mit einer Art «Aussetzern» arbeitet. Die Story scheint immer wieder Blackouts zu haben, oder Blinde Flecke – seien es kleine Sprünge in der Handlung oder Dinge, die so beiläufig passieren, dass man sie fast nur aus dem Augenwinkel wahrzunehmen scheint, wenn sie wie helle Fische im trüben Wasser kurz aufblitzen. Der eigentliche Plot um den glücklosen Glücksspieler Jimmy Luntz, dei Gangster Juarez und Gambol, die ihm eine Lektion erteilen wollen und um Anita Desilvera, die ihrem Ex-Mann gerne seine veruntreuten 2,3 Millionen stehlen würde, ist so vertraut, so bekannt, dass es gerade diese schwarzen Löcher in der Erzählung sind, die das Buch so bemerkenswert machen. Der Autor vertraut darauf, dass seine Leser die Genrekonventionen, die Wendungen und Endungen dieser Art Crime-Geschichte in- und auswendig kennen, und springt so beherzt über teilweise wichtige Handlungselemente hinweg, dass dieser Breakbeat, die Lässigkeit eines erfahrenen, großartigen Autors, der Geschichte eine unglaubliche Coolness verleiht, ohne, dass man als Leser sagen könnte, warum eigentlich. Es ist die Pause, das Weggelassene, das Ungesagte, das wie so oft wichtiger wird, der Weißraum, der überhaupt erst eine Definition von Tiefe gibt. Es ist ein disassoziatives Moment der Erzählung, narrative Ohnmachtsanfälle, ein Flair von David Lynch, eine dicke Schicht von Surrealität, die wie Gallertemasse die Story überdeckt und unwirklich wirken lässt, weil sich die Handlung wie unter Wasser bricht und nie ganz greifbar scheint. So ist es kaum verwunderlich, dass das Ende abrupt wie ein Unfall wirkt, den Leser baumeln lässt und alles und nichts offen ist, die Story in einem weiteren Blackout endet, zu Ende erfunden sein will.

Man merkt Johnson an, dass er eigentlich ein Autor eines ganz anderen Kalibers ist, der hier fast eine Art Fingerübung absolviert (Nobody Move war eigentlich als vierteilige Serie für den US-Playboy geschrieben) und sich in einem Genre austobt, und dieses dabei ganz gründlich überspitzt, mit sichtbarem postmodernem Pop-Art-Spaß, ohne seine Figuren zu mehr als Skizzen zu vertiefen, ohne sich für die fast pornographischen Frauenrollen zu entschuldigen, und vor allem mit reichlich tiefer Verbeugung vor Tarantino, den Coens, Leonard, Ellroy und anderen Storytellern, die ihre Genregeschichten stilistisch so sicher missbrauchen, um die kleinen Details zu erzählen, diese Storys von Menschen in Ausnahmesituationen, deren ganze Bandbreite sich in scheinbar hingerotzten Dialogen entfalten kann. Nobody Move ist insofern ein kleines großes Buch von einem Autor, der in Tree of Smoke zeigt, das er auch ganz anders kann, und der hier mit spürbarer Freude und Insiderwissen ein Genre nicht nur de- sondern auch re-konstruiert.

18:12 Uhr. Kategorie Buch. Tag , . Keine Antwort.

Tafel

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16:32 Uhr. Kategorie Photos. Tag . Keine Antwort.

Leerzeichen für Applaus

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Dieses Diplom, dass die 26-jährige Jenna Gesse an der FH Bielefeld gemacht hat, ist bereits auf den ersten Blick ungewöhnlich. Normalerweise neigen Designstudenten dazu, übergroße aufwendige Bücher zu produzieren, die schnell auf den ersten Blick mit wilder Typographie und großen Bildern, die sofort beeindrucken. Jenna geht das ganz anders an: Ihr Buch ist grau, klein und kommt ohne Bilder aus – bescheidener, zurückhaltender geht es kaum. Der einzige Luxus ist ein türkisgrüner Farbschnitt, der das Büchlein einfasst. Der Rest ist so einfach wie wunderschön: ein phantastisches Buch, das zurückhaltend gestaltet ist und im wahrsten Sinne des Wortes zurück zur Buchkunst kommt, zu guter Typographie, liebevoller Verarbeitung und schönen Texten. Jenna mischt lyrische und prosaische Texte rund um die Arbeit von Designern und Gestaltern, die nicht wie bei manchen anderen Diplomen eine Art Blindtext sind, sondern absolut lesenswert, humorvoll und klug. Mit Dirk Fütterer als Dozent steht ihr natürlich ein absoluter Könner in Sachen Buchgestaltung zur Seite, aber Jenna selbst – die im Team schon als Studentin zahlreiche Designpreise einheimsen konnte – zeigt eine für ihr Alter beeindruckende Zurückhaltung und ein Fingerspitzengefühl, das die kleinen Gags und Feinheiten, die das Buch auszeichnen, umso schöner hervorstechen lassen. Die Typographie ist da, ohne jemals zu laut zu werden, sie ist gekonnt und präsent und nicht zu konservativ, aber sie macht auch keine Mätzchen um der Mätzchen willen – alles ist eine wunderbare dichte Einheit, die harmonisch funktioniert, Tschichold würde es (wahrscheinlich) lieben.

