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ROADTRIP

Okay, in der Theorie war es eine lustige Idee, in nur fünf Tagen Sulzburg, Verona und Zürich besuchen zu wollen. Mittwoch los, Donnerstag nach Italien, Freitag in Verona, Samstag nach Zürich, Sonntag zurück.
In der Praxis war es aber eigentlich auch sehr nett. Nur die extremen Staus in Richtung Italien bei 38° und auf der Rückfahrt ein sehr stillstehender Stau vor dem St.-Gotthard-Tunnel waren dann doch etwas anstrengend und haben die Fahrzeit auch um jeweils drei bis vier Stunden hochgepusht, was eher unschön war. Bei Kaupp in Sulzburg war es einfach rundherum schön, man sieht sich zu selten, aber wenn ich da bin, fühle ich mich immer hochwohl und freue mich aufs Wiedersehen. Die Durchfahrt durch die Schweiz war schnell und idylllisch, als würde man durch eine surreale Art Modeleisenbahnlandschaft fahren, Norditalien ist hingegen schrecklich häßlich – zumindest aus Autobahnperspektive –, nur abgenutzte Gewerbebauten und Bauruinen, verdörrte Landschaft, das weltdümmste Mautsystem, sehr erschreckender Kontrapunkt nach der wunderschönen Schweiz. Verona ist für einen Kurztrip aber mehr als traumhaft, die Altstadt zwar sehr touristisch aufgeputzt, aber architektonisch wirklich umwerfend. Es macht einfach Spaß, da am späten Abend zuzusehen, wie die Leute feingemacht in die Oper gehen (die aber nun wirklich schrecklich auf Touristik getrimmt ist – nur Aida, Tosca, Carmen und diese Art von massenkompatibler Oper, schade, aber so kriegt man die Arena wahrscheinlich am ehesten voll). Wäre man noch länger in Verona geblieben, hätten wir uns sicher noch schön an den Gardasee legen wollen, aber so ging es nach Zürich, wo wir nicht nur den Abend sehr sehr direkt entspannt am Limmatufer verbrachten und Nachtschwimmern zusahen, sondern am nächsten Morgen auch den supercharmanten Thierry Blancpain getroffen haben, der per se die Reise nach Zürich wert gewesen wäre. Ich hoffe, im Herbst schaffen wir noch mal einen Kurztrip nach Zürich, die Stadt ist ein paar Tage mehr wert. Vielleicht wenn es im frühen Oktober noch etwas sonnig ist… Schließlich Sonntag abend noch nach Köln, charmanter Absacker mit Nina und heimwärts.

Im Grunde habe ich – obwohl ich mir so vorgenommen hatte, endlich wieder mehr zu photographieren – nie Lust, bei rund 38° die Kameratasche immer mit mir herumzutragen. Und ich kam mir damit auch arg touristisch vor, und war auch meist zu sehr mit anderen Dingen (im Gras liegen, trinken, essen, quasseln, entspannen) beschäftigt, um mich wirklich auf Bilder zu konzentrieren. Ich habe nur einen Mittag kurz in Verone etwas herumgeknipst und auf der Fahrt über den St-Gotthard-Pass, der wirklich eine Überfahrt mehr als Wert ist, weil einfach wunderbar, das fangen die Photos nicht wirklich richtig ein. Wenn ihr durch die Schweiz wollt, nicht den Tunnel nehmen, sondern den Pass. Jedenfalls solange es hell und das Wetter gut ist ;-). Die Photos sind etwas ungebürstet und nicht groß bearbeitet und zum Teil für meine Verhältnisse seltsam Touri-mäßig, aber es wäre kein echter Urlaub ohne eine Dia-Show, oder? Aaaaalso….

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CYBERPORT

Okay, ich bin seit längerer Zeit Kunde bei Cyberport. Zum einen, weil die Preise halbwegs fair sind, nicht wirklich preiswert, aber okay, zum anderen, weil ich als Kunde gern einen festen Anlieferer für so Kleinzeug habe, einfach um des besseren Services willen. Ich hab keine Ahnung, für wieviel Euro ich so in den letzten Jahren bei Cyberport bestellt habe, aber es ist sicherlich eine ganz nette Summe unterm Strich. Monitore, Kameras, Peripherals halt. Ich hätte auch mein Asus dort bestellt, wenn Cyberport eine Konfigurierung des Laptops angeboten hätte.
Heute bekomme ich die 270-Mbit-Netgear-Karte, ein Warenwert von etwa 100 Euro, die ich in der Annahme bestellt habe, mein Asus W2JC würde PCMCIA in den Slot bekommen, zurück. Die Retoure könne nicht akzeptiert werden, da die Ware ja geöffnet sein. Ja super.
Zum einen bekomme ich sogar bei Amazon geöffnete Ware in der Regel blitzschnell und ohne Streß retourniert und gutgeschrieben, und oft sogar das Porto wieder erstattet, zum anderen kann ich bei Hardware nie wissen, ob sie paßt, bevor sie nicht ausgepackt ist.
Service ist ganz definitiv anders. Das gibt noch ne böse eMail von mir, aber im Grunde erwarte ich in solchen Fällen automatische Kulanz, zumal die Sache absolut originalverpackt zurückgegangen ist.

