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ROADWORK

I had to pass through some road costruction, and it suddenly occured to me that there would always be road construction – not always on ths particular road, but somewhere. There will never be a point in my life whenn all the highways are fixed. … It will always exist and there’s nothing I can do about it. And for the first time, that reality made me sad.

Chuck Klosterman: Sex, Drugs and Cocoa Puffs.

30. November 2006 14:12 Uhr. Kategorie Stuff. 3 Antworten.

CHUCK FRAGT 09

Der Roman Rückspiegel gerät trotz recht mäßiger Kritiken zu einem überwältigenden Verkaufsschlager. Rund um dieses Buch ergibt sich ein seltsamer gesellschaftlicher Trend: Obwohl sich keine direkte wissenschaftliche Verbindung nachweisen lässt, sieht es so aus, als würden rund 30 Prozent der Leute, die dieses Buch lesen, schlagartig homosexuell. Viele dieser frischgebackenen Schwulen und Lesben behaupten, die Inspiration hinter ihrer neuen sexuellen Orientierung sei das Buch gewesen, und das obwohl Rückspiegel augenscheinlich ein Krimi ohne jedweden homoerotischen Inhalt
(und der Autor zudem selbst Hetero) ist.
Würde dieses seltsame Phänomen die Wahrscheinlichkeit, daß du dieses besondere Buch liest eher senken oder steigern?

Chuck Klostermans Sex, Drugs and Cocoa Puffs

28. November 2006 20:47 Uhr. Kategorie Stuff. 28 Antworten.

Album 063

20:22 Uhr. Kategorie Leben, Stuff. Keine Antwort.

THOMAS OBERENDER GEHT ANS DEUTSCHE THEATER

Das hier lese ich gerade im ZDF-Theaterkanal:
Deutsches Theater ab 2008: Intendant Thomas Oberender

Wenn’s stimmt, und es sieht so aus… herzlichen Glückwunsch, Thomas!!!
Mit Fritz Kater am Gorki, Ostermeier an der Schaubühne, Peymann am BE und Castorf an der Volksbühne hat Berlin ja schon – höflich formuliert – ein echtes Überangebot an Star-Intendanten. Einer der Gründe, NICHT nach Berlin zu ziehen, ist ja das ständige Überangebot. Man muss doch eigentlich ständig vor irgendwelchen Konzert/Theater-Plänen sitzen und wahnsinnig werden, weil man das Überangebot nicht abgearbeitet bekommt :-D.
Aber wenn Thomas wirklich 2008 in die Stadt kommt, brennt da der Boden. Und es ist mutig, nach dem Job zu greifen. Ich hoffe nur, Klaus Wowereit baut jetzt keinen Scheiß… es wäre schade, wenn eine so vielversprechende Sache im Berliner Intrigenstadl unterginge. Thomas war am Bochumer Haus für mich die Gußform, an der sich alle späteren Dramaturgen etwas messen lassen müssen, engagiert, klug, diplomatisch, ein balancierter, kluger, wohltuender Mensch und einer von denen, deren Stimme mir am Telefon und im persönlichen Gespräch gefehlt hat. Die fast widersinnig kometenhafte Karriere dieses sanften, aber im Kern hoch fokussierten Menschen, der nur scheinbar so quereinsteigend am Theater sitzt, in Wirklichkeit aber am richtigen Ort das richtige Ding macht, macht einfach Freude. Es macht Spaß, aus dem Zuschauerrang mitzuerleben, wie jemand, der integer und doch clever ist, nicht scheitert, sondern an die Stellen kommt, wo er Wirkung entfalten kann.
Eigentlich fast schade, dass Kerstin jetzt nicht mehr am DT ist, sonst hätte man da gleich zwei Ex-Bochumer vor Ort…

09:07 Uhr. Kategorie Leben. 4 Antworten.

JAMES BOND 007: CASINO ROYALE

Als Designer ist man ja an den Relaunch als Idee gewöhnt. Eine Marke zurückzubringen zu ihrem Kern, aufzupolieren und aus einem Trümmerhaufen wieder die Diamanten zu bergen, ist Teil unseres Jobs. In Comics gibt es diesen Approach ebenfalls seit langem als narratives Element. Ob Infinite Crisis, mit dem DC in den 80ern den RESET-Button für ein ganzes Universum drückte oder Marvels Ansatz von vor ein paar Jahren, mit der Ultimate-Linie modernere Varianten der in den 60ern erfundenen hauseigenen Helden Spider-Man, Fantastic Four und X-Men präsentierte, die Vorstellung, das Comic-Franchises keine «fixe» Historie haben, sondern abgesehen von ein paar wichtigen Eckpunkten eher remixfähiges Rohmaterial für Autoren darstellen, ist für Comic-Leser nichts neues. Im Kino hingegen ist dieser Ansatz eher selten, passenderweise in den letzten Jahren etabliert eben wieder mit Comichelden wie Superman (nahtloser Anschluß an Donners und Lesters Superman II, aber modernisiert) und Batman (Year-One-Ansatz, zurück zu den Wurzeln des Helden und seiner Entstehung).

Nun ist James Bond sicher selbst auch so etwas wie eine Comicfigur, als fast übermenschlicher Agent, der mit allerlei technischem Spielzeug und britischer Nonchalance die westliche Welt rettet, ohne sich dabei den Smoking zu beflecken. Im Laufe der Jahre ist er dabei zur Selbstkarikatur geraten, und aus Connerys mokantem Womanizer, bei dem man ohne weiteres jederzeit den zynischen Soldaten im Anzug entdecken konnte, wurde der flachbrüstige asexuelle, insgesamt veraltet wirkende Krieger ohne Krieg as performed by Pierce Brosnan. Die letzten 007-Filme waren kaum zu ertragen, Aufgüsse von alten Klischees, überholt vom härteren Actionkino, das in den 90ern nach Die Hard entstand.

Mit dem Abschied von Brosnan hätte wohl niemand wirklich getrauert, wenn man einfach nichts mehr von James Bond gehört hätte. Als Produzentin Barbara Broccoli sich dann für den blonden und blauäugigen München-Killer Daniel Craig als neuen Bond entschied, ging ein Aufruhr durch die Foren. Da ich kein sonderlicher Bond-Fan bin und ergo wenig an braunhaarigen smoothen Anzugträgern hänge, konnte ich das Entsetzen nicht so ganz teilen. Bond war für mich nie aalglatter Diplomat mit Fangschußlizenz, sondern Elitesoldat und Auftragskiller, der in seinem Job ähnlich psychologisch abgestumpft und fixiert sein muss wie sein moderner Gegenpart, Jack Bauer in 24. Bauer ist Bonds legitimer Erbe als Mann, der sein Leben, seine körperliche und geistige Gesundheit stets hinter seinen Job stellt, ohne Frage Kollegen und Partner über die Klinge springen lässt, Zweifel verdrängt, Lösungen nur als dreckige Wahl zwischen zwei Übeln kennt, an seiner inkompetenten Umwelt verzweifelt, und stets zur Paranoia gezwungen ist, Menschen dehumanisiert, der kurzum an seinem Job kaputtgeht… und dennoch wie ein Junkie an dem Thrill der CTU-Krisen hängt. Jack Bauer, zugegeben, ist für mich nicht nur durch die Anfangsbuchstaben des Namens der «echtere» Bond.

