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Help Me I Think I’m Drowning II

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Help Me I Think I’m Drowning

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Warhol, Later

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Rasterraster

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Zu Verschenken 31: Die Photos

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Benjamin

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Christian

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Felix

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Johannes

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Sebastian

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Thierry

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Tobalo

Sehr viele urlaubsinspirierte Photos zum Finale der Giveaway-Aktion, mir wird ganz sommerlich.
Der Sieger steht heute aber sozusagen automatisch statt: Es ist Thierry Blancpain. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!!!

Vielen vielen Dank an alle die die 31 Etappen mitgemacht haben (trotz aller Pausen, die 2009 dieses Blog auszeichnen), und vor allem auch an die, die echt fast durchgehend dabei waren. Für Tobalo gibt es ein Abschiedsschmankerl – nämlich das iF-Gesamtpaket 2009: Communication und Product-Design in drei Bänden. Es kann aber noch zwei drei Wochen dauern, bis die Sachen zur Post kommen :-D.

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Volkswagen hat umfirmiert

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Zu Verschenken 31: Füsschen In Brunos Suppe

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Das vorläufige Finale (bevor GAR keine Photos mehr kommen) macht Christina Dinkels Klassiker Füsschen in Bruno’s Suppe, eine Art typographisches Bilderbuch, das aufs schönste für die ersten Merkmale von Schrift sensibilisiert und zeigt, dass Tyo-Know-How auch super für geheime Botschaften und etwas Beziehungsanbahnung sein kann. Im furchtbaren Zustand, weil im Unterricht ausgiebig verwendet, aber trotzdem mehr als lesenswert.

Machen wir einen kurzen Endspurt draus: Wer mir bis Sonntag das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt das Buch. Und ich hoffe, ich denke Montag auch daran, sie zu zeigen :-D.

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ZU VERSCHENKEN 30: DIE PHOTOS

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Benjamin

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Mascha

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Tobalo

Wegen diverser Serverprobleme und viel Arbeit leider in Vergessenheit geraten, aber ohnehin nur bescheidene Teilnahme (was ich, zugegeben, bei dem Buch auch völlig verstehen kann) – das vorletzte Giveaway. Wenige, aber sehr feine Bilder. Tobalo ist echt durchgehend amtlich dabei, der heimliche Champion dieser ganzen Aktion, Mascha macht ohnehin immer tolle Photos – aber das Holzmesser und die irgendwie seltsame Reflexion von Benjamins «Ich knips mal in die Spüle»-Bild sind irgendwie zu seltsam, um zu widerstehen. So Bilder macht jeder mal – aber dieses ist irgendwie fast ein LP-Cover (wenn man das Arzberg wegstempelt).  Und ich kann Tobalo jetzt ja nicht dreimal hintereinander gewinnen lassen :-D. Obwohl das Photo schon super ist undman sich sofort fragt, ob es nun um erste Hilfe oder Hundehypnose geht. Gibt es Hundehypnose? Es sollte einen Hundehypnotiseur geben, das wäre prima. «Deine Lider werden schwer…»

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TYPOVERSITY

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DMIG-Macher Patrick Sommer hat kaum die letzet Ausgabe seines Mags online, da werkelt er schon wieder an einem Projekt. In dem Buch Typoversity soll es um verschiedene studentische Arbeiten gehen, egal ob Semesterprojekt oder Diplomarbeit, die ihren Schwerpunkt im typographischen Bereich haben. Wer also Arbeiten hat, die nicht älter als Januar 2008 sein, kann sich für eine kostenlose Veröffentlichung bewerben, einfach eine Mail mit PDF-Augenfutter an Typoversity.

