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VEB TYPOART

Bei Pingmag gibt es einen schönen Artikel über die Typographie-Legende Karl-Heinz Lange, die Typoart Freunde und die Typographie der DDR

8. Oktober 2007 00:43 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

HARRY AND SALLY AT KATZ DELICATESSEN

Katz’s was the site of Meg Ryan’s famous “I’ll have what she’s having” fake orgasm scene in the 1989 romantic comedy When Harry Met Sally…; the table at which she and Billy Crystal sat, is clearly marked with a sign that says “Where Harry met Sally…hope you have what she had!”. [4] It was also the site of Johnny Depp’s character meeting with an FBI contact in Donnie Brasco. (hier)

Take the infamous “orgasm scene�? in When Harry Met Sally, when Sally (Meg Ryan) fakes an orgasm in the middle of a crowded restaurant to prove to Harry (Billy Crystal) that all men aren’t the sex gods they claim to be. Originally, Ephron had written that Sally would reveal this secret to Harry in a private setting during a one-on-one conversation between the two characters. But after the first read-through with the actors, Ryan offered the idea for Sally to fake the orgasm in a restaurant. Crystal then recommended that in the final line of the scene, another woman customer should say, “I’ll have what she’s having.�? (hier)

7. Oktober 2007 22:57 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

THE ALEX

Darwyn Cooke ist ein grandioser Artworker, der in seinen Arbeiten immer wieder ein unglaubliches artistisches Gespür für ein Retroflair zeigt, ohne jemals altmodisch zu wirken, der experimentell und mutig ist und doch eine wiedererkennbare Handschrift hat. Ob DCs New Frontier, eines der besten Mainstreamcomics schlechthin, oder aktuell seine Arbeit an Will Eisners legendärer Figur The Spirit, Cooke überzeugt gestalterisch ebenso wie als Erzähler. Die Kurzgeschichte «The Alex» ist ein Beitrag von ihm zum FreeComicBookDay 2007. Hier komplett…

22:30 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

LAURENT GARNIER BUGGE WESSELTOFT PHILIPPE NADAUD BENJAMIN RIPPERT PUBLIC OUTBURST

Public Outburst ist ein Live-Album der absoluten Oberklasse, das unter der Federführung des französischen Elektromusik-Allroundgenies und EuroRave-Mitbegründers Laurent Garnier entstand und beweist, dass Garnier sehr viel breitgefächert arbeitet als nur im House-Bereich. Gemeinsam mit Saxophonist/Flötist/Clarinetist Philippe Nadaud, Pianist Benjamin Rippert (der auf Controlling the House ganz herrlich sein Rhodes foltert), sowie dem Keyboarder Bugge Wesseltoft, der wie Garnier ein Grenzgänger ist und im Bereich zwischen Jazz und elektronischer Musik wunderbare Arbeiten publiziert hat (u.a. zusammen mit der ebenfalls großartigen Sidsel Endresen), entsteht hier Musik, die ihresgleichen sucht. Garnier sorgt für einen treibenden, wunderbaren Maschinenbeat, über den die Musiker – je nach Konzert in verschiedenen Besetzungen – improvisieren. Der so entstehende clubrelaxte Elektrojazz ist meilenweit entfernt von pseudochilliger Fahrstuhl-Weichspülermuzak, sondern wirklich eine lebendige, überragende Fusion des besten in Jazz und elektronischer Musik. So wie Jimi Tenor die Mauern zwischen Klassik und Elektronik beherzt niederreist, setzt sich Garnier über die letzten Reste der ja zusehends zusammenwachsenden Welten Jazz und House hinweg, mit einer Souveränität, die mitreisst.

Obwohl live eingespielt, haben die Tracks auf dem Album einen kraftvollen, transparenten Sound, der hypnotisch die langen, ausgedehnten Stücken trägt. Die Tracks sind teilweise wirklich ausgedehnt und ergehen sich teilweise in fast kakophonischen Jazzeinlagen – die live vielleicht mehr Sinn machen als beim reinen CD-Hören- aber jede Sekunde der CD ist dennoch gut genutzt, die Scheibe wird nie langweilig, nie monoton, der DJ in Garnier weiß nur zu gut, wie ein gelungenes Set aussieht.  Die CD wirkt wie ein gut gemixter Cocktail, edel und seidig, dann wieder schnell und adrenalinpulsend. Jazz neigt dazu, bestimmte musikalische Themen wieder und wieder aufzugreifen, zu variieren, zu suchen – und dementsprechend wirkt das Album mitunter experimentell und monoton, vielleicht zu anstrengend für reine Elektronika-Fans, vielleicht zu schnell und treibend für reine Jazzfans. Die vier Musiker gönnen sich groe Freiheiten in ihrem Livespiel, verlieren sich oft auch einfach mal im Experiment…  und bieten dementsprechend große Angriffsfläche für Kritiker aus beiden Camps. Aber tatsächlich bietet das Album Momente purer ungefilterter Schönheit, Momente von Energie und Reichtum. Mehr kann man in Live-Improvisationen kaum erwarten. Die Spielfreude ist greifbar. Das hier ist kein Housesound mehr, der mal einen Jazzer für etwas mehr Live-Feeling mitspielen lässt, aber auch kein Jazz, der kosmetisch auf lockere Elektronikklänge setzt, um etwas moderner zu wirken. Garnier und Wesseltoft bringen tatsächlich den spielerischen suchenden rastlosen Spirit der Jazzmusik in Verbindung mit der treibende, auf Wiederholung und Pattern setzenden TRance-Maschinerie der elektronischen Klangwelt, nutzen Blips und Beats und Noise und Swoops als Mitspieler wie in einem herkömmlichen Jazztrio. Die Tracks 63 und Barbiturik Blues lassen keinen Zweifel daran, dass dieses Konzept voll aufgeht. Public Outburst ist als Titel also sehr wörtlich zu nehmen und eine weitere Wegkreuzung, die der Genrewanderer Garnier mehr als erfolgreich überquert hat.

