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ZU VERSCHENKEN 15: DIE PHOTOS

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Tidde

Diesmal ja ein schöner Input an s/w-Bildern, und ich werd den Teufel tun, das hier selbst zu entscheiden.
Wir machen also wieder die Kommentarabstimmung, bis Montag früh könnt ihr bestimmen, wer das Clic-Buch kriegen soll. Bin gespannt, was eure Favoriten sind.

14 Kommentare

MILK

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Es ist offenbar wirklich ein Trend, derzeit die 70er Jahre aufzuarbeiten, Hollywood suhlt sich förmlich in der Schlaghosen-Dekade, egal ob im Kino oder mit TV-Serien wie Life on Mars. Ob das nun Nachwehen aus der Bush-Ära sind, der Wunsch nach mehr liberaler Freiheit, nach einem Post-Vietnam-Aufarbeitungsspirit oder nur die Sehnsucht nach einer unschuldigeren Zeit, in es noch klare Fronten von Gut und Böse, Richtig und Falsch gab, in der es der Wirtschaft gut genug ging für eine Bürgerrechtsfrage, in der noch nicht die Probleme der gesamten Welt vernetzt waren, sondern die Vereinigten Staaten sich splendidest isoliert völlig selbst genügten, wer weiß? Aber durch den Schmelz entsättigter Farben und grobkörniger Aufnahmen schmeckst du die Sehnsucht nach dieser Zeit – die in Wirklichkeit keineswegs besser war – ohne Computer, ohne eMail, ohne Handys, ohne Co2-Krisen, mit dicken Prä-Ölkrise-Muscle-Cars, und den aus heutiger Sicht fast naiven Weltbildern in Sachen Rasse und Gender, über die es sich postmoderner Everything-Goes-Perspektive so schön einfach den Kopf schütteln lässt. Vielleicht zu einfach. Denn Gus van Sants Biopic über den homosexuellen Bürgerrechtler Harvey Milk wirkt vielleicht aus dem Grunde ein wenig dick aufgetragen, dass das Gay-Rights-Movement-Thema deutlich weniger akut ist und Homosexualität zumindest in den Metropolen längst zum Mainstream geworden ist, weil also das seinerzeit nötige Pathos heute deplaciert scheint, der Leidensdruck der Gay Community von damals heute weniger nachvollziehbar, wenn man das heutige San Francisco kennt – das vielleicht ohne eben diese Hippie- und Schwulenbewegung niemals zu der vielleicht europäischsten Stadt der USA geworden wäre. Andererseits erschien der Film nicht ohne Grund zeitgleich zu der immer noch laufenden kalifornischen Debatte um Proposition 8, die sich nicht so grundlegend von der im Film zentralen Proposition 6 unterscheidet und das Recht auf homosexuelle Ehe beschneiden will.  Es sieht also so aus, als sei Gay Bashing und Diskriminierung auch im 21. Jahrhundert noch ein Thema – und dieser Hintergrund erklärt vielleicht den mitunter etwas stark emotionalen Touch von Milk, dessen Ende vielleicht doch einen Touch zu sehr auf die Club-der-toten-Dichter-Tränendrüse drückt, mit der Lichterkette, die Tausende von Menschen angedenk des Mordes an Milk und Bürgermeister Moscone hielten.