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YeAH YEAH YEAHS: IT’S BLITZ

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Das dritte Album des New Yorker Trios um Karen Orzolek schiebt die schon auf Show Your Bones spürbare Anpassung an eine Art Mainstream weiter voran in Richtung Dancefloor. Vom Garagegewitter der ersten EPs und Fever to Tell ist wenig zu spüren, zugleich verschwindet aber auch der (gesanglich allerdings nach wie vor nahezu unvermeidbare) Vergleich zu Siouxie Sioux. Glamouröser, discoglitteriger treten die YYYs auf, von der Produktion herspürbar elektronischer, deutlich nicht mehr auf den Spuren von 80er Gitarren-Goth, sondern eher bei Heaven 17 und französischem Elektro angelangt. Was vielleicht nur schlüssig ist – Show Your Bones war sicherlich das Ende der Gitarre/Schlagzeug/Vocals-Schiene, ein neues Album wäre nur Selbstplagiat geworden. Stattdessen bleibt die Band ihrem vertrackten Grundsound erkenntbar treu und wechselt lediglich die Instrumente. Es bleibt die große Geste, es bleibt der Pathos, es bleibt die grandiose Stimme von Karen O, aber hinzu kommt ein neues Spektrum von Werkzeugen zum Ausdruck musikalischer Idee. Entsprechend etwas tanzbarer, mitunter auch etwas sanfter, ist Blitz geworden, weniger explosiv, dafür mitunter ehrlicher und verletzlicher (Skeletons) und große Pop-Musik. Tracks wie Dull Life oder das noisige Shame and Fortune bezeugen unzweifelhaft, dass die Band immer noch zickige Beats und ordentliche Verweigerungshaltung kann, aber selbst hier überwiegt ein weniger stacheliges, insgesamt positiveres Feeling, mehr Party, weniger Düsterheit. Die neue Komplexität der Produktion – nicht zuletzt TV-on-the-Radio-Gitarrist Dave Sitek zu verdanken, der auch beim letzten Album die Finger am Mischpult hatte – bringt die Band an die Vorderfront der ja nicht wenigen New Yorker Discowave-Bands, mit einem Mix aus Krach und Melodik, Softness und Härte, der bemerkenswert ist. Kein Track des Albums ist wirklich jemals glatt, aber zugleich ist die Eingängigkeit, der emotionale Zugang zu den Liedern, deutlich erhöht, vielleicht weil die Band – wie jede Combo – mit zunehmenden Alter mehr ruhige Songs produziert (Runaway). Insgesamt gibt es eine fast erschreckende Dichte potentieller Auskopplungs-Kandidaten auf dem Album (das Blondie-esque Zero, Heads will Roll, Dull Life, Dragon Queen, das vielleicht etwas flache Faces) und wäre It’s Blitz nicht trotzdem insgesamt ein sehr erwachsenes und sperriges Album, könnte man vermuten, die Band wolle endlich mal einen großen Dancefloor-Kracher haben. Mit dem dritten Album zeigt sich Karen O eigentlich auf dem Sprung zum Soloalbum und zur Pop-Diva. Auf der hauchdünnen Rasierklinge zwischen melodisch sperrigem Independent und affirmativer Spaßdisco ist die Platte aber sicher eine der spannenderen Popproduktionen der letzten Zeit – und unter der glitzernden Oberfläche vielleicht sogar unangepasster als Songs wie Gold Lion oder Way Out.

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PHOENIX: WOLFGANG AMADEUS PHOENIX