21:40 Uhr. Kategorie Musik. 2 Antworten.

ALBUM 079

20:44 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

JUNGE

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Der unglücklich dreinblickende Junge sitzt Model für einen Schnellportraitisten… der hoffentlich nicht wirklich diesen Gesichtsausdruck pinselt ;-).

15:09 Uhr. Kategorie Photos. 9 Antworten.

BALLONS

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Ich gebe zu, ich scheine so etwas wie einen Ballonfetisch zu entwickeln. Hier fand ich besonder die absolute Unbeholfenheit der wunderbar monothematischen Herzchen-Ballons spitze, in die sich einfach ein einzelner Hase eingeschlichen hat, die aber ja alle eher so wirken, als wären sie von einem Einsteiger modelliert worden. Ganz schön auch der leider nur partiell sichtbare Aufkleber mit «Bitte…»

10:05 Uhr. Kategorie Photos. 3 Antworten.

GÜRTEL

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01:17 Uhr. Kategorie Photos. 16 Antworten.

ZERSTÖRUNG MIT ANLAUF

Gerade kommt eine eMail von Christian Hampe:

…wird auch die nächste Ausgabe von »Clownfisch« zum Thema Zerstörung erscheinen und Teil meines Diploms sein. Nachdem wir intensive Gespräche mit verschiedenen Locations in NRW geführt haben, steht nun fest, dass das Release des Magazins mit Ausstellung, Performance, Live-Musik und DJ der verschiedenen KünstlerInnen mit Unterstützung des Von der Heydt Museums in der Kunsthalle Barmen und der kompletten Ruhmeshalle in Wuppertal stattfindet.

Der Termin für das Release wird voraussichtlich der 01. Februar 2008 sein.
Die Phase der Zerstörung beginnt am 09.10., wird einen Höhepunkt mit dem Clownfisch Release im Februar haben und im April bei der Diplompräsentation mit dem Zusammentreffen von meiner »Zerstörung« und Beate Blaschczoks »Schöpfung« enden. Daran anschließend wird es eine Phase der Schöpfung geben.

Mit anderen Worten: Christian beginnt seinen Diplommarathon am nächsten Dienstag und wird dann die nächste Ausgabe des Clownfisch-Magazins, Release-Destruction-Parties und sein Diplom zu einer Art Lawine bis zum April auftürmen, um dann die Staffel an Beate zu übergeben, die ebenfalls im April ihr Diplom macht (hoffe ich ja mal), dessen Thema «Schöpfung» dann die übernächste Clownfisch wiederum prägen wird.

Die erste schöne Überraschung wird es am Dienstag geben, auch wenn ich mangels Auto und Zeit nicht dabei sein werde – greift euch eins von Christians Start-Ups.

Das wird ein spannender Frühling für mich, zumal noch einige sehr vielversprechende andere Diplomkandidaten für April und Oktober in den Startlöchern stehen
(und zum Teil schon mal deutlich loslegen müssten ;-D)

00:17 Uhr. Kategorie Stuff. 4 Antworten.

DER RAUCH VERBINDET STÄDTE

Weil wir gerade so schön über «Pott» reden, suchte ich eine Text von dem hochverehrten Joseph Roth zum Ruhrgebiet, fand aber online keinen Link dazu. Deshalb hier eine PDF aus dem nie veröffentlichen SB01, der Theaterzeitung des Schauspielhauses Bochum, die 2002 in Ansätzen unter der Redaktion von Thomas Oberender entstand. Wunderbarer Text.

6. Oktober 2007 22:00 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

POTTPORUS FESTIVAL

Eigentlich mag ich ja jedem, der das Ruhrgebiet «Pott» nennt, die Augen wegkratzen, aber ich bin mal nicht so: Ab dem 22.10 startet das Herner Kulturfestival Pottporus unter der Leitung von Zekai Fenerci und Ruhrakademie-Photoguru Kurt Schrage. Streetlabs, Tanztheater, Kunstevents, Performances und der legendäre Breakdance-Ruhrpott-Battle machen Pottporus zu einem erlebenswerten Kulturevent. Hinhin.

16:06 Uhr. Kategorie Stuff. 5 Antworten.

WADENBEISSER

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13:26 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

INSEL

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09:31 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

HELD TOGETHER WITH WATER

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Tatsächlich auch eine sehr schöne Ausstellung mit ein paar älteren Bildern von der stets wunderbaren Cindy Sherman, die ich bis dato noch nicht kannte, und anderen zeitgenössischen Photo/Video-Arbeiten, die teilweise – wie das so ist – etwas banal wirkten, teilweise großartig waren. Das MAK ist ohnehin immer und ausnahmslos einen Besuch wert. Und der MAK-Shop, der gerade für den Umbau schloss, als wir da waren und 50%-Ausverkauf hatte eine der seltenen Ausnahmen, wo ich sowas mal genial finde, der Shop wimmelt von lauter witzigen großen und kleinen Objekten).