Van Sant fühlt sich hier wieder deutlich mainstreamiger an als in seinen letzten Filmen, selbst wenn Spurenelemente der quälend endlosen Walking-Sequenzen aus dem grandiosen Elephant aufblitzen und die wunderbar grobkörnige Ästhetik des Films dem Ganzen einen Hauch Independent-Flair verleiht. Der Plot, bereits die narrative Form der erzählten Rückblende, wirkt aber erschreckend konventionell, es wäre schön gewesen, wenn jemand mit Van Sants Talent hier einen anderen Zugang zu der Materie gefunden hätte als das übliche Heldenepos. Der Tag «based on a true story» darf nicht über die etwas zu glatte Darstellung von Milk und seinem Umfeld und die fast stereotype Erzählstruktur des Films hinwegtäuschen, dessen einzig innovativer Ansatz der Mix von authentischem und gedrehtem Material ist, in einer mitunter auch etwas verunsichernden Vermischung von Realität und Fiktion, die naheegt, dass ein reiner Dokumentarfilm vielleicht spannender und ehrlicher geworden wäre als die Nacherzählung, die beständig das Original-Material zitiert, als wolle der Regisseur, vor allem im Nachspann, beweisen, wie viel Mühe er sich mit dem Nachbau und dem Casting gemacht hat, wie bemüht er der Realität gleichkommen wollte. Film ist aber nun einmal keine Fleißübung.

Van Sants Milk zeichnet – wie ein unbewußter Kompagnon zu David Finchers Zodiac – ein Bild einer Stadt, die ihre Neurosen zu unterdrücken versucht, die gerne grau und vorstädtisch bleiben würde, und in deren Möchtegernidylle unvermittelt Dinge explodieren, die den Spießern die Nächte schlaflos machen. Was bei Fincher als Serientäter externalisiert wird, ist bei Van Sant weltnäher als Hippies, Junkies, Dropouts und Gays verortet, als Konflikt zwischen der späten Alternativkultur und den «guten Bürgern», die Van Sant in Form von Stadtrat Dan White sanft demontiert und entlarvt als die wahren Neurotiker, hinter deren heiler Fassade Neid, Missgunst und unterdrückte sexuelle Unsicherheit lauern, eine Mixtur, die sich am Ende eruptiv und gewaltsam ihren Weg bahnt. Die Idee des Spießbürgers, der  gewaltsam gegen die seine enge Vorstellung von Normalität bedrohenden «Anderen» vorgeht (nicht ohne Grund war Der Exorzist damals ein so erfolgreicher Film), ist ein (leider nur zu reales) Klischee, mit dem Van Sant relativ vielschichtig und sanft umgeht und dabei auch klar stellt, dass Milk sich – machttrunken den Gegenspieler abservierend – vielleicht auch selbst zum Mittäter macht. Ähnlich differenziert wie White skizziert Van Sant auch Harvey Milk selbst, einerseits in einem vielleicht zu positiven Licht erstrahlend als Streetworker und Helfer und Bürgerrechtler, andererseits auch als als machtbewussten, cleveren Mann, der geschickt die Schwulenbewegung zu instrumentalisieren und als Machtfaktor zu nutzen weiß, der sich komplett verändert, um wählbar zu werden, der ein waschechter «Politiker» ist, mit allen Kompromissen und Brüchen, die dazugehören. Dass der echte Milk deutlich promiskuitiver war als Sants Version, die ansonsten doch um fast photorealistischen Nachbau bemüht ist, mag der Legendenbildung geschuldet sein, oder vielleicht dem Versuch, eine Art (überflüssiger) OTP-Lovestory in den Plot einzufädeln. In vielerlei Hinsicht mag man in der Geschichte von Harvey Milk Analogien zum Wahlkampf von Barack Obama (oder, lokaler, auch Joschka Fischer) sehen, und der Erkenntnis, dass auch ein vielleicht guter Mann faule Kompromisse machen muss, schlechte Dinge tun muss, mit schlechten Menschen kooperieren muss, um an die Macht zu kommen, um dort angekommen das (hoffentlich) richtige zu tun, oder auf dem Weg dorthin korrumpiert zu werden. Ob bewusst oder unbewusst – weil man als Betrachter nur in die von Van Sant offengelassene hermeneutische Bresche springt – wird Obama so zu einer Art Einlösung des Versprechens, das Harvey Milk zu geben erschien – dem Versprechen, dass das Establishment knackbar ist und mit den eigenen Mitteln zu schlagen ist. Wie Milk Demonstrationen einfädelt, die er dann als Politiker wieder pressetauglich eindämmt und beruhigt, ist ein Lehrstück früher Guerilla-Politik, ebenso seine Grass-Roots-Rekrutierung von Wahlhelfern und Wählern. In diesem Sinne ist Milk auch ein Stück amerikanische Politik-Lehrstunde, und es wäre spannend gewesen, was aus Harvey Milk geworden wäre, hätte ihn nicht ein Kopfschuss zum Märtyrer gemacht – die Frage, inwieweit er sich seinen Idealismus und seine Smartness behalten hätte, oder ob der Politikerberuf den Menschen eben doch mehr geändert hätte als der Mensch den Beruf (à la eben Fischer), wäre interessant gewesen.