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Mit dem herrlichen pop-art-igen Cover und Titel Wolfgang Amadeus Phoenix ist das vierte echte Album der Franzosen eine Reise in die Zukunft und die Vergangenheit. Es klingt mehr als die letzten beiden Alben nach dem United-Debut und weist doch in eine klarere Richtung als alle Alben zuvor. während Phoenix sich bisher fast manisch ausprobiert haben, ihre Produktionsbedingungen und Kompositionsmethoden stark veränderten, wirkt Wolfgang Amadeus unglaublich in sich ruhend. Es ist schwer, den Sound von Phoenix zu fassen – diese seltsam organische und doch artifizielle Mischung aus synthetischem Pop und anderen Einflüssen: Folk, New Wave, Rock, Funk, Fahrstuhlmusik, dazu der seltsam an Beachboys oder The High Lamas erinnernde androgyne Gesang von Thomas Mars, der selbst in seinen ernstesten Momenten nie das lakonisch-ironische zu verlieren scheint. Dennoch ist der Sound sofort wiedererkennbar und einzigartig, und selten so gekonnt gefasst, so scharf und klar und doch vielseitig wie hier. Alles an diesem Album wirkt interessiert, offen, neugierig, über-ambitioniert, euphorisch – und nach Ausflügen in eine eher deutsch-berlinerische Stimmung ist hier (und auch das ist schwer in Worte zu fassen) fast überdeutlich wieder Frankreich zu spüren, was nicht nur die Farbgebung des Albumcovers betrifft, sondern auch die schiere Energie der Songs. Lizstomania sprüht als gut aufgelegter Synthfolk-Opener förmlich Funken und gibt den Beat für das Album vor –   mit Ausnahme der Soundtrack-artigen beiden Love is like a Sunset-Episoden geht wirklich jeder Track nach vorn, die Zeiten ruhigerer Töne sind anscheinend vorbei. Die perlende Energie von United ist hier wieder da – und auch die seltsamen Klangfusionen – doch zugleich wirkt die Vision des Albums klarer, weniger verspielt, so als habe der ursprüngliche Sound der Versailler Band sich mit dem Mathrock aus Großbritannien gepaart. Das Ergebnis – fugenfreier Discogitarrenpop -  ist eine neue Form von französischem New Wave, die auf dem Album mitunter zwar noch etwas steril und zu perfekt, zu luftdicht produziert wirkt, live mit etwas mehr Dreck aber sicher ziemlich grandios wirken dürfte. Wolfgang Amadeus ist ein Feuerwerk, eine künstlerische und kunstvolle Geste voller Energie, Musik als Skulptur zum Anhören und zum drumherumtanzendürfen. Vieles an diesem Album wirkt, als hätte das Quartett zu viel getrunken und zu lange seltsame Filme gesehen oder nachts durch Paris streifend in Museen herumgelungert – die Platte ist überdreht, hell, architektonisch, bombastisch, selbstverliebt, unbescheiden und fast mehr Designobjekt als alles andere. Mitten im Album der seltsame Bruch, nur um zu zeigen, dass man auch anders kann, die Makellosigkeit des Soundwände, und die über alle Tracks die ans Selbstzitat grenzende saubere Handschrift von Phoenix – man darf dieses Album auch einfach nur bestaunen und braucht fast etwas Zeit, um den Respekt abzulegen und die Musik wieder als Musik zu nehmen, nicht als hochpolierte Hyperkunst, in der selbst die Trashigkeit von Countdown noch kalkuliert und wohl abgemessen ist. Nach dem Berliner Trip in den Gitarrenfolk-Kosmos sind Phoenix am Ende ihrer Rundreise angekommen und können von jetzt an entweder für immer bei diesem Sound bleiben – oder bei dem nächsten Album wieder etwas völlig neues und anderes machen (was ihnen absolut zuzutrauen wäre). Im Moment ist allerdings schwer vorstellbar, diese Platte noch zu überbieten.

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ACHSELGERUCH? VIELLEICHT MAL WIEDER ZEIT FÜR EIN BAD!

Ich finde übrigens, dass die Kombination von «sinnlich, extravagant, edel, elegant» und «emaillierter Ablaufdeckel» einfach großartig ist. Gedeckelt von dem biederen Versprechen von «30 Jahren Garantie». Nichts gegen Kaldewei und keine Frage, eine Badewanne zu bewerben ist nicht die einfachste Sache der Welt, aber this is not a solution :-D.

