
Offiziell: Der Frühling kommt. Das erste Eis im (ziemlich verwüsteten) Garten und ein Schmetterling am Fenster, den Séan fix geknipst hat.
7. April 2006 14:32 Uhr. Kategorie Stuff. 2 Antworten.
Jaja, ich klaue schon wieder Fragen bei Anke Gröner, die sie bei Smartass geklaut hat. Auf daß niemand mich eines eigenen kreativen Gedankens beschuldigen kann.
1. Das erste, was du kurz nach dem Aufwachen tust?
Lächeln.
2. Der erste Impuls nach dem Aufstehen?
«Darf ich bitte liegen bleiben?»
3. Frühstück oder kein Frühstück?
Frühstück, wann immer es geht.
4. Nach welchen Kriterien wählst du jeden Morgen deine Kleidung aus?
Ist es schwarz?
5. Ein persönlicher Gegenstand ohne Funktion, den du mitnimmst, wenn du die Wohnung verlässt?
Nichts.
6. Das erste, was du tust, wenn du wieder deine Wohnung betrittst?
Die Tür schließen :-D
7. Darauf hast du dich den ganzen Tag gefreut:
Badewanne, Lesen, Bett.
8. Das letzte, was du vor dem Zubettgehen tust?
Lächeln.
9. Dein letzter Gedanke vor dem Einschlafen?
«Warum ist da noch niemand drauf gekommen… Man könnte doch eigentlich ganz einfach alle Probleme der Welt sofort lösen, wenn man nur… bzzz….»
10. Träumst du in Farbe oder schwarz-weiß?
Ich kann mich an meine Träume nie erinnern.
08:00 Uhr. Kategorie Leben. 3 Antworten.

Laut seiner Biographie hat Mark Haddon mehrere Jahre mit behinderten Kindern gearbeitet, insofern wird er wissen, was eventuell in einem Kind mit Aspergers-Syndrom vor sich geht. Denn der Protagonist dieses Buches, das im Deutschen mit dem schwachen Titel «Supergute Tage» übersetzt wurde (womit gleich eine ganze wichtige Ladung Sir Arthur Conan Doyle über Bord geht), ist ein Autist. Hochintelligent, aber verhaltensgestört. Haddon schafft es, uns einen einen mitunter verstörenden aber doch meist eher liebenswerten Blick aus den Augen des Christopher Boone zu zeigen. Das Buch hat – ungeachtet der Tatsache, daß der Plot recht durchschaubar vor sich hinplätschert – einige wunderbare Sequenzen, die wahlweise wunderbar skurril-abschweifend sind und deutlich an Nicholson Bakers The Everlasting Story of Nory erinnern, wahlweise in Christopher hyperfokussiert-naiver Weltsicht durchaus auch schöne Erkenntnisse herausarbeiten.
Etwas langatmig wird das Buch bei Boones Trip nach London, der nicht nur detailliert aufgelistet wird, fast ermüdend (man wird gegen Ende das Gefühl nicht los, daß der Plot arg durchhängt und der Autor auch etwas Seiten zu schinden versucht), sondern auch Stellen hat, wo man fast schon zu deutlich eine Art filmischer Umsetzung des Stoffes vorgeliefert bekommt. Die Stelle, an der Christopher fast von einem Zug überfahren wird, hätte ein ordentliches Lektorat dem Autor ausreden sollen… zu platt. Aber abgesehen von dieser «Action»-Sequenz ist das Buch liebenswert, spannend, niemals wirklich dumm oder allzu platt und eine warme, sogar warmherzige Lektüre, nicht zuletzt ein Plädoyer für Verständnis und Toleranz. So schrecklich das klingt – The curious incident of the dog in the night time ist mit 224 Seiten auch absolut schnell weggelesen, ein echtes Wohlfühlbuch.
Next: American Vertigo von Bernard Lévy.
07:51 Uhr. Kategorie Buch. 2 Antworten.