Man kann kaum viel über das Projekt schreiben, weil man es selbst lesen muss, selbst haben muss. Ich bin mehr als sicher, dass dieses Buch über kurz oder lang beim Hermann-Schmidt-Verlag erscheinen wird/muss – aber bis dahin könnt ihr es bei der Autorin selbst aus der kleinen Diplomauflage bestellen unter jenna.gesse(at)gmx.de. Gar nicht lange überlegen, sondern direkt hinschreiben, solange es die Bücher noch gibt – ihr werdet es nicht bereuen. Dieses Buch ist klein, fein, mutig, witzig, irritierend, klug, überraschend, smart und in sich eine wunderbare Reflektion des Prozesses, eben ein Buch zu gestalten – und ein großartiges, rundum gelungenes dazu.

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9. Juni 2010 20:31 Uhr. Kategorie Buch, Design. Tag , . 2 Antworten.

Tee

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8. Juni 2010 19:50 Uhr. Kategorie Photos. Tag . 4 Antworten.

Was kostet Design?

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Heute abend treffen in der FH Wuppertal erneut im Rahmen der Ferngespräche-Reihe zwei namhafte Größen der Branche aufeinander. Nachdem in den letzten Wochen bereits Uwe Lösch, Niklaus Troxler, Horst Moser und Sarah Illenberger sich die Klinke der Folkwang Universität der Künste auf dem Wuppertaler Campus in die Hand gaben, sind nun mit Johannes Erler und Andreas Uebele zwei der erfolgreichsten Designbürobetreiber der Branche zu Gast, Erler hat mit Factor Design schlichtweg moderne Designgeschichte geschrieben und ungezählte ähnliche Büros inspiriert, Uebele ist wie kein zweiter deutscher Designer zu einem Begriff für Informationsdesign geworden und hat mit dafür gesorgt, dass uns Gestaltern auch eigentlich der Architektur verwandte Betätigungsfelder immer selbstverständlicher offenstehen.

Johannes Erler hat sich bereits im vergangenen Jahr via Fontblog mehrfach zu Wort gemeldet, um seine Haltung zu Design, Honoraren und den Arbeitsbedingungen der Branche zu teilen und ist dabei auf durchweg positives Feedback gestoßen. Dabei redet er nicht nur, sondern handelt auch, etwa indem Factor Design ein nuanciertes Praktikums-Angebot ausgearbeitet hat. Andreas Uebele ist mit seiner Meinung weniger publik, aber seine Erfahrung in der Praxis und Bildung sowie einige Statements von ihm machen klar, dass auch er eine pointierte und klare Meinung zu unfairen Wettbewerben, Preisdumping und Crowdsourcing hat.

Ein Abend also, nachdem ich im letzten Monat arbeitsbedingt die Ferngespräche versäumt hatte (sehr ärgerlich, weil alle drei Veranstaltungen top waren, Troxler ist immer sehenswert, Horst Moser ein unfassbarer Schatz an Information), den ich ohnehin besucht hätte. Umso schöner, dass man mich jetzt zwingt, dorthin zu kommen, weil ich den Abend moderieren darf. Als Ersatz für Deutschlands Trendforscher Nr. 1 Prof. Peter Wippermann einzuspringen, ist allerdings in jeder Hinsicht eine schlichtweg nicht zu meisternde Aufgabe, an der ich hoffentlich zumindest mit etwas Würde scheitern werde. Ich hoffe darauf, dass die beiden Gäste den Abend schon retten werden ;-). Dazu passt ja durchaus, dass ich seit Samstag eine Halsentzündung habe und ohnehin wenig sprechen kann – was ja bei mir durchaus mal eine Abwechslung wäre.

Wenn jemand Fragen zum Thema Design/Kosten/Honorare an Erler oder Uebele hat, schreibt sie bitte in die Kommentare, vielleicht kriege ich eine eingebaut. Ansonsten freue ich mich sehr auf heute abend und auf eine spannende Diskussion.

7. Juni 2010 11:19 Uhr. Kategorie Design. Tag . 5 Antworten.

Here Kitty Kitty…

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6. Juni 2010 14:34 Uhr. Kategorie Photos. Tag . Eine Antwort.


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