Casino Royale, nicht zu verwechseln mit dem großartigen Woody Allen/David Niven-Klassiker gleichen Namens, zieht die Lehre aus der Tatsache, dass der Bond-Clone zeitgemäßer wirkt als das Original. Obwohl in der Neuzeit spielend, geht der Film zurück an die Anfänge von Bond, beginnt de facto mit seinem Erwerb seiner Lizenz zum Töten. In einer wunderbaren Sequenz, die keinen Zweifel daran lässt, dass es ein Ende mit dem sauberen Töten mit der Pistole auf Distanz und dem Martini-Glas in der Hand hat. Angelehnt an Hitchcocks The Torn Curtain, beginnt der Film mit einem Flashback zu einer brutalen und sehr handgreiflichen Hinrichtung, die alles andere als elegant ist. Und im weiteren Verlauf werden wir noch mit einer weiteren dieser langsamen, qualvollen, zutiefst körperlichen Situationen kommen, in der Bond einen Gegner mit den bloßen Händen killt. Nicht nur die in Prag spielende schwarzweiße Startsequenz verleiht dem Film – trotz aller modernen Gadgets – ein klassisches Flair, auch die weitere Produktion fühlt sich seltsam zeitlos an, modern im Inhalt, aber stilistisch eher an alte 60/70s-Filme erinnernd. Das grobkörnige Filmmaterial, der weitestgehende Verzicht auf digitale Effekte, selbst das Outfit von Craig, der auch körperlich mehr an Connerys grobschlächtigen sonnenverbrannten Söldner-Körperbau erinnert, durchtrainiert, aber nicht schlank, eher Johnny Weissmüller als Brad Pitt, ein Mann, dessen ganzen Körper wie ein Hornhaut-Panzer anmutet. Oft wird man das Gefühl nicht los, einen alten Belmondo- oder Eastwood-Film zu sehen, vor allem die handgemachten Stunts in Afrika laden zu dieser Vermutung ein, aber auch das seltsam billig anmutende Innenraum-Set im Casino selbst. Aber die Tatsache, dass der Film ganz offenbar im Hier und Jetzt, 2006, stattfindet und die hervorragende Judi Dench immer noch M ist (thank the lord), belegen nachdrücklich, dass eigentlich alle alten Bonds ganz clandestine passé sind, man nicht einen vor Dr. No stattfindenden Bond-Film sieht – dies ist ein komplett neuer Remix, der nur noch mit Zitaten der alten Serie spielt, ansonsten aber ein ganz neues Spielfeld beackern könnte.

Dabei gibt es reichlich Futter für Old-School-Fans, visuelle und tatsächliche Verneigungen vor dem Bond-Filmmythos, nicht zuletzt in Form des Original Connery-Aston-Martins oder eine Szene in der Craig à la Ursula Andress aus den Fluten entsteigt. Es gelingt Casino Royale, geschickt alte Eckdaten des Mythos zu zitieren, um im nächsten Schritt ein aktuelles Update zu liefern, beispielsweise eben in Form des neuen Aston Martin DB8. High Tech bleibt der Film allein schon aufgrund des wie stets schrecklichen Product Placements, dank dem es von Sony-Handys, Kameras und Laptops im Film wimmelt, ebenso wie Omega sehr ausdrücklich erwähnt wird und es in einigen Szenen geradezu atemberaubend von Ford/Volvo/Jaguar wimmelt :-D. Auch die Bond-Girls sind da, aber auch sie in einem seltsamen Mix aus Alt und Neu: Eva Green als Vesper Lynd ist schon ein äußerlich nicht die übliche Playboy-kompatible Bond-Gespielin, zu elegant, zu wenig offensichtlicher Swimsuit-Sexappeal, aber irgendwie doch eine Femme Fatale. Aber weniger böses Sex-Weibchen als vielmehr eine smarte, an Charlotte Rampling erinnernde Frau, die Bond schnell durchschaut und ihm dann trotzdem verfällt – oder wer wickelt da eigentlich WEN um den Finger?

Darüber hinaus leistet Royale die Demontage des «perfekten» Bond, die Dekonstruktion des Mythos. 007 wird hier zum zynischen, abgebrühten Heimkind, zum Söldner, zum kalten Killer, der über Leichen geht, um seine Ziele zu erreichen, der arrogant und selbstverliebt ist und der – kaum ist sein Panzer durch Vesper geknackt – am Ende des Filmes noch härter und zynischer dasteht als zu Beginn, aus dem arroganten Newcomer wird in diesen gut zwei Stunden eine effiziente menschliche Waffe. Bond wird Bauer. Um dieses Ziel zu erreichen, geht der ja eher als profilloser Routinier bekannte Martin Campbell, der immerhin für den ultramauen Goldeneye verantwortlich zeichnete, überraschend hart mit allen Bond-Klischees ins Gericht. Sie werden eingeführt und dabei zugleich eiskalt hinterfragt: beispielhaft in der Szene, in der ein Barkeeper Bond nach einem überstandenen Mordversuch fragt, ob er seinen Martini gerührt oder geschüttelt haben will…

Bartender: Shaken or stirred?
Bond: Do I look like I give a damn?

Überhaupt ist die Hauptleistung von diesem neuen James Bond offenbar, Schmerz überwinden zu können. Ob in der Quentin-Tarantino-grandios zwischen absurdem Witz und Grausamkeit balancierenden Folterszene oder im Finale, in dem Bond sich ungerührt einen Stahlnagel aus der Schulter zieht: Der Mann kann leiden. In Casino Royale geht es vor allem darum, den Held durch ein Maximum an körperlicher und seelischer Grausamkeit zu jagen. Und dieser Bond übersteht die Folter nicht mit britischer stiff upper lip, sondern mit einem höchst amerikanischen schwarzen Galgenhumor, der nicht selten an Bruce Willis in Die Hard oder Last Boyscout erinnert. Ein Killer, ein Psychopath im Auftrag der Queen, der in Wirklichkeit den Smoking nur als Maske trägt. «Die Schlampe ist tot» – DAS ist die Quintessenz. Und alles, was an Schmerz dahintersteckt.

