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NATIONAL

Eigentlich ist es frustrierend, das eine Schrift, die Inbegriff des analogen Design-Zeitalters ist – die Helvetica – so anscheinend unverrückbar wieder im Mittelpunkt steht und von zig Designern als Nonplusultra angesehen wird, wenn es um cleane, sachliche – und insofern derzeit bis zum Abwinken angesagte -, letztendlich vielleicht aber auch austauschbare, nicht Stellung beziehende Gestaltung geht. Ich mag die Helvetica eigentlich auch, man macht immer so schön wenig falsch damit… aber irgendwie sollte es eine Schrift geben, die das digitale Gestaltungszeitalter in der jetzigen Form widerspiegelt, die polymorphe Reichhaltigkeit, nicht nur technologisch, auch ästhetisch. Da ist ein Vakuum. So wie die Helvetica, neben der AG und der Univers, sicherlich die Schrift für die Neo-Swiss-Sechziger war (und irgendwie teilweise ja auch nur den bürgerlichen Wunsch nach Strenge und Kontrolle widerspiegelt), so wie die Meta die Schrift zur Frisur in den 80s war. Mag sein, dass ich es zu dicht vor der Nase habe, aber wo ist die neue Schrift (nicht irgendein Revival), die etwas über unsere Zeit sagt? Die wie Matrix und Meta die Technologie, aber auch die Gebrauchsästhetik der Zeit einfängt? Vielleicht ist das auch das Statement, dass es einfach keine Schrift mehr gibt für die Jetztzeit – vielleicht brauchts das nicht mehr, in der Flut von Angeboten, im Abschied vom Papier, im Abschied von der Schrift an sich.

Trotzdem ist die von Kris Sowersbys neuseeländischen KLIM-Studio (von denen auch die absolut grandiose, leider nicht käufliche Victoria Sans/Serif-Kombination stammt) entwickelte National, die es frisch bei Village gibt, einer der gelungeneren Remixes der Idee hinter der Idee von Helvetica, AG, Univers, Bau, GalaxiePolaris et al. Eine charmante kursive, mit leichten AmericanGothic-Einflüssen und seltsamen Eigenarten, wie etwa ein etwas unpassendes Minuskel-g, und schon vom Namen her eine gewisse postmoderne Respektlosigkeit, sowie ebenfalls vielleicht dem Namen mit begründende umfassende Internationalität zeichnen die Schrift aus, die mit 250 Euro für eine schon recht umfassend ausgebaute Open-Type-Familie auch sehr fair bepreist ist (zumal beim aktuellen Wechselkurs). Village wird mehr und mehr zu einem Anbieter, den man sehr sehr ernst nehmen darf in seiner aus den verschiedenen Studios kommenden Mischung aus zeitgemäßer und zeitloser Typographie. Hier entsteht zwar keine völlig neue Typographie, wie sie uns FSI und Emigre in den 80ern und 90ern beschert haben – und Gott, fehlen uns Newcomer von diesem Kaliber -, aber sehr sensible Textschriften, die bestehenden Ideen teilweise in großartige Mash-Ups verwandeln, die hoch praxistauglich sind. Wir arbeiten gerade bei einem Projekt mit der ApexNew, die sich großartig verarbeiten ließ und perfekt zu diesem Kunden aus dem Architekturbereich passte – dezent, ruhig, pragmatisch und doch mit Soul. Die National ist nicht die Schrift zur Zeit, aber vielleicht eine Alternative zur maßlos ausgereizten Helvetica.

31. Oktober 2007 22:16 Uhr. Kategorie Design. 5 Antworten.

MUSEUM 7

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18:15 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

DIMENSIONS OF FAKE

Hinter diesem schönen Plakat versteckt sich eine Veranstaltung des Fachbereichs Design der Hochschule Anhalt in Dessau zum Thema Dimensions of Fake – Standpunkte zu Design und Täuschung am Donnerstag den 15.11.07. Gäste sind unter anderem der Verfahrentechniker und Ökovisionär Michael Braungart, Chris Rehberger von Double Standards, der hinter dem wunderbaren und zu Recht preisgekrönten Design des HAU123 steht, Gesine Grotrian-Steinweg, die gemeinsam mit Fons Hickmann für einige der besten Designs in Deutschland verantwortlich zeichnet, Stefan Eichhorn, den ich nicht kenne, aber dessen Installationen perfekt zum Thema passen und Lust auf mehr machen, der Autor und Filmemacher Jakob Schillinger, der Photograph Hartmut Nägele aus Düsseldorf, Slowfood-Macher Sebastian von Kloch-Kornitz und die umwerfende Juli Gudehus als Moderatorin. Und aus irgendeinem Grund bin ich auch dabei, und wir haben intern wetten laufen, um wie viele Stunden ich die gegebene Redezeit als Schlußredner vor der Podiumsdiskussion wohl überziehen werde. Es gibt auch noch einen Film und eine DJ-Party, insofern scheint sich das Kommen auf jeden Fall zu lohnen. Und wo ich gerade mal im Dessau bin, mache ich am Tag davor einen Workshop dort, was mich ziemlich ehrt, weil ich damit in die nicht unbedingt kleinen Fußstapfen von Eike König und Slanted-Macher Lars Harmsen treten darf. Insofern tausend Dank an Susann Stefanzien, Matthias Honert und Prof. Brigitte Hartwig die die Einladung und Organisation der Sache, ich freue mich sehr drauf.

Anmeldungen unter dimensions-of-fake@design.hs-anhalt.de bis 9. November. Der Eintritt ist frei.

PS: Und hier mein Vortrags-Teaser:

EVEN BETTER THAN THE REAL THING

Wir leben in einer zunehmend artifiziellen, simulierten Welt, in der die Grenzen zwischen «real» und «fake» schwimmend geworden sind. Was bedeutet es, wenn Design zum umfassenden Lebensparadigma mutiert – und sollte man gegen diesen Exodus aus der Realität ankämpfen oder sich lieber lustvoll von der Wirklichkeit verabschieden?

14:23 Uhr. Kategorie Leben. 15 Antworten.

MUSEUM 6

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13:44 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

MUSEUM 5

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30. Oktober 2007 23:21 Uhr. Kategorie Photos. 6 Antworten.

MUSEUM 4

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08:25 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

MUSEUM 3

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29. Oktober 2007 23:28 Uhr. Kategorie Photos. 2 Antworten.

MUSEUM 2

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19:48 Uhr. Kategorie Photos. 3 Antworten.

MUSEUM 1

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Jetzt heißt es stark sein: Als ob der tägliche Strom von Bildern aus Wien nicht reichen würde, kommen jetzt etwas über 100 Photos nur aus dem Wiener Naturkundemuseum. Ich bin ein absoluter Bewunderer dieser Museen und habe auch das in Antwerpen und Prag innig geliebt und das in Wien bereits das zweitemal besucht. Das Wiener Naturhistorische Museum ist nicht nur architektonisch eine Pracht, sondern erzählt auch schon durch die Art und Weise, wie die Exponate gezeigt werden, Geschichte. In der Mineraliensammlung sind die Vitrinen so alt, dass das Glas bereits Bewegungsspuren zeigt. Auf alten Präparaten sind wunderbare Handschriften aus dem 18. Jahrhundert – das Museum ist nicht ohne Grund eines der schönsten zehn dieser Welt. Und nicht umsonst eines der meist photographiertesten. Die wunderbare generelle Morbidität eines Museeums, das in weiten Teilen wie eine Art nekrophiler Zoo aufgebaut ist, läßt sich einfach nicht von der Hand weisen. Das Museum ist ein wunderbar Borges-esquer, düsterer, zutiefst europäischer Ort, bis unter die Decke angefüllt mit den Resten toter Tiere, mit Skeletten, Präparaten, Modellen – und zugleich voller Kinder, die in ihren Day-Glo-Kleidern durch die Gänge rasen und kreischend die Horrorshow genießen. Es gibt keinen besseren Ort, den Nachmittag zu verbringen.

