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THE COLLECTED ADVENTURES OF JACQUES LE CAQUE…

… weil Steffi und ich kürzlich drüber sprachen. Die Sache ist ganz alt, Ende 2004, und begann zwischen mir und Kirsten urplötzlich als ICQ-Duell mitten im Gespräch – deshalb die extremen Tippfehler. Und wechselte dann auf mein altes Forum, wo Frau Schröder sich dazu gesellte. Und ein anonymer Gast. Und wo dann ein kleines, ein ganz kleines bißchen Irrsinn daraus wurde.

HD: Wo sollte es denn hingehen, fragte der Alzheimer Patient die nette junge Dame, die er noch niemals zuvor in seinem Leben gesehen hatte.

Kirsten: sie sagte:” ach Opa, Mutti hat dir doch 1000mal gesagt, dass ich nach Kopenhagen wollte”

HD: Kopenhagen, murmelte der alte Mann, Kopenhagen. Das ist doch die Hauptstadt von Prag, richtig? Da soll es im Winter sehr kalt sein. Kopenhagen.
Und wer sind SIE noch einmal, junge Frau?

Kirsten: wortlos schob sie ihm wie jeden Abend seine Morphium Tabletten in sein Zwiebel-Mett Brötchen und ging nach Hause. “soweit lasse ich es nich kommen, wenn ich einmal so alt bin” dachte sie noch leise.

HD: Kopenhagen, dachte der alte Mann,während die unbekannte junge Dame wortlos das Gebäude verließ. Kopenhagen… was für ein selztsamer Name für eine Frau.
Zwei Stunden später hatte er vergessen, daß ihn jemals eine junge Frau besucht hatte und glücklicherweise fand er überraschend auf seinem Tablett noch ein Brötchen mit Zwiebelgeschmack, das zwar einen seltsamen Beigeschmack hatte. Aus irgendeinen Grund machte ihn das Brötchen sehr glücklich, wenn auch etwasmüde.
Warum mußte er plötzlich an Kopenhagen denken?
Es wurde dunkel und ruhig um ihn und in der gleichen Nacht starb er, weil sich ein winziges Stück Zwiebelmett in seinem Hals verklemmt hatte und in die Luftröhre gelang, woran er gegen 4:38 erstickte. Die junge Frau kam am nächsten Tag und fand ihn kalt und starr, das Tablett noch auf seinem Bauch liegend.
Egal, er hätte sich ja eh nicht an sie erinnert.

Kirsten: am Ende bleibt uns nur noch das sanfte, zufriedene Lächeln der jugen Frau die in routinierter Art und Weise die Nummer des Beerdingunsinstiuts wählte…

Kirsten: sollen wir einen Roman schreiben?

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ALBUM 037

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Album 036

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VISION




Kurt Schrage mailt mir heute, daß seine frühere Foto-Studentin von der Ruhrakademie, Christiane Scheidt, im chinesischen Magazin Vision vertreten ist. Glückwunsch!

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IFU-PITCH


Wie gestern versprochen, hier ein ganz alter Pitch vor dem Institut für Unternehmensführung.

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FRAUEN AM RANDE DES NERVENZUSAMMENBRUCHS


Kirsten hat anscheinend und gottseidank viel Langeweile und beglückt uns mit Bildern von selbsterlegten Fliegen und nackten Barbies. Nach all den photolosen Wochen in ihrem Blog endlich mal wieder etwas Action.

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MILA

Exzellenter nicht ganz jugendfreier Stream-of-Consciousness-Track vom Lenin-Album der Goldenen Zitronen.

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Druckreif: wissen und handeln 07

Ist auch rechtzeitig vor dem richtigen Layoutstress fertig geworden und geht heute in die Druckerei: die Wissen & Handeln 07 vom ikf°. Aufgrund der vielen Grafiken eine der komplizierteren Ausgaben dieser Fachpublikation des ikf°, die diesmal mit der Bildwelt Labor arbeitet. Aufgrund der Abbildungen war eine Menge Abstimmung möglich und das ist gerade für den Kunden, der im Gegensatz zu uns die Graphen ja längst kennt und sich nicht erst einarbeitet, eine mitunter etwas anstrengende Phase, aber im Endspurt haben wir das gemeinsam schön gewuppt, finde ich.



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NEW ORLEANS REVISITED

In der Zeit war letzte Woche – und jetzt auch online – ein ausgezeichneter Artikel des amerikanischen Stadtsoziologen Mike Davis über New Orleans post-Katrina. Wie seinerzeit befürchtet und prophezeit, wird auch diese Katastrophe genutzt, um ausgerechnet Halliburton Aufträge zuzuschanzen. Die Penetranz, mit der Dick Cheneys Ex-Firma im Irakkrieg, aber eben auch hier auftaucht, hat etwas von diesen billigen SF-Filmen, in denen Mega-Corporations allgegenwärtig sind. Ansonsten paßte der Artikel über eine korrupte Wirtschaftselite der Stadt, die die Naturkatastrophe als ethnische Säuberung mißbraucht, über die Bush-Administration, der die Flut nicht nur mit ein paar Dollar mehr für Dämme hätte effektiv weitgehend verhindern können, sondenr die jetzt die spärlichen Mittel für den Wiederaufbau ausgerechnet aus dem medizinisch-sozialen Bereich abzwackt, so perfide gut zu The Sheep look up, daß man eigentlich den Laden schließen und Greenpeace-Aktivist werden möchte. Wäre letzte Woche ein Angebot von GP oder AI auf meinem Tisch gelandet, mit meiner Crew komplett zu denen zu wechseln und Art Direction zu machen, ich hätte nicht lange überlegt. Artikel wie dieser schüren eine ungeheure hilflose Wut und man spürt, wie wenig grundlegend Richtiges man aus seinem Beruf heraus tun kann. Obwohl wir Designer sind – als Entwerfer, Architekten – scheinen wir doch wenig positiven Einfluß auf die Welt zu nehmen, trotz Adbusters, trotz all der T-Shirts und Plakate, trotz der pro-bono-Jobs.

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Album 035

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DESIGNPREISNOMINIERUNG DIE ZWEITE

Wir sind – indirekt und etwas überraschend – ein zweites Mal für den umstrittenen Designpreis 2007 nominiert. Diesmal weniger als Designer sondern hier vor allem Marian, der die Site von Ingenhoven Architekten nach den Vorgaben von HG Schmitz realisierte, inklusive eines recht aufwendigen vollwertigen CMS, das dem Düsseldorfer Team rund um den Stararchitekten Christoph Ingenhoven eraubt, die gesamte Gestaltung der Site bis in alle Details komplett selbst mit Hilfe eines flashbasierten Tools zu bestimmen, innerhalb der gestaltungsvorgaben relativ frei zu layouten, eine Onine-Bilddatenbank zu verwalten, Videos einzubinden und und und… Die Realisierung der sehr umfangreichen Site hat knapp 9 Monate geschluckt, weil wir komplette Technologien – wie die Echtzeitkomprimierung von SQL-Datenbanken – erfinden und implementieren mußten, einen eigenen Pixel-Screenfont für Ingenhoven mit URW++ entwickelten usw. Sehr schöne Zusammenarbeit mit Michael Reiß an dem Projekt. Man sieht es der sehr HTML-orientiert wirkenden Site nicht unbedingt so an, aber unter der Motorhaube steckt einiges an Know-How und Arbeit. Glückwunsch an HG, Christoph und seine Mannschaft zur Nominierung.

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