Denn der neue Bond ist der perfekte Neanderthaler der Neuzeit. Hart, sadistisch, effizient, mit High-Tech-Spielzeug vertraut, aber den eigenen Händen als Mordwaffen am meisten vertrauend. Nicht ohne Grund ist sein Gegner nominell ein internationaler Investmentbanker mit Kontakten zur Terrorszene, eine von Münteferings Heuschrecken also. Dieser Bond bekämpft die Gegenwart. Wo Brosnan in der weiblichen M-Figur eine Vorgesetzte sah, sieht Bond einen Gegner, wo Brosnan selbst die Verkörperung des perfekten Kapitalisten darstellte, der mit Panzer und Productplacement die freie Welt sichert, gibt Craig einen Scheiß auf Demokratie und Freiheit. Was er an Bildung hat, ist Tarnung, wie der Smoking, und darunter – wie in einer Filmszene gut dargestellt – sind die blutigen Faustknöchel des Killers stets sichtbar. Dazu passt, daß der Film eine Krypto-Apartheidspolitik betreibt. Bond ist der Poster Boy des Südafrikas der 70er Jahre. Nicht nur, weil er mit seinen blonden Haaren, den digitaleffektleuchtblauen Augen und dem permanenten Sonnenbrand ohnehin aussieht wie ein quintessentieller Plantagenbetreiber, sondern auch, weil im Film auffallend viele Schwarzafrikaner gejagt und getötet werden, ein leiser Mief von Rassismus weht durch den Film. Bond bereitet uns – wie Bauer – medial vor auf den Soldaten für die bevorstehenden Kriege, auf den harten, gegerbten Ledermenschen, die Rückkehr des Leathernecks aus dem II. Weltkrieg. Die zeit der eleganten Diplomaten, die Zeit für Kultur und Genuss, ist vorbei, so die Botschaft des Casino-Royale-Relaunches, welcome back to the jungle. Craigs Bond ist ein Rückgriff in die Zeit vor dem Kalten Krieg, der eiskalte Todesengel, der unbeirrbare Elitesoldat, der barbarisierte Killer für den War Against Terror. So schaffen wir uns medial bereits die Vorbilder für die Enthemmungen der kommenden Jahre, in einer Zeit, in der Gespräche am Runden Tisch und Wirtschaftssanktionen ausgesorgt zu haben scheinen und in denen es wieder heißt: Ab an die Front und fürs Vaterland sterben. Bond ist nicht der erste und nicht der letzte, der unsere Gehirne auf diese neuen Konflikte umpolen soll, aber in dieser kristallklaren, transparenten Ehrlichkeit ist er eine Ausnahme. 007 ist, zumindest für einen Film, zum Semi-Antihelden mutiert, zu einer Figur, die wir lieben, weil wir sie hassen dürfen. Er ist ein Wiedergänger von Jack Nichsolsons Colonel Jessep in Eine Frage der Ehre, der ultimative Zweck-heiligt-die-Mittel-Mann, nur, dass Nathan Jessep in dem Army-Moraldrama von 1992 eben der Bösewicht war, nicht der Held. Es ist dieser seltsame Bruch im Heldenmythos von Bond, dieser ritt auf der Rasierklinge zwischen Held und Schurke, die den Film – neben aller oberflächlichen Kicksplode-Action – so interessant macht. In der Dekonstruktion entpuppt sich der Verteidiger der freien Welt als seelisches Wrack, stumpf und ausgebrannt, Opfer seines eigenen Handelns. Wir alle sind Bond.

Dass der Film im letzten Drittel etwas vor sich hindümpelt und die Handlung seltsame Haken wirft, am Ende gar der klare Gegenspieler fehlt, mag an den zahlreichen Rewrites des Drehbuches liegen, ebenso die Tatsache, dass einige Fragen am Ende offen bleiben. Der Film startet furios und verliert in den ersten zwei Drittelnfast nie sein Tempo, bevor er am Ende zusammensackt und für diese Art von Genrekino etwas ungewohnt süßlich wird (und dabei doch sehr berechenbar bleibt, build them up… knock them down). Wer ganz am Schluss aber nicht grinsen muss, wenn Craig endlich die magischen Worte «Mein Name ist Bond. James Bond» sagt und die klassische Bond-Musik einsetzt, dem fehlt jegliches Nerd-Herz, denn genau auf diesen Payoff hat der Film von Anfang an hingearbeitet, nicht zuletzt durch den kompletten Verzicht auf jegliche «Bond»-typische Musik in David Arnolds Score.
Apropos Musik: Der Titelsong von Audioslave-Frontmann Chris Cornell ist schrecklich, ebenso wie die gesamte Opener-Sequenz, die zu dem schlechtesten Design zählt, das ich jemals in einem Film bewundern durfte. Weder Old-School-Bond noch irgend etwas neues, sondern einfach nur schrecklich.

Abgesehen davon aber ist Casino Royale einer der besten, wenn nicht ad hoc der beste Bond-Film aller Zeiten und Daniel Craig neben und wahrscheinlich (ich bin mir ja des Sakrilegs bewusst) VOR Sean Connery der definitiv beste 007 schlechthin. Er übernimmt die Rolle mit einer solchen Selbstverständlichkeit und bringt sie so souverän zurück zu den Anfängen und dem Feeling von Connery, das die weichgespülten Dressmen seit Roger Moore sich wie ein böser Traum anfühlen.

Casino Royale ist natürlich «nur» normales Popcorn-Kino, Bond ist seit Jahren mehr ein Vehikel, um Productplacement-Gelder abzugreifen, ein mediales Franchise-Produkt – aber dennoch ist der Film, kommerziell wie er sein mag, zugleich ein in seiner Umsetzung respektabel gelungener Reboot einer längst tot geglaubten modernen Mythosfigur, die hier zu gleichen Teilen zurück an ihre Wurzeln und ins 21. Jahrhundert gebracht wird. Ich frage mich zwar ernsthaft, wie man diesen prekären Mix in folgenden weiteren Teilen so erfolgreich aufrechterhalten wird und wie lange es wohl dauert, bis wir wieder Q und die üblichen technischen Mätzchen die Oberhand gewinnen, aber dieser fast unweigerliche Spannungsverlust in der Figur sollte uns nicht den Spaß verderben an einem Film, der Bond erstmals in einer perfekten Mischung aus Action und Psychologie durchleuchtet.

Und last not least kann man sich als Designer hier eben schön anschauen, wie ein erfolgreicher Relaunch gemacht wird:

Something old, something new and fucking big balls of steel.

08:12 Uhr. Kategorie Film. 8 Antworten.

Spektrum 4

An der Design-FH Dortmund endete am 26. November die Ausstellung Spektrum 4. Insgesamt habe ich vor allem Respekt vor der Liebe, mit der die Studenten diese Ausstellung organisiert haben, von der Auswahl und Hängung der einzelnen Arbeiten bis zur Abschlußparty. So etwas auf die Beine zu stellen ist immer eine Herausforderung und hier bis ins Detail sympathisch gelungen.

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27. November 2006 15:57 Uhr. Kategorie Design. 10 Antworten.

CHUCK FRAGT 08

Du triffst die für dich absolut perfekte Person. In jeder romantischen Hinsicht, ist dieser Mensch wie für dich gemacht: Körperlich anziehend, intellektuell stimulierend, durchgehend witzig und zutiefst mitfühlend. Die Sache hat nur einen Haken: Diese Person ist nahezu besessen von Jim Hensons Goth-Puppenfantasy-Film The Dark Crystal. Ganz abgesehen davon, da mindestens einmal im Monat Dark Crystal auf DVD geschaut werden muss, pfeffert er/sie jede normale Konversation mit Dark-Crystal-Zitaten und Anspielungen, benutzt Dark-Crystal-Analogien, um alltägliche Geschehnisse zu kommentieren und liebt es, gelegentlich über die «tiefere Philosophie» des Filmes zu referieren.
Wäre all dies genug, dich dazu zu bringen, diese Person nicht heiraten zu wollen?

Chuck Klostermans Sex, Drugs and Cocoa Puffs

11:21 Uhr. Kategorie Stuff. 7 Antworten.