Das wunderbare Plakatmotiv mit dem schüchtern lächelnden Yuppie und seinem Geständnis, dass er «verzweifelt» ist, stammt natürlich aus Gillian Wearing großartiger und legendärer Sign-Language-Serie (Signs that saywhat you want them to say and not Signs that say what someone else wants you to say). Die BILD hat diese Idee für ihre derzeitige Kampagne aufs billigste geklaut, was umso seltsamer ist, als das die Idee von Wearing aus den frühen 90ern stammt. Wearings bei Phaidon erschienene Monographie kann ich wärmstens empfehlen.

02:08 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

BITTE RECHT FREUNDLICH

Wo wir gerade doch mal was an Arbeiten zeigen… zeige ich keine tatsächliche Arbeit, obwohl die eigentlich auch schön geworden ist, aber doch zumindest mal die Photos, die dafür gemacht wurden. Als Remix dieses Ansatzes (von dem ich irgendwann auch mal die restlichen Bilder zeigen muss, oder?) sind die neuen Photos von Marc Dirkmann gemacht worden und ich mag die einfach. Ein bisschen retro und ruhig, schöne Backgrounds, prima Leute, gute Bücher ;-D.

(weiterlesen …)

5. Oktober 2007 23:21 Uhr. Kategorie Arbeit. 6 Antworten.

FRIENDLY FIRE

Jonathan Barnbrook ist einer der großartigsten, mutigsten, seltsamsten Grafik Designer, die wir haben. Seit ewig dabei, nie wirklich zum Superstar à la Brody, Saville oder so verkommen, ein manisches, kreatives, hochpolitisches Genie, das Kompromisse scheut wie der Teufel das Weihwasser. Ein Künstler, der Design nutzt wie andere Photographie oder den Pinsel… als Medium zum Ausdruck seiner eigenen Passionen. Der weit außerhalb des Mainstreams agiert, bei dem jede Fontentwicklung (legendär sind seine Arbeiten für Emigre) ein Statement, nicht nur eine Schrift ist. Passend zur Barnbrock Bible gibt es im Londoner Design Museum noch bis 10. Oktober eine Retrospektive über Grafik Design als politischen Kommentar, als persönliche Ausdrucksform, als Chance. Ob Damien Hirsts grandiose manische Monographie, die selbst zum exzessiven Kunstwerk geriet, ob passioniertes und feinsinniges Corporate Design oder ob Plakate und Cover (u.a. heathen für David Bowie), die einfach nur Punk sind bis hin zu Artwork für Adbuster… Barnbrook ist unermüdlich und für sein Alter beneidenswert an der Spitze unseres Metiers, weit jenseits aller Stile und Trends, auf seinem ganz eigenen Hochplateau.

Photo von deb poison

22:29 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

FUSSGÄNGER

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20:18 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

PLANETIGE PLAKATE

Eigentlich nutze ich das Blog weniger und weniger, um eigene Arbeiten zu zeigen… es ist einfach kein Portfolio und es gibt Wichtigeres als den Selbsthype. Aber das mit den Plakaten der Bielefelder Philharmoniker hat ja irgendwie Tradition und ist tatsächlich sehr praktisch, weil ich so nicht jedesmal alte Plakate öffnen muss, um zu sehen, was bereits an Bildern verwendet habe. Hier nur die Plakate für Symphonie-Konzerte und Extra-Konzerte…

Christoph Deckert saß übrigens neben mir, als ich das «Klassisch»-Plakat gemacht habe, während er an einem Cheesecake-Flyer werkelte und meinte: «Oh Gott, das sieht schon wieder so nach dir aus.» Find ich gar nicht so sehr, Raffael und ich haben echt lange gepuzzelt und der Look ist eher das Einzige, das mit diesen Planetenbildern funktioniert, die wirklich keine normale Typolösung bei gleichzeitigem Reihenlook und hoher Fernwirkung zulassen. Da die Schrift auch im Saisonheft vorkam, ging das so. Die Baskerville wäre zu brav gewesen. Ganz so schön wie die letzte Saison finde ich sie selbst nicht, was aber vor allen an den Photos von Sannah Kvist liegt, die ich einfach liebe. Bisher ist Transalpin mein Darling.










hd schellnack
hd schellnack

18:00 Uhr. Kategorie Arbeit. 11 Antworten.

HAUSWART

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15:09 Uhr. Kategorie Photos. 2 Antworten.