Aufgrund eines Sensordefektes und eines neuen Auftrags mußte/konnte ich von der 20D auf die Canon EOS 5D umsteigen. Auf den ersten Blick sind die Kameras weitgehend identisch, so daß man das neue Modell ohne einen Blick in die Bedienungsanleitung, fast wie im Schlaf (ich bin ja seit der ersten Digital-SLR bei Canon) zusammensetzt. Leider hat Canon auch diesmal wieder einen neuen Batteriegriff konstruiert, es wird etwas nervig, auch den immer wieder ersetzen zu müssen, zumal sie im Grunde in der Funktion alle identisch sind und es vor der 20D ja auch ging, stets den gleichen Grip zu verwenden. Das ist doch eher Geldschinderei und nervt insofern. Das komplette Handling ist ansonsten identisch, man steigt nahtlos von einer Kamera zur anderen.
Auffällig auf den ersten Blick, sind das deutlich größere LCD-Display und der größere optische Sucher. Klingt beides banal, aber allein der Sucher ist den Umstieg wert. Unglaublich, was das für einen Unterschied macht. Das man mit dem größeren LCD jetzt auf einen Blick mehr sieht vom gemachten Bild, klarer beurteilen kann, wie das Bild geworden ist, ist auch ein echter Bonus.
Die Einstellungen im Menü sind wie gehabt. Wie gewohnt findet man also auch in den Customer-Einstellungen versteckt die erweitere ISO, mit denen man der 5D einen Spielraum von 50 bis 3200 ISO geben kann, also nach unten etwas mehr als bei der 20D. Die 5D bietet dabei feinere Schritte als die 20D, was sicher in der Praxis hilft, einen netten Kompromiß zwischen Licht und Rauschfaktor zu finden. Die meisten kamerasoftwareseitigen Änderungen sind mir ansonsten meist etwas egal, weil ich ohnehin nur mit RAW-Bildern arbeite, die die Software weitestgehend unberührt läßt.
Die 5D verzichtet endlich auch auf die furchtbaren vorprogrammierten Features (Portrait, Landschaft, Nacht und so weiter) und den eingebauten Spielzeugblitz, and thank the lord for small mercies. Damit positioniert Canon die Kamera weniger im Consumer-Bereich, sondern nähert sich dem Profisegment der 1D an. Überhaupt… der Chip ist der gleiche, soweit ich weiß, und bringt auf der gleichen Fläche (echte 24 x 36, also full frame, ohne Brennweitenverlängerung) nur eben etwas größere Pixel unter, wodurch die 5D zwar eine etwas geringere Auflösung (12 statt 16) liefert, aber die besseren Bilder. Ich persönlich fand keinen sinnvollen Grund, warum die 1D noch einmal 5000 Euro teurer ist, ehrlich gesagt. Auch der Verschluß hat einen anderen Sound als die 20D, solider und professioneller (und leiser… nur leider immer noch nicht leise genug, wie ich finde), weniger klackerig. Autofocus und Verschlußzeit reagieren in Echtzeit, wie bei einer Analogkamera. Auch den Standby merkt man der Kam nicht mehr an. Wenn sie sich ausschaltet, reicht ein simpler Druck auf den Auslöser und sie ist sofort da, sogar noch einen Hauch fixer als die 20D, die ich in dieser Hinsicht ja schon völlig befriedigend fand. Im Grunde auch hier ein sehr analoges Feeling. Der Port ist USB2.0, so daß auch Echtzeit-Tethered-Shooting inzwischen auch mehr als sinnvoll sein sollte. Ein Tool wie DSLRPro solte man wahrscheinlich trotzdem nutzen, die aktuelle 1.1er Version unterstützt die 5D, so wie auch CaptureOne in der aktuellen Fassung die 5D komplett supported. Die 5D verpackt Fat32-CompactFlash-Karten, also über 2 GB. Bei den CF-Karten fallen die Preise munter, so daß man sich alsbald sicher auch 4GB in den Slot packen kann.
Und die braucht man auch, denn die 5D hat eben 12 statt 8 Megapixel, erzeugt also auch größere Datenmengen. Aber die lohnen sich. Die 5D liefert A4-Plus-Photos, die man aufgrund der großen Pixel auch problemlos noch um einiges hochvergrößern kann, die Dynamik bei einem 100-ISO-Bild gibt da einiges her. Die Schärfe und Detailtreue der Bilder ist eher erschreckend, bei Portraits kommt man nicht mehr umhin, die Bilder nachzubearbeiten, weil wirklich jedes Haar und jeder Pickel deutlich sichtbar ist.
Zudem braucht die Kamera sicher ordentliche Objektive, aufgrund des größeren Chips, der leicht allergisch auf chromatische Verzerrungen am Linsenrand reagieren wird, aber da ich ja nur L-Objektive habe, war das für mich kein Problem. Mann, ich wußte ja, eines Tages freue ich mich noch mal, an den Optiken nicht gespart zu haben.
Glasklar, läßt sich auch an der 5D einiges verbessern, mehr Megapixel sind immer gut, aber im großen und ganzen ist die Kamera ein solider Schritt nach vorn von der ebenfalls schon sehr guten 20D, und läßt im Grunde kaum noch Wünsche offen. Näher kommt man einem analogen Feeling kaum noch, und mit gestochen scharfen A4-Formaten ist die Kamera in Sachen Bildqualität endgültig auch der herkömmlichen KB-Analogkamera überlegen.
19:13 Uhr. Kategorie Technik. 12 Antworten.