Wird wohl Zeit, sich einen neuen Dienstleister in Sachen Peripherals zu suchen…

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Noch ein Sticky…

Echte Hundedressurshow heute.
Noch ein Stöckchen, diesmal von Markus…der wissen will, welche Bravo vor meiner Geburt draußen war. Was ist denn derzeit los mit der Bravo? Erst ist sie bei Jürgen, dann hat man selbst zufällig aus Spaß plötzlich so ein Blatt nach 20 Jahren wieder in der Hand, jetzt das. Etwas viel Synchronicity, oder?
Hier jedenfalls das ausgesprochen todhäßliche Cover, daß meine Eltern aber mal sowas von sicher NICHT gekauft haben… :-D

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Sticky from Nicky

Kaum komm ich aus dem Drive-by-Urlaub zurück, liegt nicht nur ein fehlgeleitetes Kurierpaket einer Druckerei vor der Tür, das eigentlich zum Kunden sollte (daaaanke), sondern auch ein Stöckchen von Nick Blume… irgendwie sind Bloggern anscheinend verkorkste HUndedresseure, oder? Anyway…

>Top 5 Social Media Tools
Was sind Social Media Tools? Wenn ichs richtig verstehe: eMail, ICQ/Miranda, Telefon, Blogs, Foren

>Warum bloggst Du?
Wenn ich das mal selbst wüßte.

>Seit wann bloggst Du?
Seit Februar 2005, danach etwa 1 Jahr ein Forum, das recht ähnlichen Stil hatte, bevor ich die Form dem Inhalt angebpaßt habe ;-D.
>Selbstportrait
Hier

>Warum lesen Deine Leser Dein Blog?
Wenn ich das mal wüßte.
Wobei ich es offiziell habe, daß einige nicht lesen.

>Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?

Rolling Stones Köln Bilder, 31. July, 8:32, aus Bonn.

>Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Zu Unrecht? Keiner :-D.

>Dein aktuelles Lieblings-Blog?
Ein spezifisches gibts da gar nicht so. Das hier ist ganz witzig.  Ansonsten halt die üblichen Verdächtigen.

>Welches Blog hast du zuletzt gelesen?
Heute? Naja, natürlich das von Nick, davor kurz die endlose Juli-Debatte beim Fontblog noch mal einen letzten Meter weitergeritten :-D. Ich hab noch nie gewußt, wann man eine Party verlassen sollte.

>Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?
Gar keine. RSS ist mir zu nerdy, der Traum, alles auf einmal zu wissen, hyperinformiert zu sein. In Wirklichkeit war ich nur hypergenervt nach einer Weile. Inzwischen besuche ich Sites wieder live, da hab ich auch was vom Layout und so.

>An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
Annika. Stef. Sarah. Pia. Die ich alle nicht kenne, die dieses Blog auch gar nicht lesen, aber weil ein paar Frauennamen sich einfach immer gut machen.

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RED DOT 2006



Na, das ist ja mal ein schöner Tagesauftakt.
Gerade kam via Mail, daß wir dieses Jahr drei Red Dot Awards für hohe Designqualität geholt haben, gleich zwei für die Bielefelder Philharmoniker (Abendprogramme und Saisonheft), einen fürs Theater Bielefeld (Abendprogramme 5/6). Riesendank an Tilmann Boettcher, Peter Kuhn, Uwe Sommer und Brigitte Schiller, die hauptverantwortlich hinter dem Erfolg der Bielefelder Philharmoniker standen und an die Dramaturgen des Theater Bielefeld, die die Abendprogramme trotz so mancher interner und externer Kritik mit breiten Schultern und Glauben an gestalterische Qualität ermöglicht haben – Uwe Bautz, Claudia Lowin, Monika Gysel, Uwe Sommer, Anke Hoffmann und Christine Grunert, fühlt euch umarmt.