SHOPPING OR NOTHING


Neil Boormans Kommentar im Guardian zeichnet das Bild einer Gesellschaft, die – architektonisch und sozial – ihren Mitgliedern zunehmend keine konsumlosen Freizeitalternativen anbietet. Es gibt nichts sinnvolles zu tun, außer einzukaufen oder zumindest in einem Café oder einer Bar zu sitzen (ebenfalls Konsum). In Essen entsteht für 300 Millionen Euro eine der größten Shopping Malls des Ruhrgebietes am Limbecker Platz, aber es gibt im Herzen der Stadt nichts zu tun, außer eben durch Geschäfte zu streifen. Die Mallrats-Jugend, wie wir sie aus den USA kennen, wird sich auch hier etablieren, in der Kathedrale des Einkaufens auf die Auslegeware starren und Junk Food essen. Das Shopping Centre ist längst zum Ersatz der Innenstadt geworden. Oberhausen kann ein Lied davon singen. Es ist ein öffentlicher Ort, der aber in privater Hand ist, kontrollierbar, eine simulierte Kleinstadt, in der aber alles, was normalerweise zum Stadtdasein gehört, nur noch als Kulisse dient, als Transmissionsband in den nächsten Laden. Bänke sind nicht zu unbequem oder bequem, Wege sind nie zu lang, Luft ist nie zu kalt oder zu warm, es ist das perfekte, sterile, kontrollierte Enviroment. Es ist der Wunsch nach Unsterblichkeit, in Architektur manifestiert. Es ist Pleasantville, eine Art gated community für Kreditkarteninhaber. Nur wirklich glücklich sehen die Leute nicht aus, mit ihren dicken Tüten, vor ihrem Milchkaffee auf den dünnen Stühlen in den Gängen der Freßmeilen. Müde, sicher. Aber nicht angekommen. Und mache man sich nichts vor: Jeder öffentliche Platz mutiert zur Shopping Mall. Der Bahnhof von Essen, der Düsseldorfer Airport, die Altstadt, Museen… überall Cafés und Geschäfte und überall der gleiche Brandscape. Städte mutieren zu ihrer eigenen Simulation. Diese Simcitys kennen keine Spielplätze, keine sinnvollen Parks, nur neurotische Mobilität und shopping for pleasure. Inmitten des dominierenden Junk Space bleibt kein Raum für Alternativen zum Kaufakt, der zum dominierenden mentalen Gestus unseres Lebens wird… unser Sein artikuliert sich in Shopping. Wir existieren, um zu konsumieren. Selbst Freizeit, etwa der Besuch eines Fussballspiels, wird zum Konsumakt. Das Ticket, die Bratwurst, das Bier, in einem Stadion, das einen Markennamen trägt (und damit, wie die AOL Arena zeigt, den festen Namen verliert, zum ahistorischen Werbebudget-Spielball wird) und mit Sponsorenlogos zugekleistert ist. Wer abends tanzen geht, konsumiert – Eintritt, Getränke, Musik, die gekauft werden soll, um up to date zu bleiben. Ein Besuch im Kino, ein Besuch im Theater – Konsumakte. Es bleibt fast nur noch das Spazierengehen in der freien Natur als Entzugsmöglichkeit. Jeder Kontakt mir der Zivilisation hingegen hat den konsumistischen Beigeschmack. Shopping, flexibel und parasitär wie Hiphop, ist längst mit allen Lebensaspekten eine Symbiose eingegangen. Der Akt der Suche nach einem Partner zwischen 13 und 30 wird zum «Shopping Around», zum Kauf von romantischen Gefühlen, wie wir sie in Filmen, die man eben auch konsumiert, vorgezeigt bekommen. Shopping ist der letzte und allumfassende Lebensakt der Menschen. Es gibt keine öffentlichen Versammlungsplätze mehr, nicht einmal virtuell. Wo immer die Leute zusammenkommen – und sei es nur MySpace – entsteht Werbefläche, entsteht Handel, kommt ein Rupert Murdoch. Als Stadtkind lernst du, zwanzig verschiedene Jeansmarken auf dem Schulhof sinnvoll auseinanderzuhalten, den distinktiven sozialen Status eines Handys oder Autos blitzschnell zu kategorisieren, aber welcher Vogel da hinten gerade trällert, bleibt zum Überleben im urbanen Dschungel heute unwichtig. Die Verinnerlichung von Warenwelten einerseits, ihre räumliche Ausbreitung andererseits stellt die Frage, ob man gegen diese Entwicklung überhaupt noch ankämpfen kann (und will) und mit welchen Mitteln – die Paradoxie ist ja, dass jeder Widerstand gegen den Konsum mit neuem Konsum (von was auch immer) verbunden ist. Da nichts mehr außerhalb dieses Systems denkbar scheint (auch und vor allem nicht die Kunst, die sich längst den Marktgesetzen angepasst hat ), das System aber ja offenbare seelische Mangelerscheinungen und soziale Nebeneffekte zeitigt, bleibt die akute Frage: Was tun?

(Photos von Raffael Stüken)

09:02 Uhr. Kategorie Stuff. 6 Antworten.

WALLTATTOO 3

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07:38 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

WALLTATTOO 2

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02:01 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