Ich werd’ wahrscheinlich Ärger kriegen dafür, aber hier ein kleines Pic von Séan bei der Arbeit.
14:13 Uhr. Kategorie Stuff. 15 Antworten.

Es mag ja an mir liegen und «Manufaktur» sollte ja eigentlich positive Assoziationen wecken, aber irgendwie finde ich das Wort «Fischmanufaktur» nicht sonderlich appetitanregend :-D
14:06 Uhr. Kategorie Stuff. 8 Antworten.

Ganz ironiefrei, finde ich grandios! Ist natürlich tatsächlich ein Elektro-Installateur. Einfach und phantastich.
13:36 Uhr. Kategorie Design. 3 Antworten.

Heute ist ein schwarzer Tag für nodesign.
Unsere Z5 hat den Geist aufgegeben und muß in die Werkstatt.
Kein … Latte … mehr.
How will we ever survive this?
13:21 Uhr. Kategorie Stuff. 4 Antworten.

Kirsten photobloggert jetzt auch, die alte Trendschnulle. Und da sie tolle Photos macht, wird sich ein Besuch lohnen, auch wenn das Blog jetzt noch etwas embryonal wirkt. Also fix hin, damit ihr sagen könnt: Die kannte ich schon, als sie noch ein Geheimtipp war.
5. April 2006 11:38 Uhr. Kategorie Online. Keine Antwort.

Ich war ewig nicht mehr auf der Site von Bill Cahan, einem US-Designer mit Vorbildcharakter in jeder Hinsicht, und war überrascht, einen Relaunch vorzufinden, der mehr und aktuellere Arbeiten vorstellt. Sehr schön.
11:33 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.
Irgendwie schaut es momentan so aus, als habe sich unsere Papierflieger-Idee bei der Startbahn Ruhr vorerst erledigt und wir gehen in eine andere Richtung. Was schade ist, weil die alte Idee toll war, aber vielleicht auch spannend, weil die neue Idee so gar nicht zur Sache paßt und völlig seltsam wäre und vielleicht deshalb gut.
Aber diese Illustration von Björn will ich dann doch nicht verkommen lassen, auch wenn ich das Gesicht des Iso-Mannes noch nicht perfekt fand…

08:49 Uhr. Kategorie Arbeit. Keine Antwort.
In der aktuellen Page gibt es einen Artikel über vermeintlich neue Trends im Corporate Design – und wie neu die wirklich sind, sei mal ein anderes Thema – unter dem Titel Metamorphosen.

Einer der innovativen Ansätze ist ein von den ausgezeichneten CD-Spezialisten Martin et Karczinski entwickeltes Signet für Inoutic, das ich an sich recht schön fand:

…wenn es mir nur nicht irgendwie vage vertraut vorgekommen wäre. Wieso hab ich dan beim Blick in den Spiegel festgestellt, denn das Logo (und die Farbwelt) einer anderen Firma, die gar nicht in sooooo einer anderen Branche tätig ist (hinter Inoutic steckt Thyssen Polymer), schaut nämlich so aus:

Ooops. Metamorphosis indeed.
Das mich die Gestaltung der Anzeigenmotive dann auch noch leicht an die Deutsche Bank erinnert, und die Photos der Mitarbeiter sehr an Simon Hoegsbergs Thought Project ist da nur eine Randnotiz.
Es liegt an mir. Je älter man wird, desto mehr Dinge kommen einem eben vertraut vor.
4. April 2006 17:22 Uhr. Kategorie Design. 4 Antworten.