Sean Penn überrascht als grandios menschennaher, sympathischer, lebendig gestikulierender Harvey Milk, bei dem man schnell vergisst, dass Penn sich hier weit außerhalb der für ihn normalerweise reservierten Schubladen bewegt, was erneut unterstreicht, was für ein Ausnahmedarsteller (und -typ) Penn ist, der den Oskar hier redlich verdient hat.In einer exzellenten Gruppe von Co-Darstellern, die in den 70s-Klamotten bizarr zeitgemäß und hip wirken, sticht er im Anzug fast als fremdelnd hervor, brilliert als bärtiger Hippie ebenso wie als Politikerstereotyp im grauen Anzug mit angeklatschten Haaren, als Agitator auf der Bühne ebenso wie leise verzweifelnd daheim. Das Penn, ansonsten eher auf den introvertierten Macho gebucht, hier als extrovertierter gefühlsstarker Mann brilliert, unterstreicht wie souverän das Casting des gesamten Films ist, in dem keine Rolle fehlbesetzt scheint, was dem Mix aus O-Material und Nachdreh eine unerhört intime, authentische Note gibt.

Milk ist ein für heutige Zeiten ungewohnt klar engagierter, eindeutiger Film, der nicht nur dokumentarisch ist, sondern – bereits allein durch den Zeitpunkt seiner Veröffentlichung – ein Statement abgibt, und dabei auch mal zum groben Instrumentarium des Pathos greift. Wenn man auf Streichermusik und Lichterkette also nicht etwas allergisch reagiert, sollte man die Taschentücher parat halten, denn Milk mutiert gegen Ende zu einer flammenden Rhetorik für Toleranz, Liebe, Offenheit und vielleicht vor der Folie von Proposition 8 und einem rechtsruckenden neochristlichen Amerika von allem ein wenig zu viel, zu forciert, zu wütend, zu in your face für einen europäischen Geschmack– was aber die Botschaft nicht weniger richtig oder aktuell macht.