PUSHING DAISIES

Was wäre, wenn Tim Burton eine TV-Serie macht? Barry Sonnenfeld, Macher von Addams Family und Men In Black, gibt die Antwort: Edward Scissorhands meets Amelie meets Six Feet Under. Von Pushing Daisies ist gerade mal nur der Pilotfilm angelaufen, aber der ist absolut großartig: Witzig, skurril, liebevoll, morbide und eine der seltsamsten Liebesstories, die man sich denken kann. Sonnenfeld selbst führt Regie beim Piloten, der mit surrealen Digitaleffekten zeigt, das TV-Budgets heute nicht mehr weit entfernt von den Möglichkeiten des Kinos sind, aber mehr Zeit für ihre Geschichten haben.Die Geschichte von Ned, der schon als Kind entdeckt, dass er die Toten wieder zum Leben erwecken kann – und leider mit der zweiten Berühung wieder tötet -, der als Bäcker arbeitet und nebenbei für einen Privatdetektiv Fälle löst (indem er, klar, Tote zum Leben erweckt und fragt, wer sie umgebracht hat), wird noch komplizierter, als er seine alte Jugendliebe Charlotte «Chuck» Charles aus dem Reich der Toten zurückholt… was zwangsläufig bedeutet, dass er sie nie wieder anfassen kann. Aber die Zusammenfassung wird der liebevollen Abstrusität der Handlung nicht näherungsweise gerecht. Pushing ist sicherlich nicht so dicht und komplex wie etwa Lost und die Grundkonstellation kann mit etwas Pech sehr schnell in die Zweitklassigkeit führen, aber den Pilot sollte man unbedingt gesehen haben. Besonders der wunderbare Setbau, der an Royal Tennenbaums oder Lemony Snicket erinnert. Tapeten, Fernseher, Häuser, Backgrounds – alles hier ist durchgestaltet, alles ist Pop-Art. Die Handlung – geschrieben von Dead Like me- und Wonderfalls-Erfinder Bryan Fuller -  ist an Absurdität kaum zu toppen, aber der Pilot schafft es mit eleganter Magie und großem erzählerischen Selbstbewusstsein, darüber hinwegzutanzen. Großartig.

01:19 Uhr. Kategorie Stuff. 3 Antworten.

ALBUM 078

4. Oktober 2007 23:03 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

JARRETT TALKS

Ich muss nicht beweisen, dass ich unverwechselbar bin. Jeder ist einzigartig.

Nochmal die Zeit der letzten Woche… großartiges Interview mit dem Meisterpianisten und Jazzklassikgrenzüberschreiter Keith Jarrett darüber, warum man gegen die Essener Philharmonie anspielen muss, über Improvisation, über seinen Burn-Out und wie seine linke Hand ihn gerettet hat. Hochlesenswert. Und natürlich immer absolut hörenswert. Köln Concert ist einer der Sorte Platten für die einsame Inseln und auch neuere Sachen wie Radiance zeigen den gereiften Jarrett als Virtuosen.

21:37 Uhr. Kategorie Online. 3 Antworten.

FOUCAULT

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16:47 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

DER ENTZAUBERTE POP

Großartiger Artikel von Thomas Gross in der Zeit der letzten Woche, zu der ich jetzt erst gekommen bin, über die Vereinnahmung der Popkutur durch den Markt und die neue Kultur der Culturepreneurs. Da Design eindeutig ein Partikel der Popkultur insgesamt ist, lässt sich alles, was hier über Musik geschrieben ist, nahtlos auf unseren Bereich übertragen.

14:31 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

HALLO, ICH HABE LUNGENKREBS. WIE GEHT’S DIR?

Werbung für das Singapore Hospice Council von Ogilvy & Mather in Singapur. Ausgezeichnet mit Gold in Cannes. Manchmal frage ich mich: Wenn Agenturen solche Arbeit machen können, warum muss es immer nur als mehr oder minder Pro-bono-Showcase-Alibiarbeit sein für die Awardshows? Warum nicht dieses Level von Arbeit mal in den Alltag einbringen und bei den Großkunden durchsetzen? Liegts an den Kunden? An den Kontakter. Allemal schade drum. Auf jeden Fall saubere Arbeit von den Textern in diesem Fall.
Mehr hier.

10:06 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

DIGITAL CONSUMER

Avenue A | Razorfish hat eine Art Umfrage über digitale Mediennutzung herausgebracht, die nicht allzu viel neues verrät, aber trotzdem einen Blick wert ist. Da aber nur 500 Nutzer befragt wurden, ist die Sache mit Vorsicht zu genießen, das ist ein vergleichsweise kleiner Sample für eine wirklich tiefgehende Untersuchung. Aber selbst wenn die Umfrage eventuell einfach nur Hype für eine Medienagentur ist, zeigt sich hier der allmähliche Shift zum digitalen Inhalt, die Nutzung bestehender Angebote (RSS et al), sowie eine durch das Internet möglich gemachte und der Fragmentierung gesellschaftlicher Gruppen entsprechende Entstehung von stark ausdifferenzierten Nischenangeboten online. Was mit dem Privatfernsehen begann – das auf deinen ohnehin bestehenden Geschmack maßgeschneiderte Angebot, das dich nicht mehr groß herausfordert und zu Neuem führt – findet im Internet scheinbar seine vorläufige Endform…

via creativepro

09:46 Uhr. Kategorie Online. Keine Antwort.

WALLTATTOO

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09:27 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

MAD

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02:13 Uhr. Kategorie Photos. 2 Antworten.

GOOD

Gutes Cover – gute Frage.

via Badula

PS: Im Blog von Good-Magazine findet man einen neuen Dove-Spot. Der gut ist. Wenn man vergisst, dass hinter Dove nichts anderes als ausgerechnet Unilever steckt. Der Haken an der Idee von «Natural Beauty» ist vor allem, dass Werbegigant Ogilvy seit den 50er Jahren Werbung für ausgerechnet Barbie macht…

00:31 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

E15

E15 is a research project.
Imagine an internet where you (not the site designer) were able to decide how to view and experience web content.
Imagine an internet where web servers didn’t just give you a static chunk of html, css, and javascript, but exactly the content you asked for.
Imagine navigating an internet where the content maintained a degree of spatial relevance.
E15 is a platform that enables end users to experience this internet, an internet beyond the browser.

