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30. September 2007 16:51 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

ALBUM 076

13:51 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

Handgepäck

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10:56 Uhr. Kategorie Photos. 6 Antworten.

STOCK

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02:36 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

ALBUM 075

29. September 2007 21:56 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

FÖRDERANLAGE

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Kohleförderung am Flughafen… Aber die Typo ist wunderbar «vernacular», wie überhaupt überall in Wien.

20:23 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

LATERNE 2

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Das tolle an meinen Urlaubsbildern ist ja: Man weiß gleich, aus welcher Stadt sie kommen ;-)…

15:43 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

LATERNE

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Das erste Bild aus Wien, zufällig irgendwie passend zum letzten Stockholm-Photo…

14:27 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

HAFEN III

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Das letzte Bild aus Stockholm.

28. September 2007 22:21 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

COLD

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12:32 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

WINDRAD

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07:57 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

BALLON

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Wer genau hinsieht findet auch Sonic unten im Bild ;-)…

01:37 Uhr. Kategorie Photos. 3 Antworten.

SCHILD

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27. September 2007 23:57 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

ALBUM 074

22:12 Uhr. Kategorie Stuff. 3 Antworten.

THE ARRIVAL

Shaun Tans Graphic Novel The Arrival erzählt die Geschichte einer Ankunft in einem fremden Land. 128 Seiten atemberaubenden Artworks, das die Immigrations-Geschichte ohne Worte vermittelt. Obwohl für Erwachsene gemacht, ist die Geschichte so reich und zugleich so einfach, dass sie für die verschiedensten Altersstufen funktioniert. Obwohl eigentlich ein Comic, ist The Arrival ein visuelles Kunstwerk, dem man jede Sekunde der vier Entstehungsjahre ansieht.

via Newsarama

22:06 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

PFÜTZE

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16:10 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

KIND IV

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Sie sieht nicht glücklich aus, oder? Trotz des wunderbaren Papageien-Einhorns…

08:20 Uhr. Kategorie Photos. 4 Antworten.

SPIEGEL II

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26. September 2007 20:05 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

ROLLWAGEN

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13:10 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

2

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09:02 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

FIXEDSYS 30 PT FETT FUL

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25. September 2007 23:21 Uhr. Kategorie Leben, Photos. Keine Antwort.

TÜR

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12:06 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

FAHRRAD II

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08:49 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

FENSTER III

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01:19 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

SCHUH III

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24. September 2007 20:28 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

RINGEL

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10:40 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

MANN

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Das seltsame ist: Selbst in dieser reduzierten Schattenversion hat man eine Vorstellung davon, dass der Mann eventuell gut aussieht. Interessant finde ich auch, die der Schattenkopf im Hintergrund in die Wand übergeht. Alien…