14:26 Uhr. Kategorie Photos. 3 Antworten.

TOURIST

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09:20 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

KETTE

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00:52 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

WAND

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28. Oktober 2007 18:09 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

KAMERA

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10:27 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

KAMERA

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01:35 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

SEGWAY

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27. Oktober 2007 23:46 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

TOURIST

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19:15 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

GITTER

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15:28 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

WALLTATTOO 5

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26. Oktober 2007 18:11 Uhr. Kategorie Photos. Eine Antwort.

WALLTATTOO 4

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12:18 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

BEAST

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08:44 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

PIXEL

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01:20 Uhr. Kategorie Photos. 8 Antworten.

BEINE

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25. Oktober 2007 21:56 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

WERBUNG

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Was in Stockholm noch ironisch gemeint war (und in jeder Hinsicht viel besser gemacht ist), hier als todernste Werbung. Wer sucht solche Bilder aus???

21:17 Uhr. Kategorie Photos. 4 Antworten.

WURST

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16:31 Uhr. Kategorie Photos. 6 Antworten.

BEINE

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08:51 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

TOURIST

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00:46 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

BE AGRESSIVE

via ScansDaily

24. Oktober 2007 23:30 Uhr. Kategorie Stuff. 9 Antworten.

SPORTFAHRZEUGE

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20:01 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

SCHUH

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11:48 Uhr. Kategorie Photos. 2 Antworten.

ENGLISH SPOKEN

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07:33 Uhr. Kategorie Photos. 7 Antworten.

KLEIDUNG 2

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01:19 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

KLEIDUNG

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23. Oktober 2007 14:58 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

MANN 5

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10:44 Uhr. Kategorie Photos. 2 Antworten.

FRAU 6

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01:17 Uhr. Kategorie Photos. 2 Antworten.

PHONOMAT

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22. Oktober 2007 15:59 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

MÄDCHEN 3

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10:00 Uhr. Kategorie Leben, Photos. Keine Antwort.

A

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03:37 Uhr. Kategorie Photos. Eine Antwort.

MISCHER

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21. Oktober 2007 20:09 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

THE PITT AND THE PENDULUM

In der aktuellen Zeit ist ein – in der Flut von aktuellen Interviews anlässlich seines Jesse James Films hervorstechendes – ausgezeichnetes Interview mit Brad Pitt, das weniger durch das, was er sagt besticht – obwohl man spätestens hiernach endgültig von dem Pitt-is-just-another-pretty-face – kuriert ist, wenn man das nicht ohnehin vor Jahren abgelegt hat… sondern durch die Art des Interviews an sich. Die Zeit-Filmkritikerin Katja Nicodemus (selbst eine Art Star unter den Filmkritikern) führt ein offenbar ruhiges, bewusst etwas anderes Gespräch mit dem Hollywood-Star und durchdringt so für kurze Sekunden die Routine der üblichen Film-Promo-Blitz-Interviews, nicht zuletzt, weil im Interview vielleicht die Pausen, das Rauchen, wichtiger ist als das, was gesagt wird. Und selbst das hat Wucht: Wie Pitt selbst seine Figuren aus alten Filmen betrachtet, und selbst Kleinigkeiten wie das Essen nutzt, um einen Charakter zu verkörpern, ist mehr als lesenswert.Der Mann hat sich vom reinen Schönling zu einem der bemerkenswertesten Darsteller unserer Zeit gewandelt – und hier spürt man, warum.

16:05 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

EINS LIVE KUNST

Peter Grabowski erzählt was zum einjährigen Bestehen von EinsLiveKunst, dem OnlineStreaming-Sender, der so ist, wie ich mir einen Radiosender wünsche. EinsLiveKunst fusioniert smarte aktuelle Popmusik jenseits des Chartsgedudel mit Kultur-Beiträgen von WDR 5 und WDR 3. Was sich krude anhört, funktioniert für mich in der Praxis optimal. Die Musik könnte manchmal etwas bösartiger sein – mitunter perlt das etwas zu chillig daher – aber die Ehe zwischen meinen bevorzugten On-Air-Formaten (Plan B und WDR 5 Scala) ist ein echtes Glücksrezept. Ich hoffe, die krude Mixtur genießt ein langes Leben und kann vielleicht irgendwann einmal mehr als nur täglich vier Stunden (ab 15:15) senden.

14:36 Uhr. Kategorie Online. 2 Antworten.

MANN 4

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11:13 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

SPAM

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00:18 Uhr. Kategorie Photos. Eine Antwort.

FRAU 5

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20. Oktober 2007 23:22 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

MARK LOMBARDI

Ein Mitdozent an der RA, Andreas Darda, hat letztens mit seinem Kurs zum Thema Infografik gearbeitet – was ich hochspannend fand als Semesterthema. Denn es gibt natürlich großartige Beispiele, wie Design durch Selektion, Verknüpfung, Ordnung und nicht zuletzt auch puren visuellen Overkill Informationen ordnet, zerlegt, neu arrangiert und so nicht nur präsentieren kann, sondern auch die Logik von Informationssystemen per se in Frage stellt. Neben dem beeindruckenden viral die Runde machenden Royksopp-Video Remind Me und den vielen anderen Beispiele für Infosthetik zeigen auch die manischwuseligen Arbeiten von Mark Lombardi, wie spannend Informationscharts sein können.

Das Werk des 2000 etwas rätselhaft gestorbenen, von der FBI überwachten US-Künstlers besteht aus gigantischer Großformate, auf die Bleistift die Ergebnisse langer Recherchen visualisiert sind. In an Weltkarten und U-Bahn-Pläne erinnernder Optik verknüpft Lombardi Großkapital und Mafia, Politik, Religion und Terror zu dichten narrativen Netzwerken, die in ihrer handgemachten, zettelkastigen Optik große Sprengkraft wirken, weniger, weil sie die Verbindungen zwischen verschiedenen Organisationen und ihren Vertretern transparent machen – wie eine Infografik dies ja eigentlich soll – sondern weil sie durch die Übernahme dieses Looks die INtransparenz dieses Systems klar machen, einen Luhmannschen Nebel aus Verbindungen, Klagen, Geschäftsbeziehungen, Abhängigkeiten, der sich zu einem konspirativ anmutenden Wust ballt. Lombardi malt ein Gesellschaftsportrait in Strichen und Zahlen, Buchstaben und Farben, Bilder, die im Grunde niemals fertig sind, nur Momentaufnahmen sein können – und nicht ohne Grund an Flowcharts von Unternehmen erinnern. Lombardi bekämpft seinen gegner mit dessen eigenen Waffen, und stellt dabei gleichzeitig die Sinnlosigkeit des Diagramms als Methode der Aufklärung dar. Aus Bankenskandalen, Betrug, Krieg hat Lombardi komplexe Informations-Spinnennetze gezeichnet, hyperkomplexe Systeme, Konstrukte von Kausalitäten, die keinen Wahrheitsanspruch erheben, hinter deren schlichter Fassade sich aber ganze Thriller verbergen. Lombardis Buch Global Networks gibt einen Einstieg in die verschörungstheorieartigen Konstrukte des Künstlers.