At it’s core, E15 is a dynamic texture engine.
E15 generates and manages textures (2D images in a 3D context). These textures can be either static (images, rendered web pages, text) or dynamic (procedurally generated 2D graphics using apple’s Quartz2D API). An embedded Python interpreter is used to run scripts that generate these textures. The textures can then be sent through an image processing/filtering engine, which allows the cumulative application of custom image filters to the textures generated by the script. The result is a powerful 3D environment where both static and dynamic 2D content are easily generated and arranged.

via Maeda

00:25 Uhr. Kategorie Technik. Keine Antwort.

Seven Whispers

In her book The Seven Whispers, Christina Baldwin devotes a chapter to each of the ‘Seven Whispers of spiritual commonsense’

1) Maintain peace of mind (‘the cornerstone of spiritual life’)

2) Move at the pace of guidance (‘rehumanize our speed of life’)

3) Practice certainty of purpose (‘a commitment to figuring out why we are here and what we are going to do about it’)

4) Surrender to surprise (this helps us ‘practice the resilience we need to respond to whatever life offers’)

5) Ask for what you need and offer what you can (become spiritual traders of lifes energy, time and abundance)

6) Love the folks in front of you (look for the good in people even if we dont think its there)

7) Return to the world (remove yourself from the simulated world and ‘return to the world of the body, the sense, the world of Nature).

via Jonathan Carroll

00:10 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

VARPNET: NÅGOT DÅLIGT NYTT HAR HÄNT

Das wunderbare kristalline Cover mit den milden Farben wirkt selztsam unterkühlt für eine Band, sie so verspielt und lebensfreudig daherkommt wie die schwedische Combo Vapnet. Något Dåligt Nytt Har Hänt ist ein abwechslungsreiches, buntes Album, dem nichts frostiges anhaftet. Die Musik ist elektronisch angehaucht, bringt aber immer akustische Instrumente ins Spiel, Trombone, Glockenspiel, Flöten und andere eher unerwartete Töne flirren durch die Musik, ganz zu schweigen von jeder Menge handgemachter Percussion. Eine gewisse Naivität verleiht diese Instrumentierung dem Sound von Vapnet, der den sehr klaren, oft durch Chor verstärkten und sehr poppigen Gesang von Martin Abrahamsson, noch verstärkt wird. Bei einem Song wirkt übrigens Jens Lekman mit. Die Platte, die offiziell als EP gilt, aber trotzdem mit sieben Tracks nicht gerade kurz ist,  wirkt im besten Sinne fröhlich, harmlos. Musik, mit der du im Frühling durch die Sonne fahren möchtest, niedlich und süß, aber nie oberflächlich oder dumm.

3. Oktober 2007 17:54 Uhr. Kategorie Musik. Keine Antwort.

ALBUM 077

16:44 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

GARAGE

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Eine Sache, die ich an urbaner Typographie immer spannend finde, ist, dass sich hier der Konflikt zwischen Staatsautorität und Bürgern manifestiert. Schilder, ob städtisch oder solche, die privat sind, aber qua serifenloser Versaltypographie einfach mal so tun als wären sie offiziell, die einen möglichst herrischen Ton haben, um ein bestimmtes Verhalten aufzuzwingen, werden fast ausnahmslos zur Zielschreibe für Tags, Sticker, Edding- oder Spraymodifikationen. Was – auf die Architektur übertragen – etwa so wäre, als würden wir in jedem monströsen Glas- und Stahlbau, der qua Größe und Machtgehabe Autorität ausstrahlen will, ein Zelt aufstellen oder eine Holzhütte bauen (was, ehrlich gesagt, großartig wäre). Hier prallen eine visuell bewusst entseelte, entmenschlichte Typographie, die eine anonyme autoritative Stimme verkörpern soll, und eine völlig handgemachte lo-fi Schrift, die zutiefst anarchistisch, individualistisch und nicht selten witzig ist aufeinander. Die oft nicht mehr will als zu sagen, ich existiere und mein Name ist… Das ist die letzte Bastion von schriftlicher Kommunikation im öffentlichen Raum, die nicht Staat oder – schlimmer – Marketing fest in der Hand haben, wo es nicht um Kaufaufforderungen oder Ge-/Verbote geht, sondern um normale menschliche Mitteilungsimpulse. Kein Zweifel, es gibt einfach grässliche hässliche und dumme Taggings oder Sticker und nicht zu selten wollen die auch was verkaufen, sind einfach nur Guerilla-Marketing von Clubs und kleinen Läden, aber dessen ungeachtet gibt es einen Faktor in dieser postmodernen Kalligraphie der Städte, die die Beausage einer City ausmachen. Und zwar nicht nur die Tags und Sprays, Sticker und Marker per se, sondern ihr Spannungsfeld zur herrschenden «normalen» Stadttypographie. Es ist eben tatsächlich so, dass diese Antipoden zusammen sehr viel über eine Stadt verraten, man kann darin lesen wie ein Fährtenleser. Ob Prag, Wien, New York, Berlin oder Dortmund… es gibt subtile Unterschiede in der Art, wie sich Machthaber und Underground schriflich in der Öffentlichkeit miteinander unterhalten, was gesagt wird, wie es gesagt wird. Wie zum Beispiel hat diese grandiosen altmodischen Schilder, die nach Nachkriegszeit und Sixties riechen, denen eine ganz eigene Geschichte anhaftet, die nicht – wie leider in Deutschland – einem Modernisierungs- und Gleichmacherwahn anheim gefallen sein. Die alten Gebäude und die alten Schilder atmen Geschichte und in manchen Gassen hat man das Gefühl, die Zeit sei angehalten worden und es sei 1947. Oder 1877. Oder 1978. Je nachdem. Das allein rückt Wien in die Liga der Grand Old Citys in Europa, diesen Zeitspeichern, in denen wie Schichttorte ganze Jahrzehnte in kulturellen Spurenelementen festgehalten sind. Obwohl Wien teils hochmodern und ultrakulturell ist – kaum eine Stadt der Welt, in der du so sehr wünscht, ein Künstler zu sein wie hier – ist hier trotzdem diese ganze Historie konserviert. Nicht wie in Paris in Hochglanz und Perfektion, sondern auf eine etwas verkommene Art, wie ein altes Appartement, in dem zufällig Jim Morrison Drogen genommen hat, das wunderschön ist, Licht und mit Ausblick, aber irgendwie auch verkommen und verwohnt und wo man sich sofort auf die Couch legen kann, weil man nicht die Angst haben muss, etwas durcheinander zu bringen. Die Tags und anderen menschlichen Spuren auf den öffentlichen Schildern sind in Wien weniger Aggro als in manchen anderen Städten, sie wirken quirky, verpeilt, verspielt, näher an Paris als an vielleicht Berlin oder dem Ruhrgebiet, zugleich weniger Hipness als London oder NY, wo die Vernacular Typography eben weiter vorne ist, selbstbewusster. In den meisten anderen Städten ist öffentliche Typographie spannend, weil sie so fremd wirkt. Fremde Sprachen lassen die optische Wirkung von Buchstaben klarer sein. Wien ist eine der ganz wenigen Städte, in denen auch die deutsche urbane Typographie immer wieder gleichermaßen faszinierend ist. Jedesmal, wenn ich da bin, machen mich die Schilder einfach glücklich, weil viele davon Zeitkapseln sind, aus einer gar nicht so fernen Zeit, in der nicht alles einfach industriell herausgeschludert wurde, sondern wo man den alten Dingen – und seien sie so profan wie ein Türschild – eine Handschrift, eine Individualität, eine Liebe anmerkt, die heute zusehends verloren ist (Neonreklame vs. folienbeschrifteter Dönerladen-Lichtkasten). Es ist diese professionelle, liebevolle, mitunter detailversessene Echtheit, diese Authentizität, die den Schildern, selbst wenn sie verbeult sind, rostig und alt, eine innere Schönheit gibt, die überdauert. Wien tut gut daran, sie nicht auszutauschen.

