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IRRLICHT 024
Autoren sind wie undenkbare Kinder.
Luisa hatte drei Jahre in Paul Miles investiert und auf einmal war seine Karriere «egal»? Wer hatte den damals 17-jährigen denn bei Bloomsbury durchgeboxt, die Presse bearbeitet, die Lesungen organisiert? Paul? Luisa begann, die Minibar nach Wodka zu durchsuchen und fand drei Miniflaschen Absolut.
Draußen vor dem Fenster die Autos, der monotone Strom von Verkehr, wie mechanischer Wind. Drinnen ihr frustrierter Atem in der Minibar, flach und kontrolliert in der kalten Luft.
«Paul, mir liegt an deinem Ruf.» Noch während sie es sagt merkt sie, dass der Tonfall es anders klingen lässt als geplant.
«Dir liegt an meinem... nein, sorry Luisa, wir schaukeln uns hier hoch und ich werde gemein. Tut mir leid. Du weißt, ich liebe dich. Aber Hotel muss erscheinen. Mein Leben hängt davon ab.»
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FÖRDERANLAGE

Kohleförderung am Flughafen… Aber die Typo ist wunderbar «vernacular», wie überhaupt überall in Wien.
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LATERNE 2

Das tolle an meinen Urlaubsbildern ist ja: Man weiß gleich, aus welcher Stadt sie kommen ;-)…
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LATERNE

Das erste Bild aus Wien, zufällig irgendwie passend zum letzten Stockholm-Photo…
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SEMESTERSTART

Das neue Semester beginnt und obwohl ich eigentlich erst im dritten Semester die Studenten übernehme – diesmal sogar mit zwei Fächern, weil ich zweiwöchentlich jetzt auch Experimentelle Typographie (whatever that means) mache – konnte ich gestern schon die neuen Erstemester aus allen Kreativbereichen der Akademie bei einem Workshop kennen lernen. Dieses Jahr haben wir – vielleicht wegen der Situation an der FH Dortmund, sicher aber vor allem durch den Wechsel von WAM-Filmlegende Frank Erhard zur Ruhrakademie – 22 Anmeldungen im Filmbereich, großartig, dass wir diesen Sektor so ausbauen. Der Workshop war das Designprozess-Spiel von Petr Blokland, das ich zwar auch so schon einige Male veranstaltet habe, aber nicht mit 70 Leuten zugleich, soviel, dass man schon eine Verstärkeranlage und ein Wireless-Mikro braucht, um im ganzen Raum verstanden zu werden. Durch die Menge an Teilnehmern ist das Spiel etwas lang geraten und hat so unfreiwillig die Übermüdung in echten Pitch-Situationen sehr gut nachgestellt, aber zur Belohnung gabs am Ende Gegrilltes und Bier auf dem Schlossgelände. Großen Respekt vor allen, die diesen ersten Vorgeschmack auf die Anstrengungen und Nachschichten und den alltäglichen freiwilligen Burn-Out in den Kreativbranchen so schön miterlebt haben, am Ende waren wir alle ordentlich müde, aber ich zumindest hatte einen sehr guten Tag mit euch :-D. Und nochmal vielen Dank an Christian und Danny, die mich geduldig hin- und zurückgefahren haben. You’re the best. Mehr hier…