Ein Kommentar

E.S.T.: LEUCOCYTE

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Das durch den Tod des Pianisten Esbjörn Svensson wohl letzte (aber vor seinem Ableben fertiggestellte, also nicht posthume) Album von e.s.t. markiert in mehr als einem Sinne das Ende einer Reise. Das für den Jazzbereich ungewöhnlich band-artig operierende, festgeschweißte Trio von Svensson, Schlagzeuger Magnus Öström und Basser Dan Berglund hat sich bereits auf den vorhergegangenen Alben spürbar aus den  Parametern normaler Klavier/Bass/Schlagzug-Arrangements freigeschwommen und etwa auf Tuesday Wonderland einen hochfragilen, einsamen und doch oft wütend verzerrten Sound präsentiert, der seinesgleichen suchte. Leucocyte zeichnet diese Entwicklung weiter – fast säuberlich getrennt in Stücke, die immer skizzenhafter, verlorener, ätherischer wirken, kaum noch zusammengehalten, federleicht, Herbstlaub im Wind, und andererseits in Tracks, die man in Ermangelung besserer Worte vielleicht als Grungejazz bezeichnen mag, ein an das Fieber von der Jimi Hendrix Experience oder an das Monomanische, Epische von Bands wie den Red Sparrows erinnernder Sound, bei dem schnell vergessen ist, dass nur drei Musiker dafür verantwortlich zeichnen oder dass man sich im Jazz-Schwimmbecken befindet, dessen seniorengerechte Wassertiefe e.s.t. hier absolut verlassen und dem Hörer jeden Boden unter den Füßen nehmen. Das hier ist Musik, die alle Genre überschäumend hinter sich lässt, eine meisterhafte Improvisation, die ebenso brutal wie elegant, ebenso chirurgisch wie manisch. Jedes e.s.t.-Album ist auf eine eigene Art ausgezeichnet, aber dieses ist das vielleicht emotionalste, im Sinne einer breiten Spanne von Gefühlen, die von dem leisesten Pianohauch ebenso getriggert werden können wie von furiosen Maschinengewehrsalven der Snaredrum, die wütend über die musikalische Wüste feuern. Nie waren e.s.t. auf einem Album so experimentell, so sperrig, so vielleicht auch unzugänglich und avantgarde wie hier, und doch entpuppt sich Leucocyte als ein ausgesprochen rundes, reifes Werk, als ein wahres Kunstwerk, das nicht zu einem Ohr rein und dem anderen wieder raus fährt, sondern verstanden, gehört werden will. Die Verzahnung von zeitgenössisch-moderner Kunst und Jazz, seit John Coltrane und Miles Davis fast ein Klischee, ist selten so greifbar wie hier – Leucocyte ist eine holographische, seltsam mutierte Klangskulptur, in der jeder Ton das Ganze umfasst und zugleich komplex dreidimensional verästelt wirkt, sich verändert, je nachdem, wie man ihn dreht, die eigenen Stimmungen reflektiert und zugleich verändert. Weiter weg von Gefälligkeitsjazz kann man kaum kommen, ohne atonal zu werden, was e.s.t. tatsächlich nie werden, weil Svensson eben doch ein präziser Melodiker bleibt, der auf Berglunds verlässliche Strukturen auch im wildesten Lärm noch nachvollziehbare weiche Harmonien à la Keith Jarrett stapelt, sich nie im Noise verliert. Die fast empathische Zusammenarbeit des Trios, aufbauend af endlosen Livekonzerten in der gleichen Besetzung und einer Chemie, wie man sie im Jazz mit seinen häufig wechselnden Besetzungen selten hat, gibt den ausgedehnten Improvisationen eine Dichte, die unverkennbar e.s.t. ist, selbst wenn die Band alles tut, um nicht nach e.s.t. zu klingen. Insofern ist Leucocyte vielleicht auch der Versuch – oder die Konsequenz – eines Prozesses der Befreiung von der eigenen Perfektion. Schon auf Tuesday Wonderland ist die sonst so perfekte nordische Klarheit und Beauty der Musik immer mal wieder von Störungen, von Kratzern in der Fassade durchzogen – hier übernehmen die Störungen mitunter das Ruder, den vergleichsweise herkmmlichen geschliffenen Triojazz alter Alben sucht man hier vergebens, die Fassade wirkt zerborsten, unzivilisiert, draußen tobt der Krieg und drinnen spielt ein Kind ohne Eltern auf einem kaputten Kinderklavier eine katatonische Phrase. Es ist ein dekonstruktives Album, ein destruktives, wütendes Album, das anspielt gegen einen funktionierenden, glatten Jazz für Chill-Out-Bars und Hotellobbys, das alles andere als der Soundtrack für die Midlife-Crisis-Männer sein will. Es ist ein Album gegen den eigenen Ruhm, gegen den eigenen Erfolg, die eigenen Routine. Es ist selbstdestruktiv, die Sorte Album, die eine Karriere völlig verändert oder aber ruiniert. Svensson hämmert wütend gegen die Käfigstäbe seiner eigenen handwerklichen Perfektion und sucht das Kaputte, das Schräge, das Schmerzhafte, einen groben, ungehobelten Sound, der vielleicht nicht mehr immer schön ist, aber wenigstens echt.  Leucocyte ist deshalb so ein verfluchtes Meisterwerk, weil es nicht nur das Ende einer tatsächlich als Hörer nachvollziehbaren Evolution des Trios ist, sondern weil es in einer Zeit perfekt geschliffener blutleerer Produktionen so ein verdammtes potentes pockiges narbiges Monstrum voller Fehler und Macken ist, das nur wackelnd auf seinem Podest steht, eine Art Musik gewordener Mickey Rourke, der sich vom Schönling zum bizarren aber gerade deshalb inmitten der glatten Hollywood-Gesichter so schrecklich glaubhaften stolzen Freak gewandelt hat. Es ist natürlich ein schreckliches Klischee, das letzte Album eines verstorbenen Künstlers sein Meisterwerk zu nennen, aber manchmal sind Klischees eben wahr.