Wahrscheinlich bin ich wieder der letzte, der das entdeckt, oder? Sehr schön gemachte Site für eine schöne Idee.
17:04 Uhr. Kategorie Design, Online. Keine Antwort.
with one hand you calm me
with one hand I’m still
editors, munich
16:07 Uhr. Kategorie Stuff. 2 Antworten.
And I walk down the street and it is very quiet even though it is the middle of the day and I can’t hear any noise except birds singing and wind and sometimes buildings falling down in the distance, and if I stand very close to traffic lights I can hear a little click as the colors change.
Mark Haddon, The Curious Incident of the Dog in the Night-Time, p 199
12:49 Uhr. Kategorie Buch. 2 Antworten.
Mr Jeavons, the psychologist at school, once asked me, why 4 red cars in a row made it a Good Day and 3 red cars in a row made it a Quite Good Day, and 5 red cars in a row made it a Super Good Day, and why 4 yellow cars in a row made it a Black Day, which is a day when I don’t speak to anyone and sit on my own reading books and don’t eat my lunch and Take No Risks. He said that I was clearly a very logical person, so he was surprised that I should think like this because it wasn’t very logical.
I said that I liked things to be in a nice order. And one way of things being in a nice order was to be logical. Especially if those things were numbers or an argument. But there were other ways of putting things in a nice order. And that was why I had Good Days and Black Days. And I said that some people who worked in an office came out of their house in the morning and saw the sun was shining and it made them feel happy, or they saw that it was raining and it made them feel sad, but the only difference was the weather and if they worked in an office the weather didn’t have anything to do with whether they had a good day or a bad day.
Mark Haddon, The Curious Incident of the Dog in the Night-Time, p 24
07:11 Uhr. Kategorie Buch. Eine Antwort.
Try to get more work you can be proud of.
3. April 2006 17:42 Uhr. Kategorie Leben. 3 Antworten.
Ein guter Designer möchte mit seinen Objekten die Mitmenschen erfreuen. Er ist ein guter Gastgeber, deshalb kocht er für seine Gäste Speisen, die ihnen auch schmecken. Er achtet auf ihr Wohlbefinden, aber lädt nur Menschen ein, mit denen er gewisse Grundwerte teilt. Reine Marketing-Designer überlegen sich dagegen, mit welchem Produkt sie den idiotischen Konsumenten herumkriegen können.
Vitra Chef Rolf Fehlbaum in der Zeit-Beilage Inspiration, März 2006
17:04 Uhr. Kategorie Design. Eine Antwort.
In the end, the true criteria for great art is for someone to instinctively think «Oh my God!» upon encountering it. You walk into the gallery where the renowned painting is hung and freeze upon seeing it. Or the music begins and suddenly there are unexpected tears in your eyes. You read a line of poetry and it is impossible to continue. You simply must return and re-read that line again because it was so compelling. That’s what I mean about great art’s «Oh my God!» factor. It stops you in your tracks. It makes both your head and heart gasp.
09:22 Uhr. Kategorie Design. Eine Antwort.
Im zu hellen Licht von
viermal 500 Watt
nimmt der Pathologe
die Sektion vor.
Inspiziert Schädel, Bauch, Brust,
wiegt und vermißt, packt
die Proben pedantisch in
Ziploc-Beutel.
Die Augen längst staubig
für das innere Uhrwerk,
pflückt er Organe und
denkt an seinen Feierabend
Die Frau und die Zwillinge, die
bald das Abitur machen.
Im Kopf schon den Bericht
geschrieben, stopft er die
Organe zurück in den beuligen Leichnam,
den sein Assistent morgen
mit Nylon vernähen wird.
Der Raum ist kalt, das Licht
klar und professionell,
eine Anstrengung.
Im letzten Gruß nimmt er die
Handschuhe von den Händen,
wirft sie weg.
Löscht das zu helle Licht,
viermal 500 Watt,
und nimmt Abschied von
dem Mädchen, das
mit offenem Körper auf die
Nacht wartet.
09:10 Uhr. Kategorie Stuff. 5 Antworten.