01:43 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

WILLIAM GIBSON: SPOOK COUNTRY

William Gibson, einer der wichtigsten Autoren des Cyberpunk-Genre, hat sich mit seinem letzten Roman, Pattern Recognition, auf großartige Art und Weise vom SF verabschiedet und sich der «normalen» Belletristik zugewandt. Nur konsequent, da unsere Realität immer mehr und mehr den fiktionalen Welten von Gibson angenähert ist und die Unterschiede nahezu nur noch kosmetischer Natur waren. Die Ideen, die Gibson in den achtzigern zu Papier brachte, sind längst zu festen kulturellen Fragmenten geworden, Cyberspace ein feststehender Alltagsbegriff, und Filme wie Matrix oder Blade Runner leben von der urban-dreckigen Hightech-Atmosphäre, die Gibson für Bücher von Neuromancer bis All Tomorrow’s Parties erfand. Mit Pattern Recognition wandte sich Gibson der Gegenwart zu, ohne dafür groß seinen Stil ändern zu müssen. Eine Welt, in der Marketing und Kunst, Hightech und Kommerz, persönliche Schicksale und Globalisierung untrennbar verzahnt wird, und schnell wechselnde Spielorte, die das Gefühl einer entwurzelten, hektischen Gesellschaft vermitteln, prägen den ersten Gibson 2.0-Roman, und so ist es auch bei Spook Country, der in der gleichen «Welt» spielt, einer fiktionalen Realität, die unserer zum Verwechseln ähnlich ist. Aus Pattern Recognition begegnen wir dem superreichen Entrepreneur Hubertus Bigend und seiner Viral-Agentur Blue Ant wieder. Andere Figuren sind die Ex-Indie-Sängerin Hollis Henry (die nicht unwesentlich an Cayce Pollard aus Pattern Recognition erinnert), der chinesisch-kubanische Spion Tito, der eine frei erfunden wirkende, aber real existierende semimystische Kampfsportart beherrscht, der geheimnisvolle Mr. Brown und der von ihm mit Drogen gefügig gemachte Junkie und Russisch-Übersetzer Milgrim. Diesen drei Figuren – und ihren jeweiligen Erlebnissen – folgt das Buch im klassischen 1-2-3-Muster durch die verschiedensten Locations, bis ihre Handlungsfäden verschmelzen. Die Handlung des Buches emergiert dabei fast widerwillig aus der non-linear wirkenden Melange der verschiedenen Stränge. Das Gefühl, das heute die verschiedensten Geschehnisse unsichtbar global miteinander vernetzt sind – und jeden einzelnen von uns persönlich betreffen können, egal wie weit entfernt sie zu sein scheinen – setzt Gibson sehr deutlich an Hollis Henry um, die in ihrem zweiten Karriereanlauf bei einer Reportage für ein eigentlich noch gar nicht existierendes Magazin in einen internationalen Fast-Spionage-Thriller verwickelt wird, der sich am Ende als seltsame Form von schwarzem Humor entpuppt, als surrealer, postmoderner Gag. Gibson schwenkt federleicht von «Locative Art» (dreidimensionaler Virtual-Reality-Kunst am realen Ort eines Geschehens, die mit Hilfe von GPS Daten umgesetzt wird) zu internationalem Pirantentum, zur kubanischen Mafia mit ihren Orisha-Gottheiten, zur Extremsportlern, die als Hobbyspione arbeiten… und verdichtet das ganze zu einem Roman, in dem es weniger um die konkrete Primär-Handlung geht als vielmehr um die Andeutungen, die Schwingungen, Stimmungen, das reine atemberaubende Tempo des Lebens im 21. Jahrhundert. Auf fast 400 Seiten entwickelt Gibson ein mitunter etwas dahinplätscherndes Gemälde einer Welt, in der das Mystische, das Futuristische, das Profane und das Heilige längst – everything goes – nebeneinander existieren, eine technopsychologische Realität, die geheimnisvoller und rätselhafter wirkt als viele seiner eigentlichen SF-Romane. Die echte Welt, so Gibsons Botschaft, IST der fremde Planet aus den Science-Fiction-Büchern. Ein Schattenreich von Playern, die Hollis und Milgrim zu Figuren auf Schachbrettern machen, die wir als Leser des Buches eigentlich nie wirklich je als Ganzes zu sehen bekommen. Die immer wieder dem Celebrity-Kult begegnende, daovn ermüdete Hollis Henry und Milgram, der zunehmend eine Art Stockholm-Syndrom in seiner Beziehung zu Brown entwickelt, rutschen tiefer und tiefer in eine alternative Realität, eine Art Welt unter der Welt, die schneller und größer,vernetzter und monströser ist als der Alltag, den sie gewohnt sind. Auch Tito wird aus seinem gewohnten Alltag in NYC herausgerissen und in einen Mahlstrom von Wirklichkeit, der sich surreal anfühlt, aber in jeder Hinsicht echt ist. Die wahre Welt, so Gibson, ist eben «Stranger than Fiction». Sie ist vielschichtig und fraktal und besteht aus so vielen übereinander geschichteten Kanälen von Realität, das man nur ein wenig entgleisen muss, um in einer ganz neuen Realität zu landen. Die gezeichnet ist von Hypermedia, von Promikult, von hyperkinetischem Konsum, von an Perversion grenzendem Reichtum, von Terrorismus und Krieg, die nur als Mantel für Geschäftemacherei dienen – eine Welt, so unsicher und so schlüpfrig wie der Dyberpunk-Dschungel von Neuromancer in den 80ern wirkte.

Überhaupt ist Spook Country ein «Google-Buch», ein Buch, bei dem du permanent im Internet suchst, um Andeutungen und von Gibson als selbstverständlich vorausgegebene Backgrounds zu verstehen. Gibt es wirklich GSG9-Adidas-Schuhe? Was ist Systema? Was ist Locative Art? Es ist ein langsames, atmendes Buch, das enorm viel Zeit auf Beschreibungen und Detail gibt, um dann wieder in fast atemlose Action zu kippen. Es ist ein interaktives Buch, das dich dazu bringt, die Realität in einer Komplexität und Vernetzung zu erkennen, die kein SF-Roman so leisten kann. Hinter der extrem komplexen, vielschichtig schillernden Kraft von Pattern Recognition bleibt es leider etwas zurück, Spook Country wirkt relativ ausgebremster. Was ein Le-Carré-on-Steroids hätte sein können – immerhin ist die Welt der Geheimdienste wie geschaffen für einen Technofuturisten wie Gibson – dümpelt zunächst etwas vor sich hin und kommt dann am Ende zu einem eher antiklimaktischen Finale. Vielleicht ist das sogar Absicht. Vielleicht ist der seltsame Spaß, den sich der «old man» mit dem Container (um den sich am Ende die Handlung dreht, so wie sie vorher von Bobby Chombos Verschwinden angetrieben war, deutliche MacGuffins), ein kathartischer Moment, in dem unsere verwirrten Antihelden ihre Wut kanalisieren, und sei es nur durch einen bösen Scherz, der irgendwelchen gesichtslosen Geldschneidern das Business versaut. Vielleicht ist der seltsame Post-9/11-«Prank», der surreale Scherz am Ende des Buches Gibsons Kommentar zu einer Welt, in der die Spionage zum Klamauk geronnen ist, vielleicht ist Spook Country gar kein Spionage-Roman, sondern das genaue Gegenteil, eine Art satirischer Anti-007. James Bond as written by P.K. Dick and The Marx Brothers.