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ZU VERSCHENKEN 15: CLIC

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Diesmal gibt es einen KLOTZ von einem Buch – Clic 2 ist ein Photoband, durchgehend s/w mit wunderbaren Photos von Leonardo Bezzola aus den Jahren 1978-1992, dick wie ein Schuhkarton, ein echtes Buchobjekt, nicht umsonst gebraucht zwischen 60 und 80 Euro online zu Kaufen – und hier gratis :-D.

Der Deal: Wer mir bis morgen  das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt die Bücher und trägt nur das Porto selbst.
Achtung: Passend zum Thema sollten die Photos schwarz/weiß photographiert sein.

5 Kommentare

ZU VERSCHENKEN 14: DIE PHOTOS

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Andreas

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Bernhard

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Christopher

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Jonathan

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Tidde

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Tobalo

Und hier die Photos zum Give-Away 14.Feine Sachen dabei, auch wenn ich bei Jonathan nicht ganz sicher bin, wie’s zur Aufgabe passen soll. Tidde kriegt das Buch, mehr Körpersprache geht ja gar nicht :-D.

3 Kommentare

HOTEL

6 Kommentare

RAND

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BAUM

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ZU VERSCHENKEN 14: KÖRPERSPRACHE FÜR MANAGER

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Schon heute, weil ich am Wochenende nicht da bin. Sehr schön – das Buch habe ich mal für ein Abendprogramm des Bochumer Schauspielhauses gebraucht. Es ist eins dieser phantastischen Bücher, in denen nonverbale Kommunikation auf einfache Tricks herabgebrochen wird, die beim «Verkaufen» und «Motivieren» helfen sollen, also wunderbar manipulativ und falsch und natürlich auch irgendwie schrecklich. Ich weiß, ihr wollt es alle haben, um in Zukunft schon per Körperhaltung eure Kunden zu manipulieren :-D.

Der Deal: Wer mir bis Montag  das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt die Bücher und trägt nur das Porto selbst. Und Achtung: Passend zum Thema sollten die Photos natürlich im weitesten Sinne mit Körper zu tun haben. Viel Spaß…

9 Kommentare

ZU VERSCHENKEN 13: DIE PHOTOS

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Bjoern

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Christoph

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Peymaneh

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Richard

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Stefan

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Tobalo

Hier die Bilder zum 13. Giveaway. Scheint schwerer zu sein, wenn ich ein Thema gebe – wobei ich mich bei Stefan schon frag, ob er das Thema gelesen hat :-D. Ohne lange Vorrede: Die Bilder gehen zu Peymaneh. Viel Spaß damit.

20 Kommentare

LETITGOLETITGOLETITGO

Für die meisten Menschen bedeutet es einen Schock, sich altern zu sehen. Ich sehe das gänzlich anders. Mein Motto lautet: «Let it go, let it go, let it go.» Die Zeit richtet, die Zeit heilt.Ich wollte nie zurückblicken, wollte nie wieder jung sein. Zu keinem Zeitpunkt. Warum auch?