Die Abendprogramme haben damit übrigens das zweite Mal in diesem Jahr eine Auszeichnung erfahren, vorher gab es dafür ja noch den iF Award 2006. Ich hoffe ja, daß wir 2007 ein neues spannendes Theater finden, mit dem wir diese Erfolgsstory weiter fortsetzen können ;-). Ich hätte so richtig Lust auf Dortmund oder Köln, muß ich mal sagen. Bettina Peschke und Karin Beier sind zwei Frauen, mit denen ich mir eine Zusammenarbeit hochspannend vorstellen würde.

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Sudelbuch 121


Glückskeks-Orakel…

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Album 022

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ROLLING STONES KÖLN LIVE

Ich bin etwas mit Zweifeln zu diesem Konzert gegangen, weil die Rolling Stones zwar eine ikonische, wichtige Band sind, deren erste drei Alben in keinem Schrank fehlen dürfen und die neben den Beatles und Pink Floyd zu den wichtigsten und meistzitierten Grundsteinen der Rockgeschichte hören, ich aber mit den Stones von heute wenig am Hut habe.

Die Show im Müngersdorfer Stadion an sich ist die pure Perfektion. Die architektonisch durchgestaltet wirkenden, gewölbten Lichtträger an den Rändern der Bühne ragen bis unter die Stadiondecke, über 100 Meter hoch, fassen auf zwei Rängen rund 200 Personen, die onstage die Show verfolgen dürfen, sind mit LED-Animationen hinterlegt, die die große zentrale LED-Bildschirm-Einheit farblich abgestimmt begleitet und fassen eine Vielzahl von Licht- und Pyrotools für die Show, darunter auch transluzente Flächen, die farbig durchleuchtet werden. Die Bühne selbst hat drei Plattformen, links rechts und eine über der eigentlichen Bühne, dazu zwei ausgreifende Arme, in denen weitere Licht/Monitoringeinheiten untergebracht zu sein scheinen. Die Lichtshow ist jeden Penny des Eintritts wert. Perfekt auf den Verlauf von Abendlicht zu Nacht abgestimmt, steigert sich die Lightstimmung mit jedem Song, verbindet Live-Video mit Einspielungen und vergreift sich eigentlich nur ein- oder zweimal im Ton, etwa bei dem Bigger-Bang-Einspieler am Start, der schon wie etwas aufgesetzt US-Bombast wirkt. Grandios aber ist vor allem die Idee, für Front-of-the-Stage-Karten über 200 Euro zu nehmen (den Innenraum also in zwei Bereiche, hinten für Normalzahler, vorn für Deluxekunden zu unterteilen) und bis zu 450 Euro für den Onstage-Bereich zu nehmen… um dann mitten im Konzert die Bühne so weit nach vorne ins Stadion zu fahren, daß eben genau diese Leute faktisch gar nichts mehr sehen und die billigsten Plätze, ganz hinten im Stadion, für drei Songs die beste Sicht haben. Nice. Was die Stones an Bühnentechnik auffahren, an Design, an sense of architecture… großartig. Da wunder es nicht, wenn man mit 123 Trucks anreist.

Um so sympathischer, daß die Combo selbst in all diesem virtuellen Exoskelett gar nicht so perfekt wirkt wie das Drumherum. Es ist fast verblüffend, wie eine Band, die mit insgesamt 14 Leuten auf der Bühne steht (darunter vier Bläser, drei Chorsänger, davon einer noch mit Akustikgitarre zwei Keyboarder und Bassmann Darryl Jones) irgendwie immer noch so klingt, als sei sie im Proberaum oder in einem kleinen Club. Ron Wood verdudelt sich in seinen Soli eigentlich permanent, Richards hat hier und da Timingprobleme und Gentleman Charlie Watts spielt im Grunde immer die gleiche Schlagzeugfigur, no matter which song. Wohltuend, wie unperfekt die Band spielt und wieviel Spaß Richards und Wood dabei zu haben scheinen. Der Sound wirkt gemessen an der großartigen Vorband Razorlight sogar etwas dünner, vielleicht weil Watts’ altes Gretsch-Kit nicht soviel Power abgibt (wird denn da etwa nichts angetriggert?). Razorlight fand ich übrigens wirklich groß, auch wenn das Publikum etwas undankbar war. Schön zu sehen, daß die Stones sozusagen den eigenen Nachwuchs, die neuen angry young man with massive drug problems, an die Bühnenfront holen. Very trendy.