10:42 Uhr. Kategorie Photos. 4 Antworten.

LAMPE

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10:17 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

Roul(l)ade

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Nicht ganz richtig, aber dafür wunderbar handgeschrieben.

00:16 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

ALBUM 077

2. Oktober 2007 19:54 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

QVC

Es gibt in letzter Zeit immer wieder Debatten über «Relaunches», bei denen irgendwie hängen bleibt, dass sie in sich nichts gebracht haben, der alte Auftritt gleichwertig, oft sogar besser war als das Neue. In der vierten Generation professionellen Grafikdesigns gibt es viele Arbeiten, die man einfach für einige Zeit nicht überarbeiten braucht, weil sie bereits in den vorangegangenen Generationen sauber gelöst war. Nicht jedes Haus muss abgerissen werden, wie in der Architektur muss auch im Design die Idee der Nachhaltigkeit, des Erhaltens von Kulturgut eine Bedeutung erlangen.

Das es auch anders geht, beweist das neue Erscheinungsbild von QVC, das simpel, clever, durchdacht und im höchgsten Maße an der Zielgruppe orientiert ist und trotzdem nicht over-designed aussieht, sondern ganz pragmatisch zu einem Kaufsender wie QVC passt. Wunderbare Buchstabenformen, ein klares und prägnantes Signet – wunderbar. Und zudem führt sie Band-Idee hinter dem Q zu einer Menge Ideen im Animationsbereich, und ich liebe Logos, in die direkt eine ganze Box von visuellem Spielzeug eingebaut ist.

Die dazugehörige Kampagne ist leider weniger ansprechend und auch nur national in den USA denkbar, was für ein globales Unternehmen zu kurz gedacht ist.

via BrandNew

19:47 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

X

Designer und Comic-Letterer Todd Klein über die Logos der X-Men Cover aus den sechziger Jahre und die dramatische visuelle Wirkung des Buchstaben X.

via Newsarama

18:43 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

STICK IT WHERE THE SON DOESN’T SHINE

Kann man mit Stickern die Welt retten? Kann Design/Artwork eine soziale Wirkung haben? Jérôme Considérant glaubt es schon – km42 bei Spiegel Online stellt den Streetartist vor, der in seinem Heimatort Charleroi, einem der sozialen Brennpunkte von Belgien, mit absurden Stickern Kunst und soziales Wirkung zu verknüpfen versucht. Also Karo… auf nach Belgien ;-)!