Morrissey
in dem auch ansonsten sehr lesenswerten, sehr auf Alter und Zeit zentrierten Interview in der Spex 319.

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KITSUNÉ MAISON COMPILATION 6

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Der sechste Sampler des stets verlässlichen französischen Musik/Mode-Labels Kitsuné um Gildas Loaëc und Masaya Kuroki liefert den üblichen Mix tanzbar-elektronischer Up-to-date-Musik und fungiert sozusagen als legales Gegenstück zu Hot-Shit-Blogs und reflektiert wie diese den Schwenk zu einem Clash aus glitchendem Elektro und späten Billigsynth-Italodisco-Feeling der 80er, was das Album paradoxerweise etwas sanfter und souliger macht als die Vorgänger. Mit La Roux’ Quicksand ist im Grunde diesmal der Übergang zum Charts-Mainstream fast vorgegeben und es zeichnet sich ab, dass Kitsuné vielleicht nicht Vorreiter, sondern sicher eher Zusammenfasser von Trends ist, der Sampler hat etwas retrospektives. Generell ist das Album über weite Strecken sehr gefällig – With you forever von Pnau ist reiner Pop, Polar Bear von Ted & Francis oder We love the Disco Sound von Streetlife DJs sind  auch nahtlos radiokompatibel-, kann aber auch mal schön böse werden wie mit dem kratzigen Nintendo-Soundchip-Gone-Crazy-Song  You love coz she’s dead von Superheroes, oder retro wie Etienne de Crécys Hanukkah, das fast nach ganz alten Front 242 klingt. Durchweg gibt es, wie bei fast jedem Kitsuné-Sampler,  einen sehr gut weghörbaren Mix aus alten Vertrauten und neuen Namen, der sich immer im ja grundrichtigen Grenzbereich von Laptronica-Remix, Alternative und Trash-Dancefloor bewegt. Mit Kitsuné machst du nach wie vor nicht alles richtig, aber sicher auch nichts verkehrt.

Ein Kommentar

BAUM

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ZU VERSCHENKEN 13: KOMMUNIKATIONSTHEORIEN + EINFÜHRUNG IN DIE GRUNDBEGRIFFE DER ALLGEMEINEN PSYCHOLOGIE

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Jawohl, Restbestände aus Studienzeiten – und weil das eigentlich nicht jeden anspricht, gleich beide zusammen. Dabei ist vor allem erstes Buch eigentlich auch für den Laien trotz des körperlich leicht unangenehmen Untertitels durchaus noch lesenswert, finde ich. Bin gespannt, ob bei den beiden Büchern diesmal null Photos kommen :-D.

Der Deal: Wer mir bis morgen  das schönste Photo fürs Blog per Mail zuschickt, kriegt die Bücher und trägt nur das Porto selbst. Und Achtung: Passend zum Thema sollten die Photos auch im weitesten Sinne mit Menschen und Kommunikation zu tun haben.

4 Kommentare

DIE POST DIE POST DIE WUNDERBARE POST

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Von Clemens kommen diese beiden Bilder, der statt des F-Stop-Buches von der Post einen Weltatlas kompakt geliefert bekam. Auch schön, aber schon prima zu wissen, dass die Post mal flugs Bücher vertauscht, oder sich da jemand am Band selbst bedient und andere Sachen weiterverschickt. Hat jetzt jemand, der bei ZVAB einen wichtigen Atlas bestellt hat, um seinen nächsten Urlaub zu planen, plötzlich einen Miniphotoband bekommen? Oder ist ein Post-Mitarbeiter  einfach Sagmeister-Fan? Schon irre. Ich hoffe, die Post kann das aufklären, Clem – aber große Hoffnung hab ich da irgendwie ja nicht.

18 Kommentare



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