Wie dem auch sei, Hollis Henry ist eine grandios entwickelte Figur, überhaupt wirken die meisten Hauptcharaktere überzeugend, und es bleibt sopannend zu sehen, wie Hubertus Bigend als charismatisch-schattenhafte Figur den Roman vorwärts treibt, aber es fehlt ein Hauch Straffheit, Tempo, Druck. Dennoch entpuppt sich Gibson als ein moderner Raymond Chandler, der längst genre-transzendierend arbeitet und Sätze von atemberaubender Kraft meisseln kann, in einer ganz eigenen Welt von High-Tech-Pop-Culture schreibt und (neben vielleicht Bruce Sterling und mit Einschränkungen Neal Stephenson) der ein völlig unersetzbarer Autor für die moderne Welt ist, der wie kein Zweiter das JETZT, die Technik, die Werbung, die Medien als literarische Mittel begreift und nutzt. Gibson ist, wie immer, Cutting Edge und insofern etwas anstrengend zu lesen, dicht, einen Hauch überfordernd, will man die Flut an Informationen und Andeutungen, die Gibson herauspusht, wirklich durchdringen. Man merkt, das Gibson mehr Freude an Situationen, Beschreibungen, an der Vernetzung von Popkultur, Hightech und Geschichte hat, als an einem von einer Handlung getriebenen Roman. Das Buch hätte ebenso gut 600 Seiten haben können, und dennoch wäre das seltsame Flair einer Art Kurzgeschichte geblieben. Es geht um die Charaktere und die dreidimensionale Welt, die Gibson um sie herum entwickelt, es geht um diesen surrealen Touch der absolut realen Welt. Es geht um Vernetzungenund Verbindingen, die latent sein könnten, die man als Leser spontan entwickelt aus dem Fluss der Informationen, die Gibson anbietet. Es geht um Echos, um das Puzzle, um das Ungesagte, um die Geste, es geht um den Rorschach-Test, in dem der Leser mehr von sich selbst findet als vom Autor…. In diesem Sinne ist Spook Country, wie Pattern Recognition, große Literatur, die sich nur noch als Thriller camouflagiert. Gibson ist Thomas Pynchon und Don DeLillo längst näher als etwa Isaac Asimov oder Ray Bradbury.

Dennoch sind die Stilmittel von Gibsons Cyber-SF heute vielleicht eben die beste Wahl, sich unserer «echten» Realität zu nähern. Wenn man über die heutige Welt schreibt, über Biotechnologie und Nanobots, über Implantate und Virtuelle Realitäten, über SIMs und Second World, über russische Mafia und postmodernen Terrorismus, der nach kapitalistischen Grundregeln organisiert ist… da macht es nur Sinn, sich mit der Neugier eines Science-Fiction-Autors an diese Welt zu begeben, mit der Lust an dem Abstrusen, an der Absurdität. Gibson muss dazu seine Lingo kaum ändern. Waren seine früheren Bücher voll mit unverständlichen Kürzeln, die er mehr oder minder erfunden hat, so ist die übertechnologisierte Geekspeak seiner Helden heute einfach Alltag geworden. Wifi,Bluetooth, GPS, PANDA, Geohacking, Wardriving und so weiter – Gibson schöpft aus den vollen eines seltsam gewordenen Zeitgeistes, und muss nichts mehr erfinden, SF und Realität sind eins geworden. Wir leben in der Zukunft, die Gibson vor 25 Jahren erfunden hat.

23. September 2007 17:15 Uhr. Kategorie Buch. 3 Antworten.

SECURE BENEATH THE WATCHFUL EYES

Dieses Motiv in William Gibson Blog hielt ich zunächst für eine Parodie – aber es ist echt. Es ist ein (sogar recht altes) Werbeplakat für Londoner Busse. Ganz ernst gemeint. Das es trotzdem so aussieht wie ein Filmplakat für einen Dystopia-Thriller, der in einem düsteren Überwachungsstaat spielt, dass es an Metropolis, 1984 und Brazil erinnert und an billige SF-Romane aus dem Kalten Krieg – sicher reiner Zufall. Oder der Designer wollte eine kleine Metabotschaft mit auf den Weg gehen und hat sich deshalb so bewusst an eine totalitäre Trashoptik angelehnt…

15:19 Uhr. Kategorie Design. 2 Antworten.

