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Nachbarsdeko

31. Dezember 2009 01:11 Uhr. Kategorie Photos. Tag , . Keine Antwort.

Still sick and watching old Movies

28. Dezember 2009 23:53 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Eine Antwort.

Small Tree

23. Dezember 2009 18:12 Uhr. Kategorie Photos. Tag , . Keine Antwort.

The Temper Trap: Conditions

hd schellnack

Wie international Popmusik geworden ist, beweist das Debut von The Temper Trap. Die australische Band könnte ebenso gut aus New York oder London kommen, wo sie ihr Album auch final produziert hat. Für ein Debut ungewöhnlich geschliffen und trotzdem vielseitig, zeigt das Album wie so viele Erstlinge die Suche des Quartetts nach einer musikalischen Identität und zugleich die Chancen und Gefahren im Sound dieser Band. Im schlimmste Falle klingen The Temper Trap wie ein schlechtes U2-Derivat, mit einem für immer im Falsett stecken gebliebenen Bono, und auch sehr typische Coldplay-Liedstrukturen blitzen immer mal wieder durch… diese gitarrenschrammelnde Rhythmik, die von den Drums 1:1 unterstrichen wird (bum-tata-bum-tata-bum), dazu simpler Bass und epische Vocals – ein ziemlich abschreckendes Instantrezept, wie bereits der erste Track Love Lost nahelegt. Und seltsamerweise zeigt schon der zweite Song Rest, der oberflächlich ja kaum anders aufgebaut ist, schlagartig die Sonnenseite der Band, eine kraftvolle, aggressivere Seite, die eher im besten, heute ja fast vergessenen Sinne an U2 erinnert oder an die besseren (bissigeren) Tracks der späten Bloc Party, eine wütende und trotzdem schwerelose Nummer, die sich gnadenlos nach oben schraubt und dabei nicht einen Moment die Eleganz, die Pose verliert. Dass danach mit Sweet Disposition direkt die schwächste Nummer des Albums folgt (und zugleich natürlich die Auskoppelung), zeigt die schiere Wechselhaftigkeit von Conditions, die nur durch Dougy Mandagis nöhlenden Gesang zusammengehalten ist. Die Kompositionen sind in Aufbau und Harmonik zwar durchaus etwas selbstähnlich, Arrangement und Produktion bewahren die Tracks aber vor jeder Langeweile und decken die Bandbreite von rotzigem Rockdreck (Soldier On) und leichtem Pop (Fools oder das abgesehen vom etwas arg bratigem Ende herausragende Ressurection) ab, immer zusammengehalten für Mandagis feinem Gespür für fast soulig-hypnotische, oft seltsam an Donna Summer erinnernde Gesang-Hooks. Eine Stärke der Band ist dabei das Hochstapeln – immer wenn du denkst, jetzt hat ein Song sein höchstes Level erreicht, legt die Band noch eine Schicht drauf, am besten dokumentiert auf der ersten Single Science of Fear, die seltsam flirrend an Oasis erinnert.

Ausschweifend und wirsch zwischen Rock, Pop und seltsamen Experimenten wabernd ist Conditions eine sehr viel bessere Platte als Sweet Disposition vermuten lassen würde, mit einigen echten Durchhängern und auch einigen mehr als hörenswerten Tracks. Wie so viele Debuts guter neuer Bands zeigt Conditions diesen schimmernden Zustand einer Band, die noch nicht von Plattenfirma und Management, Produzenten und Styleberatern festgenagelt und verortbar ist, radiotauglich und soundbyte-kompatibel, die zwar schon ganz klar in Richtung Durchbruch will und sich zunächst an vielen Vorbildern versucht, aber gerade in dieser Unsicherheit und Suche eine ganz eigene Stimme entwickelt und einfach ein abwechslungsreiches, pulsierendes, lebendes Album schafft, bei dem man schon beim ersten Hören befürchtet, dass bereits der Nachfolger diese phantastische Naivität und Orientierungslosigkeit verloren haben könnte. Enjoy it while it lasts.