09:43 Uhr. Kategorie Design. 3 Antworten.

FRAU 4

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09:00 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

BANK

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01:59 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

10 KM

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19. Oktober 2007 20:59 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

LASTWAGEN

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08:30 Uhr. Kategorie Photos. 6 Antworten.

DACH

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01:13 Uhr. Kategorie Photos. 4 Antworten.

HE CAUGHT HIS HEAD IN A MECHANICAL RICE PICKER…

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18. Oktober 2007 23:57 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

JUNGE 2

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13:42 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

FRAU 3

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10:18 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

GA

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00:52 Uhr. Kategorie Photos. Eine Antwort.

ZAUN

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17. Oktober 2007 22:55 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

BIS

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17:04 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

MANN 3

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09:07 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

TISCH

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16. Oktober 2007 23:51 Uhr. Kategorie Photos. 2 Antworten.

HEIMATWERBUNG

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20:26 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

BENJAMIN VON STUCKRAD-BARRE: LIVEALBUM

Ich liebe das Cover von diesem Buch. Die drei Mädels, die im Rotlicht stehen, vielleicht tatsächlich bei einer Lesung von Benjamin von Stuckrad-Barre (für diesen Namen sollte es Zeilengeld geben), und die vorderste hat die Zunge dick in der Backe. Tongue in Cheek. Alles nur Verarsche. Und so fühlt sich dieses Buch auch an: Tongue in Cheek, alles nicht zu ernst, schaumig, die Sorte Buch, die du beiläufig in ein zwei Tagen durch hast. Fettarm, ballaststoff-frei. Das seltsame dabei ist: Ich mag Benjamin v. Stuckrad-Barre. Irgendwie. Ich halte Soloalbum für ein wirklich schreckliches Buch, das zu beenden mir schwer fiel, weil es so entsetzlich dreist bei Nick Hornby und Irvine Welsh klaut und so wenig eigenes zu bieten hatte. Aber die meisten anderen Sachen von ihm mag ich. Die beißenden, delirierenden Artikel und Glossen, den teilweisen Ausrutscher in den Wahn in Blackbox, Remix 1 und 2 (genial, genial, genial) und eben auch Livealbum. Es ist schön, wenn ein Autor so dreist «Pop» aus der Literatur macht, und damits auch jeder merkt, alles wie ein Musiker aufzieht – das es Stucki auch als Hörbuch gibt, macht den Kreis dann rund. Und es ist natürlich schön, wenn einer so schreibt, dass man denkt: Okay, nach dem Buch wird der doch nirgendwo mehr eingeladen, weil alle Angst haben, dass er über sie so denkt, wie über die Leute in Livealbum. Denn der Autor geht mit seinen Gastgebern ganz schön garstig ins Gericht, ganz in der klassischen Haßliebe zwischen Lesereisendem und einladendem Buchhändler. Livealbum präsentiert Stuckrad-Barre nach Soloalbum, auf seiner ersten Lesereise als frischgebackener Jung-Geheimtipp-noch nicht-ganz-Star. Und während es weit hinter Bukowskis Ochsentour zurückbleibt, gewährleistet Livealbum trotzdem einen schönen – wenn auch sicherlich nicht ganz echten – Einblick in Stuckrad-Barres Kopf, in das miese kleine Tourleben von Autoren, in Buchhandlungen und Schulaulen. Ich war immer der Meinung, das als Autor quer durchs Land zu reisen und in kleinen Hallen und Buchhandlungen zu lesen, um danach noch schnell «zum Italiener» gehen zu müssen, jeden Abend Small Talk über das eigene Schreiben halten… dass das ein Alptraum sein muss, zumal man nicht mal – man ist ja Hochkultur, kein Punk – irgendwelche Hotelzimmer demolieren darf. Man hat auch keine Band, keine echten Groupies, sondern nur diesen Tisch, ne Lampe, diese zu große oder zu kleine Bühne, ein ja meist schon altersbedingt eher sitzendes Publikum, niemandén, der mal tanzt, aber immerhin lachen die Leute ein paarmal an mehr oder minder richtigen Stellen – wenn man Literatur zum Lachen schreibt. Durch Göttingen, Krefeld, Haltern tingeln zu müssen und den immer gleichen Lesereisen-Besucher-Gesichtern entgegen zu blicken… stelle ich mir tough vor. Dieser – zugegeben – Klischeevorstellung gibt Livealbum dann auch reichlich Futter, beschreibt relativ berechenbar die Ebene deutscher Kleinstädte, die Bahnreisen, die Zweifel, den Bluff, die kurzen Drogentrips, die Mediennutterei – im Grunde eine Form milden Exhibitionismus’, der dann später in Herlinde Koebls Rausch und Ruhm seine Fortsetzung fand. Interessant wäre gewesen, wenn Stuckrad-Barre dieses Tourtagebuch weitergeführt hätte, in die Zeit seines kometen Aufstiegs zum TV-Promi, der bei MTV gefeiert wurde, große Hallen füllte, eigene TV-Shows hatte, Stars vögelte und all die kleinen Träume, die er in Livealbum noch träumt, lebte. Aber auch schon so ist die Betrachtung der Lesereise von unten kurzweilig, unterhaltsam und hochspaßig, wenn auch sicher wenig überraschend oder gar tiefschürfend. Muss es aber auch gar nicht immer sein. Unter der fast dahergenuschelten Beiläufigkeit der Texte, unter der oft zu sehr in narzistischer Selbstbespiegelung zerfließenden Prosa spürt man aber einen scharfen Beobachter, der mit wenigen Worten das ganze Lebenselend der Leute, die seinen Weg kreuzen, skizzieren kann. In diesen Beschreibungen, die fast wie Randnotizen vorbeirauschen, fährt BvSB zur wirklichen Größe auf, zu einer wütenden Kälte, die weit über Barres Rolle als «Pop-Literat» oder «Autoren-Promi» hinausgeht. Das Livealbum Stuckrad-Barres Rolle als Vorläufer von Pete Doherty – der ja auch seine Suche nach Ruhm und seinen Drogenabstieg öffentlich auslebt – aufzeigt, die Funktion von Barre als Autor, der sein Leben zum Buch macht, als Dandy, als Bluffer, als Mediennutte, zuletzt als Junkiezombie und Wiederauferstandenem, determiniert, als klassischem Promi also, der dafür berühmt ist, dass er berühmt ist – all das gibt dem Buch eine seltsame Wucht. Die sanften Anfänge einer Bulimie, die Stuckrad-Barre hier fast humorig beschreibt, wirken im Licht von heute nicht mehr so lustig. Es ist ein seltsames, schepperndes Zeitdokument geworden, Teil des Gesamtkunstwerkes BvSB, der in seiner öffentlichen Inszenierung den BritPoppern stets wenig nachstand. Und genau aus dem Grund ist Livealbum auch ein Buch über den Preis medialer Inszenierung, der Selbstverkaufe, des Ausverkaufs, den alle im Showbusiness mehr oder minder bewusst betreiben, von der Dorfcombo bin hin zum Hitmillionär, um weiter im Rampenlicht zu stehen. Und wenn man es so liest, klingt es nach einem Spiel, bei man nicht gewinnen kann. Stuckrad-Barres Verdienst ist, dass er stellvertretend für uns dabeigewesen ist und Frontberichterstattung betreibt.