ACHTERBAHN

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14:59 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

KLIMA

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10:36 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

EIS II

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22. September 2007 19:39 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

SEGWAY

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Hier und natürlich hier

12:45 Uhr. Kategorie Photos. Eine Antwort.

SHIRT

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09:16 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

KANONENKIND

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21. September 2007 22:14 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

FEUERLÖSCHER

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Schönes Wortspiel…

19:43 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

FLORENCE VALENTIN: POKERVÄLL I VARBY GARD

Gefälligen Partypop, der munter die britische Popgeschichte (u.a. The Clash, Billy Bragg, JoBoxers) zitert, bringt das achtköpfige Ensemble Florence Valentin um Gitarrist und Sänger Love Antell aus Stockholm. Die im Titelsong des Albums besungene Pokernacht in einem Stockholmer Vorort klingt jedenfalls so, als wäre reichlich Alkohol getrunken worden und viel 70/80er Musik aus London gehört worden :-D. Lässig im Stil zwischen Clash und Prefab Sprout sprudelnde Gitarren, Bläsersätze, zügige Drums und gut gelaunter Gesang machen das zweite Album von Antells Gruppe zu einem sympathischen, wenn auch etwas gesichtslosen Popalbum. Bei den starken UK-Einflüssen wirkt der schwedische Gesang manchmal etwas verwirrend und es ist vielleicht etwas schade, dass die Band so wenig ganz eigenes zu sagen hat und oft im Zitat stecken bleibt, aber das lässt wenig Luft aus den Reifen dieses Geschosses. Ob einfach zum netten Weghören, zum Tanzen oder zum Autofahren – Vårby Gård ist eine klassische RockPopSoulAlternative-Melange, die zwar nichts Neues sagt oder Überraschendes tut, aber trotzdem unbedingt Spaß macht.

08:50 Uhr. Kategorie Musik. Keine Antwort.

SEILE

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07:49 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

A FOR ANARCHY

Alan Moore spricht über Anarchie, Faschismus und wie Hollywood seine hervorragende Graphic Novel «V for Vendetta» zu einem miesen Film massakriert hat. Und erweist sich dabei als so klarsichtig und böse wie eh und je…:

What had originally been a straightforward battle of ideas between anarchy and fascism had been turned into a kind of ham-fisted parable of 9-11 and the war against terror, in which the words anarchy and fascism appear nowhere. I mean, at the time I was thinking: look, if they wanted to protest about George Bush and the way that American society is going since 9-11 -which would completely understandable – then why don’t they do what I did back in the 1980s when I didn’t like the way that England was going under Margaret Thatcher, which is to do a story in my own country, that was clearly about events that were happening right then in my own country, and kind of make it obvious that that’s what you’re talking about. It struck me that for Hollywood to make V for Vendetta, it was a way for thwarted and impotent American liberals to feel that they were making some kind of statement about how pissed off they were with the current situation without really risking anything. It’s all set in England, which I think that probably, in most American eyes, is kind of a fairytale kingdom where we still perhaps still have giants. It doesn’t really exist; it might as well be in the Land of Oz for most Americans. So you can get set your political parable in this fantasy environment called England, and then you can vent your spleen against George Bush and the neo- conservatives.

via Flog

20. September 2007 22:13 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

KELLER

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21:37 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

BEINE III

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18:35 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

SCHATTEN II

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09:41 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

SCHATTEN

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19. September 2007 21:39 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

VASA

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Das Vasa-Museum auf der Stockholmer Insel Djurgården sollte man sich nicht entgehen lassen. Nicht nur, weil die Geschichte des Schiffes faszinierend ist (auch wenn man das zunächst nicht glaubt), sondern auch, weil die kühl-moderne Architektur des Museums, aus dessen Dach das Schiff herausragt, und die multimedialen Installationen, die die geborgenen Seeleute und Besatzungen zum Leben erwecken, hochgradig spannend sind. Unbedingt hin!

15:03 Uhr. Kategorie Leben. Eine Antwort.

SCHIFFE

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09:54 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

FUSS

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18. September 2007 21:33 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

GRILLEN

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17:19 Uhr. Kategorie Photos. Eine Antwort.