22. Dezember 2009 09:49 Uhr. Kategorie Musik. Tag . Keine Antwort.

Glenn Gould: The Essential

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Glenn Gould ist so etwas wie der Kurt Cobain der klassischen Musik – allerdings ein Cobain, der sich nicht verbrannt, sondern über seine gesamte Schaffensperiode rebellisch immer wieder neu erfunden und intellektuell verfeinert hat, der gewachsen ist. Genialistisch, übertalentiert, eigenwillig, eigenbrötlerisch, nicht nur als Pianist, ist Gould eine Ausnahmepersönlichkeit, wie sie vielleicht nur zu perfekt in die experimentellen 60er Jahre passte, in der Literatur, Photographie, Kunst und Musik sich ein einem kurzen Ausnahmezustand redefinierten wie seit den 20er Jahren nicht mehr. The Essential Glenn Gould wird der Vielseitigkeit und dem Output des 1982 verstorbenen Kanadiers nicht wirklich gerecht, es sei denn, man mag Essential mit «Bare Bones» übersetzen. Die Anthologie liefert den bei Gould unvermeidlichen Bach etwas ausführlicher und dann einen kurzen schnellen Ritt durch die Klavierstücke anderer Komponisten von Beethoven bis Strauss und ist als kurzer Einstieg in – oder kompakte Erinnerung an – das Werk von Gould in dieser kurzen Form absolut hörenswert. Zwar ist Gould primär für seine Interpretation von Bach bekannt geworden – und seine analytische Dekonstruktion der Stücke kommt hier am besten zum Tragen, während sie bei etwa Mozart vielleicht eher unpassend wirkt – aber die zweite Hälfte der Sammlung bringt einige der unbekannteren Interpretationen Goulds ans Tageslicht, die nicht immer so hypnotisch sind wie seine bekannteren Aufnahmen, aber im Sinne von «B-Sides» vielleicht sogar spannender als die ja bereits bekannten Goldberg-Variationen. Auf The Essential wird zwar wirklich nur seine Arbeit als Pianist gewürdigt – als Dirigent oder Komponist tritt er auf «The Essential» nicht auf – , aber tatsächlich bekommt ja im Grunde keine Aufnahmen seiner anderen Facetten in die Hand, und aus der Flut von Klaviereinspielungen auf nur zwei CDs zu kommen, ist eine fast unmögliche Reduktions-Leistung. Natürlich geht es primär um den beim Spielen mitsummenden, exzentrischen Klaviermathematiker, der seine Vorlagen einerseits fast telepathisch durchdringt und zugleich mit fast sequencerartiger Präzision zerlegt. Die Schwäche von The Essential ist, dass es die essentielle Gould-Aufnahme eigentlich schon gibt – es ist die Goldberg-Aufnahme von 1955 (nicht nur wegen des brillanten Covers), vielleicht gekontert von der Goldberg-Aufnahme ein Jahr vor seinem Tod aus 1981, die eine Art biographischen Kontrapunkt darstellt. Der Rest dazwischen ist durchaus auch hörenswert, aber eben nicht «Essential». Insofern wäre es vielleicht sinniger gewesen, die Architektur der Werke nicht zu zerschneiden, um ein Best-of im Sinne einer Pop-Band zu erzeugen, sondern als Plattenfirma damit zu leben, dass es in der Klassik keine «Hits» geben kann, nur  oft winzig kleine Re-Interpretationen von Material, die erst in der Zusammenschau ein Ganzes ergeben. Wie bei Keith Jarrett, bei dem jedes Album kaufenswert ist, aber bei dem das Köln-Concert wahrscheinlich eher «essentiell» ist als ein Querschnitt durch viele andere Platten. Oder wie für einen bestimmten Autor ein bestimmtes Buch typischer ist als einzelne Seiten aus zwanzig Veröffentlichungen. Was im Pop – dank der Orientierung an Single-Auskopplungen – halbwegs funktioniert (und auch hier nur hinkend, jeder, der eine Band wirklich mag, wird die Best-Of-Sammlungen meist verabscheuen), wird in der Klassik zum Unfug, nur einen Schritt entfernt von Classic-Light-Radiosendern, die Kompositionen zerpflücken, bis von jedem 90-minütigen Stück nur noch vier Minuten werbetauglicher Wellness-Kitsch bleibt. Ganz so arg treibt Sony es hier nicht, zumal Pianostücke oft leichter zerlegbar sind als orchestrale Kompositionen,  und The Essential Glenn Gould ist den Preis sehr wohl wert, sei es als Einstieg in Goulds Werk oder sei es, um neue unvertraute Seiten daran zu entdecken.

08:44 Uhr. Kategorie Musik. Tag . Keine Antwort.