An einem ansonsten eher unerfreulichen Tag hatte ich heute zwei Highlights. Das eine war ein Spaziergang im ersten Sonnenschein in den Wäldern hier, das andere kam von Marian, der das CMS der nodesign-Site zum Betatesten schickte. Site und Content Management haben noch ein paar (eher kosmetische) Bugs, eigentlich schon sehr wenig für die Beta-Phase, aber das CMS ist einfach eine reine Freude. Automatische Thumbnail-Generierung per Drag & Drop, die zugleich in einem Schritt die einzelnen Projekte mit Bildern versorgt, wobei automatisch via Skript on the fly die beiden Bildgrößen berechnet und skaliert und fürs Web optimiert werden. Die Bilder sind WYSIWYG-editierbar und -skalierbar, man arbeitet eigentlich direkt in der Site, nur eben im Layout-Modus. Das Offline-Tool greift direkt auf die Online-Datenbank zu, liest den aktuellen Stand aus und lädt Bilder und neue Texte hoch, so daß News und neue Projekte sofort verfügbar sind. Für die Typo hat Marian die Unibody 8 von Underware als Opentype komplett überarbeitet und optimiert und um einen Bold-SmallCaps-Schnitt ergänzt. Außerdem kann das CMS spationieren und natürlich Hyperlinks, die automatisch magenta hervorgehoben werden. Das Verhältnis von Bild zu Text in der Site kann frei festgelegt werden, die aus der Datenbank kommenden Texte werden in der finalen Site, obwohl dynamisch generiert, mit einem kleinen Trick eine Random-Animation bekommen. Werks-Listen zu Projekten und Kunden generiert das Tool automatisch aus den Einzelprojekten. Die Startmatrix wird ebenfalls aus den Gesamtprojekten und -bildern zufallsgeneriert. Überhaupt ist sehr viel randomized – etwa die Position der Buttons Arbeit, News, Büro und Blog oder die Thumbnails bei den Listen usw. Die Site wirkt spröde, sachlich, fast kühl, die Gags zeigen sich erst, wenn man etwas herumspielen mag. Nach langem Überlegen haben wir uns auch entschieden, eine richtig klassische Site zu machen, mit Portfolio, Bürobildern, Team, News usw.
Kurzum: Ein ziemlich fettes Stück Arbeit, was man der nodesign-typischen visuell eher sehr schlicht gehaltenen fertigen Site – wie das bei solider Arbeit ja oft so ist – nicht ansehen wird, die aber im Grunde die gesamte Homepage zu einem gigantischen dynamischen Blog macht, bei dem in Windeseile Projekte, News und Büroinfos umstrickbar sind. Das man eigentlich ganz nebenbei mit einigen Handgriffen hiermit die erste Flash-Bloganwendung geschrieben hat, die ich kenne… naja, das ist eben typisch für Marian. Es gibt definitiv keine Anforderung, die er nicht umsetzen konnte. In den letzten Jahren hat er bei fast jedem Job eine Technologie erfunden, die es online in der Form vorher noch nicht gab, ich hab mich schon fast dran gewöhnt. Fast.
Nach den nächsten großen Jobs, also wahrscheinlich so im Mai, werden wir also noch mal Photos von alten Arbeiten machen (Julia Kappus freut sich an dieser Stelle, nicht mehr bei uns zu sein, die mußte nämlich für verschiedene Pitches immer und immer und immer wieder alte Sachen knipsen), etwas texten und dann gibt es endlich, endlich, endlich nach nur fünf Jahren mit einem dusseligen alten Trailer auf www.nodesign.com so etwas wie eine Homepage. Kaum zu glauben. Wer weiß, vielleicht wird die Mini-Monographie dann auch nochmal Wirklichkeit.
2. April 2006 23:22 Uhr. Kategorie Arbeit. 2 Antworten.


Ah, ich liebe LED-Anwendungen. Diese Installation von United Visual Artists verbindet LED und 3D-Kamera, so daß der Nutzer mit seinen Bewegungen interaktiv Ton und Bild manipulieren kann.
10:56 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

Endlich mal ein wirklich kleiner MP3-Spieler. Panasonics V-MP730V D-Snap Audio bietet 1 GB Speicher, 4 EQ-Einstellungen, ein LCD-Display und hat winzige Abmessungen von 71 x 23 x 14 mm bei knapp 35 g Gewicht. Ich bin mir nicht sicher, ob man den Display-Block abnehmen kann, was natürlich zusätzlich genial wäre.
via Productdose
10:47 Uhr. Kategorie Technik. Eine Antwort.

Bei Maplecroft Maps findet ihr eine hochinformative interaktive Weltkarte. Beeindruckend.
via infosthetics
10:38 Uhr. Kategorie Online. Keine Antwort.

…Four young Chinese crewman meet us with smiles and welcomes. They tell us that some of them have been on board for 2 years, non-stop. The trawler itself has been out here for eight years, and would probably be kept going for another six or so, or as long it lasted. Here’s the thing – these ships seldom, or ever, visit a port. They’re re-supplied, refuelled, re-crewed and transhipped (unloaded) at sea. The owners and crews don’t seem to do any basic maintenance, apart from keeping the engine and winches running….
via Attu
10:26 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

Jede Menge Lautmalerei aus der 60s-Batman-TV-Serie…
via Rian Hughes
10:14 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

Kampagne von Grey für Childcare India. ‘Rilla vom Feinsten.
via Creative Criminal
09:48 Uhr. Kategorie Design. 2 Antworten.

Kampagne von JvM für den Tierschutzverband Noah, bei der übergroß gedruckte Plakate in A0-Displays gezwängt werden. Can we all say it together: Just in time for the German ADC. :-D
via Houtlust
09:42 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.

Ausgezeichnete Werbung von Saatchi für Stuffit Deluxe, ein Mac-Tool für Datenkompression
09:36 Uhr. Kategorie Design. Keine Antwort.
Sorry, ich weiß, es interessiert keinen, aber diese Gläser sind einfach beau-ti-ful…
1. April 2006 17:34 Uhr. Kategorie Stuff. 2 Antworten.