BEBEL GILBERTO:


Bebel Gilbertos
drittes Album, Momento, bringt brasilianisches Flair und sanfte Chilout-Klänge zusammen, die mal elektrisch, mal jazzy-akustisch aus den Boxen wehen. Einlullend sanft, spürbar weniger trippy Brazilectro als der Erstling, aber einen Hauch weniger akustisch als das zweite Album. Lasziv und laid back haucht die tochter von João Gilberto, einem der großen BossaNova-Köpfe, ein sehr internationales Album aus den Boxen, die ebenso gut in einer guten Bar in NewYork, einem Starbucks in Madrid wie auch in einer semischicken Mittelklassewohnung in Bochum stehen könnten, so konsenstauglich ist die Sache nun mal. Die Platte ist, wie bei solcher Musik unvermeidlich, einen Hauch zu glatt, zu Background, zu Ambient, in keiner Sekunde bemüht oder anstrengend, ein sanfter Tonfluss, der einen Hauch austauschbar wirkt. Von Weltmusik oder einem Mash-Up verschiedener Musik-Kulturen ist hier nichts zu merken, nahtlos fusionieren die Ansätze zu einem sanften Pop, der die Seelen gestresster Büromenschen massiert. Die Platte kann durchaus das schreckliche Schicksal erleben, auf den Nachttischen von Brigitte-Leserinnen zu landen, die die kontrollierte Glut der Stücke mit «schmusig» verwechseln – Tracey Thorn kann ein Lied von diesem Fluch singen…

Aber jenseits solch angreifbar plätschernder Glattheit präsentiert Bebel Gilberto eine warme, großartige Stimme in entspannten Kompositionen, und damit sicherlich eins der besseren «Kuschelalben», die es so auf dem Markt gibt. Musik fürs nachmittagliche Frühstück im Bett am Sonntag, wenn sahnig-leichten Brazilbeats, die globale Soundmelange und die sonnige Stimme von Gilberto einfach zum ersten, perfekten Kaffee passen. Mehr muss ja manchmal gar nicht sein…

16:29 Uhr. Kategorie Musik. Keine Antwort.

KIND III

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13:30 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

KARUSSELL

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17. September 2007 18:02 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

HAND

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15:16 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

SPANGE

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09:51 Uhr. Kategorie Photos. 2 Antworten.

RING

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16. September 2007 23:28 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

WHY DESIGN NEEDS A RECESSION

Bei Icon findet sich eine lange Liste von Gründen, warum Design vom unterernährten Kind der zwanziger und fünfziger Jahre zu einer Art fetten Moloch geworden ist, der längst an sich selbst siecht. Die Flut von Magazinen, überteuerten Designartikeln, Shops, Superstardesigner, Bombastspektakel, kurzlebige Brandings, der Tod jeder Form von Subkultur wie Punk oder NewWave, die heute sofort unter den Designmainstream subsumiert werden… all das und vieles mehr geben Anlass zur kritischen Betrachtung einer Branche, die eben auch von dem generellen «Zu Viel» einer Gesellschaft erfasst ist, in der Konsum Alles und Alles Konsum geworden ist.

Der Ruf nach einer Rezessionsphase im Design stärkt die Ansicht, das Design eine Wandlung, eine Rückbesinnung erfahren muss. In Zeiten ultimativer Machbarkeit und rückhaltslosen Marketings, in dem jede Oberfläche ohne Rücksicht auf ursprüngliche Inhalte für den Absatz okkupiert wird, ist die Aufgabe des Designers nicht mehr die des Machers, sondern im Zweifelsfall vielleicht die des Bremsers, der Nein-Sagers. Der der Flut des Machbaren skeptisch gegenübersteht und filtert. Der weniger Quantität und mehr Qualität einfordert. Die neue Qualität des Daseins lässt sich in einem Abschied vom Exzess bestimmen. Weg von gammeliger Massenware, hin zur geprüften Vertrauenssache. Weniger, aber besser. Das lässt sich nicht auf jedes Projekt so anwenden, aber als Tendenz sind wir in der Designbranche an dem Punkt, wo Expansion nicht mehr uneingeschränkt unter einem positiven Vorzeichen steht.

14:15 Uhr. Kategorie Design. 7 Antworten.

SONNENBRILLE

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13:43 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

BEINE II

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11:30 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

BEINE I

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15. September 2007 21:40 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

JEAN NOUVEL

Jean Nouvel ist einer der Architekten, die ich relativ rundweg bewundere – und das nicht nur wegen seiner tollen Frisur. Der französische Architekt besticht als Zwitter zwischen Fosters (inzwischen leider doch sehr zum Ausverkauf mutierter) britisch-reduziert-eleganter NewArchitecture (Nouvels Torre Agbar ist ein Zwilling von Fosters Londoner Swiss-Re-Glasgurke) und dem schrillen Grenzgängertum von Rem Koolhaas. Manche Arbeiten von Nouvel sind eher konservativ (im Sinne von: Würden beliebige andere moderne Architekten heute genau so auch so entwerfen können), andere, wie der Kilometro Rosso, so wunderbar off the wall, dass sie ins Künstlerische hineinragen. Designboom hat ein spannendes Interview mit Nouvel mit dem wunderbaren Satz: «I always wish to do a project full of simplicity, delicacy, depth.»