Baum

20. Dezember 2009 16:05 Uhr. Kategorie Photos. Tag , , . 2 Antworten.

The Antlers: Hospice

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In der unruhigen Geschichte von Peter Silbermans Antlers ist Hospice ein Meilenstein. Narativ um eine Krebskrankheit und eine Liebe im Sterben gewoben, gibt der filmartig-düstere Prolog die Stimmung vor – Hospice ist auf eine fast schon wieder bombastische Art minimalistisch und intim. Selbst wenn im Hintergrund grandiose Mogwai-Soundwogen aufbranden, bleibt das Album seltsam distanziert, entfernt, Silbermans falsettiger Gesang zugleich persönlich und mitnehmend, und doch befremdlich isoliert. Sylvia etwa erinnert ein wenig an alte Sigur Ros mit aufbrandender musikalischer Hysterie und zugleich beklemmender poetischer Geste, während Atrophy dem Titel musikalisch alle Gerechtigkeit tut und fast im Nichts verschwindet,um dann wieder von dem fast fröhlich vorwärts sprudelnden Bear gekontert zu werden, eine dieser großen melancholisch schnellen Nummern, die du für immer lieben kannst, um kurz darauf in dem schleppenden Beats von Shiva zu versinken, bevor dich das hymnisch-hypnotische Crescendo von Wake wieder an das Tageslicht zerrt und eine finale Coda der Harmonien von Bear als Epilog einen surrealistischen Touch Hoffnung erweckt. In diesem Wechselbad der Gefühle gelingt Silberman ein Erzählung, eine Fiktion, die literarische Dichte gewinnt und wie ein gesungenes Hörspiel funktioniert, das in einer seltsamen Mischung aus kammermusikalischer Stille und Postrock-Gitarrennoise vertont ist. Scharfkantig und schwarz, depressiv und selbstironisch, voller gemischter Gefühle von Schuld, Liebe, Wut, Hoffnung und Abschied wirkt Hospice wie eines der persönlichsten und intimsten Alben von 2009 – was nicht zuletzt an Silbermans geqetschtem Gesang klingt, der wikt, als wolle er eigentlich schreien, müsse aber möglichst leise singen -, und erweckt zugleich den Anschein einer rein erfundenden Erzählung, die kein gutes Ende nimmt… im Gegensatz zu dem Album, das in einer Welt voller Singles und Random-Mode-Songs endlich mal wieder eine Platte ist, die man unbedingt und ausschließlich in der richtigen Reihenfolge hören kann und darf.

13. Dezember 2009 10:10 Uhr. Kategorie Musik. Tag . Keine Antwort.

Wald

12. Dezember 2009 19:26 Uhr. Kategorie Photos. Tag . Keine Antwort.

Wald

18:53 Uhr. Kategorie Photos. Tag . Keine Antwort.

Red

09:32 Uhr. Kategorie Photos. Tag , , . Keine Antwort.

The Maccabees: Wall of Arms

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Das zweite Maccabees-Album gefällt wie der Erstling mit zackigem Britpop-Riffs, treibenden Grooves irgendwo zwischen den üblichen Verdächtigen Foals, Maximo Park und Bloc Party, flirrenden Drums, gekrönt von Orlando Weeks nörgelndem Gesang. Produziert von Arcade-Fire-Macher Markus Dravs gelingt der Band einer der besten Songs von 2009, das wütend-verzweifelte No Kind Words, das schon zu Anfang kaum zügelbaren Druck besitzt, den die Drums immer wieder in Zaum zu halten versuchen, bis der Song schließlich fast monoton stumpf nach vorn geht und sich in pure Energie verwandelt. So kurz und auf den Punkt muss Popmusik sein. Die Auskopplung Can You Give it wirkt dagegen zahnlos und brav, aber Tracks wie Young Lions oder Kiss and Resolve schaffen eine schöne Balance zwischen krachendem Tempo und einer fast paradox entspannten Folk-Harmonik. Die fünf Herren aus Brighton produzieren insgesamt sehr saubere Music to be drunk to, während Orlando mit Neo-Morrissey-equen Texten und mal introspektiv-nuschelndem Genöhle, mal mit hymnischen Chorals dem fröhlich düsteren Mix der Musik seinen eigenen Stempel aufdrückt. Alles in allem sind die Tracks des Albums ein wenig selbstähnlich, trotz oder vielleicht gerade wegen der teilweise komplexen Arrangements, deren wildes Geschrammel dem Album oft die nötige Ruhe nimmt, so dass man am Ende bei Bag of Bones fast entspannt ausatmen will, weil endlich etwas weniger passiert. Wall of Arms ist in erster Linie ein Wall of Sound, ein oft angestrengter und anstrengender HierHierHier-Dschungel von Instrumenten und Ideen, durch den nur ein mehrfaches Hören des Albums hilft, wobei die Platte zunehmend angenehm wird und an Tiefe gewinnt. Wall of Arms ist sicher kein großes, aber ein wirklich gelungenes zweites Album, mit dem die Maccabees zumindest beweisen, dass mehr in ihnen steckt als fröhlicher Indiepop.

10. Dezember 2009 08:10 Uhr. Kategorie Musik. Tag , . 4 Antworten.

Greifbar

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8. Dezember 2009 17:01 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . Eine Antwort.