Wie leider jede große Band sind auch die Stones zu ihrer eigenen Coverband verkümmert und spielen bangbangbang die großen Hits durch. Der Aufbau ist immer der gleiche: Du startest mit zwei Krachern, spielst dann ein paar Tracks des neuen Albums, dann kommt die VanityZone, wo eventuelle Solosongs von einzelnen wichtigen Mitgliedern Raum haben müssen, während der eigentliche Sänger sich entspannen darf, und dann Best-of. Genau so läufts hier auch. Mit Streets of Love wird die neue SIngle promoted, ich glaube es gab noch ein zwei Songs von Bigger Bang, ein wunderbares Cover von Ray Charles Night Time is the Right Time, mit einer vorhersehbaren aber trotzdem grandiosen Soloeinlage der schwarzen Backgroundsängerin, dann zwei Songs von Keith Richards (der herrlich relaxt seine Ansagen macht, die Kippe wegschnippt und anfängt zu spielen, um nach seinen Songs die Kippe wieder irgendwo vom Bühnenrand aufzuklauben, großes Kino)… und ab da HitsHitsHits. Ich selbst mag mich da als Stones-Laie gar nicht beschweren, aber irgendwie stelle ich es mir surreal vor, als Band 30 Jahre lang immer wieder Satisfaction spielen zu müssen. Stillstand olé.

Und auch als Fan freue ich mich eigentlich immer eher, wenn die Bands nicht nur ihre Chartserfolge runterballern, sondern eher obskure und coole Nummern spielen. Ich erinnere mich da an David Bowie bei der 1st Outside-Tour, wo er nur ganz alte Sachen und ganz neues Material spielte (mit Ausnahme des unsagbar schlechten Under Pressure)… und GOTT, war das ein ein brilliantes Konzert, bei dem der Mann ganz offensichtlich richtig Spaß hatte, weil er sich nicht als lebende Musikbox mißbauchen lassen mußte. Bei Sting nervt mich endlos, daß er nur noch gnadenlos die Massenfans bedient. Und so würde es mich vielleicht auch als Stones-Fan eher freuen, wenn da nicht bei jeder Tour gnadenlos die immergleichen berechenbaren sicheren Tracks abgeliefert würden. Als Nicht-Fan fand ich es aber natürlich schon lustig, mich mal so durch die Highlights der Bandgeschichte zu hören. Zumal gerade Sympathy for the Devil, eins meiner Stones-Lieblingslieder, großartig gegeben wurde. Wo Mick Jagger die Energie hernimmt, wie ein Tiger über die Bühne zu prowlen, zu posen, zu gurren, zu rennen und sich über 90 Minuten lang so hypersexy zu verausgaben… keine Ahnung. Aber ich würde mich nicht wundern, wenn bei dem alten Herren nach einem Konzert immer noch die 18jährigen Groupies wie hypnotisiert an die Tür klopfen. Als Gott den Sexappeal verteilte, stand Jagger dreizehnmal in der Schlange, denke ich.

Das lustige an den Stones ist ja, daß die Zeit sie wieder eingeholt hat. Während die Band in den 80ern fast weg war, ist sie jetzt wieder sehr in tune mit den neuen britischen Bands und dem Drug-Chic-Look der New New Wave. Gerade Jaggers Look ist so up to date, da es fast erschreckend ist, weil er sich ja eigentlich nicht verändert hat, sondern die Mode nur Full Circle gegangen ist und dünne Männer in schwarzen T-Shirts und engen Jeans wieder angesagt sind. Entsprechend modern klingen die Stones eigentlich auch, und entsprechend durchwachsen ist auch das Publikum, von 20jährigen Hipstern, die mal hören wollen, was die Dandy Warhols oder Infadels denn nun eigentlich so inspiriert, bis hin zu den 50 bis 70jährigen, die – zum Teil mit mitgebrachtem O-Saft im Tetrapack und kleinen Frikadellenbällchen – in einer Art munterem Picknick ihre Jugend nachleben und etwas Rentnerschwof haben.

Denn das ist natürlich der eigentliche Verdienst der Stones: Sie zeigen ihren Fans, daß man in Unehren alt werden kann. Das man es finanziell schaffen darf und sich auch anpassen muß, sich aber innerlich treu bleiben kann, Rock’n'roller bleibt. Die doch recht bürgerlichen Besucher des Publikums ebenso wie die altgewordenen Rockertypen brauchen diese Botschaft beide gleichermaßen, um sich in ihrem jeweils ja ganz unterschiedlichem Dasein (Anpassung vs. Verweigerung) bestätigt zu fühlen. Die Stones, genau an der Schnittkante dieser beiden Lebensentscheidungen balancierend, sind so ein Bindeglied, daß beiden Gruppen erlaubt, sich in ihren Lebensentscheidungen bestätigt zu fühlen und sich mit den Stones zugleich selbst zu feiern – nicht zuletzt auch, weil man überlebt hat. Die Stones sind noch da, anders als Jimi und Janis und John, und aus dem Publikum hörte ich immer wieder, das sie fast jede Tour besuchen, weil man ja nie weiß, wie lange es die noch geben wird, man wird ja schließlich nicht jünger. Und so feiern an diesem Abend die Stones ihr Überleben gemeinsam mit anderen Überlebenden und mit uns Youngstern, die wir hoffen, auch im Alter noch so cool zu ein wie Mick & Keith. Vom ersten bis zum letzten Moment ist ein Stoneskonzert insofern ein Monument wider das Alter, der Sieg des Willen über das Fleisch.
Es gibt schlimmeres.