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MONOCULAR: SOMEWHERE ON THE LINE

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So schön kann lokale Musik sein: Jan und Nic Koray aus Dortmund sind Monocular, die schon vor einiger Zeit mit ersten Vorab-Downloads und der Water-Shape-EP beeindruckten und mit Somewhere On The Line nun ein komplettes Album nachlegen. Das Gemeine vorweg: Ja, Monocular klingen mehr als ein wenig nach Lamb und auch auf Photos und in den Texten zitiert man Louise Rhodes und Andy Barlow etwas deutlich. Nicole Korays Stimme ist bis hin zu den leichten Überschlägen und den Atemgeräuschen erschreckend nahe dran an Lou Rhodes. Die Ex-Your-Finest-Drops-Sängerin beweist mit ihrem Ende des Jahres bei Jan Korays VierSieben-Label erscheinenden Solo-Projekt, dass sie auch problemlos ganz anders klingen kann und durchaus ihren «eigenen» Sound hat, insofern ist die musikalische Nähe zu Manchester sicher kein Zufall, sondern gewollte Hommage. Nun muss ich zugeben, dass auch (gut) nachgebaute Lamb besser sind als gar kein Lamb und ich fast verstehen kann, wenn jemand das vielleicht selbst gespürte Vakuum nach der Trennung von Lou und Andy einfach mit eigenen Tracks füllen will – das ist im Grunde schon eigentlich sympathisch. Wenn niemand mehr die Musik macht, die du hören willst, machst du sie eben selbst. Zum anderen sind bei näherem Hören natürlich unter der ersten enormen Ähnlichkeit deutliche Unterschiede zu hören. Monocular sind etwas glatter, synthetischer in ihrem Trip Hop, eher Laika als Lamb,  durchaus mit der großen Geste und dem Patho, die dieser Sound braucht, aber eher eine Fusion aus Elementen von Massive, Portishead, Goldfrap et al, plus glattere Synth-Sounds, weniger akustisch, U-Turn nimmt eine wabernd-bedrohliche Dichte an, die man seit dem ersten Lamb-Album nicht mehr gehört und deren pulsierender Bass enorm an Laika erinnert, um in der Strophe zu lupenreinem Electronica-Pop à la Tiefschwarz umzukippen. Und an diesem Ruhrgebiets-Trip Hop ist nichts falsches. Die Korays produzieren musikalische Fantasy-Landschaften, durch die sich der feenhafte Gesang wie eine verlorene Konsolenspiel-Heldin nach vorn tastet. Während die meisten Trip Ho Combos, die heute noch aktiv sind, sich deutlich düsteren Soundscapes zugewandt haben, fahren Monocular den vollen Pathos der frühen 90er auf, mit sphärischem Gesang, dicken Akkorden und schleppenden Drumkits, die auf dem fast schon zu fett klingenden Album turmhoch aus den Kopfhörern kommen. Es mag seltsam sein, ein so lupenreines Revival einer seit fast zehn Jahren toten Musik zu hören, aber wer den Manchester-Sound nach wie vor mag (und das sind ja nicht wenige), kommt um Monocular nicht umhin. Somewhere On The Line ist ein fast erschreckend «fertiges» Debut, an dem nichts nach Wohnzimmer-Produktion klingt, das vom ersten Song an souverän im Raum steht und nicht hinter den Vorbildern, sondern neben ihnen stehen will, durchaus über die Hommage hinaus auch eigene Steherqualitäten hat. Denn Monocular ist sicher mehr als ein Bündel von Referenzen an Krom, Frou Frou und andere Bands, an die das Duo unweigerlich erinnert – am Ende ist das Album insofern vor allem das Versprechen, mit besserer Produktion und mehr Live-Instrumenten noch dichter und berührender klingen zu können und mit eine zweiten, dritten Album traumwandlerisch sicher aus dem Schatten der Vorbilder heraustreten zu können, nicht zuletzt weil in dem bestehenden Gerüst mit diesem nahezu makellosen Debut fast schon alles gesagt ist und ein Nachfolger eine andere Richtung brächte. Ich bin gespannt…

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MAYBE YOU BE PRETTIER WITH NO ARMS AND LEGS

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via Daily Scans

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