I Sing The Body Electric

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Kann Hörspiel eine Kunstform sein? Während bei iTunes und anderen Anbietern anscheinend nur Raum ist für Spoken Books (die ich persönlich entsetzlich langweilig finde – ein Vorlesen ohne jede kreative Brechung ist kein Hörspiel) und für Kinder-Hörspiele, während die öffentlich-rechtlichen zwar teilweise grandiose Hörspiele produzieren, um sie dann in den späten Abend zu verbannen und auf Nimmerwiedersehen ins Archiv zu verbannen (mit Ausnahme der grandiosen Bayern-3-Podcasts), während es also eigentlich so aussieht, als sei das Hörspiel als dramaturgisch Kunstform tot, könnte es eigentlich sein, dass es sich als Erfolgsmedium im Internet durchsetzt. Hörspiele sind preiswerter zu produzieren als Theater oder Film, sie verbinden auf innovative Weise Musik, Sprache und Klanglandschaftserlebnis, Sampling, Soundfragmente. Wer einen Laptop hat und etwas Phantasie, kann ein Hörspiel produzieren. Wer etwas mehr Budget hat und sich professionelle Sprecher leisten kann, kann mit wenig Aufwand auf hohem Niveau produzieren. Dabei ist «Hörspiel» schon längst nicht mehr die biedere Buch-Nacherzählung mit verteilten Stimmen, eine Art Fernsehen ohne Bild, sondern längst ein Grenzmedium mit mehr Möglichkeiten zu künstlerischem eigenen Ausdruck als viele annehmen. Von trashig bis edel, von literarischer Hochkultur wie der grandiosen 20-teiligen Robert-Musil-Remixedition von Klaus Buhlert bis hin zu den Soundscapes eines Edgar Lipki, der wie kein Zweiter über seine Werke hinweg so etwas wie einen künstlerischen Gesamtwerk-Gestus legt, durch wieder aufgegriffene Faszinationen und Wortfetzen, die seine schon einzeln verzaubernden und hypnotischen Arbeiten (meist zusammen mit Joker Nieswandt) zu einer Art «Continuity» verbinden wie man sie von Konzeptalbum-Künstlern alter Prägung findet. Lipki setzt fort, was Pink Floyd mit The Wall populär gemacht haben, die Fusion von Musik und Sprache in einer Form, die weder Musik noch Sprache ist und zugleich mehr als die Summe dieser beiden Teile. Poppiger als ein Hörspiel und emotional berührender als reine Musik steht er wie kein Zweiter für eine neue Generation von Hörspielen, die – fast zwangsläufig – irgendwann an den Punkt kommen, nicht mehr radiokompatibel zu sein, weil ihre Themen zu extrem, ihre Form zu befremdend ist. Wenn ein Hörspiel wie das völlig zu Recht preisgekrönte Stripped von Stefan Weigl nur noch aus dem Vorlesen der (eigenen?) Kontoauszüge besteht – und trotzdem eine faszinierende Geschichte daraus zu weben vermag – ist irgendwann die Grenze des Mainstreams erreicht, ebenso bei Hörspielen wie Massai Hitler, bei dem Lipki als Autor wahrscheinlich auch die ein oder andere Geschmacksgrenze beim GEZ-finanzierten Rundfunk überschritten haben dürfte. Einerseits ist es grandios, dass die Rundfunkanstalten absolut richtig auf solche provokanten und neuen experimentellen Formen auditiver Narration setzen – alles andere wäre auch fatal -, andererseits ist es schade, dass nicht mehr Hörspielautoren sich zusammentun und eine Art eigene Online-Plattform erfinden, um ihre Storys zu vertreiben. Ich jedenfalls wäre hier gern zahlender Kunde oder Abonnement-Bezieher.

Nicht zuletzt wäre eine solche Plattform spannend, weil auch für die Generation elektronischer Musik, Heimfrickler und Session-Musiker hier ein ganz neues Spielfeld emergieren würde (und für Theater- und Synchronsprecher ebenfalls), das ihren Horizont entschieden erweitert, weg von der 3-Minuten-Nummer, hin zu Zeiten von 45 bis 90 Minuten und ganz neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Console macht hier ja schon vor, was möglich ist.

Noch ist die Technik nicht so weit – wird es aber in einigen Jahren sein – dass eine solche Plattform auch für Laien- und Semi-Profi-Kurzfilm-Produktionen besteht, obwohl sicherlich eine Zukunft im Selfmade-Movie sein wird (District 9 und Paranormal Activity deuten das ja bereits an). Aber das Soundscape-Hörspiel mit niedrigerer Datenmenge und vergleichsweise einfacherer Produktionsmaschinerie (im Grunde reichen ein Drehbuch, Logic Audio und Sprecher) würde den Autoren als Verlag und Vertriebskanal zugleich dienen können, und einen neuen Hörspielboom entfachen. Nicht nur mit den Produktionen für die Rundfunkanstalten, sondern auch einfach mit exklusiv für das Web produzierten Inhalten. Es wäre mehr als wünschenswert, nicht nur als kreative Spielwiese, nicht nur als Bereicherung der und Alternative zur verödenden deutschen Musik/Popszene, sondern auch als Talent-Werkstatt für professionelle Produktionen, für Theater, für TV.