07:54 Uhr. Kategorie Buch. 3 Antworten.

PUPPE

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07:23 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

HANDSCHUHE

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15. Oktober 2007 23:26 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

40,-

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16:49 Uhr. Kategorie Photos. 4 Antworten.

SICHTWERK 2007

An die Uni Essen habe ich natürlich nur beste Erinnerung, weil ich als BWL/KoWi-Student hier für Design angefixt wurde, in den Vorlesungen von Norbert Bolz und durch Anna Berkenbusch und nicht zuletzt durch die alten TDC-Annuals in der Unibücherei.

Nun ziehen die Gestalter der Uni Essen, die nach der Fusion mit Duisburg zum effizienzorientierten Moloch wurde, an der Design nicht mehr so richtig Platz haben mag, wieder in die Folkwang nach Werden. Und starten neu durch. Die Fusion von Design/Kunst/Photo/Tanz und Musik klingt mehrals vielversprechend und dürfte spannende Früchte tragen. Und Essen-Werden wird so wieder ein Stück mehr lebenswert, eine Art Miniatur-Studentenstadt :-D.

Den Status Quo ihrer Arbeiten zeigen die Studenten in der Zeigung Sichtwerk vom 19. bis 21. Oktober, gezeigt werden Fotografie – darunter Bilder wie das von Marlen Mauermann oben – , Malerei, Industriedesign, Typografie, Grafik, Plastik, Installation, Film und Neue Medien. Neben der Ausstellung werden auch aktuelle Diplom- und Examenspräsentationen gezeigt, es gibt Mappenberatungen für Studieneinsteiger, sowie nicht zuletzt ein Rahmenprogramm mit Vorträgen namhafter Künstler und Designer. Am Samstag ab 22 Uhr zudem im Hotel Shanghai die Sichtwerk-Party. Öffnungszeiten für die Ausstellung, die auf dem Campus der Essener Uni (Universitätsstraße 12) stattfindet, sind:  Freitag 14-20, Samstag 10-20 und Sonntag 10-18. Also: Hinhin.

11:38 Uhr. Kategorie Design. 7 Antworten.

MICHAEL CRICHTON: NEXT

Ich habe mir fest vorgenommen, endlich mal die etwa 40 teilweise seit 2003 hier herumliegenden Bücher abzuarbeiten, bevor ich mir wieder neue Sachen kaufe. Der gute Vorsatz wird nicht lange halten… beginnt aber gleich mit einem besonders schrecklichen Buch, das ich nicht umsonst so lange hab herumliegen lassen. Wie die Atomkraft in den 50er Jahren, ist die Genforschung eine der latenten freiflottierenden Ängste, die unsere Gesellschaft heute plagen. Wo früher radioaktive Insekten die Menschen verseuchten, sind es heute seltsame Genexperimente, die schief laufen. Michael Crichton, mit seinen Romanen stets an erster Stelle, wenn es darum geht, aus Techno-Angst einen Roman zu schmieden, der sich nicht umsonst in seinem letzten Roman mit der Klimakatastrophe und im Vorletzten mit Nanotech beschäftigte, liefert mit Next einen Gen-Thriller. Kein unbekanntes Terrain für ihn, hat er doch im Grunde schon mit Jurassic Park auf GenTech abgehoben… auch wenn es da vielleicht eher um die Chaostheorie ging. Crichtons Stärke ist, normalerweise, einen komplexen, langweiligen technologischen oder wissenschaftlichen Komplex so in das Gewand eines (meist eher platten) Thrillers zu packen, dass der eigentlich dröge Stoff Textur und Dimension gewinnt, Fleisch und Blut. Und an und für sich gelingt das oft. Kein Buch von Crichton, selbst nicht wirkliche Klassiker wie The Andromeda Strain oder Sphere, kam für mich jemals an die Brillanz von seinem Film Westworld heran, der nicht nur Jurassic Park weit vorweg nahm – beide Stoffe sind nahezu identisch – sondern einer der (trotz der primitiven Siebziger-Jahre-Optik) seminalen und besten Tech-gone-wrong-Filme schlechthin ist. Nicht ganz 2001, aber Yul Brunner ist einfach perfekt in der Rolle des durchgebrannten Cowboyroboters, der sich wie ein Vorfahre des gefühlskalten Terminators durch die Vergnügungswelt von Westworld mordet. Ob Airframe oder Rising Sun Disclosure oder Prey - stets hat Crichton einen Weg gefunden, akute Themen aus dem Wirtschafts- oder Wissenschaftsteil der Zeitungen literarisch so zu verwässern, das Bestsellermaterial daraus wurde. Und das meist, und so soll es bei Pageturnern ja sein, auf durchaus fesselnde Art. Airframe zum Beispiel habe ich in einer einzigen Nacht durchgelesen.

Next hingegen ist so erschreckend schlecht, dass man es im Grunde nur weiterliest, weil man – wie bei einem Autounfall – sehen will, ob es noch schlimmer kommt. Crichton führt eine fast unüberschaubare Vielzahl von Figuren ein, darunter auch die inzwischen etwas zum Klischee geronnene «Starke Frau in Trouble». Alex heißt sie diesmal, und ihr Vater, sie und ihr Sohn werden von einer Gentech-Firma verfolgt, weil die Zellen ihres Dads ein Heilmittel gegen Krebs enthalten könnten. Daneben lernen wir eine Phalanx von Wissenschaftlern und Managern kennen, leuchtende Schildkröten, Kinderschänder, zwei sprechende Affen und einen klugen Papagei mit britischem Akzent. Keine der Figuren aus dieser Charakterfront wird uns je unter die Haut gehen, sie bleiben offensichtliche Pappkameraden, deren fiktionale Erlebnisse nur dazu dienen, die von Crichton am Ende des Buches nochmal in Klartext verfassten Meinungen zur Gentechnologie zu illustrieren. Und so häufen sich die Zufälle, die Deux Ex Machinae und die Paradoxien doch etwas platt, zu einer Kakophonie von Events, die im Ganzen völlig belanglos an uns vorangetrieben werden, wie eine miese Zirkustruppe. Das am Ende des Buches alle einzelnen Handlungsstränge mit fast surrealer Gewalt zusammengetrieben werden, sprengt dann endlich die grenzen der Glaubwürdigkeit. Wer beim (natürlich zufälligen) Treffen von Dave, dem menschlichen Schimpansen und Gerard, dem (natürlich englischsprechenden) französischen (!!!) Papagei in einem Wellness-Resort nicht milde Lachkrämpfe kriegt, dem ist nicht zu helfen. Selbst Crichtons typischer Blick in die Strukturen von Unternehmen gerät zum Klischee. Fast schablonenhaft tauchen gierige Unternehmer, rücksichtslose Wissenschaftler, überforderte Richter und mediengeile Politiker auf – Crichton bemüht sich zu keiner Sekunde, die Klischees überhaupt noch zu ummanteln. Jede Figur ist nur eine Sprechpuppe, an der der Autor seine Ansichten zur Gentechnologie illustriert. Am Ende verkommt das Buch endgültig zur Lachnummer, die man eigentlich nur erträgt, indem man die Rollen kurzerhand vor seinem geistigen Auge von den Monthy Pythons übernehmen lässt. Aber anders auch beim besten Willen nicht. Wenn ich viel zu arbeiten habe, liebe ich es, Trashbücher zu lesen, aber Jesus, so mies muß es ja auch nicht sein. Das Thema transgener Züchtungen bietet eigentlich Stoff für spannende, gute und smarte Bücher – Next aber ist nichts davon. Wo Prey noch leidlich spannend war (und eigentlich nur wegen der Connection zu Lost), ist Next einfach nur ein durcheinander geratener Unfall aus Ansätzen, die gut gemeint, aber schlecht gemacht sind. Das allerschlimmste: ich müsste eigentlich noch Crichtons vorletztes Buch, State of Fear lesen. Mal sehen, ob ich mich nach Next dazu überwinden kann…