CHUCK FRAGT 07

Entgegen aller Erwartung gelingt es einer Gruppe schottischer Marinebiologen, das echte Monster von Loch Ness lebendig einzufangen. In einem schier unglaublich scheinendem Zufall schießt am selben Nachmittag ein Bärenjäger im pazifischen Nordwesten einem Sasquatch in den Oberschenkel und ermöglicht damit, daß das haarige Bigfoot-Ungetüm von Zoologen in Gefangenschaft genommen werden kann. Am Abend des selben Tages verküdet der Präsident der Vereinigten Staaten, daß er höchstwahrscheinlich Schilddrüsenkrebs hat und im Verlauf der Woche eine Biopsie vornehmen lassen will, um die Krankheit definitiv zu bestimmen.
Du bist als Redakteur für die Titelseite der New York Times verantwortlich. Welches dieser Ereignisse machst du zur wichtigsten Headline?

Chuck Klostermans Sex, Drugs and Cocoa Puffs

26. November 2006 12:30 Uhr. Kategorie Stuff. 11 Antworten.

CARWASH

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25. November 2006 17:31 Uhr. Kategorie Photos. 6 Antworten.

STARS

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24. November 2006 14:09 Uhr. Kategorie Photos. 4 Antworten.

Zeche Bochum: Kaizers Orchestra

Das mit Kaizers Orchestra ist so eine Sache. Erst in Köln nicht gesehen, weil wir keinen Parkplatz gefunden haben, eine Beule in den Wagen gefahren und dann einfach keine Lust gehabt haben. Dann in Essen-Werden unter Alkohol so halb mitgekriegt. Aber jetzt, dank einem lieben und echt großzügigen Geschenk von Julia und Annette, endlich richtig ohne miesen Festivalsound und Nieselwetter, in der Zeche Bochum. Die nicht so derb ausverkauft war wie etwa bei Dredg, so daß man recht entspannt bis komplett in die erste Reihe marschieren konnte, um sich die erste Konzerthälfte noch recht entspannt anzuhören und in der zweiten etwa so im Bühnenmittenbereich zweite reihe mitzufeiern. Und gefeiert wurde da. Abgesehen von ein paar moshenden älteren Typen, die aussahen, als hätten sie auch schon den ein oder anderen Norwegen-Urlaub hinter sich, zieht das Orchestra eine mehr als treue Fangemeinschaft an, die – seltsamerweise – die norwegischen Texte auswendig mitsingen kann, die Band frenetisch feiert und von dem charismatischen Sänger Janove Ottesen um den kleinen Finger gewickelt wird, mitklatscht, singt, tanzt, und den Sänger wörtlich auf Händen trägt. Und zu Recht. Nach einer skurillen Vorband kommen die Herren Kaizer in hippe Anzüge gewandt auf die Bühne und geben Gas, bis die Show vorbei ist. Die 2000 gegründete Kapelle klingt dabei mit ihrem Gypsy Folk Rock wie der perfekte Soundtrack zu einem Tarantino-Film, aber deutlich härter und druckvoller als auf den Alben, die ich stets etwas brav fand. Die Setlist umfasst alle (selbst mir) bekannten Songs wie Biitzregn Baby, KGB, Maestro, aber auch neues Material, wie etwa 9 mm, das ein klein wenig mainstreamiger daherkommt und von der Band auch weniger frenetisch abgefackelt wird. Ansonsten gibt es aber wenig Stillstand bei diesem Gig: Die Ölfässer und Radfelgen werden mit Schraubenschlüsseln demoliert was das Zeug hält, Drummer Rune prügelt derart auf sein Kit ein, meist schon mal direkt im Stehen, dass sich sein Crashbecken in der Mitte des Konzertes verabschiedet, und die beiden Gitarristen Terje und Geir posen als wäre man auf einem AC/DC-Konzert. Zu diesem Old-School-Rock-Feeling trägt vor allem die Show des Sängers «The Jackal» bei, der ganz in alter Bono-Manier einen neuen Fan auf die Bühne holt, mehrfach vom Publikum aus singt und am Ende Gitarristen «Hellraizer» Geir auf den Schultern durch die Menge trägt, als wäre er Angus Young persönlich. Das am Ende des Gigs von den schicken Anzügen nicht mehr viel über ist und man sich durch gut 90 Minuten (eine Zugabe nur, leider) eines fast absurden Mixes aus osteuropäischer Melodik, Punk, etwas Neubauten-Industrialflair, skurrilen Einlagen und klassischen Rockriffs gewütet hat, ist bei solchem Körpereinsatz fast selbstverständlich. Genau die Sorte Konzert, bei dem du dir zum einen wünscht, vorher mehr getrunken zu haben, man kommt sich im Vergleich zur Band viel zu nüchtern vor, und bei dem man sich immer wieder dabei erwischt, wie man breit grinsend zur Bühne hochschaut und «Fuck, yeah» sagt.

Nach dem Break mehr schöne Bilder von Steffi, als Wiedergutmachung für meine schlechten Photos von Phoenix und Mit

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23. November 2006 08:56 Uhr. Kategorie Live. 7 Antworten.

WASH

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00:45 Uhr. Kategorie Photos. 8 Antworten.

CHUCK FRAGT 06

Endlich erfindet jemand den «Traum-Videorecorder». Mit dieser Maschine lassen sich die Träume einer ganzen Nacht aufzeichnen und dann in aller Ruhe anschauen. Allerdings kann man sich die Träume mit dem Rekorder nur unter einer etwas seltsamen Bedingung ansehen: Wenn du deine eigenen Träume betrachtest, müssen deine Familie und deine engsten Freunde im gleichen Raum sein und mit zugucken dürfen. Wenn du dieser Bedingung nicht zustimmst, darfst du den Traum-Videorecorder nicht einsetzen.
Würdest du ihn trotzdem benutzen wollen?

Chuck Klostermans Sex, Drugs and Cocoa Puffs

22. November 2006 18:04 Uhr. Kategorie Leben. 9 Antworten.

WOHIN

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21. November 2006 20:58 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

CHUCK FRAGT 05

Du triffst deinen echten Seelenverwandten, deine große Liebe. Leider hat die Sache einen Haken: Alle drei Jahre bricht jemand deiner großen Liebe die Schlüsselbein-Knochen auf beiden Seiten des Halses mit einem großen Crescent Schraubenschlüssel – und es gibt für dich nur einen Weg, dies zu verhindern: Du musst eine Pille schlucken, die – und zwar für den gesamten Rest deines Lebens – jeden einzelnen Song, den du hörst, so klingen lässt, als wäre er von Alice in Chains gespielt. Wenn du also Creedence Clearwater Revival im Radio hörst, wird es in deinen Ohren so klingen, als würden Alice in Chains spielen. Auf einem Radiohead-Konzert hört sich jeder Song so an, als wäre er von Alice in Chains gecovert. Sogar ein Werbesong im Fernsehen klingt nach Alice in Chains und wenn du allein unter der Dusche singst, klingt deine Stimme wie die des verstorbenen Alice-Sängers Layne Staley (aber natürlich bist du der einzige, der es so hört).
Würdest du die Pille schlucken?

Chuck Klostermans Sex, Drugs and Cocoa Puffs

07:36 Uhr. Kategorie Stuff. 19 Antworten.