13:24 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , , . Eine Antwort.

Hell: Teufelswerk

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Ohne das «DJ» kommt Helmut Josef Geier hier (mal wieder) daher und legt ein dichtes, seltsam zeitloses und unverortbares Konzeptalbum vor, das zwischen Techno, House, Retroelektro und anderen Stilelementen sehr elegant pendelt und dem Geierschen Selbstanspruch auf Größenwahn absolut gerecht wird. Mit dem großen Gigolo-Vorbild Bryan Ferry startet das Album relaxt in einen amorphen fast 10-minütigen Opener, dessen clubbige Entspanntheit sofort durch das strengen Kraftwerk/Techno-Gerüst von Electronic Germany gebrochen wird, sofort gefolgt von der basslastigen Housenummer «The DJ», in der – schon wieder ein in die Jahre gekommener Lebemann – P.Diddy den Text liefert. Hell macht einen parforce-Trip durch die Nachtszene und es fast ein Wunder, dass er sich in der Vielfalt der Stile nicht öfter im Ton vergreift, sondern stets zurückhaltend genug bleibt, um in seinen skizzenhaften ausgedehnten Fragmenten glaubhaft zu bleiben. Flirrende Sequenzer, analoge Sounds, Laptronica, Heaven-17-Anklänge, Art-of-Noise-Sampling-Spielerei, stampfende 4/4-Beats, alte Drummachines, fette Bässe… es gibt wenig an dieser Platte auszusetzen, auch wenn Hell der Todesritt zwischen Tag und Nacht und zwischen den verschiedenen Dancefloor-Stilen nicht immer 100%ig gelingt. Die Nachtseite ist eher pulsierend, metallisch und hart, die Tagseite eher chilly und optimistischer, abgeklärter… bis zu einem gewissen Grade liefert Hell hier Tanzmusik für die Angekommenen, die Etablierten, den Groove zum Familienvan, aber das ist in seiner eigenen Biographie ja durchaus auch okay und Can-inspirierte-Einwürfe wie das einminütige Carte Blanche zeigen, dass Hell durchaus auch experimentell bleiben kann, weiter denkt als bis zur nächsten Party, und die Platte insgesamt auch ihre anstrengenden und herausfordernden Momente hat. In den durchweg langen, ausgedehnten Nummern gelingt es Hell, einen fast unvereinbaren Stilmix zusammenzubringen und durch verbindende Sounds und Instrumentierungen eben doch stimmig zu amalgamieren, so dass zusammen eine Art John-Carpenter-Patchwork-Soundtrack entsteht, der bis zum letzten White-Noise-Rauschen von Silver Machine ein hörenswertes Gesamterlebnis ergibt. Wo andere in die Jahre gekommene DJs in der Glut der langen Partynächte zu Asche zerfallen, erweist sich Hell als Phoenix, der sich mit diesem Konzeptalbum zu einer Art David Bowie der Technogeneration stilisieren darf.

11:17 Uhr. Kategorie Musik. Tag . 3 Antworten.

Dave Matthews Band: Big Whiskey and…

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Auf seinem siebten Studioalbum präsentiert sich Dave Matthews trotz der langen Pause als bewährter Handwerker, der solide und weitestgehend überraschungsfreie seine Arbeit verrichtet. Über den präzisen und verspielten Synkopen von Beauford und Lessard können Matthews und Zweitgitarrist Tim Reynolds entspannt schwingen, während vor allem (der verstorbene) LeRoi Moore softe Saxophon-Highlights legt. Insgesamt breitet das Album – ohne dabei jemals den typischen Matthews-Sound zu verlassen – ein relativ breites und erwachsenes musikalisches Spektrum aus, in dem die Band mal rockiger, mal balladig, aber immer mit faszinierendem spielerischen Können dabei ist und sich makellos durch die komplexen Arrangements arbeitet. Mit Ausnahme des rund einminütigen Intros Grux ist das Big Whiskey die Sorte makelloser, sympathischer, stets hörbarer, aber irgendwie vielleicht auch kantenloser Musik, die man von von Dave Matthews und seinen Mitstreitern gewöhnt ist. Persönlich ist für mich jedes Album eigentlich nur eine Ausrede, um Carter Beauford bei seiner phantastischen Arbeit am Schlagzeug zuzuhören – und so dürfte es vielen Hörern ergeben. Bis zu einem gewissen Grade ist Matthews Musik für Musiker, die sich an den individuellen Fertigkeiten der virtuosen Bandmitglieder erfreuen können. Dennoch geht der Mix als ganzes mit seinen aus Country, Folk, Pop, Rock, Funk, Jazz und zig anderen Medien zusammenzitierten Stilelementen, deutlich über die Summe dieser Teile hinaus. Das ändert wenig daran, dass man eigentlich mit einem Album von Matthews hinkommt und neue Releases offenbar wenig neues zu sagen haben – aber hier wirkt die Produktion eben noch einen Hauch dichter, makelloser, geschliffener… und die auch wenn ein Song wie Squirm eben schon ein wenig an Don’t drink the Water erinnert, ist die Energie und die Präzision des Bond-Movie-tauglichen Arrangements auf jeden Fall den Eintrittspreis wert, und gleiches gilt für Shake Me Like a Monkey. Wer den Dave-Matthews-Sound mag kriegt hier nach dem schwächeren Vorgänger ein fast essentielles Album mit durchgehend starken Songs, wer sich an Dave Matthews sattgehört hat, sollte die Finger von Big Whiskey lassen… Matthews mag mit der remixten Bandbesetzung viele Schrauben neugestellt haben, aber in toto klingt die DMB eigentlich wie immer, was vielleicht das beste Abschiedsgeschenk an LeRoi Moore ist.