14:57 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

BRIAN DETTMERS BUCHKUNST

Wenn Designer von «Buchkunst» reden, meinen wir meist den Schriftsatz oder die bibliophile Gesamtgestaltung. Das es auch ganz anders geht zeigt der aus Atlanta kommende Künstler Brian Dettmer, der alte Bücher (aber auch aus Videocassetten und andere Medien) wunderbar umarbeitet. Bei den Büchern schneidet Dettmer Inhalte mit chirurgischer Präzision so heraus, das neue ganzheitliche Bilder aus dem Inhalt des Buches selbst entstehen. Diese Form von Medienrecycling ersetzt die verloren gegangene ursprüngliche Bedeutung von Karten, Anleitungen, Büchern und anderen «sterbenden» Medien durch eine neue, dreidimensionale Bedeutung als Kunstobjekt – die Schönheit des Buches wird von Innen nach außen gekehrt. Auf der Grenze zwischen Albern und Genial balanciert Dettmers Arbeit und macht aus Buchtypographie eine seltsame skulptural begreifbare Kunst.

via FutureFeeder

14:34 Uhr. Kategorie Design. Eine Antwort.

ZAUN

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13:58 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

BALLONS

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12:44 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

SUBURBAN GLAMOUR

Jamie McKelvie, der Zeichner der bemerkenswerten Serie Phonogram (die eines der witzigsten Britpop-Glossare aller Zeiten hat und die richtige Attitude zur aktuellen Third Wave der britischen Popmusik) hat sich ohne Autor Kieron Gillen an seine erste ganz eigene Serie bei Image herausgebracht: Suburban Glamour, die seinen seltsamen Mix aus MySpace-Emo-Artwork und einem wirklich für Comicverhältnisse hervorstechenden Sinn für Design erneut bestätigt. Protagonistin Astrid lebt ihr ganz normales UK-Indie-Teeniegirl-Leben, bis sie eines Tages Besuch von ihren imaginären Kindheitsfreunden bekommt…

Phonogram hatte deutliche Durchhänger, war aber insgesamt eine der besseren neuen Serien der letzten Zeit. Bei Suburban Glamour wird sich zeigen, ob ich McKelvie und Gillen nun wirklich nur wegen etwas Early-80s-Nostalgie mochte, oder ob es mehr ist…

14. September 2007 21:06 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

KIND II

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20:46 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

Drink It

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19:24 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

UFER III

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12:32 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

ZETTEL

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13. September 2007 21:58 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

RECHTS

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12:33 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

FAHRRAD

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09:20 Uhr. Kategorie Photos. 5 Antworten.

EIS II

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Der elektrische Eskimo…

12. September 2007 21:08 Uhr. Kategorie Photos. 3 Antworten.

UFER II

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13:15 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

LINKS

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11:07 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

Q.E.D.

Gerade bei WDR 5 zwei großartig zusammen passende News.

Starintendant Claus Peymann fordert in einem Interview am Rande der Ruhrtriennale mutigere Stücke und Regisseure und sieht das deutsche Theater kurz vor dem Untergang.

Nur scheinbar widersprüchlich: Elmar Goerdens zweite Spielzeit hat dem Schauspielhaus Bochum eine Besucherzahl von über 190.000 beschert. Das erfolgreichste Stück war… Das Gespenst von Canterville, mit rund 30.000 Zuschauern.

Goerden und Peymann treffen sich übrigens am 3.10. zum Gespräch im Schauspielhaus Bochum, 11:00 Uhr in den Kammerspielen, Karten sind noch verfügbar. So oder so ist natürlich schön, dass Goerden sein Haus vollkriegt. Niemand will ein smartes, aber leeres Theater. Aber ich finde immer, volle Besucherränge sind ein MITTEL, kein Zweck.

11. September 2007 13:17 Uhr. Kategorie Stuff. 9 Antworten.

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12:19 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

LAMPE

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Ganz spaßig ist, dass in dem ganzen uralt anmutenden Ambiente eine Energiesparlampe steckt. Ökologisch korrekt,visuell für mich aber immer irgendwie ein Stilbruch.

09:04 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

FENSTER II

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10. September 2007 19:53 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

MOTOR

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12:34 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

LÖWE / FRAU

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10:10 Uhr. Kategorie Photos. Eine Antwort.

JIHAD!

Zum Thema Kreuz und Jesus ein Wort von Bill Hicks: «A lot of Christians wear crosses around their necks. Do you think when Jesus comes back he ever wants to see a fuckin’ cross? It’s kind of like going up to Jackie Onassis with a rifle pendant on»

9. September 2007 11:35 Uhr. Kategorie Stuff. 4 Antworten.

HIMMEL

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11:05 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

KOPFHÖRER IV

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09:16 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

SCHUH II

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8. September 2007 23:41 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

SCHUH I

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19:50 Uhr. Kategorie Photos. 3 Antworten.