BLAU 2

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19. November 2006 10:51 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

BLAU

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17. November 2006 13:06 Uhr. Kategorie Photos. 7 Antworten.

DIE TOTALITÄRE SCHWARMINTELLIGENZ

Jaron Lanier, einer der Pioniere des Internet, äußert sich nach der Printversion jetzt auch online im Spiegel zu seinen aktuellen Bedenken über das Internet. Kernsatz: «Die schlimmste ist der Glaube an die sogenannte Weisheit der Massen, die im Internet ihre Vollendung findet.» Im Grunde hat er damit recht. Auf schwarmartig usergenerierte Inhalte setzende Angebote, wie eben Wikipedia, sind sehr problematisch. Wahrheit ist hier nich mehr absolut sondern der Kompromiss zwischen dem Gedächtnis vieler. Das ist im Zweifelsfall sogar mal umfassender oder richtiger als der herkömmliche Weg der Wissensgenerierung über eine objektive redaktionelle Erstellung, das Problem liegt aber darin, dass der Konsensus der Vielen bestimmt, was «wahr» ist. Wikipedia hat da eine lange Historie von Missbrauch hinter sich, von Selbstdarstellern, und Colberts Wikipedia-Gag spricht für sich. Wenn fünfzig Leute bestimmen, Zuckerwatte schmeckt sauer, können drei andere noch so sehr auf süß bestehen, sie wird als sauer definiert sein. Problematisch daran ist, daß zum einen psychologisch seit Jahrzehnten in Tests untermauert ist, dass sich der einzelne unter auch nur sanfter peer pressure der Meinung der überwiegenden Mehrheit anzupassen versucht und zum anderen, daß es so etwas wie übergelagerte neutrale Wahrheiten gibt, die hier untergehen kann. Redet mal mit etwa 30 Amerikanern gleichzeitig über Hiroshima und ihr wisst, was ich meine. Demokratie schützt, das ist ihre Aufgabe, die Wenigen vor den Vielen. Das man dem Massengeschmack aber prinzipiell misstrauen muss, weiss jeder, der mal ins Fernsehen sieht oder in die Musikcharts. Scheiße ist rpima, eine Million Hausfliegen können sich ja nicht irren.

Auf der anderen Seite: Auch von offizieller Seite durch Fachleute erstelltes Wissen muss nicht unbedingt «wahr» oder «neutral» sein. Ich bin sicher, Lexika aus dem Dritten Reich, aus der DDR und aus China sind da interessante Studienobjekte. Wahrheit ist relativ. Und kann gefiltert werden. Der Gedanke, dass drei informierte «Offizielle» Hüter einer höheren Wahrheit sind, ist nicht weniger gruselig als ein anonymer Menschenschwarm, der sich im Diskurs auf eine Art Mittelwertigkeit von Fakten und Meinungen einigt. Die Leistung von Wikipedia ist dabei, den Diskurs offen zu legen, und somit – hallo Meister Habermas – etwas geschaffen zu haben, was oft spannender ist als der Eintrag selbst, nämlich den Metadiskurs über die Generierung gesellschaftlichen Wissens. Das dieses ohnehin seit eh und je ein Konstrukt ist – Wissen und Wahrheit sind soziale Konstrukte, Riten, Übereinkünfte… eine absolute Wahrheit ist meist wenig mehr als eine Art eine gesellschaftlicher Meme, deren Quelle wir vergessen haben. Es gibt also zu Wikipedia auch kein absolut erfolgreiches Gegenmodell.

Last not least ist Meinungs- und Wissensbildung im Internet eher weniger en bloc geworden, sondern kleinteiliger. Die «Wahrheit» setzt sich heute nicht aus Einträgen in Lexika zusammen (wiewohl der Trend, Wikipedia blind zu glauben, wirklich besorgniserregend ist, viele missverstehen es als eine Art echtes Lexikon (und nicht als eine Art Browser, auch, weil es in seiner Bandbreite ohnegleichen ist), sondern aus Artikeln, Foren, Blogeinträgen. Sie wird – mit dem Internet – auch in den Augen der meisten Menschen zu einem formbaren Puzzle, das man sich selbst zusammenzusetzen hat. Wahrheit an sich wird mehr und mehr hinterfragt. Nicht umsonst suchen die Leute ihre Wahrheit ausgerechnet im 21. Jahrhundert wieder im Esoterischen, Absoluten. Die Wirklichkeit, mit all ihren holographischen Subwahrheiten und Diskursen und ihrer fast kristallartigen Komplexität, die das Internet durch seinen Zugriff auf verschiedenste Meinungsströme ja erst richtig greifbar und transparent macht, erschreckt oft auch, wenn man einfache Antworten mag.

Wer aber ohnehin schon immer dachte, dass Wahrheit eher ein hochrelativer Begriff ist, dem man auf offener Straße im Dunkeln lieber nicht begegnen will, weil ihm immer zu mißtrauen ist, sollte sich von Lanier keine schlaflosen Nächte machen lassen.

09:19 Uhr. Kategorie Online. 8 Antworten.

SPRINKLER 2

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16. November 2006 22:05 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

CHUCK FRAGT 04

Genforscher an der Johns Hopkins Universität verkünden, dass sie einen sogenannten «Super-Gorilla» gezüchtet haben. Obwohl das Tier nicht sprechen kann, hat es einen Zeichensprachen-Wortschaft von über 12.000 Worten, einen IQ von fast 85 und – wohl am bemerkenswertesten – einen Ansatz von so etwas wie Selbst-Bewusstsein. Seltsamerweise entwickelt die Kreatur – die rund 350 Kilo wiegt – eine Faszination für Football. Der Gorilla scheint sich zum Spitzenspieler entwickeln zu wollen und entwickelt rasch die grundlegenden Fähigkeiten eines guten Defense-Spielers. Der ESPN-Sportjournalist Tom Jackson geht davon aus, daß der Gorilla «nahezu unblockbar» wäre und im Schnitt pro Spiel sechs Tore einsacken könnte (obwohl Jackson zugibt, daß das Tier vielleicht auf einige Kontertricks und Verwirrungstaktiken der Gegner hereinfallen dürfte). Der Gorilla hat zwischenzeitlich klar zu verstehen gegeben, dass er niemals absichtlich einen Gegner verletzen würde.
Angenommen, du wärest der Präsident der NFL (der US-Football-Liga): Würdest du erlauben, dass unser Gorilla für die Oakland Raiders spielt?

Chuck Klostermans Sex, Drugs and Cocoa Puffs

13:34 Uhr. Kategorie Stuff. 13 Antworten.