6. Dezember 2009 13:42 Uhr. Kategorie Musik. Tag . Keine Antwort.

Charlie Huston: Caught Stealing

hd schellnackDas Buch an sich ist vielleicht weniger der Rede wert… Charlie Hustons erster Teil der Hank-Thompson-Trilogie ist ein energetischer, kurzatmiger Thriller um einen versoffenen Ex-Baseballspieler, der Hals über Kopf zwischen die Fronten zweier ziemlich entschlossener Diebesbanden gerät. Thompson, eine Art Extremfall des amerikanischen Down-on-his-Luck-Antihelden-Modells, wird von Huston glänzend-ekelig inszeniert, das erste Kapitel ist fast meisterhaft voller literarischer Blue Notes und auch wenn das Buch diesen fast an Bukowski erinnernden Härtegrad leider nicht näherungsweise durchhält, gelingt Huston ein Buch, das im besten Sinne an einen Guy-Ritchie-Film erinnert: Dreckig, biestig, extrem witzig, mit viel Blues und Jazz und Rock in der Seele und mehr als reichlich Blut an den Händen. Die schiere Tour de Force ist hochspannend geschrieben und hat über den reinen üblichen Paperback-Thriller-Kick hinausgehend einige schriftstellerische «Quirks», wie etwa Hustons Methode, durch rasante Zwischenschnitte Verwirrung und Unsicherheit in seinen Text zu bringen und den Leser so ins Geschehen und in den Kopf seines Protagonisten zu rücken, die über die übliche Bahnhofs-Massenware hinausreichen. Caught Stealing ist adrenalin- und testosteronschwangerer Pulp, und das mit vollem Genuß, und wie der Autor seinen Protagonisten langsam vom Loser zum Killer wandelt, ist bemerkenswert in diesem insgesamt oft steinkalten und gnadenlosem Buch, in dem nichts und niemand sicher ist und man am Ende sogar um die Katze bangt, weil man Huston gegen Ende jede Grenzüberschreitung zutraut.Bemerkenswerter ist aber die Package: Caught Stealing (sowie die beiden anderen Bände der Trilogie und einige andere Bücher) gehören zu den von Random House für den iPhone-Reader Stanza gratis zur Verfügung gestellten Büchern des Verlages, und nach etlichen Kurzgeschichten und Novellen ist der Roman das erste «echte» Buch, das ich auf dem iPhone lese. Einem Gerät, das technologisch etwas subideal ist als Reader, weil es ein aktives Display hat, das man vor allem in dunklen Räumen gar nicht dunkel genug drehen kann und trotzdem noch Blendeffekte hat (selbst schwarzer Background mit weißem Text hilft kaum), während tagsüber die spiegelnde Glasoberfläche nervt. Die Seiten sind zu klein, Schrift entweder zu klein oder die Zeilenlänge falsch, und das iphone selbst ist einen Hauch zu unhandlich, um gefühlt als «Buch» durchzugehen. Ganz zu schweigen von der sehr realen Angst, wenn man spätabends in der Badewanne liegt und schmökert, was eigentlich passiert, wenn man einnickt und nicht ein Buch, sondern ein teures Elektrogerät ins Wasser fällt. Ähnlich wie Kindle, Sony und Co wird einem schnell klar, dass das «echte» Buch immer noch das beste und robusteste Interface hat, wenn man einfach nur lesen will. Tatsächlich geht das Lesen im Dunkeln, egal was man macht, nach einiger Zeit sogar so extrem auf die Augen, dass man einen Ghosting-Effekt hat, der bleibt, nachdem das Gerät abgeschaltet ist und die Augen aktiv etwas wehtun. Wenn Apple es mit dem «MacTablet» wirklich ernst meint als Reader, muss hier noch einiges passieren.Aber: Ironischerweise liest man mehr.  Die Stärke des iphones ist ja nicht, dass es irgendetwas besonders gut kann – nahezu jede einzelne Funktion des Gerätes oder irgendwelcher Apps lassen sich besser durch andere Lösungen realisieren – sondern dass es ein Universaldilettant ist und vor allem immer dabei. Was bedeutet, das man nicht nur immer eine Kamera oder das Internet oder ein Spiel oder sein Social Network dabei hat, sondern auch immer seine Comics oder Bücher oder Hörbücher.  