10:31 Uhr. Kategorie Buch. 10 Antworten.

MÄDCHEN

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00:23 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

DACH

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14. Oktober 2007 19:38 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

PLANET TERROR

Mal ganz unter uns: Autokino ist für Trash-Filme grandios. Currywurst, etwas Alkohol, ein Hund auf dem Rücksitz und auf der Leinwand vor dir grotesk-absurder Horrormüll, das hat schon was für sich. Und in der Rubrik Trash-Film ist Robert Rodriguez Abgesang auf die B-Movie Horrorgenre der achtziger Jahre nicht zu unterschätzen. Schon der Soundtrack ist so unverschämt wundervoll bei Carpenter und Konsorten gestohlen, dass man die ganze Zeit Spaß hat, aber auch ganze Einstellungen und Szenerien erinnern an Halloween, einige Situationen an Assault on 13th Precinct, die Zombies sind natürlich von George Romero und das reine Level an Splatter bei Sam Raimi (Evil Dead) abgeschaut. Romero hat das Splatterzombieitalohorrorgenre 1968 mit Night of the Living Dead miterfunden, in der ersten großen Welle von Filmen, in denen Handlung ebenso egal war wie guter Geschmack und das Horrorgenre ins Absurde überspitzt wurde, einem absoluten No-Budget-Kultfilm sondersgleichen, an dessen Pop-Ikone der lebenden Leichen Planet Terror nahtlos anküpft. Überhaupt sind Zombies ja derzeit wieder sehr «in», und treiben in Comics und auch auf der Leinwand (Dawn of the Dead als Remake, aber eben auch 28 Days/Weeks Later) wieder munter ihr gehirnfressendes Unwesen. An Dawn of the Dead erinnert Planet Terror denn auch ungemein, ebenso an zig Plots von Stephen King, an Dario Argento und nicht zuletzt natürlich an die zweite Hälfte von From Dusk Till Dawn. Keine Frage, Rodriguez hat hier ein unglaubliches Genre-Spiegelkabinett geschrieben, gedreht, vertont und geschnitten. Planet Terror zelebriert ungeniert bis hin zu Filmrissen, fehlenden Filmrollen, digital montierten Kratzern und Brandblasen (für die ein dreiköpfiges Team verantwortlich zeichnet) den Stil des großen amerikanischen Horrorkinos und überzeichnet dabei noch dreister als Evil Dead es je konnte. Die postmoderne, enthemmte Gesellschaft, in der es keine Tabus mehr zu brechen gibt, schlägt hier durch. Die Symbiose aus GoGo-Girl und Maschinengewehr, in From Dusk Till Dawn schon als Sexmachine-Penispistole vorweggenommen (wo man sich ja auch schon fragte:«Wir zur Hölle wird da eigentlich abgedrückt?»), ist symbolisch für die völlige Abschiednahme von der Schamgrenze, den ultimativen Over-The-Top-Gestus von Planet Terror. Gesammelte Hoden im Glas und Tarantinos zombifiziert-hüttenkäseschmelzender Penis gehören dazu ebenso wie die sexyböse Ärztin Dakota Black oder spärlich bekleidete Screamqueen-Opfer. Rose McGowan (die inzwischen so dürr ist, das Mischa Barton dagegen übergewichtig wirkt), die in DeathProof ja einen eher frühen Tod starb, darf hier als Heldin von der Nacktänzerin zur Madonna mutieren, Bruce Willis hat einen großartigen Überraschungsauftritt, Tarantino persifiliert seine Vergewaltiger-Rolle in From Dusk Till Dawn, und überhaupt scheint die ganze Crew einen irren Spaß daran zu haben, die ja seinerzeit durchaus eher ernst gemeinten, unfreiwillig peinlichen Filme ihrer Jugend zu parodieren. Das eine fehlende Filmrolle einen riesigen unlogischen Handlungssprung kaschiert, dass die Logik des Films sich nach den ersten zwei Minuten verabschiedet, dass völlig dreist die Elemente von etwa siebzig anderen Horrorfilmen stiehlt, dass genüsslich aus eigenen Filmen und von Tarantino zitiert wird (Sherrif Earl McGraw aus Death Proof und Kill Bill, Tarantinos erster Auftritt, der an seine Alias-Folge erinnert, zahlreiche Anspielungen an Kill Bill und Reservoir Dogs und sogar an Death Proof [Jungle Julia])… all das macht klar, dass Planet Terror – wie Death Proof - in erster Linie ein Hommage-Film ist, eine Zitatenorgie, ein ironisch gebrochenes Insider-Ratespiel. Wo Tarantino aber schafft, selbst den Trash noch mit Subtext aufzuladen und die Hommage auf eine eigene Ebene zu wuchten, ergibt sich Rodriguez dem Originalmaterial und begnügt sich damit, die Lautstärke hoch auf 11 zu drehen. Planet Terror ist einfach trashiger, lauter, absurder, verrückter, aberwitziger und unsinniger als die Bad-Taste-Vorbilder, mehr Blut, mehr Sex, mehr Gore. Wie in den El Mariachi-Filmeb, wie bei Sin City oder Spy Kids zeigt sich Rodriguez als multitalentierter Handwerker, als Auteur alter Schule, der einen Film fast im Alleingang stemmt, als begnadeter Kopist und Stilist, als jemand, der mit nahezu keinem Budget einen groß wirkenden Film synthetisieren kann … aber im Grunde hat er jenseits von nackter Over-the-top-Ästhetik wenig zu sagen. Rodriguez hat keine Botschaft, keinen Inhalt. Sein Medium transportiert Bilder und Affekte, aber wenig mehr. Nicht ohne Grund ist Sin City eine 1:1 Kopie des Comics. Im Gegensatz eben zu Tarantino, aus dessen Zitatenstadl immer auch etwas neues und einzigartiges emergiert. Aber was soll’s: Planet Terror ist ein verdrogter Zombiefilm, verdammt, wer braucht da INHALT? Sexy, blutig, lustig, irre, witzig und natürlich frei von jeglichem Ballst, von Sinn und Handlung – also genau so, wie es sein soll. Und insofern ein absolut (un)würdiger Nachfolger für From Dusk Till Dawn.