SCHAUSPIELHAUS BOCHUM: DIE ZIEGE ODER WER IST SYLVIA

Steffi kannte das Stück Die Ziege oder Wer ist Sylvia? aus Köln und hat es wärmstens empfohlen, also kurzentschlossen und ausnahmsweise mal ohne großen Stau nach Bochum und in die Kammerspiele, wo eine Produktion der Hamburger Kammerspiele zu Gast ist. Die es in sich hat an Prominenz. Regie führt der Schauspieler Burghardt Klaußner (der u.a. in Die fetten Jahre sind vorbei die absolut nennenswerteste Leistung des Films abgab), die Hauptrollen haben Catrin Striebeck (u.a. Gegen die Wand), Guntbert Warns (Die Bastarde, zusammen mit Striebeck auch im TV-Melodram Der zweite Blick), Sven Fricke (Das Duo) und Stefan Jürgens (Samstag Nacht und zahllose TV/Filmjobs, sicher das bekannteste Gesicht der Darsteller). Soviel Prominenz erklärt auch, wieso die Kammerspiele auch bei einer normalen Aufführung nahezu ausverkauft sind. Und soviel TV-Prominenz, da mache man sich nichts vor, bedeutet sehr sehr oft Boulevard. Zumal das Stück auch dazu einlädt.

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10:31 Uhr. Kategorie Live. 2 Antworten.

LERNEN

Kunst kann man auch nicht lernen. Picasso hätte ja auch keinem Amateur erklären können, wie man geniale Bilder mals. Man muss spüren, dass man da eine Gabe in sich hat, oder man spürt eben nichts. Keith Richards hat mal gesagt, wer die umfangreichste Plattensammlung hat, schreibt die besten Lieder. Das ist wahr. Ich habe von klein auf endlos Platten angehört, sie immer wieder aufgelegt, bis ich jeden Ton, jeden Akkord kannte. Mich hat nie etwas anderes als Musik interessiert.

Noel Gallagher, Co-Chef der Band Oasis, im aktuellen Spiegel auf die Frage, ob man Lieder schreiben lernen könne.

08:42 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

Album 062

15. November 2006 23:52 Uhr. Kategorie Stuff. 4 Antworten.

CHUCK FRAGT 03

Angenommen, auf dem Tisch vor dir stehen zwei Schachteln. In der einen ist eine recht normale Schildkröte, in der anderen, der Totenschädel von Adolf Hitler. Du musst eine dieser beiden Schachteln mit nach Hause nehmen. Nimmst du die Schildkröte, so darfst du sie nicht mehr weggeben und musst sie für mindestens zwei Jahre am Leben erhalten; erfüllst du auch nur einen dieser beiden Parameter nicht, hast du einen Strafe von 999 $ an den Staat zu zahlen. Wählst du Hitlers Schädel, so hast du ihn über ebenfalls zwei Jahre an einer einigermaßen ins Auge fallenden Stelle in deinem Wohnzimmer auszustellen. Allerdings beziehst du hierfür eine Art Gehalt von 120 $ pro Monat. Der Schädel muss möglichst apolitisch präsentiert werden.
Welche Schachtel nimmst du?

Chuck Klostermans Sex, Drugs and Cocoa Puffs

18:28 Uhr. Kategorie Stuff. 12 Antworten.

Sprinkler

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08:44 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

Album 061

14. November 2006 23:44 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

CHUCK FRAGT 02

Angenommen, ein absolut gesundes, voll ausgewachsenes Clydesdale Pferd ist mit den Hufen an den Boden gefesselt, während sein Kopf mit einem dicken Seil festgezurrt und fixiert ist. Es ist bei Bewußtsein und aufrecht stehend, aber komplett bewegungsunfähig. Und angenommen, dass – aus irgend einem Grund – jeder politische Gefangene auf der ganzen Welt (wie von Amnesty International aufgeführt) aus der Gefangenschaft entlassen wird, wenn du es schaffst, dieses Pferd binnen zwanzig Minuten zu Tode zu treten. Stiefel mit Stahlkappe sind erlaubt.
Würdest du es versuchen wollen?

08:32 Uhr. Kategorie Stuff. 21 Antworten.

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07:32 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

CHUCK FRAGT 01

Chuck Klostermann stellt in seinem Buch Sex Drugs and Cocoa Puffs 23 Fragen vor, die er jedem stellt, um festzustellen, ob er diese Person wirklich lieben kann. Die Fragen sind zu gut, um sie für sich zu behalten. Das Buch.

01
Laß uns annehmen, du triffst einen nicht sonderlich weit fortgeschrittenen Magier. Laß uns annehmen, er hat fünf simple Tricks drauf – er kann ein Kaninchen aus seinem Hut ziehen, er kann eine Münze verschwinden lassen, er kann ein Pik-Ass in einen Joker verwandeln und zwei weitere ähnlich gelagerte einfache Tricks. Dies sind seine einzigen Zaubertricks, die ist nicht in der Lage, weitere Tricks zu lernen, er hat nur diese fünf parat. ABER, wie sich herausstellt, benutzt er bei diesen fünf Tricks echte Magie. Es ist keine Illusion, er kann tatsächlich ein Kaninchen aus dem Nichts herbeizaubern und tatsächlich eine Münze durch den Raum teleportieren. Er ist ein absolut echter Magier, aber eben extrem eingeschränkt in seinen Möglichkeiten.
Fändest du diese Person beeindruckender als Albert Einstein?

13. November 2006 18:37 Uhr. Kategorie Stuff. 15 Antworten.

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18:11 Uhr. Kategorie Photos. 2 Antworten.

Come on, ride the Death Cab

12. November 2006 20:34 Uhr. Kategorie Stuff. 8 Antworten.

SEMESTERAUFGABE GRENZEN SCHRITT EINS

Ihr entwerft ein Key Visual für die Ausstellung «Grenzen», das sich in Plakaten, online und auf Postkarten einsetzen lässt. Präsentation am Dienstag zunächst in Form eines Hochkantmotivs (A1-Plakat; Postkarte). Typo KANN, muss aber noch nicht gezeigt werden. Wichtig ist, ein Thema, eine Motivik zu erarbeiten, die die Idee «Grenzen» abstrakt aufgreift, visuell auffällig ist und neugierig macht, zugleich aber auch so gedacht ist, dass später durchaus Raum für Informationen auf einem späteren Medium wie Plakat oder PK sein kann. Dabei bedenken, dass Plakat und Postkarte anders funktionieren und nicht 1:1 identisch sein können, weder visuell noch funktional.

Die Präsentation läuft via Beamer.
Ihr habt Dienstag morgen bis 10:30 Zeit, Beamer und sämtliche zu präsentierenden Daten auf EINEN Laptop zu ziehen. Während der Präsentation sind der Wechsel von CDs oder USB-Sticks bzw. anderer Datenträger oder Laptops tabu. Es muss eine durchgehende Präsentation aller Entwürfe als DURCHGEHENDE JPG-Diashow oder PDF-Screenpräsentation sein.

Wer nicht in dieser durchgehenden Präsentation ist, hat diesen Teil der Semesteraufgabe nicht erfüllt. Es ist also sinnvoll, sich als Kurs hier gesamt zu organisieren :-D.

In dieser Phase der Ideenfindung könnt ihr sicher mehr als nur einen Entwurf zeigen, gerne auch zwei drei oder mehr Ansätze. Wenn ihr Details zeigen wollt, könnt ihr zusätzliche Ausschnitte der gezeigten Arbeit in die Diashow einbauen, die die Erklärung eures Motivs stützen. MUSS ist also ein herzblutangereicherter Entwurf pro Student, mehr als einer ist völlig okay und gern gesehen.