Immer. Was tatsächlich zu Konflikten führen kann – hört man nun Musil Remixed (großartiger Podcast von Bayern 3) weiter, liest man das Fahrenheit 451-Comic oder doch Hustons Buch? Ganz abgesehen von der analogen «Konkurrenz», Blogs, eMails. Die mediale Überflutung ist in Form des iPhones, durch die Reduzierung auf ein einziges Endgerät, irgendwie greifbarer geworden und wird über kurz oder lang einen Gegentrend anfordern, der wieder Ruhezonen schafft (Dinge wie der Ommwriter sind da eine Vorstufe). Dennoch: Die permanente Verfügbarkeit eines Buches, zumal eines Thrillers, erhöht die Lesefrequenz ungemein. Im Wald, bei terminlichen Wartesituationen, am Ende sogar während des Spazierengehens mit dem Hund, spätnachts im Bett (ohne Licht anhaben zu müssen – das ist gar nicht so schlecht, wenn der Partner schlafen will), im Extremfall an der Supermarktkasse. Das iphone macht alle ubiquitär, ergo auch das Buch. Ich bin nicht sicher, ob das Medium technologisch auch für schwierige oder komplexe Texte geeignet wäre, weil der Ablenkungsgrad höher und der Lesekomfort bedeutend niedriger ist – aber für einen schnell wegzulesenden Straßenfeger wie Caught Stealing, bei dem große Teile der Handlung und Dialoge vorhersehbar sind, reicht es allemal.Tatsächlich muss ich sagen: Wenn die technologische Lösung erst einmal etwas ausgereifter ist und sich augenfreundlicher gibt, fände ich einen Sprung weg vom Papier für mich gar nicht so unattraktiv. Mit zunehmenden Alter ärgern mich die sich ansammelnden Berge von Zeug, die CDs, die Bücherkisten, die Longboxen voller Comics, der ganze Kram, den man durchaus braucht und liebt (die Inhalte zumindest), aber der so bleiern und sinnlos ist (die sperrigen Trägermedien).Nachdem ich mit allen dazugehörigen Phantomschmerzen und einer guten Portion «Wieso gibt es hier kein Booklet mehr?»-Frustration den ziemlich umfassenden Sprung zur komplett digitalen Musiksammlung hinter mir habe, ist es eigentlich nach einer Weile angenehm, wie unkörperlich die Sache ist. Genau das, was Vinylpuristen bemängeln – da IST ja gar nichts mehr – erweist sich als Vorteil, Musik wird leicht und mobil. Bei Comics zeichnet sich das fast drastischer ab. Was auf Papier vier Longboxes füllt – etwa die gesammelten Fantastic Four – nimmt auf der Festplatte nur ein paar GB weg, ist stets verfügbar, riecht nicht nach Keller und ist immer richtig sortiert. Das ist noch in den Kinderschuhen, weil es eigentlich keinen sinnvollen Reader für Comics und Bücher gibt, aber selbst in dieser frühen Phase fallen die Vorteile (und Nachteile, denn virtuelle Comics haben natürlich keinerlei Sammelwert und sind auch irgendwie deutlich herzloser) deutlich auf. Unverständlich ist mir allerdings, warum eBooks so teuer sind – Preisbindung hin oder her, das ist logisch nicht erklärbar und zeigt eher eine (absolut verständliche) Bockigkeit der Verlage beim Wechseln der Medien… was zumindest der Buchhandel auch begrüßen dürfte, denn ein sich breit durchsetzendes eBook dürfte den Mittelsmann im Sortiment ganz schön beuteln (hierbei wahrscheinlich die großen Filialisten mehr als den Vor-Ort-Buchhändler, dessen beratende und selegierende Funktion viel viel ausgeprägter ist und der auch ein anderes Publikum hat).Rückblickend ist es bemerkenswert, wie der iPod (und die ihn umgebenden Technologien) unsere Hörgewohnheiten verändert hat. Ich habe wenig Zweifel, das iPhone, Tablet & Co das gleiche mit unseren Lesegewohnheiten (ganz zu schweigen von Film und Web und Spielen und Musik….) gelingen wird. Chip Kidd bemängelte letzthin, wie sehr Amazon das Cover-Design beeinflussen würde – weil ein Buchumschlag heute auf 240 x 240 Pixeln lesbar funktionieren muss. Spannend wird vor diesem Hintergrund, wie der kulturelle paradigm shift, der sich durch eReading anbahnt, seinen (und unseren) Job weiter verändern wird.