Oh… und wie Death Proof hat auch Planet Terror ein Kickass-Plakat. SO sehen Kinoplakate aus.

16:24 Uhr. Kategorie Film. 5 Antworten.

SPAR

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14:21 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

MANN 2

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10:27 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

JOAKIM: MONSTERS AND SILLY SONGS

Joakim Bouaziz ist als Chef von Tigersuhsi ohnehin für seinen treffsicheren Geschmack bekannt, präsentiert auf Monsters and Silly Songs eine seltsam verpeilte Mischung aus Elektronica und akustischen Instrumenten. Was irgendwie überraschend nach frühen Trisomie 21 klingt, nach Soundtracks für John Carpenters Filme, nach Wodkalaune im Studio. Die Platte macht es den Kritikern einfach, sie nicht zu mögen, weil sie sich etwas sperrig gegen jeden Trend lehnt und absolut nicht zu verorten ist, weil Joakim und seine Liveband (die nötig wurde, weil das bereits fertig elektronisch produzierte Album komplett bei einem Festplattencrash verloren ging) bei den Aufnahmen in etwa so trashig vorgehen wie auch auf dem Coverartwork. «Silly Songs» finden sich da also unter den 16 Tracks der CD zu Hauf und sie sind alle prima so wie sie sind, irgendwie spontan, irgendwie Samstag nacht und Sonntag vormittag.

Der Geist der frühen 80er weht allgegenwärtig durch das Album und das gibt der Scheibe eine vulgäre, etwas billige Atari-Qualität, die man lieben darf. Eine Nummer wie Lonely Hearts etwa darf man nicht zu ernst nehmen, sondern muss sie eher relaxt genießen, als albern gefühlswabernde, schwerelose Proto-Pop-Nummer. Die Virtuosität dieser Platte zeigt sich in den Nebengeräuschen der Song, den kleinen Ornamenten im Soundgerüst sowie in den wunderbar soundtrackartigen psychedelischen Einlagen, die das Album skizzenhaft, spontan und doch diffus konzeptionell wirken lassen. Stimmungsvoll und emotional, einen Bogen spannend von bolleriger Partylaune zu müder Katerstimmung, ist Monsters & Silly Songs eine Freistilübung, die man entspannt nebenbei weghören kann, die aber bei konzentrierter Auseinandersetzung unerwartete Tiefe enthüllt. Hier scheppert ein Echo der Doors vorbei, hier ein Anhauch von elektronischen Frühklängen, alles bleibt ungeschliffen, roh, grobkörnig, wie ein Nouvelle-Vague-Film. Die Platte wirkt mitunter verstimmt, atonal, rausgerotzt und das macht sie um so wertvoller für ein Album, das von einem High-End-Remixer und Elektronikfreak kommt. Es ist ein bisschen wie Death Proof - man darf es nicht zu ernst nehmen, muß es als ungeschliffen, herausgerotzt, absichtlich trashig sehen… aber dennoch und eben deshalb hat es eine Frische und Experimentierfreude, eine Breite und Tiefe, die absolut beeindruckend ist und keine Sekunde langweilig wird. Der Vergleich mit Tarantino bringt es auf den Punkt – Joakim zaubert aus seinem eigenen wildwuchernden Musikgeschmack eine neue, hypnotische Indietronika-Melange, die den Titel «Monster» absolut verdient hat.

13. Oktober 2007 15:24 Uhr. Kategorie Musik. Keine Antwort.

MANN

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12:08 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

LEBENSGEFAHR

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10:25 Uhr. Kategorie Photos. 4 Antworten.

HUNDEVERBOT

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12. Oktober 2007 19:50 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

PLAKATIEREN VERBOTEN 2

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Klappt prima…

17:51 Uhr. Kategorie Photos. Eine Antwort.

PLAKATIEREN VERBOTEN

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Immer wieder schön: Plakate, auf denen «Plakatieren Verboten!» steht.

14:07 Uhr. Kategorie Photos. 7 Antworten.

ACHTUNG

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11:03 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

BUSFENSTER

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11. Oktober 2007 22:21 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

SKANDAL IM SPERRBEZIRK

Kaum ist die Regisseurin Karin Beier beim Schauspiel Köln als neue Intendantin eingestiegen, hat sie schon den ersten Skandal. Aber nicht wegen dem, was auf der Bühne passiert, sondern wegen eines von Velvet gestalteten Stückplakates. Das Plakat zeigt die bei Velvet eher übliche – und stets wunderbare – Mischung aus skurrillem Bildmotiv und schlichter Typographie, wie auch schon beim Theater Freiburg. Das an sich ästhetisch einwandfreie, vom Inhalt her aber doch eher harmlos anmutende Motiv stieß allerdings auf Protest: Der Kölner Kulturdezernent Quander empfand es als «gewaltverherrlichend». Und als Beier dennoch auf dem Plakatmotiv bestand – richtigerweise hinter ihrer Crew stehend – wurde ihr kurzerhand das Plakatieren verboten, woraufhin das Kölner Schauspielhaus einfach Guerilla-Plakate hing, an Bauzäunen, bei denen die anstössige Tüte über dem Kopf des Modells entweder entfernt oder überklebt wurd – mit einem «Was steckt dahinter»-Sticker.

Es ist schön zu sehen, dass es ein Theater mit Mut zum Skandal gibt, zu verwirrenden, absurdistischen Plakaten, die – obwohl die Motive eher freischwebend, assoziativ wirken – anscheinend bei den Betrachtern eine Wirkung hervorrufen, und sei es nur ein Unwohlsein. Es ist gut, dass Theater diese Wirkung hat. Es ist allerdings heute zu Tage etwas seltsam, ein Plakat verbieten zu wollen. Abgesehen von dem Aspekt der Zensur, darf ein Plakat für ein Stück wie Hebbels Nibelungen einfach auch brutal sein. Gewalt und Folter sind akute soziale Themen, die selbstverständlich auf den Theaterbühnen – ergo auch auf den Printmedien – ihr Recht fordern. Ich erinnere mich, wie uns das Bielefelder Theater für einen Monatsplan bat, von der sehr schönen Bielefelder Inszenierung von Elektra auf dem Cover ein möglichst braves Motiv zu verwenden… etwas schwierig, denn auf fast jedem Motiv hielt einer der Darsteller eine Uzi in der Hand, oder misshandelte einen der anderen Schauspieler. Ich fand immer schade, dass man den visuellen Mut der Aufführung nicht in die Printmedien gezogen hat – und freue mich umso mehr, wenn Köln hier ein medientauglicher kleiner Skandal gelingt, der die Aufmerksamkeit auf Karin Beiers hervorragendes Programm lenkt. Viele Kölner sind notorisch gegen ein modernes, mutiges Theater eingestellt… ich hoffe, Karin Beier und ihr Team geben diesem Druck keine Sekunde nach.