Backgroundinfo: «Grenzen» wird eine Ausstellung mit Arbeiten aus dem fünftem Semester, bei dem Studenten eine eigene Grenzerfahrung machen und diese abstrakt-thematisch in ein Designprojekt umsetzen. Das dritte Semester soll die Medien zur Ausstellung gestalten, bis Anfang Dezember, sowie die Innenarchitektur. Das in möglichst enger Zusammenarbeit mit den Ausstellenden. Christine Hartwig soll die Ausstellung managen, sprecht sie auf einen Kontakt zu den Ausstellenden an. Eröffnung ist am 23.1.07

Für Vorabfragen bin ich immer zu haben.

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An die Leute aus dem fünftem Semester:
Für Grenzen gibt es einen Schein 4. Semester K&L UND einen Projektschein bei mir. Voraussetzung. Mitmachen und ein Ergebnis produzieren, das euch selbst (und mich) stolz macht. Für zwei Scheine sollte sowas ja machbar sein, zumal ihr am 23.1. fertig wäret. Bedingung: Korrektur AB JETZT. Volle Kanne Susanne. Ich habe bisher zu wenig von zu wenigen gesehen und kann nur sagen: Wer am 23. nicht ausstellt und nicht nur mich, sondern eben auch seine Mitstudenten hängen lässt, kriegt keinen Schein fürs vierte Semester, keinen Projektschein fürs Fünfte und sollte sein Diplom nicht mal ansatzweise auf meinen Schreibtisch legen wollen. Die Arbeiten, die ihr macht, können ideale Diplomvorbereitungen werden, wenn ihr jetzt nur bitte zwei Monate Vollgas gebt. Ich zähle auf euch ;-). Kommt zu Korrekturen, schickt eMails, redet mit mir, aber auch mit Christine Hartwig sowie als Schnittstelle in den Kursen Fabian und Chris, Milka und Peter, die ich als Task Force der Ausstellung eingespannt habe. Zwei Monate Zeit, zwei Monate harte Arbeit jenseits von nur einmal in der Woche vorbeitrödeln… aber die Chance, seine Arbeit auszustellen, gemeinsam einen schönen Tag zu organisieren und dabeizusein, wenn wir hoffentlich ordentlich feiern.

10:16 Uhr. Kategorie Stuff. 12 Antworten.

BILL HICKS: LOVE ALL THE PEOPLE

Dank Matthias bin ich auf Bill Hicks gestoßen, einen amerikanischen Stand-Up-Comedian mit Ausnahmeformat. 1994 an Krebs verstorben, war Hicks ein kompromissloser Performer, dessen unglaublicher Mix aus Obszönität, Ehrlichkeit, Politik, Weisheit, Perversion, Grenzüberschreitung, Verwundbarkeit bis heute seinesgleichen sucht. Vom ersten Irakkrieg bis zum Drogenkonsum, von Religion und Abtreibung und Marketing bis zu seinem kaputten Liebesleben, niemand ist so schonungslos, so offen auf die Bühne gegangen. Die Sammlung seiner Texte in Love all the People offenbart, dass Hicks keineswegs frei improvisiert hat, so sehr seine Ausbrüche on stage dies auch nahelegen, sondern sehr konzentriert an seinen Text gefeilt und gearbeitet hat. Die gleichen Motive tauchen immer und immer wieder in den Transkripten seiner Liveshows auf, ebenso in Briefen, Stücken, Materialien. Der Künstler erscheint so als Prozess, eine evolutionäre Entwicklung von Ideen, Stimmungen, Meinungen, der Comedy Act wird so zur Skulptur, an der Hicks meißelt, die Pointen minimaler und noch minimaler auf den Punkt bringt. Obwohl sich dadurch extrem viel Material wiederholt, bleibt das Buch durchweg lesenswert, eine Reise in den Kopf eines wütenden und liebevollen Mannes, für den Humor kein Zeitvertreib ist, keine Belustigung, sondern der als klassischer Hofnarr seinem Publikum nichts anderes als die Wahrheit, die Absurdität des Alltags und seiner Tabus und Normen, aufzeigt. Wo andere Shock-Comedians sich auf Schwulenwitze und ein paar Schimpfworte beschränken (Dennis Leary, Andrew Dice Clay), zerfleischt Hicks mit der Energie einer Splitterbombe gesellschaftlich akzeptierte Vorstellungen und zeigt, wie wenig sinnvoll die Verbote und Gebote der (amerikanischen) Gesellschaft sind. Und ist dabei saukomisch, keine Sekunde trocken oder akademisch, sondern hinreißend irrlichternd, über alle Themen hinwegspringend und immer wieder auf den Punkt kommend.

Damit transzendiert und verändert Hicks sein eigenes Medium. Wir haben in Deutschland keine Vorstellung von dieser Art von Performance. Wir haben Kabarettisten, die – etwas bierernst – die Politik kommentieren und bestenfalls dem SPD-Ortsverein noch ein Schmunzeln entlocken und sogenannte Comedians, deren Humor sich in eher platten Klischee-Figuren frei jeder Botschaft, jeder Persönlichkeit am unteren Spektrum von Treppenwitz entlanghangeln. Hicks will nicht unterhalten. Hicks will aufrütteln. Nicht ohne Grund komplett aus einer David-Letterman-Nightshow herauszensiert, pisst Hicks genau die richtigen Leute an. Und hat dabei trotz allem eine klare, positive Message, die aus allen Texten immer wieder hervorbricht und den Titel des Buches treffend macht.

Das einzig Blöde: er ist tot. Ich hätte so gern gehört, was Bill Hicks zu George Bush Jr und Irakkrieg II zu sagen gehabt hätte. es ist seltsam, daß niemand auch nur ansatzweise Hicks’ Thron beerbt hat. Der Mann bleibt eine Ausnahmeerscheinung. Deshalb unbedingt Love all the people holen und lesen.

08:12 Uhr. Kategorie Buch. 3 Antworten.

BATMAN: THE COMPLETE HISTORY


Les Daniels Bat-Buch besticht vor allem durch das liebevolle Design von Chip Kidd, das durchaus den Zweck eines Coffee-Table-Buchs im Auge behält,also recht brav und konsumierbar daherkommt, aber mit einigen liebevollen Details aufwartet, auf die ein weniger talentierter und weniger comicvernarrter Designer sicherlich nicht gekommen wäre. Es schadet dem Buch sicher auch nicht, dass Kidd Frank Miller und Alex Ross persönlich kennt und insofern exklusives Material einbringen kann und so auf visueller Ebene als Ko-Autor mitzuwirken vermag. Die liebevolle Collage von Comicseiten, Einzelbilder, Marketing- und Mechandise-Material, Film-Storyboards und zahlreichen anderen Medien entwirft nicht nur ein Bild von Batman als einer der sicher wandlungsfähigsten Comicfiguren schlechthin, sondern auch als Media-Phänomen. Vom pulp-inspirierten dunklen Rächer der dreißiger über den kinderfreundlichen rundgelutschten Pop-Art-Batman der 50er und 60er bis hin zu Millers grim’n'gritty-Batman, der postmodern an seine eigenen Wurzeln anknüpft, aber einen neuen Mythos ergibt, der sich aus amerikanischer Popkultur, Manga, Cyber-SF und Crime Noir nährt, bis hin zu der retro-ishen Inkarnation in der Batman Animated Series, ergibt Daniels’ Buch ein schnelles und kurzweiliges Potpourri rund um Batman und seine ausgedehnte Familie. Für echte eingefleischte Fans bietet sich hier wenig neues, wenn auch das Design und der Aufbau des Buches an sich Spaß machen, obwohl Daniels schon sehr schnell über den modernen Batman hinwegfegt (und wichtige Zeichner wie Jim Aparo oder Irv Novick fast am Rande verschwinden), für Einsteiger und Freunde des Bat-Mythos ist The Complete History sicherlich ein schöner Einstieg.