3. Dezember 2009 08:56 Uhr. Kategorie Buch, Design, Technik. Tag . 2 Antworten.

Nils Petter Molvaer: Hamada

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Nils Petter Molvaers aktuelles Album Hamada ist namentlich entweder eine japanische Hafenstadt am japanischen Meer oder (wahrscheinlicher) eine Felswüste – und seltsamerweise passen beide Assoziationen, die Weite des Meeres und das japanische Fischertreiben ebenso wie die Einsamkeit der Sahara passend, das fließende Wasser ebenso wie die Scharfkantigkeit der Felssplitter. Molvaer gelingen einerseits flirrende Klangwolken von fast transluzenter Leichtigkeit, durch die seine minimalistischen Trompetenfetzen wie leere Echos hallen, skizzenhafte Nicht-Lieder wie etwa Lahar, Monocline Revisited Manacline oder Anticline, die im endlosen Zen-Loop laufen könnten und fast ironisch wie fernöstliche Entspannungsmusik aus dem Wellness-Kaufhaus klingen. Fast ton- und variationslos erzeugen die Aufnahmen beim konzentrierten Hören eine seltsame Introspektion, eine tiefe Isolation und Regression, die im scharfen Kontrast steht zu der aufgewühlten, wütenden Aggression von einem Stück wie Cruel Altitude, vielleicht dem gelungsten Song des Albums, in dem Drummer Audum Kleive den Zuhörer brutal an die Wand schmettert und die scheinbare gleichförmige Sanftheit von Molvaers Musik einem musikalischen Juggernaut, einem atemberaubenden und faszinierenden Moloch weicht, der ehrfurchtgebietend ist. Irgendwo zwischen Filmsoundtrack, Mogwai und Wall of Noise verortet, erhebt sich Altitude zu einer fast variationslosen Anstrengung, deren reine schiere Körperlichkeit unfassbar, anstrengend, atemberaubend ist. Hier ist nichts mehr lieblich und Molvaers gleich einem sterbenden Delphin flirrende Trompete versinkt hilflos atonal in einem Meer verzerrter Gitarren und explosiver Schlagzeugarbeit. Zwischen diesen Extremen, zwischen kühler Fata Morgana und erdrückender Gluthitze bewegen sich Tracks wie das sanft perlende Sabkah und das dynamisch treibende Friction, die wie Brückenmodule für eine ausgesprochen ausgeglichen unausgeglichene Aufnahme sorgen und den Verdacht kompositorischer Willkür beiseite fegen – Hamada ist ein  Konzeptalbum erster Güte, vertonte Extremerfahrung, eine expressionistische Tour de Force, die zwischen Unterstimulation und Overkill virtuos zu wechseln vermag und zeigt, dass in Molvaer viel mehr steckt als der Sanftjazzer der Khmer-Zeiten. Hatte man bei den letzten Alben die Angst haben dürfen, Molvaer ruhe sich auf seinen Chill-Crossover-Ruhm aus und werde in Schönheit sterben, macht Hamada klar, dass hier noch eine Menge Energie und Überraschung zu erwarten ist und jede Kategorisierung von Molvaer selbst energetisch vom Tisch gefegt, eigentlich eher weggesprengt wird. Ein Album mit wenigen Schwächen, eines in den Fußstapfen von E.S.T. und einer (hoffentlich) Vorahnung von Dingen, die da noch kommen mögen – mit etwas Glück also vielleicht Molvears ganz eigenes Revolver.

2. Dezember 2009 21:15 Uhr. Kategorie Musik. Tag . Eine Antwort.

Stets

19:16 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , , . 3 Antworten.

Zwillinge bei der Geburt getrennt

hd schellnack

Links das UK-Random-House-Cover des neuen Buches von Audrey Niffenegger, hier auch mit dem Originaltitel Her Fearful Symmetry, der eine im Hinblick auf den Buchinhalt wunderbare Anspielung auf William Blakes The Tyger ist, und mit einem Photomotiv das fast perfekt die beiden Protagonistinnen und Highgate Cemetery einfängt.

Links das deutsche Cover mit verschwundener literarischer Anspielung und … einigen Blümchen. Ein Cover, das wahrscheinlich preiswerter war als die ganzseitige Anzeige in der Zeit, in der ich die deutsche Fassung entdeckte.

Es gibt Tage, da verstehe ich deutsche Verlage nicht so wirklich.

(Und ja, über die Typographie kann man in beiden Fällen streiten ;-))

1. Dezember 2009 23:17 Uhr. Kategorie Design. Tag , . 3 Antworten.

Am Strassenrand

23:00 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.


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