Das Design von Velvet für Köln ist – vielleicht mit Ausnahme des überladenen Logos und der allzu zeitgeistigen Diagonalstriche ;-) – ein Traum. Schlicht, klar ehrlich, zeitgemäß, konzeptionell aufgeladen. Da ist sehr, sehr viel richtig. In Zeiten, in denen viele Theater wirklich schlechtes Design fahren, und inhaltlich damit zufrieden sind, Darsteller und/oder Haus zu zeigen, ein absoluter echter Lichtblick.

17:46 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

CROSS LINE TO FEEL MALE

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Gibt es auch noch ein Female-Pendant zu, was ich großartig finde. Aber mit «Male» macht es irgendwie mehr Sinn.

15:46 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

SILHOUETTE

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12:55 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

PFERDE

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00:29 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

ALBUM 081

10. Oktober 2007 20:11 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

RADIOHEAD: IN RAINBOWS

Ab heute ist das neue Radioheadalbum für 40 Pfund als Deluxeset mit CD und Vinyl oder als Download – bei dem man den Preis selbst bestimmen darf – verfügbar. Frisch von ihrem Majordeal gelöst erweisen sich die Jungs um Thom Yorke als mediale Alternative-Vorreiter ebenso wie als gewiefte PR-Profis, die es sich leisten können, so einen Hype-Sturm auszulösen. Es ist klar, dass Radiohead einen neuen Plattendeal abschließen werden, aber ein besseres Statement zur Musik im digitalen Zeitalter ist kaum denkbar. Bowie, Prince, Madonna und die Neubauten haben es vorgemacht… Musik braucht keine Musikindustrie mehr, zumindest nicht, solange die Industrie sich nicht grundlegend ändert und vom Verhinderer wieder zum Wegbereiter wird, zum kreativen Partner.

Das Album ist wohltuend normal, fast eine Rückkehr zu Zeiten vor Amnesiac oder Kid-A. Zwar gibt es immer noch elektronische Elemente, wie etwa die DnB-artigen Drums im Opener 15 Steps. Aber bereits hier ist deutlich in einem sehr klaren Soundgerüst die Band präsent, die Gitarre tragend, die Samples nicht mehr zentral, der Beat weniger düster und schleppend – ganz im Gegenteil, die Nummer geht nach vorne wie lange kein Radiohead-Song mehr. Wer also eine Fortsetzung von Eraser erwartet, wird enttäuscht. Überraschend druckvoll und songorientiert zeigen sich Radiohead, tanzbar, aggressiv, fast poppig, perfide optimistisch. Auch Bodysnatchers ist fast ein Rückgriff aus My-Iron-Lung oder auch Pablo-Honey-Zeiten. Nude erinnert an die ruhigeren Tracks von Ok Computer. Und so sehr ich die dekonstruktiven, paranoiden Radiohead mochte, die wir auf den letzten drei Tracks präsentiert bekamen, so sehr war Hail to the Thief auch eine klare Sackgasse, ein Abschied in düster verhallte Selbstbespiegelung. Großartig, aber leider auch Stillstand. Insofern, paradoxerweise, wird der Rückschritt immerhin wieder zur Bewegung. Es ist schade, dass Radiohead nicht nach vorne gehen, aber immerhin gehen sie wieder. Vielleicht ist es die Befreiung von Labelzwängen oder der Versuch, sich im Musikbusiness einen eigenen Weg zu bahnen. Egal, was der Anlass ist, die Platte ist hochgradig gelungen, verbindet die elektronischen Beeps und Blips der letzten Alben mit den sehr viel straighteren Gitarren der Alben vor OK. Und so wie OK das bisher stärkste Album der Band war, eine Übergangsplatte wie das White Album der Beatles, eine Sollbruchstelle im Oevre der Band, so ist auch In Rainbows auf wunderbare Art und Weise zwischen den Stühlen, marginal, sprunghaft und dennoch absolut bündig und souverän. Ruhiger, optimistischer und doch ganz Radiohead zeigt das siebte Studioalbum eine gereifte Band, die ihre Krisen scheinbar durchstanden hat und die mit den Produzenten Mark Stent und Radiohead-Oldtimer Nigel Godrich einen weniger verkopften Sound präsentiert. Vieles klingt fast nach Homerecording-Aufnahme, schnell und ehrlich produziert, wenn es nur nicht so verdammt perfekt wäre. Oft durch Streicher ergänzt, wirkt die Klangkulisse des Albums mal bombastisch, mal sogar etwas lo-fi, insgesamt zeitlos, losgelöst von jedweden Trends. Radiohead sind in einer ganz eigenen Klasse, in ihrem ganz eigenen Klangraum. Kein einziger Track der 10 Songs (in der Deluxe-Version sind 8 weitere Songs enthalten) enttäuscht oder langweilt. Sie erinnern an alte Radiohead, sure, aber auf angenehme, coole Art und Weise, meilenweit entfernt von dem klaustrophobischen Vakuum das Hail to the Thief stellenweise wurde. Während andere Künstler, wie etwa Prince, nach der Trennung vom Label in ein tiefes Loch fielen, finden Radiohead zu großer Form und beweisen sich auch im Selbstzitat als nach wie vor eine der progressivesten wirklich grossen Mainstreambands.

17:14 Uhr. Kategorie Musik. Keine Antwort.

FUSSGEHER

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15:21 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

KUPPEL

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Sehr kaleidoskopisch. In Wien wird dir immer wieder gezeigt, wieviel moderne CAD-basierte Architektur verloren hat. Ich bin nicht der größte Freund vom Ornament, aber unsere Baukunst ist hastig und oberflächlich geworden gemessen an dem hier. Glatt und irgendwie gesichtsloser. Bis zu einem gewissen Grade wie die moderne Kunst. Inhaltlich eventuell mehr aufgeladen – aus heutiger Sicht, in den meisten alten Bauwerken und Bildern steckt eine Unzahl an geheimen Botschaften, Andeutungen, Verneigungen und Inhalten – aber von der reinen Detailfreude her wirken selbst spannende Bauten dagegen wie Phantome ohne wirkliche Konturen und Tiefe, wie Echos. Niemand baut mehr in diesem verschwenderischen, opulenten, dekadenten Reichtum, der für unsere modernen Sinne fast zu überwältigend ist. Niemand hat mehr die Zeit und das Geld für diesen visuellen Luxus. Fast alles was wir heute produzieren, verblasst gegenüber den Leistungen unserer Vorfahren. Meine Liebe für solche alten Bauwerke kennt keine Grenze.

12:06 Uhr. Kategorie Photos. 6 Antworten.

ZAUN

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Old meets new.

02:49 Uhr. Kategorie Photos. 2 Antworten.

PIMP MY CAMERA

Laut diesem französischen Blog hat Dave Story von Adobe ein Kamerasystem vorgestellt, das mit 19 verschiedenen vor die Kamera gesteckten insektenartigen Linsen eine Art hyperstereographischer Pseudo-3D-Aufnahme aus leicht verschiedenen Winkeln macht, wie mit einem Prisma, die mit entsprechender Software ausgewertet werden kann und Tiefenschärfenänderung, interaktive Retusche und sogar leichte Animation aus EINEM einzigen Bild erlaubt… Adobe nennt diesen Ansatz «computational photography». Das klingt mit dieser riesigen Linse und als reine theoretische Studie zunächst sicher noch etwas primitiv, aber die Idee – wie in dem Video mit Photoshop demonstriert – ist brillant und ich kann mir nur zu gut vorstellen, dass es bald «normale» Kameras gibt, die diese Möglichkeiten aktiv nutzen. Die Idee ist auf jeden Fall großartig.