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11. November 2006 14:04 Uhr. Kategorie Buch. 8 Antworten.

GONE WITH THE BLASTWAVE

Die Sitcom zum Irakkrieg: In einer fernen Zukunft kämpfen anonyme blaue, rote und gelbe Krieger in einer Stadt ohne Fluchtmöglichkeit gegeneinander. Was nach ödem Strategiespiel klingt, wird bei dem Dänen Kimmo Lemetti zum absurden Comic über Langeweile und schwarzen Humor. Trotz seltener Updates ist Gone with the Blastwave einen wöchentlichen Besuch wert.

via ScansDaily

08:55 Uhr. Kategorie Online. 2 Antworten.

NEONLICHT

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10. November 2006 18:25 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

Phoenix live Köln


Am letzten Samstag in Köln, in einer der vollsten Hallen, die ich seit langem gesehen habe, spielten die Frankoindiepoprocker Phoenix (supported von den sehr angesagten Fotos, die wir leider verpasst haben), von denen ich eigentlich nur das allererste Album, United, wirklich groß finde. Die folgenden Longplayer wirkten auf mich meist irgendwie druck- und etwas orientierungslos, stets nur einen Hauch vom Absaufen in Beliebigkeit entfernt. Insofern gut, dass Seán mir die Karten geschenkt hat (danke Mate), ich selbst hatte mit dem Gedanken gespielt, dann aber wieder abgewunken. Auf dem aktuellen Album It’s never been like that haben sich Phoenix allerdings tatsächlich ja wieder auf einen straightere Ebene begeben, deutlich live-orientierter. Und auf der Bühne beweisen Phoenix dann auch, daß sie alles andere als Weichspüler in den Adern haben, die Show rockt von der ersten bis zur letzten Sekunde mit einem spürbaren Schuss 70er-Jahre-Glam. Der zusätzliche Druck liegt vielleicht am Live-Drumset, an den zusätzlichen Keyboard, an der Rauheit von Thomas Mars’ Live-Gesang. Ohne große Pausen hämmern Phoenix einen Song nach den anderen durch, alte Hits, brandneues Material. Unterm Strich sehr schade, dass man sich nicht weiter nach vorn kämpfen konnte in der völlig überfüllten Live Music Hall (das ist das Seltsame an Phoenix: Sie haben definitiv zwei Zielgruppen, die eine aus dem Pop, die andere aus dem Indie-Segment, was natürlich die Säle gut füllt.), das Konzert lädt einfach dazu ein, in der zweiten Reihe herumzuspringen. Die Songs sind ausgedehnter, weiträumiger arrangiert, das verspielte Element in der Musik von Phoenix schlägt sich spürbar auch in dem Spaß nieder, Arrangements für die Bühne komplett umzustricken, zu verlängern und re-interpretieren. Ein solides, sauberes Indiekonzert erster Güte.

09:08 Uhr. Kategorie Live. 3 Antworten.

SHANGHAI GIRL

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9. November 2006 20:52 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

Shanghai Hotel: mit /

Letzten Freitag traten im Hotel Shanghai zum Einen mit und zum anderen die Mediengruppe Telekommander auf. Erstere kannte ich bereits via Spex-Sampler (Deine Eltern, großartig), letztere waren uns von Nina wärmstens ans Herz gelegt. Mit sind drei Jungs aus Köln, Schlagzeug, Bass, Moog, die sich sympathisch und forciert durch einen Synthpunkschrammel-NDW-Mix hämmern und einfach gut nach vorne gehen und Spaß machen. Das Zusammenspiel ist manchmal herzergreifend verbesserungsbedürftig, aber irgendwie pfeift man gern auf Perfektion, wenn so viel Elektropunk in der Musik ist.

15:46 Uhr. Kategorie Live. 4 Antworten.

Gary Larson. The Complete Far Side

Ein Fan von Gary Larson bin ich so seit Ende der 80er, als seine ersten Cartoons recht schwach übersetzt in Deutschland weitere Verbreitung fanden. Dank meiner lieben Frau Mama bin ich jetzt Besitzer seines Gesamtwerkes in erderschütternd schweren zwei Bänden, die man nun wirklich nicht mehr in der Badewanne lesen kann. Larson ist ein Erneuerer des amerikanischen Zeitungsstrips, der den Schritt gemacht hat vom 3-Panel-Comic mit mehr oder minder festen Figuren und einer klaren Pointe, hin zu einem fast punchline-freien Humor, der in seinem an die Monty Pythons gemahnenden Mix aus Cleverness und Surrealität einzigartig ist und eine wahr Flut von Epigonen hervorgebracht hat, seitdem Larson sich vom täglichen Cartoon-Dasein verabschiedet hat. Larsons Welt ist bevölkert von freakigen Wissenschaftlern, sprechenden Kühen, seltsamen Hausfrauen, Hühnern, Gottesanbeterinnen und einer Vielzahl wiederkehrender Grundelemente, die in einer kunstvollen Ehe von Bild und Text fast schwerelos leicht schwebenden Humor ergeben. The Complete Far Side sammelt chronologisch dieses Mammutwerk, umrahmt von Larsons eigenen Kommentaren, Leserbriefen und anderen (leider vielleicht etwas zu wenig) anekdotischen Randmaterial. Eine großartige Reprise des Kanons von Larson und well worth the money. Weihnachten steht ja bevor ;-).

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13:44 Uhr. Kategorie Buch. Eine Antwort.

SLANTED 3

Da ich in der letzten Woche zu nichts gekommen bin, erst jetzt die dritte Slanted Ausgabe, die im Zeichen der Handschrift, des Selbstgemachten, der «Customization» steht und sich im entsprechend ungeschliffenen Look präsentiert. Die Ehe zwischen Analog und Digital beleuchtet die Redaktion um Thomas Mettendorf aus den verschiedensten Blickwinkeln, stellt Kalligraphen, Photographen und ausgewählte Designer vor, liebevoll handgemacht wirkende Kunstmags, Graffiti, das beste aus den Online-Debatten auf slanted.de, und natürlich jede Menge Schriften.

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7. November 2006 09:24 Uhr. Kategorie Design. 10 Antworten.

LICHTER

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6. November 2006 17:37 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

RABBITS

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5. November 2006 17:11 Uhr. Kategorie Photos. 3 Antworten.

Nylon

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3. November 2006 22:28 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

UHR

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09:48 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

LÖFFEL

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2. November 2006 15:02 Uhr. Kategorie Photos. 8 Antworten.

PAPIERKORB

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11:33 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.

KETTE

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1. November 2006 16:32 Uhr. Kategorie Photos. Keine Antwort.


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