HOSE

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13:01 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

IDORU

«I believe there are at least one million men in Japan who love Rei Ayanami

Willkommen in William Gibsons Idoru. Kein Wunder, das Gibson kein SF mehr schreibt…

via newsarama

7. September 2007 21:30 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

KOPFHÖRER III

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19:40 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

WONG AGAIN

Mr. Wong haben ja mit ihrem Crowdsourcing-Wettbewerb für einiges an Rumoren gesorgt. Ich finde, die Ergebnisse sprechen einfach für sich. Sieht aus wie diese Sites, wo man für 40 Euro zig Logos kaufen kann. Gerade in diesem WUST von Logos, die hintereinander kommen, wird deutlich, wie sehr Crowdsourcing eben Bedeutungslosigkeit und Masse generiert und keinerlei Entwicklung aufzeigt, sondern nur Nebel ergibt. In der Masse sind natürlich rein visuell ein paar okay-e Sachen dabei, aber zugleich zeigt die reine Flut, wie beliebig und austauschbar ein solches Logo wird, der Prozess der Identitätsfindung, der Selektion, wird zu einem Deutschland-sucht-den-Superstar-Casting. Was, bekanntermaßen, eben keine Superstars hervorbringt.

14:43 Uhr. Kategorie Online. 5 Antworten.

KOPFHÖRER II

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13:24 Uhr. Kategorie Photos. 2 Antworten.

KOPFHÖRER I

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10:25 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

R-E-S-P-E-C-T

No, what designers wanted then and want now, more than anything else, is respect. Respect from clients. Respect from the general public. Respect from — let’s go right to the cliché — our moms. We want to be seen as more than mere stylists, we want to set the agenda, to be involved earlier in the strategic process, to be granted a place at the table. In short … we want to be taken seriously. … The problem isn’t making something look pretty, you fool, it’s world hunger!

Michael Bierut, Design Observer

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Wobei ich zugebe, Bieruts Vorwurf, dass Designer sich nicht auf ihren eigentlichen Beruf – Gestaltung – konzentrieren, sondern nahezu eskalatorisch an die Wurzeln zu gehen. Wobei das nicht mit dem irrationalen Wunsch nach Respekt zu tun hat – obwohl ich den, wie wohl jeder Profi natürlich auch möchte – sondern vor allem mit der Wahrnehmung, dass die beste Broschüre nichts hilft, wenn der Rest nichts ist. Ich habe mal für einen großen Kunden gearbeitet. wo wir nach und nach die Broschüren recht nett hingekriegt und entsprechendes Feedback von außen bekamen. Nur leider meldeten sich die Verkäufer am Telefon mit der durchschnittlichen Freundlichkeit von Kettenhunden. Preis und Qualität der Ware stimmten nicht überein und die Fertigungs- und Vertriebsstruktur hatte auch ihre Probleme. Wenn man so wie ich nicht nur vom grafischen Gewerbe kommt, sondern ja eher aus der betriebswirtschaftlichen/geisteswissenschaftlichen Ecke, dann merkt man rasch, dass das netteste Design hier nichts hilft und rutscht mehr und mehr in die Rolle einer Art Betriebspsychologen, der eben doch das große Ganze anzugehen versucht. Design ist für mich eben doch mehr als nur nette Farben und schicke Schriften, sorry Mr. Bierut. Einen solchen Drang zum isolierten Betrachten meines Tuns, zum Elfenbeinturm, habe ich einfach nicht – und ich bin sicher, Pentagram im höchsten Maße auch nicht. Design ist längst eine unternehmensberaterische, strategische Komponente und bei den meisten Kunden ist das immer noch ein weißer Fleck auf der Landkarte. Während viele große Markenfirmen Design als klaren Firmenwert begreifen und entsprechend Design-Management betreiben – wobei Design eben mehr als Produkt- und Mediengestaltung ist -, gibt es noch frustrierend viele Unternehmen, die entweder gar keinen Sinn für diesen Faktor haben oder naiv glauben, eine einzelne Maßnahme, ein neues Logo, eine schicke Broschüre, wäre schon alles, was man tun muß, um sich neu (oder vielmehr richtig, neu ist ja per se kein Selbstwert) aufzustellen. Als Designer leidet man vielleicht etwas an der Berufskrankheit, das große Ganze zu sehen. Bierut, der wenig schlechtes an reinem visuellen Styling findet, sieht das nicht zu Unrecht anders, aber meine persönliche Erfahrung ist, das Design als Lösungsstrategie dann am besten funktioniert, wenn es nicht als Ummantelung dient, sondern Ausdruck eines in sich detailliert stimmigen, richtig ausgerichteten Unternehmens ist.