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Intelligence. Humanity. Courage.

Intelligence, humanity and courage. The combining of these three virtues may seem unobtainable to the ordinary person, but it is easy. Intelligence is nothing more than discussing things with others. Limitless wisdom comes from this. Humanity is something done for the sake of others, simply comparing oneself with them and putting them in the fore. Courage is gritting one’s teeth; it is simply doing that and pushing ahead, paying no attention to the circumstances. Anything that seems above these three is not necessary to be known.

Yamamoto Tsunetomo: Hagakure.

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REISEPLANUNG

Es ist zumindest semioffiziell, ich komm mal aus dem Büro. Un-glaub-lich.

Mittwoch nach Sulzburg, von dort am Donnerstag nach Verona, vielleicht kurz zum Gardasee, dann Samstag auf Sonntag kurz nach Zürich und dann wieder heimwärts, ein paar Projekte finishen. Wahrscheinlich werd ich unterwegs etwas arbeiten müssen, aber für mich ists ein Luxus, auch mal nur für ein paar Tage ganz «off» zu sein, zumal ich in Italien kein Web habe. Und dann vielleicht sogar im Herbst nochmal, die Sonnenseite der Tatsache, daß man nächste Saison noch keinen Theaterstress hat. Schadet mir nichts, mal rauszukommen nach drei Jahren ohne Urlaub und nach dem letzten Jahr, denke ich. Obwohl mir drei Wochen Australien lieber wären ;-D.

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Sudelbuch 120

Später wurde aus dieser Idee dann ein Buchcover ;-)

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Welcome Back Kirsten

Nach drei Wochen in Frankreich und einem Kameraspeicher voller Superbilder, die demnächst in ihrem Mitmachblog auftauchten dürften, ist Kirsten wieder im Urlaub. Auch auf die Gefahr hin, daß das Blog nach den Hollandbildern nun echt langsam zu «HDs-Freizeitblog» mutiert (was nicht der Fall ist, dafür fehlt echt zu viel), muß man doch ein paar Bilder von gestern zeigen, einem für Kirsten todlangweiligen Abend am Beach, in der Fabrica Italiana und auf einem alten Schulhof in Süd, wo wir noch eine grandiose Bravo gelesen, eine streunende Katze mit Chips gefüttert und uns gegenseitig angeblitzt haben.
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Sudelbuch 119

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GRILLAFFEN IN THE DUTCH MOUNTAINS

Eigentlich bin ich ja kein Fan von Deutschen auf Hollandkurzurlaub, hauptsächlich wegen Klischealarm. Aber damn,d as war ein nettes Weekend. Erst am Freitag noch mit Steffi und Rain fix zu Julias Grill-Party in Dortmund, dann nachts noch zwei Stunden hoch in die Niederlands, Richtung Zwolle, da bis drei mit Bene und Nina Nachtluft getankt. Außerdem shoppen, Volleyball, Frisbeespielen, Frühstück (draußen gibts nur Cola ohne Kohlensäure), noch mal frühstücken (selbstgemacht und besser), grillen und Kanu paddeln. Sooooo viel in soooo kurzer Zeit. Das ist doch wie Ü-Ei, nur mit Holland drin, anstelle von HappyHippos. Und danach noch am Sonntag mit Hermann und Walter zu den Stones, auch sehr lustig, aber davon später mehr. Erst ein paar Bilder von Bene im Pyromanen-Wahn. Der Meister hat nicht nur das Fleisch perfekt gegrillt, sondern hinterher den Billiggrill gleich noch komplett mitgegrillt. Die Bilder sind aber ein bisserl schwach, weil abgesehen vom Grillfeuer und zwei komischen Stehkerzen mal so gar kein Licht mehr war :-D.
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PS

Und weil ich Sonntag ja nicht da bin und gerade sooo schön beim Gratulieren:
Schon mal ein Happy Birthday auch an Kathrin Kluge, die Frau mit dem richtigen Auge fürs Bild beim Fontshop, die am 23. feiert.

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