PS: Interessant ist vor allem, dass Adobe sich hier erstmals, wenn auch nur indirekt mit Hardware beschäftigt. Hat das was zu bedeuten? Entdecken die da ein neues Betätigungsgebiet? Das würde ja durchaus Sinn machen. Ich warte seit langem darauf, dass Adobe Wacom aufkauft. Auch Geräte wie Drucker oder Scanner, Spektralanalyser und natürlich eben Kameras würden nahtlos in die Produktwelt von Adobe passen.

via Engadget

01:52 Uhr. Kategorie Technik. 6 Antworten.

DUSCHEN MACHT GLÜCKLICH

Sehr schöner Text von Wolfgang Ullrich in der Zeit… Psychotherapie per Duschgel. Kleiner Auszug:

Doch nicht nur bei technischen und aufwendigen Produkten weckt die Warenästhetik die Hoffnung auf Freiheit, Zukunft und Potenz. Auch etwas so vermeintlich Simples und Gebrauchswertorientiertes wie ein Mineralwasser oder Duschgel wird mittlerweile ähnlich in Szene gesetzt. Immerfort wird dem Konsumenten suggeriert, er könne sich von den Belastungen des Alltags freimachen und zugleich Energie tanken, um die neuen Freiräume auch individuell und ganz entspannt zu nutzen. »Unerschöpflich sanft« lautet der Slogan eines Mineralwassers, so als könne man auf ewig mühelos durch das Leben schweben. Und statt einfach Sauberkeit in Aussicht zu stellen, versprechen Duschgels eine optionsreich-virgine Zukunft.

01:20 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

KABELTOTBEISSER

Gestern abend fiel plötzlich das Internet aus. Rebooten des Routers half nichts. Das DSL-Modem war auch absolut in Ordnung. Allgemeine Verwirrung. Ausfall bei Arcor? Blitzschlag? Router defekt? Netzwerktrouble? Erst nach einigem Suchen fiel uns dann auf, wer im Büro den Webzugang gekillt hat: Kabelkiller Emma, die ein LAN-Kabel vom DSL-Modem zum Router durchgekaut hatte. Wir haben ein Monster gezüchtet…


Das Kabel


Die Emma (nachgestelltes Motiv)

9. Oktober 2007 23:13 Uhr. Kategorie Leben. 8 Antworten.

ALBUM 080

22:04 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

CODEFETZEN

An der Webdesign-Front sitzen wir gerade an fünf Projekten, zwei sind zu 90% fertig, zwei sind in den Anfangsstadien, aber schon recht weit gediehen, was die Gestaltung angeht. Und eines ist etwas special, da steht noch nichts an Gestaltung, aber die Arbeit an einem Dialogmodul läuft. Und der Code ist wirklich witzig :-D

var RX_eigenschaft:RegExp = /du(\w|\W)*bist|sie(\w|\W)*sind|(?P<plural>ihr(\w|\W)*seid)/
var RX_eigenschaft_frage:RegExp = /(bist du|bis(s|t)e|sind sie|sindse|(?P<plural>seid ihr))/i
var RX_unfreundlich:RegExp = /gemein|fies|nicht(\w|\W)*(nett|freundlich)|böse|aggressiv|forsch|unfreundlich/i
//
var RX_wiederholung:RegExp = /(sag|schreib|antwort(e?))(en|st)(\w|\W)*(den|das)(\s)?(gleiche|selbe)|wiederhol(en|st)\
s+(s|d)ich|(s|d)ich(\w|\W)
*wiederholen/i
var RX_wiederholung_alternativ:RegExp = /(sagte|meinte|erwähnte|schrieb(e?))(n|st)/i
var RX_wiederholung_indikator = /bereits|schon|vorhin/i
//
var RX_provokation:RegExp = /wa(s|t)(\w|\W)*((willst|wollen|hasse|haste|haben\s+sie)|is(t)?)|mir(\w|\W)*egal|(ja|na)\
s+und|und\s+(nu(n)?|jetzt)|doch/i
var RX_einlenken:RegExp = /okay|jaja|is(t)?(\s+ja)?(\s+schon)?\s+((g|j)ut|okay)|(wenn|wie)\s+(sie|du)\s+(mein(st|en))/i
//
var RX_befinden:RegExp = /(^|,\s?|\s)wa(s|t)\s+geht(\s+ab|$|\?)|wie\s+(geht|schaut)(\W?\w?s|es\s+(ihnen|dir|euch))|alle(s|t)\s+
(klar|klaa|fit|tutti|im\s+lot|gut|in\s+butter)\?/i
var RX_familie:RegExp = /(dem|ihrem)(\w|\W)*(mann|gatten)|(dem|ihrem)(\w|\W)*kind|(den|ihren)(\w|\W)*kindern|(dem|ihrem)(\w|\W)*sohn|(der|ihrer)
(\w|\W)*tochter|(dem|ihrem)
(\w|\W)*hund|(der|ihrer)(\w|\W)*familie|(den|ihren)(\w|\W)*eltern|(den|ihren)(\w|\W)*lieben/
var RX_wetter:RegExp = /\w*wetter|regen|regnet|sonne/i
var RX_uhrzeit:RegExp = /wie spät(\?|\s+(haben wir|ist es|isset|isses))|wie\s*viel uhr\s+|welche uhrzeit\s+(haben|ist)|uhrzeit\s+
(sagen|nennen|mitteilen)/i
var RX_datum:RegExp = /welche(n|r)\s+tag(\w|\W)*(ist|war|haben)/i
var RX_site:RegExp = /(\w|\W)*(site|homepage|(internet|web|home)?seite|internetpräsenz)\w*\W*/i
var RX_good_attribut:RegExp = /(toll|hübsch|dufte|töfte|schön|geil|fesch|nett|krass|fett|abgefahren)\w*\W*/i
var RX_bad_attribut:RegExp = /(beschissen|ätzend|blöd|hohl|dumm|doof|kack|scheiß)\w*\W*/i

15:27 Uhr. Kategorie Arbeit. 2 Antworten.

TOURISTIN

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10:09 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

TELEPHONE

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01:18 Uhr. Kategorie Photos. 3 Antworten.

TOURIST

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Ausnahmsweise mal kein lächerlich wirkender Tourist, sondern eine fast klassische, asketische Eleganz. Selbst der Hut funktioniert. Bis hin zur Geste der beiden Hände das Bild eines strengen, kontrollierten Menschens, der sich selbst auch körpersprachlich in Zaum hält.

8. Oktober 2007 23:18 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

KOHLGASSE

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19:25 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

DEKO

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12:58 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

AUGE

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Manchmal frage ich mich ja, ob die PopArt die Werbung übernommen hat oder die Werbung die PopArt.

02:27 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

THE COLOUR OF SUCCESS

Bei Speak Up hat Armin mal die Farbcodierung der Kinoplakate erfolgreicher Filme nach Altergruppen sortiert… und sieht schwarz…

00:50 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

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