10:24 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

NEW BEAUTY

«In the monotony and dudgery of our work-a-day world there is to be found a new beauty and a new aesthetic», declared Alexey Brodovitch in 1930, summing up what was for him the essence of the modern condition. Graphic designers in mid-century America were passionately commited to the odea that good design was not simply an esoteric ideal, but could be used as a tool to ennoble the activities of everyday life…

Michael Bierut, Seventy nine Short Essays on Design
(in seinen kritischen Fußnoten zum remixten Adbusters/Tibor Kalman-First Things First Manifest von 2000, das auf Ken Garlands Original von 1963 basiert… )

6. September 2007 21:53 Uhr. Kategorie Design. 3 Antworten.

HÄNDE

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21:10 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

JOB

Calling it your job don’t make it right…
Paul Newman, Cool Hand Luke

14:43 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

Sticker

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14:20 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

IPHONE REDUX

Und zwar im nicht nur im richtigen Wortsinne von «revisited», sondern durchaus auch im falschen Sinn von reduziert… denn wie ein reduziertes iPhone sieht der neue iPod aus, mit dem sich Apple dann auch vom Clickwheel-System verabschiedet und voll auf PDA-ähnliche Touchscreen-Oberfläche umsteigt. Ganz verstehen tue ich die Strategie des iPhoneLight nicht. Abgesehen von der HDD-Kapazität und dem Preis hat der iPod damit keinen Existenzgrund mehr und beides ist nur eine Frage der Zeit, wenn das iPhone schon von 599 auf 399 Dollar im Preis sinkt… wer sich diesen neuen iPod kauft, würde sicherlich und wird langfristig auch das Phone kaufen. Wofür dann noch das abgespeckte Produkt ohne Telefonie? Die Kostenvorteile bei der Produktion sind sicher eindeutig – immerhin ist der iPod nur noch ein umgemünztes iPhone mit etwas anderer Software, aber am Markt sehe ich keinen Vorteil. Im Grunde zeichnet sich damit ab, dass das iPhone den großen videotauglichen iPod komplett ersetzen wird. Was ja zwangsläufig logisch erscheint und den richtigen Schritt zum komplett integrierten Multimediabegleiter endlich auch bei Apple vollzieht… womit sich, dank der immensen Marketingpower der Marke, diese Idee am Markt in großer Breite durchsetzen dürfte. Wir Smartphone/PDA-User sind damit endlich im Mainstream angekommen :-D.

PS: Das Apple ausgerechnet mit Starbucks eine strategische Allianz eingeht, wie zuvor schon mit Google, ist… erschreckend. Da kommen die Hyperbrands zusammen, Starbucks, Google, Apple, BMW und schaffen ein Gesamambiente, einen glatten, ziemlich abstoßenden Konsumstrom. Das Starbucks sozusagen in den iPod fest eingebaut ist, sollte nachdenklich stimmen und sagt einiges über Apples Zukunft aus.

Photo: SpiegelOnline

10:27 Uhr. Kategorie Technik. 7 Antworten.

ZISKA

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10:08 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

GRUNDPROBLEM…

Ursula von der Leyen, CDU-Familienministerin sagt im Spiegel der letzten Woche auf die Frage, ob man angesichts der jüngsten Hetzjagd auf Inder in Sachsen vielleicht doch ein Verbot der NPD in Betracht ziehen solle:  «Das geht nicht! Ein Verbot ändert auch nichts am Grundproblem.»

Wie schön, dass Politiker dies bei anderen Problemen – wie Rauchen, schnelles Autofahren oder von der Leyen selbst beim jugendlichen Konsum von Telespielen – völlig anders sehen und durchaus dem Glauben anhängen, Verbote könnten präventiv auf soziale Problemquellen einwirken. Was ja durchaus der Sinn von Verboten, ganz zu schweigen von Politik ist – das Steuern sozialen Verhaltens.

Nur bei der NPD geht das alles anscheinend eben nicht… vielleicht weil man nicht weiss, wohin mit den ganzen V-Männern, die plötzlich arbeitslos wären…

5. September 2007 20:35 Uhr. Kategorie Stuff. 20 Antworten.

RUCKSACK 2

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Überraschend hieran fand ich, wie sehr das Bild nach Verona aussieht…

20:14 Uhr. Kategorie Leben. 5 Antworten.

MAKE CAPIT HIST

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Interessant, wie sehr mich die Bildsprache an eine alte Nike-Kampagne erinnert, die auch an scherenschnittartige Clipart und diesen inzwischen etwas abgedudelten CommunistChic angelehnt war…

14:00 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

STUHL

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10:25 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

BILDER

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4. September 2007 19:35 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

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