16:22 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

BESTREUTE WEGE

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Wien ist randvoll mit diesen Schildern, deren autoritärer Tonfall wunderbar passé klingt, so rostig und alt wie die Schilder selbst.Zugleich besticht die offizielle (alte) Wiener Beschilderung durch eine oft mangelhafte, aber immer charmante Typographie, die mit den gewohnten Grotesk-Look daherkommt, aber mit oft eigenwilligen Details, die jene seltsame Balance des Wieners zwischen Obrigkeitshörigkeit und Kaffeehausanarchie perfekt einfangen. So wie in Wien alteuropäische Geschichte in jedem Kopfsteinplaster und in zahllosen Bauten ganz offensichtlich konerviert ist, atmen auch die Schilder eine etwas andere Art von Geschichte, die vielleicht nicht ganz so offensichtlich ist, aber kaum weniger atmosphärisch. 

13:04 Uhr. Kategorie Leben. 5 Antworten.

KOFFERMANN

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09:50 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

IRRLICHT 025

Pauls Probleme begannen vor vier Jahren als er 15 wurde und sein Goldfisch begann, mit ihm zu reden.

«Ich weiß, was du denkst», waren Bartholomäus’ erste Worte.

Ein Geschenk zu Pauls 14. Geburtstag, hatte Bart ein Jahr lang friedlich in seinem Glas geschwommen, diesme öden Glasball, aber jetzt starrte er durch das dünne Kristalglas scheinbar in Pauls Augen.

«Was?»

Pauls Haut ist seltsam rein und aknefrei für einen Teenager, das Licht der Schreibtischlampe reflektiert matt in seinem dünnen Schweißfilm.

«Paul, schau mich an.»

1. Oktober 2007 21:20 Uhr. Kategorie Leben. Keine Antwort.

ALBUM 077

21:13 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

FRAU 2

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15:20 Uhr. Kategorie Photos. 11 Antworten.

BUZZWORD

Seit Jahren komme ich in Debatten immer wieder mit der Virtualisierung von Software an – der Idee, dass früher oder später alles digitale eben zwangsläufig nicht mehr lokal vorhanden ist, sondern nur noch via Net von Server kommen wird. Musik, Video, Bilder und natürlich die Applikationen dazu. Und wir für all das keine normalen Einkaufskosten mehr haben werden, sondern Nutzergebühren, im Grunde eine Miete, zahlen werden. Eine Entwicklung mit vielen Vor- und Nachteilen, über die man vorzüglich diskutieren kann, die aber vor allem für die Anbieter den Vorteil hat, das Raubkopien kein Thema mehr sein (dafür aber die Kontrolle des Userzugangs, Passwortschutz wird da nur eine Zwischenlösung sein können).

Office Online, Photoshop Express und jetzt der Aufkauf von Buzzword durch Branchenriesen Adobe sind deutliche Anzeichen dafür, das dieser Paradigmenwechsel nun ansteht. Flash und andere Technologien machen plattformunabhängige Online-Applikationen länst denkbar, die erhöhte Mobilität der User zwingt zugleich zu Angeboten, bei denen der User mit der gleichen Software auf mehreren geräten an verschiedenen Orten und auch mobil online arbeiten kann. Zugleich lassen die Online-Applikationen die Geräte schrumpfen, weil Festplattengröße weniger wichtig wird als die reine Web-Anbindungsgeschwindigkeit. Das alles ist noch in den Kinderschuhen, zeichnet sich aber seit einiger Zeit ab. Am Ende werden von verschiedenen Anbietern beziehbare User-Accounts stehen, die ein Bouquet von Applikationen, Webspace für Musik, Video, Mail und andere Inhalte und eine Trafficrate beinhalten – die Hardware, wie etwa ein Notebook, wird es gratis dazugeben. Mit dieser Entwicklung von Besitz zu Miete dürfte die Frage nach dem Schutz der Online-Privatsphäre noch wichtiger sein als zuvor.

Ganz pragmatisch sieht Buzzword eher sehr enttäuschend aus, gemessen an einer Applikation wie Word – da kann ein durchschnittliches CMS ja mehr an Textverarbeitug ;-)….. Die Möglichkeiten zur Online-Kolloboration mag ich aber natürlich. Das ist etwas, was ich ohnehin in Zukunft bei Korrekturen etablieren möchte, aber die bisherigen Serverlösungen von Adobe sind leider noch deutlich überteuert und unpraktisch. Aber der Schritt zur Online-Applikation auf breiter Front, wenn Microsoft und Adobe zugleich starten, ist ganz sicher offiziell gemacht. Der Rest wird relativ schnell gehen, mich würde wundern, wenn wir in 10 Jahren noch viele Applikationen lokal auf der Festplatte haben.

10:57 Uhr. Kategorie Technik. 7 Antworten.

STOCKHOLM RELOADED

Steffi hat natürlich recht… es gibt ja noch eine Reihe von Photos aus Stockholm von der Leica, die sie gemacht hat, mit denen wir euch foltern können. Darunter der legendäre Besuch in der Eisbar :-D. Und jede Menge Photos von dem einen verregneten Nachmittag – und jetzt siehts so aus als wäre da nur schlechtes Wetter gewesen :-D.
(weiterlesen …)

09:28 Uhr. Kategorie Leben. Eine Antwort.

FRAU

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09:04 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

TOWER

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Ich mag den neuen Airporttower von Wien enorm. Für den ja insgesamt eher etwas abgemockt wirkenden Flughaften ist der 2002 entwickelte multimedial nutzbare Tower ein Highlight, nautisch und kühl und schlank aufragend, mit einem Kopfteil, der wie eine Mischung aus Insektenleib und surrealem Bootsaufbau anmutet.

01:23 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.


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